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Test: Audiothingies MicroMonsta 2, Desktop-Synthesizer

2. Dezember 2020

Das neue Monster ist noch kleiner

Audiothingies MicroMonsta 1 und 2 im Größenvergleich

Die Vorgeschichte zum MicroMonster 2 Synthesizer

Wie angekündigt hat Audiothingies, ein kleiner Synthesizer- und Effektproduzent aus dem französischen Dijon, Mitte November endlich den Nachfolger des MicroMonsta herausgebracht. Hinter Audiothingies verbirgt sich übrigens ein Mensch namens Samuel Montassier, der laut Website die Firma 2014 gegründet hat. Es handelt sich also um eine Synthie-Boutique im wahrsten Sinn. Leider hat er auf Kontaktversuche für ein Kurzinterview nicht reagiert.

Zur Erinnerung, der erste MicroMonsta Synthesizer (siehe hier meine Leserstory dazu) war eine kleine Plastikbox von einem 8-stimmigen virtuell-analogen Polysynth für ungefähr 300 Euro, die es klanglich ohne Weiteres mit größeren und deutlich teureren Geräten aufnehmen konnte. Nachdem Audtiothingies zwischendurch noch einen schönen Vintage Delay- und Reverb-Effekt namens Doctor A auf den Markt gebracht hatte, war dann erst einmal Ruhe. Dann aber gab es Hinweise auf der Website, dass der Hersteller an einem Nachfolger des MicroMonstas arbeitete. Die unter anderem, weil die Komponenten für das erste Modell, insbesondere das zweizeilige Display, nicht mehr hergestellt wurden.

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Die weiteren Ankündigungen, die dann Ende des Sommers 2020 auf der Website erschienen, waren dann sehr vielversprechend. Der Nachfolger des MicroMonsta sollte nun 12-stimmig polyphon sein, später kam dann noch hinzu, dass er bitimbral (also mit 2x 6 Stimmen) werden sollte. Als nun endlich die Nachricht kam, dass das MicroMonsta 2 bestellbar sei, habe ich sofort zugeschlagen, noch bevor ich mir Bilder angesehen oder Demos angehört hätte. Der Preis war gleich – 299 Euro plus 15 Euro Versand (diesmal sogar per DHL). Was sollte schon schiefgehen, nachdem ich so zufrieden mit dem Vorgängermodell war?

Auf den Bildern sieht das MicroMonsta 2 etwas kleiner und fast ein bisschen eleganter aus als sein Vorgänger, das nun wirklich keine Schönheitspreise gewinnen konnte, auch wenn das Design überaus funktional war.

Audiothingies MicroMonsta 2

Gut ablesbares Display des MicroMonsta 2

Endlich da: Erster Eindruck des MicroMonsta 2

Verschickt wird das MicroMonsta 2 nach Deutschland per DHL Express, so dass mein Gerät nach drei Tagen bei mir in Berlin angekommen ist. Ordentlich verpackt, mit ein paar Audiothingies- Aufklebern, einem USB-A auf USB-B Kabel, einem MIDI-Adapter von 3,5 mm Buchse auf DIN, einem netten Gimmick sowie zwei französische Kaubonbons (Zitrone und Erdbeere). Und ja, das neue MicroMonsta 2 ist tatsächlich kleiner (flacher), mit einem wertig wirkenden Gehäuse aus Metall, das auch ordentlich verarbeitet zu sein scheint. Zumindest bis man es auf eine flache Tischplatte stellt und merkt, dass es auf den vier Gummifüßchen kippelt.

Das schwarze Gehäuse sieht aus wie eloxiert, was für eine ordentliche Kratzfestigkeit sprechen würde. Für das geschulte Auge wirken die drei verschiedenen Fonts der Beschriftung etwas unschön. Hier sind schön einfache serifenlose Fonts hoffnungslos einer nach Comix aussehenden Kursivschrift ausgeliefert. Die Bezeichnung MicroMonsta 2 wiederum soll wohl wie die Schrift auf einem billigen Horrorfilm aus den fünfziger Jahren wirken. Über das zweizeilige LED-Display ist wie beim Vorgänger eine kleine Glasscheibe montiert, was ein bisschen unelegant wirkt, aber nicht wirklich stört. Das Display selbst ist für mich besser ablesbar als bei der ersten Version, spiegelt aber ein wenig.

Die Anschlüsse des MicroMonsta 2

Hinten am Gehäuse befinden sich drei Buchsen: USB-B für die Stromversorgung, die 3,5 mm MIDI In Buchse sowie ein 3,5 mm Stereo-Audioausgang. Ein Netzschalter befindet sich nicht am Gerät, hier muss man das USB-Kabel an- und ausstöpseln bzw. das Ladegerät oder den USB-Hub ausschalten. Dazu später mehr.

