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Mixing Workshop: Vorbereitungen für die Audiomischung

24. Dezember 2021

Die professionelle Vorbereitung auf den Mix

Vorbereitungen für die Audiomischung

Vorbereitungen für die Audiomischung

Passend zu den bevorstehenden Feiertagen und die Zeit zwischen den Jahren haben wir unseren dreiteiligen Mixing Workshop auf Vordermann gebracht. Hier erfahrt ihr alles über das Thema Mixing. Von Grund auf widmen wir uns dieser Aufgabe, geben Tipps und Tricks und zeigen euch, auf was ihr achten solltet. Wir starten mit den Grundlagen und Vorbereitungen für den Mix.

Und los geht’s:

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Ich vergleiche Mixing mit Kochen. Du hast verschiedene Zutaten, die es miteinander harmonisch zusammenzubringen gilt. Manche Zutaten sind ein Hauptbestandteil des Gerichts, andere brauchst du nur um abzuschmecken. Die Qualität und der Umgang mit diesen Zutaten und Gewürzen trennt den 5-Sterne Koch vom Kantinen-Mitarbeiter.

Bei der Musikproduktion ist es dasselbe. Auch hier hast du eine Hauptzutat, eine Beilage und zusätzlich unterschiedliche Farben und Geschmäcker. Anhand deiner benutzten Tools und Klängen kannst du bestimmen, ob das Projekt nach Post-Punk oder nach New-Wave klingen soll.

Wichtig dabei ist, dass du nur das benutzt, was auch wirklich notwendig ist. Nur weil du Muskatnuss zu Hause hast, heißt das nicht, dass du es in jedem Gericht verwenden sollst. Trotzdem gibt es Speisen, die ohne dieses exotische Gewürz nicht auskommen.

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Vorbereitungen für die Audiomischung

Um ein ausgewogenes Gericht respektive einen ausgewogenen Mix herzustellen, ist es unabdingbar zu wissen, wohin das Ganze führen soll.

  • Was ist mein Ziel? Wie soll es am Ende klingen und welches ist mein Zielpublikum? Möchte ich einen Party-Song oder einen Mix, der im Auto gut funktioniert? Soll er modern klingen oder einen Vintage Touch haben?
  • Welches Gefühl möchte ich vermitteln? Soll der Song hart und präsent klingen und deshalb treibend sein oder soll weich und flauschig daherkommen und zum Chillen animieren?
  • Was ist wichtig? Wer spielt die Hauptrolle und wer ist Nebendarsteller? Ist es ein Hiphop-Track, bei dem die Stimme und die Drums im Vordergrund stehen oder ein Dance-Track, bei dem die Synthesizer und der Bass die Vorfahrt haben?

Die wichtigste Regel lautet: «Mache alles aus einem bestimmten Grund». Setzte bitte nicht dein neues Plugin ein, nur weil du es teuer gekauft hast. Stichwort: Muskatnuss. Und auch nicht, weil der geniale Mixing-Engineer XY ein Preset für seinen Signature-Prozessor gemacht hat, das er anscheind immer braucht. (Marketing Fake News!)

Letzthin war ich bei einem befreundeten und sehr bekannten Mastering-Engineer im Studio. Mancher denkt sich, dass das eine Mastering-Studio dem anderen stark gleicht, doch das ist ein Irrtum. Obwohl ich sehr begeistert war von seinen Geräten, Techniken und seinem Workflow, könnte ich niemals seine Vorgehensweise kopieren. Es würde bei mir nicht funktionieren. Obwohl das Resultat meinst sehr ähnlich wäre, ist der Weg dahin grundverschieden. Hüte dich deshalb davor, einfach gewisse Techniken und Tricks eines Star-Mischers isoliert zu kopieren. Vielleicht funktioniert es zum Teil in deinem Projekt, aber wenn du nicht genau weißt, weshalb du das machst und wie es genau funktioniert, lass lieber die Finger davon.

Mischen ist kein Zufallstreffer.

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Mischen ist kochen.

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Vorbereitungen für die Audiomischung

Es gibt keine allgemein gültige Regel beim Mischen. Nur klassische Techniken, die jedoch jederzeit bewusst gebrochen werden können. Das einzige, was du dir bewusst sein musst ist, dass es unabdingbare akustische Gesetze gibt. Musik ist Physik, das hat niemand erfunden, das ist von der Natur so definiert.

