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Korg Wavestate native & Opsix native, Synthesizer-Plug-ins

22. März 2022

Hardware = Software

korg wavestate native opsix synthesizer plugin

Mit Wavestate native und Opsix native stellt Korg zwei Plug-ins vor, die den gleichnamigen Hardware-Synthesizern entsprechen.

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Vor rund zwei Jahren begann Korg mit dem Wavestate eine neue Synthesizer-Linie. Es handelte sich um eine modernisierte Version der berühmten Korg Wavestation, die nicht nur wie das Vorbild lang entwickelnde Flächen und rhythmische Sequenzen erzeugen konnte, sondern mit dem Wave Sequencing 2.0 die Grundidee der Wavestation komplett neu erfand. Auf den Wavestate folgt der FM-Synthesizer Opsix mit sechs Operatoren. Seine flexible Struktur ermöglicht Sounds, die deutlich über die Möglichkeiten der herkömmlichen FM-Synthese hinausgehen.

korg wavestate native synthesizer plugin

Die Oberfläche des Wavestate native

Nun kommen diese beiden Synthesizer als Plug-ins in den Formaten VST3, AAX und AU sowie als Standalone-Versionen für macOS und Windows. Die Plug-ins sind dabei zu ihren Hardware-Pendants vollständig kompatibel. Die Sounds lassen sich via USB zwischen Hard- und Software austauschen, so dass man mit den gleichen Presets in der DAW wie auch live auf der Bühne arbeiten kann.

Korg Wavestate native

Wie bei seinem Hardware-Gegenstück ist auch beim Plug-in das Wave Sequencing 2.0 das stärkste Element, das dem 64-stimmigen Synthesizer mit mehreren Gigabyte an Samples seinen besonderen Charakter verleiht. Die damit animierten Klänge werden im Plug-in visualisiert und alle Hüllkurven, LFOs und andere Modulationsquellen in Echtzeit dargestellt. So lassen sich die jeweiligen Zuordnungen schnell erkennen und zielgerichtet editieren. Neue Modulations-Routings werden per Drag & Drop erstellt und innerhalb der Modulationsliste übersichtlich angezeigt.

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Den Amazona.de-Testbericht zum Hardware Wavestate findet ihr unter diesem Link.

Korg Opsix native

Auch dieses Plug-in ist mit den Funktionen des Hardware-Synthesizers identisch, doch die Bedienoberfläche des „Altered FM-Synthesizers“ wurde komplett neu gestaltet. Das ursprüngliche Konzept mit dem neuartigen Operatoren-Mixer bleibt natürlich erhalten, doch die Bedienung wurde leichter zugänglich gemacht, vor allem im Hinblick auf Neueinsteiger. Auch das GUI von Opsix native arbeitet mit animierten Elementen und besitzt separate Oszilloskope für jeden einzelnen Operator.

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Den Amazona.de-Testbericht zum Hardware Opsix findet ihr unter diesem Link.

Korg Wavestate native und Korg Opsix native werden bis zum 5. April 2022 mit einem Einführungspreis von je 149,- US-Dollar angeboten. Der reguläre Preis beträgt danach 199,- US-Dollar. Der Verkauf erfolgt über den Korg Online-Shop, Demoversionen stehen zur Verfügung.

Für Besitzer der Hardware-Synthesizer gibt es jeweils ein Crossgrade-Angebot, bei dem das entsprechende Plug-in für 49,- US-Dollar erworben werden kann. Es bleibt abzuwarten, ob auch der Korg Modwave als native Version kommen wird.

korg opsix native synthesizer plugin

Die Oberfläche des Opsix native

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Forum
  1. Profilbild
    gs06

    Diese Entscheidung von Korg freut mich sehr! Beide Instrumente interessieren mich seit Ihrem Erscheinen, aber ich habe einfach keinen Platz mehr für weitere Keyboards (selbst für neue Rack-Geräte oder Desktop-Module wird es mittlerweile sehr eng). Da ich Plugins gegenüber keine Vorbehalte habe, gehen für mich bald gleich zwei Wünsche in Erfüllung. :-)

  2. Profilbild
    Filterpad AHU

    Die Oberfläche des OPsix Native erinnert mich ein wenig an die selbige von Native Instruments FM8 oder meinetwegen auch dem Massive X. Aber besser gut kopiert als schlecht geklaut! Eigenwillig scheint hier die Oberfläche des Wavestate Native zu sein. Was optisch ähnliches ist mit jetzt nicht bekannt. Die Frage die man sich stelle: Lohnt sich digitale Hardware noch wenn darin quasi nicht mehr als ein Plug-in verbaut ist? Ich persönlich antworte da mit nein! Aber die Diskussion über HW vs. SW ist bekanntlich eine Neverending Story, oder ist sie im Jahre 2022 endgültig zu Ende gegangen? Trotzdem schön, daß User sich entscheiden können. Gut gemacht Korg und das bei neu erhältlichen Geräten anstatt wie üblich ein SynthKlassiker als Plug-in herhalten muss.