Flach wie eine Flunder, der MicroMonsta 2 Synthesizer

Nur als Vergleich – das originale MicroMonsta hatte einen Netzeingang mit eigenem Netzteil, DIN-MIDI In und Out/Thru, einen USB-Anschluss und zwei Mono-L/R 6,25 mm Audioausgänge, aber keinen Kopfhöreranschluss. Die Veränderungen in der Anschlusszahl dürften unter anderem mit den geringeren Gehäusemaßen des MicroMonsta 2 zusammenhängen. Allerdings fällt dem neuen Design auch die Möglichkeit weg, zwei MicroMonstas über MIDI zu einer Polychain zusammenzuschließen.

Erster Test: ein Flop

Der erste Test endete in einer leichten Enttäuschung. Ich hatte das MicroMonsta 2 über einen USB-Hub mit Strom versorgt und den Audioausgang mit einem Audiointerface. MIDI wollte ich über den NDLR-Sequencer beisteuern und zwar über USB. Kein Ton, nichts, obwohl ich den korrekten MIDI-Kanal eingestellt hatte. Auch der nächste Versuch mit einer MIDI Verbindung über die mitgelieferte Peitsche und den DIN-Ausgang des NDLRs war erfolglos.

Dann ein anderer Versuch, diesmal mit dem Keystep Pro, wieder über MIDI. Nichts. Und dann, nachdem ich die Kabelverbindungen noch einmal überprüfe, der Fehler. Der 3,5 mm MIDI-Stecker saß nicht richtig in der recht festen Verbindung. Und endlich kamen auch die ersten Töne raus – und die waren nicht von schlechten Eltern, wenn auch etwas anders als erwartet.

MIDI über USB funktioniert. Allerdings nur mit einem MIDI Host. Meine Annahme, dass sich das MicroMonsta 2 ähnlich wie ein Modal Craft 2.0 einfach über USB triggern ließe, erwies sich im Nachhinein als falsch.

Allerdings müsste dann auch das Problem gelöst werden, dass über die USB-Stromverbindung unschöne Störgeräusche eingetragen werden, wenn z. B. das MicroMonsta 2 am selben USB-Hub wie das Audiointerface hängt. MPE hat Audiothingies bei dem neuen MicroMonsta 2 noch nicht implementiert. Das kommt nach Aussage des Herstellers eventuell zu einem späteren Zeitpunkt.

Audiothingies MicroMonsta 2

Auf der Oberseite tummeln sich verschiedene Fonts

Neuigkeiten bei der Bedienung

Bei den ersten Gehversuchen mit dem MicroMonsta 2 fällt auf, dass die Bedienung ein bisschen anders, aber nicht unbedingt komplizierter geworden ist im Vergleich zum Vorgänger. Die gute und sehr übersichtliche Bedienungsanleitung, die man von der Audiothingies Website herunterladen kann, hilft dabei sehr.

Ganz unten/vorne findet sich eine Reihe von 9 Tastern, die sowohl kurz als auch lange betätigt werden können. Ein kurzer Druck auf den Taster öffnet die weiß-beschriftete Menü-Ebene wie OSC, LFO, ARP. Ein längerer Druck öffnet die orange-beschrifteten Menüpunkte wie Mixer, Drive, Voice etc. Dadurch dass das MicroMonsta 2 nun bitimbral ist, wurden auch Menü-Optionen nötig, um die beiden Stimmen entsprechend zu laden bzw. zu kombinieren. Über den Tastern sind 4 sogenannte Edit-Knobs (Endlosregler) zu finden, links und rechts davon Auswahltasten, um Optionen zu wählen bzw. zurückzuspringen.

Drei größere Potis im Bereich links und rechts des Displays sind frei zuweisbar. In der Werkseinstellung haben wir dort links einen Filter-Cutoff-Regler und das Resonanz-Poti, während auf der rechten Seite das größere Poti die Modulation (Werkseinstellung: FX) regelt. Und natürlich findet sich dann oben rechts noch die Lautstärkeregelung. Im Live-Betrieb, am besten mit einem Sequencer, damit man beide Hände frei hat, kommt man durch die relativ flachen Menüstrukturen und klaren Beschriftungen gut schnell zurecht. Solange man sich mit einer Stimme (monotimbral) austobt, funktioniert die Bedienung sehr gut. Alles ist da, wo man es erwartet, man kann relativ schnell die einzelnen Parameter anpassen. Aber im bitimbralen Modus (also mit zwei unterschiedlichen Stimmen) wird es schwieriger. Man muss darauf achten, dass man sich in der richtigen Stimme bzw. im richtigen geladenen Patch befindet, an dem man die Änderungen vornehmen möchte. Hier helfen die beiden mit A und B beschrifteten Taster dabei, zwischen den Patches hin- und herzuschalten.

