Mit Thomas Thielen „t“ bei Night of the Prog auf der Loreley

12. März 2019

Technik und Sound für ein Prog-Rock-Festival

„Unbekanntester Topstar der Szene“, „Mastermind des deutschen Intelligenzpop“, „einer der 10 wichtigsten Musiker der Dekade“, „der beste Film, den Sie dieses Jahr hören werden“, „Perfektionist des Sounddesigns“ – „t“ ist schon vieles genannt worden. Er ist als erster Act für die Night of the Prog gefragt worden, noch vor Nick Mason und Steve Hillage, nachdem sich wie ein Lauffeuer rumgesprochen hatte, dass er doch mal live spielen wolle. Schließlich war der ehemalige Kopf von SCYTHE, der großen Artrock-Hoffnung der 90er, 20 Jahre lang nur im Studio unterwegs. Doch das sollte sich nun ändern. t wollte aus dem Studio auf die Bühne und dafür musste er raus aus der Komfortzone und ran die perfekte Liveperformance.

t bietet perfekt das Bild des öffentlichkeitsscheuen, leicht grummeligen Studionerds, der irgendwo zwischen Mark Hollis, David Sylvian und Brian Eno zwar ein Hammeralbum nach dem anderen (bisher 8, alle Topseller – und doch immer noch Geheimtipp) raushaut, aber immer hinter dem ungooglebaren Kürzestkürzel eines einzigen Zeichens versteckt bleibt. Thomas Thielen, wie der Kerl eigentlich heißt, war in der Szene irgendwann als t bekannt, weil er seine E-Mails nun mal immer etwas mundfaul beendete. Und da das Internet damals noch irgendwie optional war, blieb es dabei. Thomas „called it a day“ und war froh, in Ruhe Musik liefern zu können.

Thomas Thielen t (c by www.t-homeland.de/ )

Ich kannte t tatsächlich schon, als ich ihm über Facebook eine Gitarre abkaufte. Man war sich sympathisch und der Kontakt blieb bestehen. Nachdem t dann für das ECLIPSED die GermanAllstarBand als Frontman vervollständigt hatte und ihm bewusst geworden war, wie gern er doch mal wieder in einer Liveperformance spielen würde, kam er wieder auf mich zu. Meine exakten Worte waren wohl: „Wann muss ich wo genau sein?“ Allerdings war mir klar: Das wird Arbeit. Ich hatte aber keine Ahnung, WIE VIEL Arbeit tatsächlich hinter dem Vorhaben stecken würde. Thomas hatte 20 Jahre lang alle Angebote, live zu spielen, abgelehnt: Es würde ihn ruinieren, hatte er immer gesagt, nervlich und/oder finanziell. Ich hatte mittendrin öfter den Eindruck, er könne Recht gehabt haben …

Mit 200 Spuren auf die Bühne?!

t war klar geworden, dass das InEar-Monitoring und die Einbindung von VST-Instrumenten einige Möglichkeiten für die Liveperformance eröffnen würden, seine detailverliebten 200-Spuren-Orgien auch live angemessen umzusetzen. Warum das so ein Problem ist, dürfte jedem klar sein, der die Musik von t mal gehört hat: Das sind 70 +/- Minuten mit ganzen Orchestern und Sample-Orgien,  die der Multiinstrumentalist komplett allein konzipiert, textet, komponiert, einspielt, arrangiert, mixt …

Nur für Tipps und Tricks sowie das Mastering arbeitete Thomas mit Größen wie den Lord Alges, Steven Slate (dessen Betateam er verstärkt), HOFAs Exzellenzen oder, wie auch beim letzten Album, mit Koryphäen wie Ian Shepherd zusammen. Thomas‘ Musik gleicht also eher Symphonien als Popsongs, ähnlich wie bei den späten Talk Talk, Mike Oldfields ausladendsten Phasen oder Pink Floyd. Und seine Popsingles sind dann auch über acht Minuten lang. Könnt ihr euch vorstellen, was das für die Liveperformance bedeutet?

Leadsheets, Videos, Fingersätze …

Thomas hatte ziemlich schnell das entwickelt, was man wohl „Generalplan für eine Liveperformance“ nennt: Kurz nach dem Bandcasting wuchs ein Dropbox-Ordner aus dem digitalen Boden. Thomas begann mit typischen Leadsheets, damit wir uns in die Songs einfinden konnten. Wo allerdings bei den meisten Bands ein lockeres G, C, D7 über den Lyrics thront, liest sich das bei t eher als Emaj7/9/A (5/8) – C#0/add4+ (7/8). Da das alles andere als selbsterklärend ist, übersprang Thomas die Idee, Tabulatoren oder Voicings aufzumalen, sondern lud Handyvideos in den Ordner: Die Akkorde, so stellte sich raus, waren eher die Summe aus den Linien, die die verschiedenen Instrumente spielten, als irgendwelche Chords für Gitarre, Keys usw. Tatsächlich sollte es bis zum Ende der Proben insgesamt 107 Videos geben, auf denen Thomas uns allen zeigte, wie man seine Musik spielt.