    • Profilbild
      gs06

      Naja, ich denke, digitale Hardware lohnt sich für alle, die lieber weniger Zeit an einem Computer beim Musizieren verbringen oder die das Gerät mit auf die Bühne nehmen wollen. Von der Klangqualität her sind beide Varianten bei entsprechend guter D/A-Wandlung ja schon seit einigen Jahren ebenbürtig (zumindest meinem laienhaften Empfinden nach). Roland und nun auch Korg betrachten daher beide Realisierungsvarianten für neue Instrumente anscheinend als gleichwertig. Jetzt kann jeder wählen, welche Variante ihm lieber ist. Mir gefällt das gut – wenngleich ich aus nostalgischen Gründen auch gerne mit analogen Geräten herumspiele. Aber man kann ja einfach beides gerne mögen.

  3. Profilbild
    the_sequencer

    Hatte es zuerst bei Woody Piano shack gesehen der eine schöne Demo der Wavestate präsentiert.
    Bin Wavestation Fan seit meinem ersten Synthi, der eine Wavestation SR war, die nur leider damals als Synth Neuling ein Alptraum zum editieren war, und nur als Preset Synth benutzt wurde, es gab auch einige schöne RAM Karten, die waren nur jeweils fast so teuer wie heute das Komplette Wavestate plug in.
    Liebäugele schon eine ganze Weile mit der Wavestate / Op Six/ Modwave, aber too much gear in my room…..Und mein echter Analoger Polsix sieht nur noch auf Fotos cool aus und kratzt leider….
    Hatte damals die Wavestation SR verkauft aber vorher alle wichtigen Sounds in den Roland S-760 gesampelt…..haha…….den S-760 hab ich immer noch…so…gerade das wavestate plug in erworben, ist ja noch eine weile im Angebot….so jetzt fertig installiert ist 326,5MB groß…die Voicing datei 2,32 GB…
    Erste Sounds via Novation SL49MK3 und Apple M1 16Gb Big Sur als Standalone angespielt und hey …bin begeistert::::

  4. Profilbild
    SkandinAlien

    Für mich genau das was ich mir wünsche. Ich schleiche schon lange um den Wavestate herum bin aber aus Platz- und Budgetgründen sehr zögerlich. Auch wenn ich es immer sehr genießen werde an Potis zu schrauben und richtige Hardware zu nutzen, bin ich der VST Lösung nicht abgetan. Falls das PlugIn wirklich die gleiche Performance bringt hab ich schon so eine Ahnung was als nächstes ganz oben auf der Einkaufsliste steht :)

    • Profilbild
      HOLODECK Sven

      Ich ebenso! Habe beide Geräte aber selten benutzt, obwohl ich die Sounds sehr mag. Die Oberflächen sind einfach nicht einladend genug.

      Gestern gleich für 2 x 49€ zugeschlagen und heute bereits den Opsix verkauft.

      • Profilbild
        DariusW

        Endschuldige,
        wie bis Du an den Coupon Code gekommen?
        Ich habe die Wavestate HW, aber keinen Coupon um die 49€ Version zu kaufen.

        LG Darius

  5. Profilbild
    sonicbits

    Schade sind die zwei neuen Plugins nicht Bestandteil der Korg Collection. Sonst hätte ich gleich dort zugegriffen.
    Vielleicht kommt das ja noch.

  6. Profilbild
    schulle0815

    Was meint ihr, wie stehen die Chancen, dass Korg die Plugins auch auf iOS oder iPadOS portiert? Gerade das iPad wäre doch mit dem großen Touchscreen wie geschaffen für die GUI. Und die können solche Portierungen ja grundsätzlich sehr gut…

    • Profilbild
      HOLODECK Sven

      Genau das habe ich auch gedacht.
      Unter iOS gab es in den letzten 3 Jahren nichts Neues mehr von Korg, von daher …

  7. Profilbild
    iceleben

    Endlich ein Hersteller der verstanden hat wie es funktionieren kann. Komponieren am Rechner mit PlugIn ( was es als günstiges crossgrade gibt und nicht als cloud dienst oder viel zu teuer… ). Sounds exportieren um es dann live zu spielen oder im Mixdown noch zusätzlich Bewegung reinzubringen.
    Jetzt wär nur noch interessant wann die SE Version erscheint und zu welchem Preis, unterstützt werden muss so was auf jeden Fall!

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