Die besten mobilen Recorder bis 300,- Euro

17. Juni 2019

Mobiles Aufnehmen und Arbeiten

Die besten mobilen Recorder bis 300,- Euro

Die besten mobilen Recorder bis 300,- Euro

In den letzten Jahren hat sich der Markt der mobilen Recorder deutlich vergrößert. Nicht nur die eingefleischten Hersteller wie Zoom, Tascam oder Roland bieten mobile Aufnahmemöglichkeiten in allerlei Größe und Form an, auch kleinere Hersteller haben sich in der nahen Vergangenheit diesem Metier gewidmet. Dabei muss man heutzutage gar nicht mehr allzu viel investieren, um eine einfache und qualitativ hochwertige Möglichkeit zu haben, Interviews, Proben oder Konzerte mitzuschneiden oder sich im Bereich des Field Recordings zu betätigen. In diesem Artikel stellen wir euch die besten von uns getesteten mobilen Recorder bis zu einem Preis von 300,- Euro vor.

Sortiert haben wir die mobilen Recorder nach dem aktuellen Preis. Zunächst starten wir mit den günstigsten Produkten und arbeiten uns langsam auf die 300,- Euro Marke vor.

Zoom H1n

Der überaus kompakte Recorder H1 wird vom japanischen Hersteller Zoom schon lange hergestellt. In diversen Versionen gab es den H1 bereits zu kaufen, die aktuelle Version lautet auf den Namen H1n. Diesen gibt es – im Gegensatz zu den meisten Konkurrenten – in vier verschiedenen Farbvarianten: schwarz, blau, weiß und rot stehen zur Auswahl. Aufnahmen mit bis zu 96 kHz und 24 Bit sind mit dem H1n möglich, die Mikrofone sind im X/Y-Stil angeordnet. Gerade einmal 60 g bringt der zweitkleinste Zoom auf die Waage und passt mit seinen kompakten Abmessungen in jede Hosentasche.

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Zoom H1n

Neben der Funktion als Audio-Recorder kann der H1n als USB-Audiointerface genutzt werden. Ansonsten zeichnet er wie nahezu alle Recorder auf SD-Karten auf, bietet eine lange Betriebsdauer und Zusatzfunktionen wie ein automatischer Aufnahmepegel und ein Low-Cut-Filter. In unserem Test konnte der H1n durchaus überzeugen, fiel allerdings negativ durch seine hohe Wind- und Griffempfindlichkeit auf. Für einen Preis von 89,- Euro kann man sich aber nicht allzu sehr darüber beschweren. Dementsprechend ist der H1n ein einfacher und sehr guter mobiler Recorder für Interviews, Probeaufnahmen oder Videofilmer.

Tascam DR-05X

Noch relativ neu ist die komplette DR-X Reihe von Tascam. Diese hatte der Hersteller zur NAMM 2019 vorgestellt und den Test hatten wir kürzlich veröffentlicht. Der DR-05X ist das kleinste und günstigste Modell der dreiteiligen Reihe und präsentiert sich mit einem soliden Kunststoffgehäuse. Sowohl WAVs als auch MP3-Dateien kann der DR-05X aufzeichnen, maximal möglich sind 96 kHz/24 Bit (WAV) bzw. 320 kbps (MP3). Der DR-05X bietet einige interessante Zusatzfunktionen, wie einen zeitverzögerten Aufnahmestart, ein schaltbares Trittschallfilter (40, 80, 120 Hz), Timer- und Marker-Funktionen, einen integrierten Limiter sowie die Möglichkeit, den Recorder als USB-Audiointerface zu nutzen.

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Tascam DR-05X

Die zwei Kapseln des DR-05X weisen eine Kugelcharakteristik auf und eignen sich vor allem für Sprach- und Gesangsaufnahmen. Dank des geringen Gewichts von 119 g lässt sich der DR-05X stets mit auf Reisen nehmen.

P.S.: Aktuell gibt es den Vorgänger DR-05 Mk2 zum Schnäppchenpreis von 82,- Euro. Wer sich mit dem älteren Modell zufrieden gibt, sollte zugreifen. Es ist anzunehmen, dass dieser bald ausläuft.