Studio Mixing Workshop – Grundlagen

Die Fletcher Munson Kurve

Das menschliche Gehör nimmt einen Frequenzgang zwischen 20 Hz und 20 kHz wahr, wobei die Obergrenze mit fortschreitendem Alten abnimmt. Wenn du 35 Jahre alt bist, hörst du vermutlich über 15 kHz nichts mehr. Ab 50 ist deine Hörgrenze auf 13 kHz gesunken. Alle Frequenzen, die sich oberhalb der hörbaren Grenze befinden, werden Ultraschall, die unter 20 Hz Infraschall genannt. Diesen Infraschall nehmen wir nur noch körperlich war.

Die Wahrnehmung der Frequenzen ist jedoch auch von der Lautstärke des Audiosignals abhängig. Je lauter ein Signal ist, desto linearer hören wir.

Dieses Phänomen ist als die Fletcher Munson Kurve bekannt.

Vorbereitungen für die Audiomischung

Das Diagramm beschreibt den empfundenen Frequenzverlauf unseres Gehörs im Verhältnis zur Lautstärke des abgespielten Audiosignals. 0 dB definiert ein leises Signal von 1 kHz, das wir noch knapp hören können. Würden wir noch leisere Signale wahrnehmen, könnten wir unser Blut im Körper durch die Adern fliessen hören.

Um eine Frequenz von 30 Hz genau so laut hören zu können wie einen 1 kHz Ton bei 0 dB, müssen wir den Bass um satte 65 dB anheben. Genau so, wenn nicht ganz so extrem, verhält es sich in den Höhen. 18 kHz müssen wir um 25 dB lauter machen als das 1 kHz Signal.

Wir hören zwischen 1 kHz und 6 kHz am genauesten. Die größte Sensibilität besitzen wir bei 3 kHz. Das ist genau die Frequenz von Babygeschrei. Unsere Kinder gut hören zu können, ist überlebenswichtig. Ohne den Fokus auf diesen Frequenzabschnitt wären wir wahrscheinlich ausgestorben.

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Mixing Workshop: Die Einheit Dezibel

Was bedeuten 25 dB oder 65 dB? Dazu müssen wir die Einheit Dezibel verstehen. Sie beschreibt das Verhältnis zwischen zwei Pegeln. Die Größe dB bezieht sich immer auf einen Referenzwert. 6 dB Anhebung bedeutet eine Verdopplung der Amplitude deines Signals. Ein Audiosignal mit zweifachem Schalldruck (SPL) gegenüber einer Referenz ist also 6 dB lauter.

Erhöhst du die Lautstärke um 12 dB, erzeugst du ein Signal, das viermal so laut ist wie die Referenz [(X*2)*2 = X*4]. Bei einer Anhebung von 18 dB erzeugst du die achtfache Amplitude. Eine Anhebung in den Höhen um 25 dB entspricht demnach mehr als einer Versechzehnfachung des Signals. Bei 65 dB sprechen wir über eine 2000-fache Verstärkung des Ursprungssignals. Die Einheit dB ist demnach logarithmisch aufgebaut.

Überträgt man das auf den effektiven Schalldruck im Raum, sieht es ein wenig anders aus. Eine Verdopplung der gefühlten Lautstärke entspricht etwa 10 dB. Die ist wiederum abhängig von der Fletscher Munson Kurve. Eine Verdoppelung der gefühlten Lautstärke im hörempfindlichsten Bereich beträgt weniger als 10 dB, eine gefühlte Verdoppelung in den Bässen mehr.

Vorbereitungen für die Audiomischung

Am linearsten hören wir bei einem Schalldruck von 85 dB. Das ist auch genau die Lautstärke, der wir über längere Zeit ausgesetzt werden dürfen, ohne einen Schaden davon zu tragen. Es lohnt sich deshalb, ein kalibriertes Schallpegel Messgerät zu besitzen . Du kannst damit genau eruieren, wie laut du deine Anlage aufdrehen musst, um 85 dB zu erreichen. Das ist ziemlich laut und ich bezweifle, dass du längere Zeit mit dieser Lautstärke mischen möchtest. Die Schallpegel-Messgeräte, die du in Mobiltelefonen findest, taugen nicht viel. Diese sind weder kalibriert, noch besitzen sie ein akkurates Mikrofon. Zudem haben sie meist nicht die gewünschte Ballistik und die Gewichtung der Frequenzen ist auch verschieden.