Für mich war das eine unbezahlbare Zeitersparnis: Ich musste mir nicht mühsam Linien raushören und Fingersätze überlegen, sondern konnte sie mir im Learning by Doing kopieren. Aber nicht nur das: Die Videos waren allesamt an den Timecode von Tracks angeglichen, die uns ebenfalls zur Verfügung gestellt wurden. Jedes Instrument erhielt gleichsam den kompletten Song mit einem Metronom („Clicktrack“) und der Angabe der entsprechenden BPMs (Tempowechsel sind bei t die Regel …) und Taktarten (dito …) – und als besonders hilfreiches Bonbon sogenannte „Übungstracks“: Hier fand man die komplette Band (aus dem Studiosong) minus der eigenen Linien. Natürlich würden wir live nicht 100%ig werktreu spielen, aber man konnte sich wunderbar einfinden lernen und merken, wie man welchen Einsatz am besten kriegt und ob die eigene Spieltechnik schon sauber und ausdrucksstark genug war.

Vorbereitung auf die Liveperformance mit "t"

Leadsheet Chaos nach der ersten Probe …

Präziser Sound ist kein Zufall!

Und auch das war noch nicht alles: Zusätzlich zu den Chords, den Videos, den Metadaten der Tracks und den Übetracks kam Thomas auch mit sehr präzisen Angaben zu den Sounds um die Ecke. Da wir beide Kemper spielen, konnten wir sozusagen in Profilen kommunizieren. Thomas sagte auch ziemlich genau, was für Delays nötig sein würden („3/16, Tape Delay, Feedback so um 30 % – nimm dazu einen Spring Reverb mit 50 % Mix und ohne Pre-Delay, du bist hier eher Backing“). Auch das gab es für alle Instrumente und würde für die anstehende Liveperformance von großem Nutzen sein.

Das unterscheidet sich ziemlich von einem Set-up als Band, wo jeder sein eigener Herr ist und seine eigenen Ideen einbringt. Was aber auch Bands davon lernen können: So präzise kann man Proben vorbereiten, um dann effizient zusammenarbeiten zu können. All dies erhielten wir im September, und wir hatten Zeit bis Mitte November, um uns auf das Zusammenführen der Instrumente vorzubereiten. Das taten wir dann in Berlin im Tonstudio von Crystal Palace, mit denen wir die Liveperformance während der Tour gemeinsam bestreiten würden. Dort erwarteten uns ein vorbereitetes Setting auf einem Behringer X32, das wir mit den bekannten Apps dann in ein individuell steuerbares InEar-Monitoring zusammenführten. Da „t“ von Kemper unterstützt wird, hatten wir mit der Verkabelung leichtes Spiel und nach kurzer Zeit hatte jeder einen brauchbaren Sound auf dem Ohr, so dass wir starten konnten. Live wird mit einem Splitter das Signal verdoppelt: Unser Monitoring ist so in jedes FOH-System einpassbar, ohne dass der FOH-Techniker gestört würde (so werden wir sogar auf der Loreley arbeiten!) und es ist sowohl autark als auch praktisch immer gleich klingend. Ein riesiger Vorteil, wenn es um Soundchecks geht!

Das hier ist ungeschminkt das, was Thomas als InEar-Sound hört. Also: Vorne klingt es viel besser, doch wir brauchen es präzise und unrockig, um genau genug hören zu können, um die Liveperformance zum Erlebnis für die Zuhörer zu machen.

Brauchbarer Sound, so hieß es oben und das heißt hier: Thomas hatte mit Dominik, dem Keyboarder, eine Sync-Schleife gelegt, die über Cubase 10, das Dominik auch live benutzt, die Kempers ansteuert und deren Clock immer perfekt im Tempo des Clicktracks hält. Dominik hatte zudem Program-Changes so in Cubase hinterlegt, dass er mit nur einer Tastatur die Orchesterorgien der Originale live-tauglich nachzeichnen konnte. Jens‘ Basspedale kommen manchmal als Basstöne, manchmal zum Abfeuern von Samples zum Einsatz – auch das regelt Cubase.