Dabei fällt allerdings ein bisschen unangenehm auf, dass man die Lautstärke der einzelnen Stimmen nicht einfach gegeneinander anpassen kann, idealerweise mit einem der zuweisbaren drei Potis. Hier muss man die einzelnen Stimmen aufrufen und dann die Lautstärke jeder der beiden Stimmen einzeln anpassen.

Ein Blick in den Maschinenraum des MicroMonsta 2

Wie oben schon kurz angerissen, ist das MicroMonsta 2 ein virtuell-analoger, 12-stimmig polyphoner Synth. In den beiden anderen Modi außerhalb einer monotimbralen Schaltung (Bitimbral und Combi) ist das MicroMonsta 2 pro Timbre 6-stimmig. Für den Klang verantwortlich sind 3 Oszillatoren, 3 LFOs und ein Multimode-Filter. Die drei Oszillatoren haben unterschiedliche Ausprägungen. Während OSC1 zwölf verschiedene “analoge” Oszillatortypen sowie 4 FM-Typen bietet, sieht es bei OSC2 und OSC3 anders aus: Dort kann man zwischen zwölf “analogen” sowie acht Wavetables auswählen. Die “analogen” Oszillatortypen decken die bekannten Bereiche ab, von Sinus über Sägezähne und Supersägen. Dito die FM-Oszillatoren und Operatoren sowie die Wavetables. Bei den Wavetables, die durchgehend gut nutzbar sind, fällt aber ein gewisser Hang zu harschen bis sehr harschen Klängen auf.

Die vorhandenen Wavetables sind insgesamt gut nutzbar, wenngleich auch öfter auf der harsch-metallischen Seite als auf der eher runden. Beim ersten MicroMonsta war es möglich, bis zu 15 eigene Wavetables hinzuzufügen. Momentan scheint das in der Firmware noch nicht vorgesehen zu sein. Auch die Bedienungsanleitung erwähnt diese Möglichkeit noch nicht. Hinzu kommt noch eine Noise-Source. Diese produziert leider nur weißes Rauschen. Ganz am Ende der Signalkette Delay und Reverb. Die Signalkette selbst beschreibt Samuel Montassier in der Bedienungsanleitung lapidar als: “… pretty basic substractive synthesis.”

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Audiothingies MicroMonsta 2

Die umfangreiche Modulationsmatrix würde die Grafik zu sehr überfrachten, deswegen fehlen sie hier, so der Hersteller. In der Bedienungsanleitung werden die Modulationsquellen und -ziele übersichtlich in zwei Tabellen auf einer Seite dargestellt.

Der Desktop-Synthesizer in der Praxis

Wie schon sein Vorgänger überzeugt das MicroMonsta 2 vor allem im Alltag. Unkompliziert in der Handhabung, ist es auch klanglich in den meisten Fällen gut durchsetzungsfähig. Jenseits der ca. 100 Presets, die für meinen Geschmack oft ein bisschen harsch wirken, wird es schnell interessant. Ein neuer Patch ist schnell zusammengeschraubt. Innerhalb des Patches werden nicht nur die Klangparameter und Modulationen gespeichert, sondern auch die Funktionen, die man den drei frei wählbaren Potis zugewiesen hat. Die Patches heißen in der englischen Bedienungsanleitung übrigens “programs”. Insgesamt stehen dem MicroMonsta 2 Nutzer bis zu 500 so genannte Program Slots zur Verfügung – mehr als genug aus meiner Sicht. Einhundert Patches bzw. Presets werden mitgeliefert.

Leider spiegelt die Abdeckung des Displays

Die Presets sind mit zusätzlichen Informationen zur Art des Patches versehen, z. B. Bass, Lead, Drone, Pad oder SFX. Die MIDI-Kanäle werden üblicherweise so festgelegt, dass das Programm/der Patch auf der Bank A mit einem Kanal festgelegt wird (Kanal 1-15), der zweite Patch im bitimbralen und Combi-Modus dann immer im nächsthöheren Kanal. Entsprechend kann in den Systemeinstellungen auch nur ein Kanal (für Patchbank A) gewählt werden. Schwierigkeiten tauchen dann auf, wenn man versucht, im bitimbralen Modus die Lautstärke der beiden laufenden Patches aufeinander abzustimmen. Vor allem, wenn man mit mehr als nur dem MicroMonsta 2 unterwegs ist, verknoten sich schnell die Hirnwindungen beim Versuch, sich daran zu erinnern, wie das geht.