Olympus LS-P1

Neben dem von uns getesteten LS-P4 bietet Olympus mit dem LS-P1 eine etwas kleinere Version seines mobilen Recorders an. Verarbeitungstechnisch lässt er gleich aufhorchen, denn trotz des geringen Preises verfügt er über ein Metallgehäuse. Der interne Speicher des Recorders beträgt 4 GB, lässt sich mit microSD-Karten aber auf bis zu 32 GB erweitern. Aufgezeichnet wird über zwei fest angeordnete Mikrofone, als Format stehen wie üblich WAV und MP3 zur Auswahl. Gewandelt wird auch hier mit bis zu 24 Bit und 96 kHz. Zusätzliche Funktionen gibt es beim LS-P1 nicht allzu viele, so dass man ihn eher als Einsteigergerät ansehen sollte. Immerhin ein Limiter und ein Low-Cut-Filter sind an Bord, sechs Aufnahme-Presets können für den schnellen Einstieg gewählt werden.

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Olympus LS-P1

Zoom H2n

Der nächst größere Bruder zum H1n von Zoom ist der H2n. Dieser ist bereits mehrere Jahre erhältlich, erfreut sich aber weiterhin großer Beliebtheit. Technisch ist der H2n trotz seines „Alters“ auf der Höhe der Zeit: 96 kHz/ 24 Bit WAV-Aufnahmen erledigt der Recorder ohne Probleme (MP3 bis 320 kbps), aufgezeichnet wird auf SD- oder SHDC-Karten. Haptisch macht der H2n einen guten Eindruck. Das relativ große Display ist gut ablesbar und mit den vorwiegend seitlich angebrachten Bedienelementen lässt sich der Recorder gut bedienen.

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Zoom H2n Pro

Über zwei Mikrofonpaare verfügt der Zoom H2n. Eines davon ist im X/Y-Stil angeordnet, das zweite für M/S-Stereofonie. An Extra-Funktionen bietet der Recorder eine breite Palette. So bietet er beispielsweise ein Hochpassfilter, einen integrierten Limiter/Kompressor,  Normalisierer, Metronom, Marker und Surround-Mixer.

Für derzeit 149,- Euro ist der H2n auf alle Fälle eine interessante Alternative zum kleinen H1n. Die Ausstattung ist entsprechend besser.

Tascam DR-07X

Der nächst größere Bruder zum DR-05X (siehe oben) ist nur geringfügig teurer, bietet gegenüber seinem kleinen Bruder schwenkbare Mikrofonkapseln (AB/XY) und keine Kugel, sondern Nierencharakteristik. Ansonsten sind die technischen Daten beider Recorder identisch. Der DR-07X ist geringfügig schwerer und größer, das stellt aber bei weitem kein Hindernisgrund dar. Wer 35,- Euro mehr auszugeben bereit ist, sollte ruhig zum 07er Modell greifen.

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Tascam DR-07X

Tascam DR-22WL

Schon deutlich länger erhältlich ist der DR-22WL von Tascam. Die beiden Mikrofonkapseln des Recorders sind fest im X/Y-Stil angeordnet, WAV- und MP3-Dateien kann er aufnehmen, aufgezeichnet wird mit maximal 24 Bit und 96 kHz. Highlight des Recorders ist sicherlich die Möglichkeit, diesen drahtlos per WLAN mit dem Smartphone zu verbinden. Darüber können nicht nur Daten übertragen werden, sondern der Recorder auch gesteuert, der Pegel angepasst oder abgehört (Monitoring) werden.

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Tascam DR-22WL

Die Bedienung des Tascam DR-22WL geht leicht von der Hand. Mit Hilfe eines Drehrads können viele Einstellungen aufgerufen werden, aber auch ansonsten ist das Menü des Recorders simpel gehalten.

Ein vierstufiges Trittschallfilter, automatische Pegelabsenkung und ein Limiter runden den Recorder gut ab. Mit 149,- Euro derzeit nicht teurer als der erst kürzlich vorgestellte DR-07X.

Olympus LS-P4

Als Nachfolger für den LS-P2 hat der Hersteller Olympus Anfang 2018 das Modell LS-P4 auf den Markt gebracht. Die grundsätzlichen Ausstattungsmerkmale und Funktionen sind gleich geblieben, aber ein paar Extras hat Olympus dem P4-Modell dann doch mit auf den Weg gegeben. So kann der Recorder beispielsweise FLAC-Dateien aufnehmen und wiedergeben, eine Overdubbing-Funktion ist nun integriert, Dateien können ein- und ausgeblendet werden und es lässt sich eine Aufnahmesituation für laute Umgebungen einstellen.