Raummoden im Tonstudio

Die größten Probleme beim Mixing in den eigenen vier Wänden findest du im Bass- und Höhenbereich. Durch Raummoden (stehende Wellen) sowie zu starker Dämpfung der Höhen verzerrt sich das Frequenzspektrum. Vor allem im Bassbereich schaukeln sich gewisse Frequenzen auf und einige Noten klingen deshalb lauter, als sie wirklich sind. Gleichzeitig löschen sich andere aus, da sie phasengegenläufig zueinander im Raum reflektiert werden. Es ist also notwendig, deine Regie akustisch zu optimieren. Dafür gibt es verschiedene Optionen. Du findest online sogar kostenlose Websites, die dir Raumanalysetools zur Verfügung stellen. Die einfachste Methode ist folgende:

Du setzt dich an deinen Abhörplatz und ein Kollege oder eine Freundin hält einen Spiegel an die Wände und die Decke. Überall wo du von deinem Platz aus über den Spiegel deine Lautsprecher sehen kannst hast du direkte, frühe Reflektionen. Diese sogenannten Early Reflections werden wir zu einem späteren Zeitpunkt ausführlicher besprechen. Die mit dem Spiegel gefundenen Positionen solltest du dir merken und an diesen Stellen Wand- und Decken-Absorber beziehungsweise Diffusoren anbringen. Achte aber darauf, dass du nicht all zu stark dämpfst. Ein einfacher Vorhang genügt schon, um zu viele Höhen zu absorbieren. In meinem Studio sind über jeden Absorber dünne Plastikfolien (ca. 2 µm dick) gespannt. Solche Folien findest du im Baumarkt beim Malerbedarf. Diese Plastikfolien nennt man Höhensperre, denn sie werfen die hohen Frequenzen in den Raum zurück. Somit wird vermieden, dass du zu viele Höhen in deinen Mix reindrehst.

Vorbereitungen für die Audiomischung

Eierkartons und Konsorten sind keine gute Wahl. Sie dämpfen den Raum genau dort, wo wir eigentlich Klarheit möchten und lassen die Problemzonen unangetastet. Um was du nicht herum kommst, sind Bassabsorber. Doch mittlerweile gibt es sehr schöne Designs, die dein Studio sogar noch optisch bereichern.

Studio Workshop Mix – Vorbereitung des Mix

Jeder Mixing-Engineer hat seine eigenen Vorstellungen und Wege, um ans Ziel zu kommen. Ich stelle dir in den nächsten Abschnitten meine Philosophie und meinen Workflow vor.

In der modernen Produktion, vor allem im elektronischen Bereich (dazu zähle ich auch Hip-Hop, EDM, Techno und Chill Out) gehen die Komposition bzw. das Recording Hand in Hand mit dem Mixing. Trotzdem solltest du die beiden Arbeitsschritte voneinander trennen.

Während du die Bassdrum designst, mischt du sie gleich ab und gibst ihr den spezifischen Sound. Jeder Equalizer, Kompressor oder Effekt, den du auf deinem Signal verwendest, ist eine klanggestalterische Komponente. Es ist ja auch so, dass du gewisse Instrumente schon abmischst, während andere Elemente im Mix noch gar nicht vorhanden sind. Wenn du das auf die alte analoge Technik überträgst, kommt das dem Einstellen des Gitarren-Amps und der Mikrofonierung des Schlagzeugs gleich. Du machst einen Sound. Diese Effekte lässt du beim eigentlichen Misch-Schritt natürlich in der Spur, da sie ja soundgestalterisch sind. Einzig Hallräume und Delays, die als Send-Effekt deinem Signal Tiefe und Breite geben, kannst du getrost ausschalten. Auch Bus-Kompressoren, die du eventuell eingesetzt hast, würde ich entfernen. Schaue, dass du ein ganz neues Projekt erstellen kannst, in das du die Spuren einzeln einfügst.

