ANZEIGE
ANZEIGE

Tascam Portacapture X8, Mehrspurrecorder für mobile Aufnahmen

18. November 2021

8-Spur-Recorder mit 32 Bit Auflösung

tascam portacapture x8 aufmacher

Tascam Portacapture X8, Mehrspurrecorder für mobile Aufnahmen

Mit dem Portacapture X8 meldet sich Tascam im Bereich der mobilen Recorder zurück. Während in der Vergangenheit eher die günstigeren Recorder, Überarbeitungen wie der DR-44 WLB und Equipment wie das Mixcast 4 im Fokus des Unternehmens standen, bringt das Unternehmen mit dem Portacapture X8 wieder ein deutlich luxuriöseres und weitreichenderes Gerät auf den Markt und findet hinsichtlich des Namens auch gleich eine schöne Verbindung zu den legendären Portastudios.

Der Tascam Portacapture X8 bietet insgesamt vier Mikrofon- und Line-Eingänge, die allesamt als Kombo-Buchsen sowohl XLR- als auch Klinkenstecker aufnehmen können. Phantomspeisung ist natürlich genauso an Bord wie die mittlerweile recht weit verbreitete USB-C-Schnittstelle, so dass der Recorder auch direkt an einen Computer angeschlossen werden kann.

ANZEIGE
tascam portacapture_x8 1

Der Tascam Portacapture X8 bietet ein 3,5 Zoll messendes, farbiges Touch-Display für die Steuerung

Integriert sind zwei Kondensatormikrofone, die sowohl in einer A/B- als auch Y/X-Anordnung genutzt werden können. Zusammen mit einer zusätzlichen Stereo-Mix-Spur erlaubt der Portacapture die gleichzeitige Aufnahme von acht Spuren.

Auch für die weitergehende Bearbeitung bietet der neue Tascam Mehrspurrecorder einige Features. Der integrierte Mixer bietet diverse Effekte und den Einsatz von Equalizer, Kompressor, Limiter etc. Aufgezeichnet wird alles im WAV- (maximal 192 kHz) oder MP3-Format (maximal 320 kbps). Für Aufmerksamkeit sorgt die Möglichkeit, in 32 Bit-Fließkomma-Auflösung zu arbeiten!

tascam portacapture_x8 1

Der Portacapture X8 verfügt über einen Farb-Touchscreen, der auf Wunsch einen Startbildschirm mit voreingestellten Konfigurationen für eine Vielzahl von Aufnahmeszenen wie einfache Mehrspuraufnahmen, Podcasts, Musik, Sprache (Interviews, Vlogs), Feldaufnahmen, ASMR oder manuelle Einstellungen bietet. Alternativ lässt sich der Portacapture X8 Recorder auch drahtlos über Bluetooth (BT-Adapter optional erhältlich) über eine kostenlose App steuern.

Wie dank der USB-C-Schnittstelle bereits zu vermuten war, lässt sich der X8 Recorder auch als USB-Interface nutzen – acht Eingänge und zwei Ausgänge stehen dann zur Verfügung. Die eingebauten Mikrofone lassen sich hierbei ebenfalls als Eingangsquelle nutzen, dazu kann der Recorder das USB-Signal auch auf die SD-Karte aufzeichnen.

Auch die weiteren Extras wie beispielsweise eine automatische Aussteuerung der Eingangssignale, den automatischen Start einer Aufnahme, die parallele Aufnahme in zwei Formaten und das Setzen von Markern lassen aufhorchen.

tascam portacapture_x8 1

Hier das offizielle Video zum Tascam Portacapture X8:

ANZEIGE
YouTube

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.
Mehr erfahren

Video laden

Im ersten Quartal 2022 wird Tascam aller Voraussicht nach die ersten Portacapture X8 ausliefern. Den Preis gibt Tascam mit 499,- Euro an. Vorbestellen lässt sich der Recorder bereits.

ANZEIGE
Forum
  1. Profilbild
    Polyphone  

    Schön daß Tascam hier an die ASMR Fetischisten gedacht hat. Hat Tascam aber auch an die Songschreiber gedacht, die mit Drumcomputer, Keyboard, Mikrofon und Gitarre zu Hause einen eigenen Song aufzeichnen wollen? Lassen sich die Acht Spuren auch NACHeinander einzeln aufnehmen? Kann Man die gesetzten Marker auch zur Punch in/out Aufnahme setzen? Gibt es Copy/Paste/Insert Editiermöglichkeiten oder ist das nur ein aufgemotztes Konferenz-Diktiergerät?

