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Eventide H90 Harmonizer, neues Effektpedal

Umfassendes Effektpedal - nicht nur für Gitarre

10. November 2022
eventide h90

Eventide H90 Harmonizer, neues Effektpedal

In den letzten Tagen wurde bereits darüber spekuliert, jetzt hat Eventide sein neues H90 Harmonizer Effektpedal offiziell vorgestellt. Laut Eventide handelt es sich hierbei um ein „Multieffektpedal der nächsten Generation“. Die wichtigsten Fakten dazu findet ihr hier:

Eventide H90 Harmonizer, neues Effektpedal

Das H90 Harmonizer Pedal bietet insgesamt 62 Effekt-Algorithmen und viele hundert Programmkombinationen, die für eine große Auswahl von Instrumenten und Genres zusammengestellt wurden.

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eventide h90

Super ist, dass mit dem H90 nun zwei Algorithmen in einem Programm kombiniert werden können. Das duale Algorithmus-Design des H90 Harmonizers bietet hierfür echtes Spillover zwischen Programmen. Dazu können die Effekt sowohl seriell als auch parallel genutzt werden. Klasse ist auch das große OLED-Display.

Schaut man sich die Anschlüsse des Eventide H90 Harmonizer an, wird schnell klar, dass das Effektpedal keineswegs nur für Gitarren interessant sind. Dank vier Instrumenten- und Line-Level-Eingänge bietet sich der Eventide H90 förmlich für Synthesizer oder andere Stereosignale an. Hinaus geht es nach der Bearbeitung über vier Klinkenausgänge. Zu guter Letzt versteht das Effektpedal sogar CV-Signale, bietet Mono-Inserts zur Einbindung externer Effekte und hat MIDI-Ports und einen USB-Anschluss an Bord. Über Letzteren und in Kombination mit einer Software lässt sich das Effektpedal auch updaten, programmieren und fernsteuern.

eventide h90

Hier ein paar Informationen zu den sieben neue Algorithmen

Polyphonie – einfache Transponierung ganzer Akkorde mit Hilfe der SIFT-Technologie: Erzeugen Sie steigende oder fallende Chorus- und kristallartige Effekte. Nutzen Sie die Freeze-Funktion, um flächenartige Texturen zu erschaffen.

Prism Shift – erzeugen Sie drei Stimmen aus einem einzigen Akkord mit separierten Intervallen, die dann gegeneinander versetzt und in der Tonhöhe verschoben werden, um daraus vier Arpeggio-Typen über bis zu drei Oktaven zu generieren.

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Even-Vibe – authentische Emulation eines Uni-Vibe, neu erdacht in Stereo und um Envelope-Follower ergänzt.

Head Space – Vintage-Tape-Delay-Effekt mit klassischen sowie modernen Möglichkeiten der kreativen Klangformung über Regler für die Räumlichkeit sowie den Klangcharakter.

Bouquet Delay – Bucket Brigade Delay (BBD) mit Modulation und den Klangoptionen Lo-Fi und Modern, einschließlich performancetauglicher Funktionen für Pitch-Jumping und Self-Oscillation.

Wormhole – ein gigantischer, hyperreal modulierter Nachhall mit der Möglichkeit zum Pitch-Warping.

Weedwacker – zweistufiger serieller Overdrive, in Anlehnung an ein berühmtes grünes Effektpedal.
Doppelter Turbo für Effektprogramme

Dazu enthält das H90 auch die Algorithmen Instant Flanger, Instant Phaser und den SP2016 Reverb.

Ab Mitte Dezember sollen die ersten H90 Harmonizer Effektpedale im Handel erhältlich sein. Der Preis liegt bei 1.199,- Euro.

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Forum
  1. Profilbild
    RainerJTM

    …. Bestimmt was für Sound Tüftler.
    52 Effekte sind aus dem H9 max … mit ein paar Erweiterungen.

    Da fragt man sich schon, woher die 400 € Differenz jetzt ihre Berechtigung begründen.

    Beim näheren Hinsehen gibt es aber doch einige Verbesserungen und Erweiterungen … z.B. eine doppelt so starke Engine usw.

    Bin gespannt auf den Test …. gerne auch im Vergleich zum Vorgänger … zum Verkaufsfördernden Herausarbeiten der Unterschiede.