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Olympus LS-P4

Im direkten Vergleich zum LS-P2 (hier unser Vergleichstest dazu) ist unserem Autor Stephan Merk aufgefallen, dass der LS-P4 einen Tick besser auflöst und auch bei der Wiedergabe eine Spur besser klingt, was allerdings kein alleiniger Grund wäre, den LS-P2 zu entsorgen. So ist und bleibt der Olympus LS-P4 ein kompakter Recorder mit einem sehr guten Preis-Leistungs-Verhältnis.

Zoom F1 LP und F1 SP

Kleiner als beim Zoom F1 LP und SP geht es wohl kaum. Der Field-Recorder F1 wird in zwei verschiedenen Sets verkauft, LP als Kombi-Recorder mit Lavaliermikrofon, SP für die Kombination aus F1 und passendem Shotgun-Mikrofon. Im Gegensatz zu den zuvor genannten Recordern kann der F1 aufgrund seiner Größe direkt vom Interviewpartner oder Moderator selbst getragen werden. Entweder lässt er sich mit einer Klammer befestigen oder er kann direkt am Gürtel getragen werden.  Das zugehörige LMF-1 Lavaliermikrofon weist eine Kugelcharakteristik auf und gehört mit einem Durchmesser von knapp 6 mm und einer Länge von 25 mm nicht zu den kleinsten, bietet aber eine erstaunlich gute Klangqualität.

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Zoom F1 LP

Die Shotgun-Variante namens SP ist für den Einsatz mit einer Kamera vorgesehen. Daher wird diese Version auch mit dem SMF-1 Shock Mount ausgeliefert, der am F1 eingehängt werden kann.

Obwohl der Zoom F1 Recorder so klein ist, lässt er sich übersichtlich bedienen, auch hinsichtlich der Aufnahmequalität gibt es kaum etwas zu kritisieren. Insgesamt also ein variabel einsetzbares und gut durchdachtes Produkt zum angemessenen Preis.

Tascam DR-40X

Noch eine Spur besser bzw. weitgängiger ausgestattet ist das dritte Modell von Tascam DR-X Serie, der Tascam DR-40X. Einer der entscheidenden Unterschiede zu DR-05X und DR-07X ist die Möglichkeit, vier anstatt nur zwei Spuren aufzuzeichnen. Die beiden Mikrofone des DR-40X sind wie beim DR-07X schwenkbar (AB/XY). Anstatt eines Miniklinkeneingangs hat Tascam am DR-40X eine Combo-Buchse (XLR/TRS) samt schaltbarer +48 V Phantomspannung verbaut.

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Tascam DR-40X

Die technischen Daten sind identisch zu den beiden kleineren DR-X Recordern, der DR-40X bietet für das integrierte Filter vier anstatt drei Einstellungen (40, 80, 120, 220 Hz). Trotz der zusätzlichen Funktionen ist der DR-X mit 188,- Euro nicht viel teurer als das nächst kleinere Modell DR-07X, bietet dafür aber einen deutlichen Mehrwert.

Zoom H4n Pro

Der Name des Recorders verrät es bereits, mit dem H4n Pro zielt der japanische Hersteller Zoom auf die Profi-Liga ab. Der sehr gute Klang des Recorders verdeutlicht dies, aufgezeichnet wird in den Standard-Formaten WAV (24 Bit/96 kHz) und MP3 (bis 320 kbps), aber auch zum BWF-Format ist der H4n Pro kompatibel. Gegenüber dem Vorgänger H4n hat Zoom den Rauschabstand auf – 120 dB gesenkt und es kommen die Vorverstärker wie bei den teureren Modellen H5 und H6 zum Einsatz.

Sehr gut ist die Möglichkeit, die beiden internen Mikrofone, die sich im Bereich von 90 bis 120 Grad frei positionieren lassen, zusätzlich zu den beiden XLR-Mikrofoneingängen (samt +48 V Phantomspannung) nutzen zu können. Entsprechend lassen sich mit dem H4n Pro also bis zu vier Spuren gleichzeitig aufzeichnen.

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Zoom H4n Pro

An zusätzlichen Funktionen bietet der H4n Pro einen Low-Cut, Kompressor/Limiter, Multieffekte wie Reverb, Delay, Echo sowie Amp-Modelle und Effekte für Gitarren und Bässe. Auch ein Metronom und ein Stimmgerät sind an Bord.

Tascam DR-10

Vom Konzept her ähnlich zum Zoom F1 ist der DR-10L von Tascam ein äußerst kleiner und kompakter Recorder, den Tascam u. a. in Kombination mit einem Lavaliermikrofon ausliefert. Alternativ ist der Recorder auch zum Aufstecken auf ein Mikrofon (XLR-Anschluss) oder mit Richtmikrofon erhältlich.