Kein eigener FOH-Mixer? Kriegen wir hin!

Die Synchronisierung läuft denn auch bis in Thomas‘ TC-Helicon Vocal Perform-VK, das über MIDI an den Kemper angekoppelt ist und von dort sein Tempo bezieht. Hierüber steuert Thomas, der Gitarre und Gesang auf der Bühne beisteuert, per Footswitch Delay und Reverb in drei Programmen. Über die HIT-Funktion kann er zudem einzelne Effekte auf die Stimme legen, z. B. einen Megaphon-Sound, der an zwei Stellen für das gewisse Etwas sorgt. So können wir einen eigenen FOH-Tech sparen: Die drei Programme „Rock“, „Spheres“ und „Outer Space“, die Thomas programmiert hat, reichen aus, um jeder Stelle des höchst abwechslungsreichen Programms angemessen abzubilden.

Thomas‘ TC Helicon Performer VK und das Tablet mit der InEar Mixer-App.

Allerdings braucht man dazu, wie Thomas ab und zu anmerkte, am besten eine Ausbildung im Stepptanz. Es ist extrem wichtig für die Liveperformance, dass man diese Abläufe – Gitarrensounds weiterschalten, Gesangs-FX an, Bank wechseln, Gesangs-FX wieder aus, Distortion ein, Gesangs-FX auf Rock, Distortion aus … Repeat – zu Hause immer wieder trainiert. Wer auf der Bühne dafür mehr als sein Rückenmark braucht, wird Abstriche in Feeling und Performance fabrizieren. Jens erzählte von Bass und Basspedal dasselbe: Bei t liegt oft ein Tremolo auf dem Bass, der natürlich wieder weg muss, manche Sounds sind stark verzerrt; dabei singt Jens Backing-Vocals und feuert über das Basspedal-Samples und weitere Töne ab. All das muss wieder und wieder geübt werden, damit live kein nervöses Wrack auf der Bühne rumschwitzt, sondern ein souveräner Performer mit Augen fürs Publikum und Gehirn und Herz für die Musik.

Proben analysieren und Sound perfektionieren

Über die Outs des X32 wird zudem jede Probe zur späteren Analyse normal als Stereofile, aber auch auf 32 Spuren aufgeteilt mitgeschnitten. So kann man nachher genau reinhören, ob jeder jede Stelle richtig rausgehört und gespielt hat. Thomas konnte jedem von uns nach der ersten Probe wertvolle Tipps dazu geben, wo man nicht die richtigen Läufe gespielt hatte bzw. noch mehr rhythmische Präzision oder – nicht selten! – noch mehr Spieldisziplin brauchte: Das Schwierigste ist es eigentlich immer, das eigene Können nicht über die Bedürfnisse des Songs zu stellen. Manchmal ist eine Viertel eben einfach nur eine Viertel… und muss es auch bleiben. Auch das wurde immer klarer: Je präziser wir darin blieben, die Songs zu spielen und nicht unsere Lust auf schnelle Finger oder verquere Ideen zu verwirklichen, desto mehr wuchs die Musik über uns einzelne Musiker hinaus. Vielleicht trennt sich auch hierin mitunter Spreu von Weizen – je nach Material.

Thomas nutzte die Aufnahmen aber auch, um den Sound zu perfektionieren. Ihr erinnert euch: t ist Perfektionist und inzwischen ziemlich bekannt für seine perfekten Arrangements und innovativen Mixe. Über die Aufnahmen aus dem Kemper (Bass und Gitarren) und den Keyboards kann man nun ziemlich gut erkennen, wo es gerade im Mittenbereich Matsch oder schrille Resonanzen gäbe. Ebenso kann man Hallräume aufeinander abstimmen – und nicht zuletzt einen geeigneten Frequenzraum für die Vocals bereitstellen. Thomas ging noch weiter: In unserem Livesound ist die Tiefenstaffelung auch bereits mit bedacht. Wie genau man das macht, soll übrigens im nächsten Teil genauer bedacht werden.

Kemper Finetuning. Die Delays von Thomas und mir sind aufeinander abgestimmt, um Matsch im Gesamtmix zu vermeiden. Ganz wichtig, wenn mehrere Gitarren am Start sind!

