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Sonicware SmplTrek, portabler Groove-Sampler

Überall samplen und grooven

31. März 2022

soniceware smpltrek groove sampler

Mit dem Sonicware SmplTrek nimmt der japanische Entwickler Yu Endo sein nächstes Projekt in Angriff. Die gerade erst gestartete Kickstarter-Kampagne hat ihr Funding-Ziel schon so gut wie erreicht.

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SmplTrek ist eine kompakte, portable Groovebox mit integriertem Sampler. Man kann Samples über das eingebaute Mikrophon, den Audioeingang oder USB, zum Beispiel von einem Smartphone oder einem Rechner aus, aufnehmen. Dabei kann ein Insert-Effekt gleich mitgesampelt werden. Außerdem ist ein Re-Sampling von bearbeiteten Klängen möglich. Der Recording-Vorgang wird mit einer One-Touch-Funktion schnell und direkt ausgelöst. Samples werden per Auto-Slicing in einzelne Segmente zerteilt und auf den Tasten angeordnet. Ebenso sind Funktionen für Time-Stretching und Pitch-Change vorhanden. Das Sample wird als Waveform dargestellt und lässt sich auch manuell editieren. Die Samples werden auf einer SD-Card gespeichert oder lassen sich über USB auf einen Rechner auslagern.

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Im Sequencer können unterschiedliche Arten von Spuren aufgenommen werden: Loop Track, Shots Track, Drum Track, Instrument Track und MIDI Track. Eine Scene besteht aus 10 Sequencer Tracks, die nach den genannten Varianten eingestellt werden können. Aus 16 Scenes wird ein Song-Project zusammengestellt. Bis zu vier Spuren von Instrument Tracks und Drum Tracks können auf die interne Klangerzeugung zugreifen, die über 500 Sounds und 100 Drumkits beinhaltet. Für die restlichen Spuren greift man auf die aufgenommenen Loops und Samples zu.
.
Parallel dazu gibt es drei weitere Global Audio Tracks, mit denen man längere Passagen von Gesang oder Instrumenten aufnehmen kann. Es lassen sich mehrere Takes aufzeichnen, die anschließend aufgesplittet und zu einer optimalen Spur wieder zusammengefasst werden können. Auch das klassische „Punch-in Recording“ ist möglich. Das Konzept erinnert an das Roland Verselab MV-1.

Ein fertiger Song kann direkt gestreamt werden. Dabei lassen sich auch Playback und eine gesungene bzw. gespielte Performance zusammen live streamen.

SmplTek besitzt zur Bedienung ein OLED-Display, 15 RGB-Pads, 16 Mehrfunktionstaten für Scenes, Step-Sequencer etc., Navigationstasten im Gamepad-Stil, Parameter- und Transporttasten. Außerdem sind auf der Oberseite ein Mikrophon und ein kleiner Lautsprecher integriert. Das Gerät soll sehr leicht sein und kann mit Batterien betrieben werden.

sonicware smpltrek sampler rear

Die Anschlüsse des Sonicware SmplTrek

Die erste Produktionsrunde von Sonicware SmplTrek soll ab September 2022 verfügbar sein. Zur Kickstarter-Kampagne gibt es ein Super Early Bird-Angebot von ca. 260,- Euro (nur noch 3 Tage). Danach kostet SmplTrek ca. 352,- Euro und wird voraussichtlich im Dezember verfügbar sein. Der spätere Retail-Preis ist mit 429,- US-Dollar angegeben.

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Forum
  1. Profilbild
    sadfrog

    Yeah, ein portabler Sampler!
    Moment…

    12V?
    Batterien?????

    Oh…
    Bestimmt cool als Studiogerät aber nicht meine Vorstellung von „Portable“ im Jahr 2022 :-(

    • Profilbild
      Sontopi

      (Eneloop) AA Akkus und ein Ladegerät kosten nicht die Welt und sind auch in 20 Jahren noch erhältlich. Ich finde diese Entscheidung sympathisch.

  2. Profilbild
    fitzkarraldo

    Leider kein Mikrofoneingang (XLR) und Phantomspeisung wäre auch noch toll – ansonsten schaut’s aber schon gut aus ;-)

    • Profilbild
      mort76

      Das wäre bei einem portablen, batteriebetriebenen Sampler aber auch ungewöhnlich.
      Dann gäbs wahrscheinlich andauernd Beschwerden, warum denn die Phantomspannung nicht funktioniert…

  3. Profilbild
    strassen

    Jedes Mal, wenn ich von einer neuen Groovebox lese, lässt dies mein Herz höherschlagen. Doch nach dem Artikel inkl. Video ist mein Puls nun wieder normal.