Vor allem für Interviewpartner oder aufzuzeichnende Moderatoren bietet sich die Kombination aus Recorder und Lavaliermikrofon an. Wie bei den meisten Recordern üblich, wird auf SD-Karten, in diesem Fall im microSD-Format, aufgezeichnet. Maximal 24 Bit und 48 kHz sind möglich, als Format steht nur WAV zur Auswahl. Abgerundet wird der DR-10L von einem schaltbarem Limiter und Trittschallfilter.

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Tascam DR-10L

Mikme Microphone

Als wir im Sommer 2015 das erste Mal über Mikme berichteten, war das Interesse enorm groß. Aber es sollte noch ein wenig dauern, bis das Bluetooth-Kondensatormikrofon samt Recording-Funktion auf den Markt kommen sollte. Zwei Jahre später berichteten wir wieder darüber, kurze Zeit später durften wir den portablen Recorder dann testen. Das Ergebnis war klar: Qualitativ ein sehr guter Recorder, zum Zeitpunkt des Tests war er allerdings nur eingeschränkt zu bedienen. Viele der versprochenen Features waren noch nicht verfügbar.

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Mikme Microphone

Dies hat sich zwischenzeitlich geändert, so dass wir das Mikme Microphone uneingeschränkt empfehlen können. Aufzeichnen kann man nun in 24 Bit und 96 kHz, gesteuert wird also direkt am Gerät bzw. komfortabel über eine iOS-App. Eine App für Android-Devices soll noch folgen. Auch als USB-Audiointerface lässt sich das Mikme nutzen.

Von der damals angekündigten 16 GB Versionen ist der Hersteller schnell abgekommen, derzeit gibt es das Produkt in den zwei Varianten 4 GB und 8 GB. Der Preisunterschied beträgt nur 30,- Euro, da sollte man bei Interesse also gleich zur größeren Version greifen.

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Roland R-07

Von Zeit zu Zeit mischt auch Roland im Bereich der mobilen Recorder mit. Jüngste Entwicklung ist der R-07, den der japanische Konzern in den drei Farben schwarz, rot und weiß anbietet. Optisch schickt designt ist der Recorder schon mal, die technischen Features lassen sich aber ebenfalls sehen. 24 Bit und 96 kHz sind möglich, neben dem internen Stereomikrofon bietet der R-07 einen Aux-Eingang (3,5 mm Miniklinke) über den ein externes Signal eingespeist werden kann. Allerdings können nicht beide parallel aufgezeichnet werden.

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Roland R-07 in den Farben weiß, schwarz und rot

Beim R-07 wird alles über ein gut ablesbares LC-Display gesteuert, alternativ lässt er sich per Bluetooth auch drahtlos mit einem iOS- oder Android-Smartphone verbinden. Hierüber lässt sich der Recorder dann komfortabel steuern.

An zusätzlichen Extra-Funktionen bietet der Roland R-07 einen Limiter und einen Low-Cut mit verschiedenen schaltbaren Frequenzen. Sehr schön ist die Möglichkeit des „Dual Recordings“. Hierbei läuft im Hintergrund eine zweite Aufnahme mit geringerem Pegel mit, nur für den Fall, dass man sich beim einpegeln verschätzt hat bzw. der Drummer doch lauter spielt als gedacht.

Für 222,- Euro ein solider mobiler Recorder.

Zoom H5

Im gesteckten Preisrahmen bis 300,- Euro ist der H5 der teuerste Vertreter aus dem Hause Zoom. Bei diesem Recorder kommen zwar die gleichen Vorverstärker wie beim H4n Pro zum Einsatz, dafür lassen sich beim H5 beispielsweise die Mikrofonkapseln austauschen. Zoom bietet hierfür die unterschiedlichsten Kapseln an, bei wechselnden Einsatzgebieten kann der H5 somit stets für den passenden Sound sorgen.

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Zoom H5 mit kompatiblen Mikrofonen

Technisch sind mit dem Zoom H5 Aufnahmen mit 24 Bit und 96 kHz möglich, als Format erlaubt der Recorder WAV- und MP3. Zwei Mic-/Line-Eingänge bietet der Recorder und es lassen sich bis zu vier Spuren gleichzeitig aufzeichnen, auch die Nutzung als USB-Audiointerface ist möglich.