Dominiks Keyboards gehen zum FOH als Stereosumme. Da Dom sowohl ein Seaboard, das er per Bluetooth mit seinem iPad koppelt, als auch einige VstI-Instrumente als auch die Sounds seines Korg Kronos benutzt, stellt sich die Frage des Routings. Dominik löst das mit einem Presonus 68, da er gleichzeitig auch noch den Clicktrack an den X32 schickt und eine Spur, auf der vor wichtigen Part-Wechseln Einzähler aufgenommen sind, damit auch im Notfall die Orientierung noch gewährleistet ist. Das Presonus 68 kann 4 Ausgänge einzeln ansteuern: Auf 1/2 kommt Doms Sound via Splitter zu Pult und X32, auf 3 liegt das Metronom (nur X32, natürlich – das soll ja nur auf den Kopfhörer!), auf 4 die Sprachspur (dito).

Bluetooth, WLAN, Funk …

Überhaupt gibt es viele Möglichkeiten, sich das Leben auf der Bühne im Sinne einer perfekten Liveperformance bequemer zu machen. Neben dem Tablet, mit dem Thomas seinen X32-Monitormix kontrolliert, hängt ein weiteres, das über Bluetooth ans Tempo-Sync gekoppelt ist. Mit „SetlistHelper“, einer App, hat Thomas da einen im Tempo mitlaufenden Teleprompter hängen, der ihm nicht komplette Textzeilen, sondern Schlüsselwörter pro Zeile als Gedankenstütze liefert. T schwört zwar, ihn nicht zu brauchen, schwört aber genauso, dass er ihn in dem Moment panisch suchen gehen würde, in dem er weg wäre. Bühne ist halt auch Kopfsache! Von da aus könnte er auch via USB ans TC Helicon jederzeit Sounds „beamen“, wenn die drei Presets des Teils (der einzige Kritikpunkt, der Sound von Kompressor, EQ, Hall, Delay und Modulation bis hin zu Megaphon und Distortion ist absolut amtlich!) mal nicht reichen sollten.

Jens und Thomas nutzen für ihre Bässe/Gitarren die Funkanlage von Smooth Hound, die einen kristallklaren Sound liefert – so klar, dass man sogar die Höhenabsenkung von Kabeln graduell reinregeln könnte. Beide haben das aber lieber über den EQ des Kempers bzw. des Bassamps gelöst. Für die InEars versorgt beide eine LD MEI1000 mit Ton über Funk, den dann ein InEar SD2 ins Ohr pumpt; beide sind mit der Auflösung des 2-Wege-Systems vollends zufrieden. Thomas an den Drums wünschte sich noch mehr Abschirmung und hat sich daher Ohrhörer individuell anfertigen lassen, Dominik kommt mit den unglaublich günstigen und guten Yinyoo TRN V80 (45 Euro, 3 Treiber!) super zurecht. Tom und Dom sind ohne Funk glücklich und werden per Kabel versorgt. Ich selbst vertraue für die Liveperformance auf ein Sennheiser ew-300 IEM, nutze aber ebenfalls gerne die Stagediver SD-2.

Das Geheimnis einer perfekten Probe? Perfekte Vorbereitung!

Wohl gemerkt: All das war schon geplant, besorgt, programmiert, passiert, bevor wir Musiker überhaupt den allerersten Ton gespielt hatten! Thomas hatte einen kompletten TechRider aufgestellt für Probe und Gig – jedes Kabel war geklärt, sogar die Länge. Jeder bekam einen Zettel mit Angaben wie „Kemper – Stagebox: 2 x 15m XLRm-XLRw; x32 – MI1000: 2 x 15m Klinke6.3 – XLRw“ usw. Auf diese Weise konnten wir zu wirklich guten Ergebnissen in Vorbereitung auf die Liveperformance kommen, auch wenn wir nur sehr selten proben konnten, höchst schwieriges Material spielen wollten und alle 5 Musiker in 5 verschiedenen Städten. Und das ganz ohne Scheidungsanwälte!

Noch Fragen, warum Perfektionismus nötig war? Dann hört doch mal rein …

Auf diese Weise kann man tight werden, ohne dass man ewig miteinander eingroovt – auch wenn das nach wie vor echt hilft. Aber in der Not? Da ist perfekte Vorbereitung alles. T hat mir einige Tricks gezeigt, wie das aussehen kann. Hört doch selbst mal rein, ob es für die Bühne wirklich was gebracht hat. Ich würde mich freuen:

t & Crystal Palace – Tour 2019

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Fazit

Klares und knappes Fazit: Ein präziser Sound und eine perfekte Vorbereitung können viel Ärger und zeitraubende Fehlersuche bei der Liveperformance vermeiden!