    • Profilbild
      shapemodulator

      @RainerJTM Der Preisunterschied ist damit gerechtfertigt weil es praktisch 2 h9max in einem Gehäuse sind inkl. dem Bildschirm (etwas größer als beim 6.500€ teueren OBX) plus ein paar Features. Loopop hat schon ein sehr gutes Test Video auf YouTube

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      mb-music

      @RainerJTM > Bestimmt was für Sound Tüftler.

      Nicht unbedingt. Das Gerät kann ja, soweit ich das sehe, auch Standard-Effekte wie Reverb, Delay, Chorus usw.
      Ich besitze z.B. eine Roland MC-707. Sie hat intern eine einzige Reverb-Instanz. Sie klingt zwar gut, ich verwende aber gern mehrere verschiedene Reverbs für unterschiedliche Sounds, beginnend mit den Drum-Sounds. Die einen Sounds sollen nur etwas Room/Ambience-Effekt bekommen, andere Sounds mehr Hall, noch andere Sounds einen längeren Hall. Die Roland MC-707 hat analoge Audio-Anschlüsse für externe Effekte. Es sind insgesamt zwei Stereo-Anschlüsse für externe Effekt-Geräte. Da könnte so ein H90 sehr gut als Erweiterung zur MC-707 passen. Oder z.B. für eine AKAI MPC Live II, die auch zwei zusätzliche Stereo-Ausgänge hat und wo interne Effekte nicht besonders gut zu sein scheinen. Sicherlich gäbe es noch viel mehr Anwendungsbeispiele für Standard-Effekte, aber auch für weitere Effekte. Gerade Geräte, die mehrere Effekte gleichzeitig berechnen können, und dafür auch noch separate Anschlüsse bieten, gibt es nicht so viele, insb. als Neugeräte eigentlich kaum noch. Ein H9000 ist ziemlich teuer. Von der Größe abgesehen. Ein H90 erscheint mir eine interessante günstigere und kompaktere Alternative zu sein. 8 Audiokabel sollte man mit einplanen, wenn man alle Audio-Anschlüsse verwenden möchte. ;-)

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        RainerJTM

        @mb-music Okidoki … ich sehe das nur mit den Augen des Gitarristen.
        Offensichtlich ist der Anwendungsbereich viel breiter.

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          mb-music

          @RainerJTM Hier käme es vielleicht zum einen darauf an, ob man als Gitarrist, der kein Sound-Tüftler ist, mit Effekten, die man benötigt und diese Kiste grundsätzlich liefern kann, bereits komplett versorgt ist bzw. zumindest glaubt versorgt zu sein. ;-) Zum anderen, ob man als Gitarrist, der kein Sound-Tüftler ist, sich mit der Bedienung des Geräts auseinander setzen möchte. Das Gerät ist ja schon etwas umfangreicher und komplexer als ein einfacheres Effekt-Pedal.
          Wenn man sich seine Effekt-Ketten aus einzelnen spezialisierten Geräten zusammenstellt und Effekt-technisch noch auf der Suche ist, dann könnte man schauen, welche Effekte ein H90 übernehmen könnte. Z.B. ganz „klassisch“ Reverb + Delay usw. Oder etwas Ausgefalleneres. Vielleicht benutzt man bereits einen Modeller, wo alle Effekte schon eingebaut sind, und womit man auch grundsätzlich zufrieden ist. Dann wäre das Thema Effekte bereits erledigt. Bei einem Modeller muss man sich i.d.R. natürlich auch mit der Bedienung auseinander setzen. Da gibt’s i.d.R. mehr Parameter einzustellen als bei einem einfacheren Pedal. Da kann dann auch die gesamte Effekt-Kette als Preset abgespeichert werden. Ein einziger H90 als alleiniges Effekt-Gerät könnte für Gitarre oder Bass knapp werden, bzw. müsste dann durch das eine oder andere Gerät ergänzt werden. So eine Roland MC-707 hat ja z.B. auch schon einige Effekte drin, die noch vor externen Effekten aktiviert werden können. ;-) Es gibt dort z.B. 6 Kompressoren für Drums, einen Insert-Effekt pro Track (außer Reverb), EQ’s an allen Ecken. Deshalb wäre auch dort ein H90 „nur“ eine Ergänzung.