Viele Produzenten spielen jede einzelne Spur als Audio-Datei aus und übernehmen diese in einem neuen Mixing-Projekt. Das hat nebst dem Schonen der Ressourcen auch noch den Vorteil, dass du nicht wieder den Produzentenhut aufsetzt und im Arrangement etwas veränderst. Falls dir beim eigentlichen Mixing doch noch was auffällt, kannst du notfalls immer noch zurückkrebsen und in der Produktion etwas ändern. Die geänderte Spur kannst du dann wieder in dein Mixing-Projekt einfügen und bist genau wieder dort, wo du vorher warst.

Falls du die Möglichkeit hast, die Spuren in 32 Bit Floating-Point zu exportieren, mach das. Somit kannst du sicher sein, dass deine Audiofiles nicht übersteuern. Falls das nicht geht, kontrolliere jede Spur auf Übersteuerungen. Sollten gewisse Tracks über digital Null schießen, senke alle Spuren gleichmäßig ab, damit das Verhältnis der Lautstärken der einzelnen Instrumente bestehen bleibt.

Tipp: Bei geduckten Bässen verändern sich die Kompressoreinstellungen beim Absenken der Lautstärke des Trigger-Signals. Um das zu vermeiden, gibt es zwei Möglichkeiten:

  1. Du kopierst das Trigger-Signal (meistens eine Bassdrum) auf eine neue Spur, entfernst ihr den Output (damit du sie nicht hörst) und steuerst den Kompressor mit dieser Spur an. Die Trigger-Spur kannst du immer gleichlaut lassen. Somit bleibt der Ducking-Effekt unabhängig von der Lautstärke der Bassdrum bestehen.
  2. Du routest das Trigger-Signal Pre-Fader auf den Kompressor. Das bedeutet, dass das Trigger-Signal vor dem Bassdrum-Lautstärkeregler abgegriffen wird und somit ebenfalls unabhängig von Lautstärkemodulationen ist.

Vor allem beim Automatisieren von Lautstärkekurven entstehen seltsame Ducking-Artefakte, falls der Kompressor nicht ebenfalls automatisiert wird. Einige DAWs können ein Signal Pre-Fader abgreifen, andere wiederum nicht. Deshalb ist Version 1  immer die sichere Wahl.

Erstelle nun in deinem Projekt Instrumentengruppen. Setzte alle Schlagzeugspuren untereinander, alle Synthsizer zusammen und die Vocals als Einheit. Somit kannst du einfache Subgruppen erstellen und alle Elemente in deinem Mix ordnen.

audio workshop mix

Beispielsweise sendest du alle Drum-Spuren auf eine Gruppe. Folglich kannst du das gesamte Drum als ein Instrument ansehen und beim Endmix die Lautstärke einfach anpassen. Zudem gibt es dir die Option, die einzelnen Intrumentengruppen als Stems zu rendern, was für Stem-Mastering, Remixes, Karaoke Versionen etc. ideal ist.

Viele Mixing-Engineers arbeiten mit Templates, sprich eigens hergestellten Vorlagen. Da sind zum Beispiel schon gewisse Hallgeräte, Delays und sonstige zeitbasierte Prozesse auf Bussen eingefügt worden, damit sie schnell einen Effekt auswählen können, ohne zuerst groß nach einem geeigneten Prozessor zu suchen.

Ich mache das ungern, da jeder Mix eigene Instrumentierungen hat. Die Charakteristik jedes Tracks ändert sich und ich möchte unvoreingenommen die Effekte einsetzten. Zu leicht benutzt du ein bestimmtes Hallgerät, weil es schon da ist. Musst du es aber vorher aussuchen, machst du dir mehr Gedanken über die Wahl desjenigen. Ein Lexicon Hall klingt anders als ein Federhall und genau diese kleinen Nuancen geben deinem Song seine Persönlichkeit.

Hast du alle deine Spuren ins Projekt importiert, nimm dir die Zeit, sie alle zu beschriften und einzufärben. Wähle Farben und Icons, die du in jedem weiteren Projekt ebenfalls benutzt. Somit kannst du auch noch Jahre später einen Song öffnen und du findest dich sofort zurecht.

Studio Workshop Mix – Die ersten Mixing Schritte

Als erstes solltest du die Phasenlage der einzelnen Schlagzeugelemente kontrollieren.

Bei einem echt aufgenommenen Schlagzeug solltest du mit den Overheads anfangen. Schalte diese in den Solo-Modus und füge die Bassdrum hinzu. Mit einem Phasen-Switcher auf der Spur kannst du bei der Bassdrum die Phase um 180° drehen. Höre nun genau hin und bestimme, welche Phasenlage besser klingt und mehr Druck hat. Sobald du dich entschieden hast, verfährst du mit allen anderen Schlagzeugelementen ebenso.