    Warum schafft es kein Hersteller, eine wirklich kleine, mobile(!), leistungsstarke und einfach zu handhabende Groovebox zu entwickeln, idealerweise mit grossem informativem Display und genug Reglern sowie Tasten, um menu diving zu verhindern? Hab sie bald alle durch:

    – MPC Live: Leider zu klobig, schwer und halt eben der klassische MPC-Workflow (welcher mir schon bei meiner MPC5000 früher nicht wirklich gefiel). Schade.
    – Akai Force: Für mich als Ableton Live User in vielerlei Hinsicht super, aber leider überhaupt nicht mobil. Schade.
    – Synthstrom Deluge: Wäre perfekt gewesen, wenn sie nicht mit kryptischem Display, gefühlt tausend Shift-Funktionen oder alternativ dann halt ärgstem menu diving versehen wäre. Ohne vernünftiges Display leider Chance verpasst. Sehr schade.
    – 1010music Blackbox: schick, klein, tolles Display, aber eher ein Sampler statt für komplexe Arrangements gedacht. Zudem kaum Regler vorhanden. Schade.
    – OP-Z von Teenage Engineering: Brillant! Dessen Workflow ist einzigartig, der Sequenzer hervorragend, doch leider nur Monosamples, nur gerade 8 (musikalische) Spuren und eine mangelhafte Geräte-Verarbeitung. Sehr, sehr schade.

    • Profilbild
      karbunkeljoe

      Ich hab die Deluge und finde das Display und fehlende Ausgänge auch ärgerlich, aber es ist m.E. die beste Groovebox zur Zeit. Die gängigsten Shift-Kombinationen hat man recht schnell „im Gefühl“, Menüs benutze ich so gut wie nie. Sollte die letztens aufgetauchte Polyend-Kiste die Fehler ausbessern, ohne an anderer Stelle Abstriche zu machen, würde ich aber sofort wechseln.

      Insofern geb ich dir Recht, dass keine Groovebox gerade wirklich zufriedenstellend ist. Ich glaube aber auch nicht, dass Sonicware wirklich mithalten möchte, sondern eher günstige kleine Spezialisten irgendwo zwischen Electribes und Volcas anbieten will. Ich hatte eine Weile den „Liven XFM“ und kann mir ganz gut vorstellen, wie sich dieser Sampler bedienen lässt. Ist wahrscheinlich ganz cool zum rumspielen und super für den Preis, aber wird nichts professionelles oder richtig solides sein.

  4. Profilbild
    strassen

    – OP-1: …viel bessere Verarbeitung, schnuckelig, doch ohne ernstzunehmenden Sequenzer keine richtige Groovebox. Schade.
    – Roland SP 404 MKII: Paket sollte heute ankommen. Mal sehen.

    Sonicware SmplTrek: Wirkt auf mich eher wie ein Notizbuch für spontane Ideen. Und erneut ohne für Arrangements ernstzunehmendes Display, Platz wäre ja da. Mal abwarten, wie die Feedbacks der Community im Herbst sein werden.

    Mein Wunschtraum: Teenage Engineering bringt einen «OP-ultra» mit 16 Stereospuren, weiteren Synth-Engines und durchdachtem Display. Alles in Alu gegossen. Passt!

  5. Profilbild
    Laryngo_Scope

    Ich habe noch nie so naiv und schnell ein Kickstarter unterstützt wie dieses. Brauche es so schnell es geht! ;)

  6. Profilbild
    Seabstian

    Ich finde das kleine Gerät spannend, mobil und einigermaßen handlich, deckt es die meisten Funktionen ab, die ich mir für eine Groovebox unterwegs wünsche. lediglich ein etwas größeres Display und einen USB-C Anschluss hätte ich mir noch gewünscht. Mini USB ist doch eine wackelige Angelegenheit. Damit mir das Warten bis September aber nicht unerträglich wird, vertreibe ich mir die Zeit bis dahin mit der demnächst erscheinenden Orba 2

  7. Profilbild
    d_eric

    Ich bin wirklich auf einen Test gespannt, von Sonicware habe ich den 8bit warps und bin sehr zufrieden, der Bass & Beats hätte mich interessiert, scheint aber sehr umständlich in der Bedienung zu sein und hat wohl teilweise schlechte Drumsamples. Bin gespannt, ob der Smpltrk sich wirklich gut bedienen lässt.

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