  2. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Ein tolles Effektpedal, da werden Träume mit wahr.

  3. Profilbild
    RainerJTM

    In einem anderen Chat hat jemand geschrieben:

    „10 Jahre Wartezeit und dann nur doppeltes vom Alten“

    Soweit würde ich sicher nicht gehen.

    Was mich bei einem Test aber wirklich interessieren würde, sind die folgenden Fragen:

    Was darf ich mir unter der „doppelt so starken Effekt-Engine“ vorstellen?

    A) Hat man da einfach „nur“ 2 H9max in eine Box gepackt, um das neue Leistungsmerkmal „zwei Effekte gleichzeitig“ zu realisieren?

    B) Oder kommt die doppelte Leistung auch Einzeleffekten zugute, so dass man mit einem Quantensprung an Soundqualität rechnen darf.

    Ich vermute mal, es ist A) … bin gespannt.

  4. Profilbild
    roseblood11

    Als 2013 das H9 erschien, war es schon ziemlich unverschämt teurer. Die Hardware war ja sehr überschaubar, und viele Algorithmen wurden aus der Faktor-Serie von 2009 übernommen.
    Jetzt erscheint der große Bruder des H9, „next Generation“ ist daran nicht viel. Alter Wein in neuen Schläuchen, zu einem absurd hohen Preis. Eine halb so hohe UVP wäre angemessen.

  5. Profilbild
    Anthony Rother AHU

    Als Eventide Fan möchte ich sagen dass die Qualität der Eventide Effekte über jeden Zweifel erhaben ist.
    Der Eventide Sound ist auch 2022 einzigartig und besonders.

    Der Preis ist hoch aber wer diese Qualität möchte der weiß auch den Preis einzuordnen.
    Allerdings könnte Eventide auch noch zusätzlich ein etwas größeres Gerät anbieten als die H9 / H90 Serie.

    • Profilbild
      swellkoerper AHU

      @Anthony Rother Absolut. Für 1200€ hätten es aber gerne symmetrische Anschlüsse sein dürfen. Ich habe drei Factor-Pedale im Einsatz, und die Dinger sind wahre Antennen für Störanteile..

  6. Profilbild
    roseblood11

    Ihr habt kürzlich auch das Valeton GP-200 getestet. Bitte vergleicht beide Geräte mal detailliert und unvoreingenommen, ohne auf Preis, Name und Herkunft zu schauen. Klang, Umfang und Kombinationsmöglichkeiten der Effekte, Ausstattung des Nutzerinterfaces auf Hard- und Softwareebene, Ausstattung mit Anschlüssen, Routing (extern und intern), mechanische Qualität. Schraubt für den letzten Punkt die Geräte auch mal auf! Macht mal Nahaufnahmen, die zeigen, wie die Buchsen und Taster intern realisiert sind. Zeigt die verwendeten DSP’s und Wandler, findet raus, was die leisten und was sie kosten…
    Der „Test“ des H90 ist bisher nur eine Produktvorstellung, die weniger Infos enthält, als die Website des Herstellers. Mir fehlen immer detailliertere Infos, was mit dem Gerät möglich ist und was fehlt.
    Eventide hat zB sehr gute Delays und Modulationseffekte. Aber kann man beides so kombinieren, dass ein Modulationseffekt auf den Repeats des Delays liegt? Das machte das TC Electronic G-Major 2 vor gefühlt tausend Jahren interessant. Der Modus nannte sich „serial2“ und ist natürlich rein auf Softwareebene realisierbar, es war damals nur ein kleines Update des technisch ganz ähnlichen G-Major 1 aus dem letzten Jahrtausend. Ich würde ja fast wetten, dass das H90 das nicht kann.

    Und was bedeutet es eigentlich, dass das Gerät vier Eingänge hat, aber nur zwei Effekte zugleich erzeugen kann? Kann ich zwei Stereo Synthesizer also durch die gleiche Kombi von Delay und Reverb schicken? Toll. Nicht. Oder kann man beiden Synth wenigstens je einen Effekt zuweisen, unabhängig voneinander?
    Es gab auch mal Effektgeräte mit vier Eingängen, die konnten unabhängig voneinander vier Monoeffekte erzeugen. DaswissendiejungenLeutevonheutegarnichtmehr.