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Marcel Halbeisen  

    Cooler Bericht! Da wünsche ich Euch viel Erfolg und freue mich Euch auf dem Felsen zu sehen. Und Grüsse an „t“ er kennt mich als Fe/2 von BlackFlame…

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    Markus Galla  RED

    Sehr guter Bericht! Das ist auch meine Arbeitsweise. Im Worship-Bereich wird viel mit Backing-Tracks gearbeitet. Sie kommen bei mir aus Ableton Live, welches auch gleichzeitig ProPresenter synchronisiert. Darüber läuft auch das Stage Display für die Sängerinnen. Die Musiker bekommen von mir Lead Sheets und bei Bedarf Split-Tracks mit ihren Parts. Eine Probe findet nicht statt, oft wird nur ein Songs mal beim Soundcheck angespielt. Das ist der Vorteil, wenn alles gut vorbereitet ist und man nur mit Profis arbeitet. Der IEM-Sound kommt immer aus einem X32 Rack und wir arbeiten ebenfalls mit Splittern. Stellen wir das FoH, kommt ein X32 Producer zum Einsatz, ansonsten stellen wir nur das Monitoring mit dem X32 Rack. Vorbereitung ist einfach alles.

    • Profilbild
      Jan Steiger  RED

      Danke Markus!
      Die nicht ausreichende Vorbereitung ist tatsächlich immer wieder Grund für Frustration und Ärger, die man sich total einfach ersparen kann. Bei uns lief sicher nicht alles perfekt rund. Aber je professioneller man arbeiten möchte, desto mehr zahlt sich eine gute Vorbereitung aus. Das ist die Quintessenz dessen, was Thomas und ich hier vermitteln wollen.

  3. Profilbild
    volcarock  

    Das ist so ziemlich das Gegenteil von Bob Dylan solo live 1965 ;-)
    Oder anders ausgedrückt – der pure Wahnsinn!
    Die akribische Vorarbeit, perfektionistische Planung und schliesslich Umsetzung samt modernster Technik.
    Ich wusste nicht, dass so etwas in diesem extremen Ausmass existiert! HAMMER!
    Vielen Dank für den umfassenden Einblick und Bericht!

  4. Profilbild
    hejasa  

    bei allem Respekt, aber für mich klingen die Soundbeispiele sehr nach van der Graaf Generator. Irgendwie nicht innovativ. 200 Spuren auf Stereo gemischt halte ich für Fake News in dem Sinne,
    dass solche Spurmengen nicht selten wegen Mehrfachaufnahmen sind. Die besten kommen durch, aber nicht alle! Sorry!
    Trotzalledem guter Artikel!

    • Profilbild
      Jan Steiger  RED

      Moin :-)
      Da ich Thomas Arbeitsweise sehr gut kenne und auch seine Produktionen auch schon visuell verfolgen konnte, kann ich aus tiefster Überzeugung sagen, dass die 200 Spuren tatsächlich nicht nur existieren, sondern auch Verwendung finden. Oder anders gesagt, es gibt Gründe, warum t einen gewissen Ruf genießt.
      Was VDGG angeht: Auf welche Phase genau beziehst Du Dich? kannst Du das präzisieren? Wäre für mich auch interessant.
      Im Übrigen dürfte t erfreut sein, mit so einem Innovator wie Hammill verglichen zu werden. Danke für Deinen Kommentar. Freue mich immer über konstruktiv- kritische Beiträge!
      Liebe Grüße,
      Jan

      • Profilbild
        hejasa  

        Hallo Jan,mir kam beim Durchhören der Videos spontan der Gedanke auf, dass kommt dir doch vertraut vor. Insbesondere fielen mir die Art der Melodieführungen und die Art und Weise mit der Gesangsstimme umzugehen sofort auf. Ein Blick auf das Leadsheet bestätigte mein Gefühl noch mehr. Habe mir dann There‘ s a house with no doors u.a. angehört und dann den Kommentar geschrieben. Ja, Peter Hammil war immer ein Innovator, ich wünsche mir für t, dass er sich tatsächlich über den Vergleich freut.
        Zu den 200 Spuren: sind diese alle gleichzeitig bespielt oder changieren diese?

        • Profilbild
          Jan Steiger  RED

          Das ist interessant. Gerade bei den Chordprogressions wäre ich schon mal gespannt, welche t-Songs Du mit „There’s a House“ vergleichen würdest. Du kannst T gerne selbst kontaktieren, der Link zur HP steht oben im Artikel. Der freut sich immer über Feedback.
          200 Spuren immer alle gleichzeitig wäre wohl overdressed. Aber grundsätzlich gilt bei so aufwändigen Produktionen: Die Dynamik entsteht zu einem nicht ungeringen Teil aus sich aufbauenden Konstruktionen, da kommt man schnell auf solche Spurenzahlen.

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