    Ach ja, und MIDI?

        • Profilbild
          Django07  

          Einfach mal dem Link unter dem Artikel folgen: da ist die Produktseite mit Referenzhandbüchern in Deutsch und Englisch – da werden alle Fragen auf knapp 100 Seiten beantwortet.

          Ein News-Artikel ist doch kein Testbericht…

    • Profilbild
      Stephan Merk  RED

      Solch ein Gerät gibt es mit dem Model 12 doch seit über einem Jahr: Multitracker, MIDI, DAW-Steuerung und besonders flexibel. Die 192 kHz ist gerade bei elektronischer Musik absolut nicht relevant. Abgesehen davon kenne ich MIDI bei keinem einzigen portablen Rekorder und ist dafür auch absolut nicht notwendig.

  2. Profilbild
    Stephan Merk  RED

    Oh, das Ding klingt ja spannend, wenn auch die Aufnahmequalität passt. Wenn die Bluetooth-App noch dazu eine barrierefreie Steuerung ermöglicht, wäre das absolut mein Gerät. Touch ist ja immer so eine Sache, worauf ich persönlich verzichten könnte. Gerade beim Recording, wenn man da mal dran kommt und das Teil fehlbedient…

    • Profilbild
      microbug  

      Dafür gibts ja die seitliche Hold-Funktion, die eine Sperre darstellt, haben Recorder von Zoom schon länger, bei Tascam weiß ich es nicht, da ich bisher nur welche von Zoom hatte.

      Die App funktioniert offenbar identisch zur Bedienung am Gerät, das finde ich sehr praktisch, ist ja lange nicht überall der Fall.

      Hoffen wir mal, daß dort das SD Card Interface nicht wieder verbockt wurde wie bei den Model 12/16/24.

      • Profilbild
        Stephan Merk  RED

        Mir ging es ja um die Barrierefreiheit, also die blinde Bedienbarkeit, da ist ein Touchscreen ohne Sprachausgabe immer ein Problem, der Hold-Schalter löst das natürlich nicht. Wenn aber die App das Interface abbildet und zugänglich ist, wäre das eine super Sache.

  3. Profilbild
    microbug  

    Das Ding ist ja schon sowas wie eine eierlegende Wollmilchsau, Tascam will offenbar alle Zielgruppen ansprechen: Field Recorder, Musiker, Podcaster.
    Außerdem hat man da offenbar viele Anleihen beim Zoom H8 genommen.

    Nützliche Kleinigkeiten:

    – XLR Buchsen haben Riegel
    – Die Mikrofone sind abnehmbar (Miniklinken darunter)
    – Es gibt einen Zubehörschuh auf der Unterseite
    – Batterie/Akkutyp umschaltbar zwischen Alkaline, NiMH und Lithium (!)
    – Eingebauter Hall (nur bei 44/48KHz benutzbar)
    – Eingebauter 4 Band EQ mit Presets
    – Mixdown Funktion (mit Effekten)
    – Klappenfunktion (Ton) für die Synchronisation von Bild und Ton
    – Mixer und Audiorouting
    – Stereo Link von Kanälen in den Eingangseinstellungen, diese liegen dann auf einem Fader
    – Dynamikpresets für Musikaufnahmen
    – Podcasterfunktionen wie Soundpads
    – Optionaler Bluetooth Adapter
    – Fernsteuerung per App (Android, iOS) über Bluetooth, die App entspricht der Bedienung am Gerät
    – Timecode-Sync über Bluetooth
    – Metronom und Tuner
    – Dateibrowser mit Bildschirmtastatur zur Namensvergabe
    – Lautstärkeregler ist ein Drehrad und keine Wippe
    – Zusatzeingang über Miniklinke mit absenkbarem Pegel.
    – VoiceOver Funktion
    – Audiointerface ist classcompliant

    Die Audioaufnahmen können bis auf 192KHz und 32 Bit Float erfolgen, das Gerät nimmt SDXC Karten bis zu 512GB an.

    Wenn das Ding taugt, hat Tascam da einen ziemlichen Knaller am Start.

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum, um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Politische Inhalte und Statements werden durch die Redaktion gelöscht.

Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

ANZEIGE