    • Profilbild
      Aljen AHU

      @roseblood11 @ Roseblood, zu meiner Uni-Zeit cancelte der Barkeeper in unserer Szenenkneipe allzu schlaue Ausführungen, indem er beiläufig auf einen Schild hinter ihm deutete. Auf dem Schild stand: „Wenn du so schlau bist – warum bist du nicht reich?“ 😇

      Nun weiß ich natürlich nichts über Deine materielle Lage, deshalb betrachte Obiges natürlich nur, wie es ist: anekdotisch.

      Im Ernst: wenn Du schon so interessante Testaufbau-Ideen hast – was hindert Dich daran, selber so einen Test zu schreiben? Fotos inklusive? Es wäre sicherlich spannend.

    • Profilbild
      Tyrell RED 11

      @roseblood11 @roseblodd11. Hi :)
      Das hier ist kein TEST sondern eine NEWS. Testberichte beginnen bei uns immer mit dem Titel
      TEST:… und besitzen mindestens eine Länge von 1000 Wörtern. NEWS sind hellblau und erscheinen im NEWS-Bereich. 😉

    • Profilbild
      knokker

      @roseblood11 > Aber kann man beides so kombinieren, dass ein Modulationseffekt auf den Repeats des Delays liegt?

      Ja, das geht. Programm Mix auf 50 und Delay Mix auf 100.

  7. Profilbild
    RainerJTM

    Dann haben wir ja jetzt einige Anregungen für einen aussagefähigen Test.
    Bin noch gespannter als vorher.

  8. Profilbild
    Aljen AHU

    Endlich:

    • separate Line-Ins
    • zwei EXP/CTRL-Buchsen statt nur einer (die zudem noch meist nach eigenem Gusto funktioniert – wenn überhaupt)
    • ein Display, das sogar komplette Preset-Namen anzeigt
    • ein 3. Taster, wow
    • offensichtlich auch ohne App bedienbar

    Das wäre sogar für einen H9 MkII nett gewesen, wenn nichts weiter wäre. Sprich: die albernen „Kinder“-Krankheiten sind wohl endlich überwunden. Die paar neuen Algos werden wohl interessant sein. Weniger interessant dagegen die Vorstellung, dass die Firmware des H9 auf dem derzeitigen, verhunzten Missstand verbleiben wird.

    • Profilbild
      0dB

      @Aljen Hi Ajen
      Was ist denn an der Firmware des H9 so verhunzt?
      Grüße, Stefan

      • Profilbild
        Aljen AHU

        @0dB Moin Stefan (und PF happy New Year),

        Die letzte mir bekannte Firmware für H9 setzt den Toe-Switch im Mission Engineering SP-H9-WH außer Betrieb. Umso unverständlicher und irritierender, da ja das Pedal von Mission Engineering in Zusammenarbeit mit Eventide entwickelt worden sein soll (und die beiden sonst ein so perfektes Zweierteam bilden wie sonst nur Lolek und Bolek).

        Alleine dieser Bug reicht mir, die Bezeichnung zu vergeben, die ich eben vergab. ;) Zumal der Support von Eventide durch gepflegtes schweigen in der Sache glänzt. (Der Support von Mission Eng. schafft es immerhin, die Ursache äußerst dezent und wertungsfrei dem Eventide-FW-Bug zuzuschreiben.)

        Immerhin: Netterweise läßt sich die Firmware auf dem H9 über die App auf eine der früheren Versionen (man kann sich sogar aussuchen, welche) zurückzudrehen – ohne Datenverluste und sogar ohne die Einstellungen neu vornehmen zu müssen.

        Aber auch sonst echt schade, dass H9 nicht weiterentwickelt wird. Das gilt auch für die zugehörige App, die z.B. praktisch keine Suchfunktion bietet – bei der schieren Menge an patches völlig unkapierbar.

        Viele Grüße, Alexander

  9. Profilbild
    BeLo

    Bin auch mal gespannt, wie man mehrere Synthesizer an das H90 anschliessen und steuern kann.
    2x stereo wäre ja schon mal gut.
    Mit meinem Eventide Space bin ich nach wie vor sehr glücklich mit dem Sound und Bedienung, und das H90 würde mein Setup mit Sicherheit noch bereichern können.

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