Wie auch der R-07 bietet der H5 die Möglichkeit, eine zusätzliche Sicherheitsaufnahme (mit 12 dB weniger) mitlaufen zu lassen. Mit an Bord sind dazu ein Metronom, ein Stimmgerät sowie Kompressor/Limiter und ein Low-Cut-Filter.

Tascam DR-44WL

Wie auch das kleinere Modell DR-22WL möchte der DR-44WL als 4-Spur-Recorder mit seiner drahtlosen Anbindung an WLAN-Netze punkten. Aufnahmen starten, Pegel anpassen und Dateien drahtlos ans Smartphone schicken – das funktioniert mit dem Tascam Recorder einwandfrei. Für die eigentliche Datenübertragung an den Computer muss dann allerdings doch die USB-Schnittstelle herangezogen werden.

Als 4-Spur-Recorder kann man beim DR-44WL sowohl die zwei internen Mikrofone als auch zwei externe über die XLR/TRS-Combo-Buchsen anschließen. Phantomspannung ist auf Wunsch aktivierbar. Die integrierten Stereo-Mikrofone sind im X/Y-Stil angeordnet und verkraften Pegel bis 132 dB. WAV- und MP3s können als Format ausgewählt werden, maximal 24 Bit und 96 kHz sind möglich.

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Tascam DR-44WL

Im MTR-Modus lassen sich alle vier Spuren des Recorders nacheinander aufzeichnen. Das ist vor allem im Hinblick auf den Einsatz im Proberaum oder zum Festhalten von musikalischen Ideen praktisch.  Ein integrierter Halleffekte, ein vierstufiges Trittschallfilter, Limiter und eine automatische Pegelabsenkung runden den DR-44WL von Tascam ab.

Fazit

Recorder gibt es viele, aber eins lässt sich sicherlich festhalten: Heutzutage muss man für ordentliche Aufnahmen, egal ob Konzert-Mitschnitt, Interview oder Probeaufnahme, nicht mehr als zu viel Geld in die Hand nehmen. Wie auch bei den Einsteiger-Audiointerfaces hat die Klangqualität der mobilen Recorder in den letzten Jahren erfreulicherweise deutlich zugenommen. Verarbeitungsqualität, Bedienung und Ausstattung variieren teils jedoch sehr deutlich, so dass man nach Möglichkeit mehrere Recorder miteinander vergleichen sollte.

Erste Eindrücke, Bilder, die Meinung unserer Autoren sowie Kommentare von Besitzern und Usern der Produkte findet ihr in den oben verlinkten Testberichten.

Preis

  • Ladenpreise:
  • Zoom H1n: 89,- Euro
  • Tascam DR-05X: 114,- Euro
  • Olympus LS-P1: 119,- Euro
  • Zoom H2n: 149,- Euro
  • Tascam DR-07X: 149,- Euro
  • Tascam DR-22WL: 149,- Euro
  • Olympus LS-P4: 159,-
  • Zoom F1 LP: 167,- Euro
  • Zoom F1 SP: 222,- Euro
  • Tascam DR-40X: 188,- Euro
  • Zoom H4n Pro: 195,- Euro
  • Mikme Microhpone: 199,- Euro (4 GB), 229,- Euro (8 GB)
  • Roland R-07: 222,- Euro
  • Zoom H5: 235,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    earl75  

    Hallo Felix,

    wie immer eine sehr hilfreiche Übersicht – danke!

    Für die Schnellentschlossenen empfiehlt sich noch der Tascam DR-40V2 an, welcher derzeit im Abverkauf ist.

    Dieser bietet 4-Spur-Aufnahme mit Overdubfunktion und Phantomspeisung für zwei externe Kondensatormikrofone
    über XLR/Klinke-Kombibuchsen (Powerbank angeraten!).

    Grüße, Dirk

  2. Profilbild
    Franz Walsch  AHU

    Für den »ZOOM H2n Pro« gibt es eine Spatial Audio (Ambisonic) 3D Erweiterung von Google mit dem Namen »Jump«.
    Diese Erweiteung ist kostenlos und es gibt sie schon seit 2017.
    Die vielen Audioformate gibt es bei keinem der anderen Recorder in der Preisklasse.

  3. Profilbild
    Numitron  AHU

    Den h1n verwende ich für aufnahmen aus dem proberaum
    Für mich ideal, mehr brauche ich nicht.
    Ok, eine monoaufnahme Funktion würde ich mir wünschen.
    Aber das wandele ich halt in audacity um.
    Den normalen h1 hab ich auch für Interviews verwendet.
    Schon toll, was man heute für 90€ bekommt.

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