Vorbereitungen für die Audiomischung

Gleiche die Snare ab, drehe die Phase der Hihats usw. Eventuell hat der Recording-Engineer die Phasen am Drum schon gedreht. Beispielsweise das Signal des Schlagfells der Snare gegenüber dem Teppich. Kontrolliere trotzdem alle Phasen, denn es schleichen sich immer wieder Fehler ein.

Bei programmierten Drums lohnt es sich, auch die Phasen zu kontrollieren. Du wirst staunen, wie sich eine kohärente Phasenlage anfühlt. Du hast viel mehr Tiefe und Präsenz in deinem Mix.

Die meisten Homeproducer fangen gleich darauf an, die Bassdrum zu komprimieren, die Gitarren zu equalizen und die Stimmen zu verhallen. Doch das ist bei Beginn des Mixings der falsche Zeitpunkt. Zuerst solltest du einen Rough-Mix erstellen. Mit anderen Worten: Mit den Lautstärke- und Panoramareglern erstellst du einen Mix, der in sich schon funktioniert.

Ich versuche vorerst alle Volumefader auf null zu lassen und die Lautstärke in den einzelnen Clips anzupassen. Bei den meisten DAWs kannst du eine Region auf einer Spur individuell in der Lautstärke bearbeiten. Ich schaue, dass keine Spur lauter als -12 dB ist, da sich beim Mischen der einzelnen Spuren die Lautstärken der individuellen Tracks addieren und du so letztlich eine Übersteuerung des Masterbusses vermeiden kannst. Ein weiterer Vorteil dieser Technik liegt darin, dass die Auflösung des Faders bei der Null-Stellung feiner ist als bei -24 db. Außerdem hast du das Gain-Staging besser im Griff.

audio workshop mix

Im nächsten Teil des Mixing Workshops geht es dann um die Themen Equalizer, Kompressor, Analyzer, Effekte sowie das eigentliche Mixen von Vocals und Instrumenten.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Armin Bauer  RED

    Hi Thom,

    „vergleiche Mixing mit Kochen“, damit ist eigentlich schon alles gesagt.
    Kochen kann ich, also sind auch meine Mixes ok? Ich denke, ja.
    Wer „Maggi Fix Bolognese“ in der Küche hat oder „One-Knob Mix-and-Mastering Plug Ins“ benutzt, hat schon verloren.
    Keine Templates? Arbeitsaufwendig, aber natürlich richtig. Jeder Song verdient es, dass man erst einmal mit frischen Ohren und unbeeinflusst dran geht.
    Dann entsteht Richtiges, Interessantes und im besten Fall Neues. Wie beim Kochen, hier allerdings Gaumen statt Ohren.

    Wir scheinen auf derselben Wellenlänge zu sein
    Grüße Armin

    • Profilbild
      Thom Wettstein  

      Hi Armin!
      Danke für deinen aufbauenden Kommentar. Scheint wirklich, dass wir auf derselben Wellenlänge sind, denn ich koche auch gerne und den Leuten schmeckt es. Es kommt nicht von ungefähr, dass viele Musiker auch exzellente Köche sind!

      Lieber Gruss und lass es grooven, Thom.

  2. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Gut wäre auch eine Liste, wo die gängigsten Instrumente und deren EQ (und Kompressor) – einstellungen beschrieben werden. Etwa so: (Zitiere:)

    Snare

    bei 60-120 Hz anheben, wenn der Sound zu schwächlich daherkommt.
    6KHz für knalligeren Sound.
    100-250Hz – Fülle
    6-8kHz – Präsenz

    Hihats und Becken

    „Matschen“ bei 300Hz absenken.
    Um Brillanz reinzubringen, ein bisschen bei 3 kHz anheben.
    250-800Hz – Matschbereich
    1-6kHz – Präsenz
    6-8kHz – Definition
    8-12kHz – Brillanz

  3. Profilbild
    t.goldschmitz  RED

    „Mischen ist kein Zufallstreffer.
     
    Mischen ist kochen.“
     
    Für manche ist auch „Mischen Impossible“…

    Konnte nicht widerstehen …

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