Hier hilft dann das beigelegte Gadget.

Audiothingies MicroMonsta 2

Der Klang des MicroMonsta 2

Vorab – wer das erste MicroMonsta hat, der wird hören, dass es hier durchaus Unterschiede im Klang gibt. Beide Monsterchen klingen sehr gut und druckvoll. Im direkten Vergleich hat der Ausgang des ersten MicroMonstas ein wenig mehr Wumms, würde ich sagen.

Für die verschiedenen Möglichkeiten der Klanggestaltung und die vorhandenen Presets möchte ich gern auf die Klangbeispiele verweisen. Ich finde die meisten Pad-Presets und Drones ziemlich gelungen, weniger gut fand ich eher die Leads und auch einige der Bass-Presets, aber das ist reine Geschmackssache.

Wichtiger finde ich, dass ich mit dem MicroMonsta 2 ein schönes, kleines zusätzliches Werkzeug habe, dem ich schnell und unkompliziert gute Töne entlocken kann. Und hier zeichnet sich das MicroMonsta 2 aus.

Der Audiothingies MicroMonsta 2 on YouTube

Hier ein erstes Demo-Video von mir zum MicroMonsta 2

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Fazit

Die Preisklasse um 300 Euro ist ziemlich eng umkämpft im Synthesizer-Markt. Hier tummeln sich bekannte Player wie Korg, Roland, Yamaha, Arturia, Behringer, Novation und Modal Electronics, aber auch einige kleinere und kleinste Hersteller, wie etwa Twisted Electrons, Dreadbox und eben Boutiquen wie Audiothingies und es ist gut, dass diese Boutiquen weiterhin ihre Abnehmer finden.

Wenn ich das MicroMonsta2 mit einem anderen Gerät aus dieser Preisklasse vergleichen müsste, würde mir als erstes der Modal Skulpt einfallen, wegen der virtuell-analogen Klangerzeugung und den vielfältigen Modulationsmöglichkeiten. Über das misslungene User-Interface und die gewöhnungsbedürftige Plastik-Haptik des Skulpt wurde ja schon genug geschrieben, dafür glänzt er dann in der Bedienung per App. Allerdings ist der Modal Skulpt nicht bitimbral angelegt. Hier wäre dann eher der altbekannte Waldorf Streichfett oder der Töröö von Fred’s Lab die Messlatte.

Zieht man die Konkurrenz in diesem Markt in Betracht, ist das MicroMonsta 2 doch recht klar ein Nischenprodukt für Liebhaber, die Transportabilität, einfache Bedienung, Live-Tauglichkeit und guten Klang gegenüber einer langen Liste von mehr oder weniger brauchbaren Spielereien bevorzugen.

Fehlende Features wie ein Sequencer sind verzichtbar, da man ja ohnehin ein MIDI-Keyboard zum Spielen braucht. In Verbindung mit einem Keystep (Pro) oder einem Novation SL Mk III hätte man damit genügend Sequencer-Power zur Verfügung.

Was mir beim Spielen ein wenig gefehlt hat, waren im Grunde Dinge, die unter anderem der kleinen Bauform geschuldet sind – zum einen zwei getrennte Stereoausgänge für die beiden wählbaren Program-Slots bzw. Stimmen. Zum anderen USB über MIDI, damit man das kleine Micromonsta auch mal über einen iPad spielen und dann die MIDI-Infos auch gleich aufnehmen kann.

Plus

  • einfache Bedienung, klare Menüstruktur
  • zuweisbare Drehregler
  • Klangvielfalt
  • bitimbral
  • Verarbeitung

Minus

  • im bitimbralen und Combi-Modus lassen sich die beiden Stimmen nicht gleichzeitig in der Lautstärke anpassen.
  • USB-Stromversorgung ist sehr geräuschanfällig

Preis

  • 299,- Euro zzgl. Versand
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Archivicious  

    Ha, witzig der Hinweis auf die Schriften: das ist mir nämlich auch als allererstes aufgefallen…
    Ist nicht ganz Comic Sans… aber leider nicht weit davon entfernt.
    Ein Graus für jeden Freund stimmigen Designs… aber notfalls muss man sich ein Overlay basteln :-)

    Im Fazit meinst du sicher den Waldorf Blofeld.

    Was den Micromonsta interessant macht, ist tatsächlich die Bitimbralität. Suche nämlich einen Synth, um meinen Blofeld in Rente zu schicken… und das meiste in dem Preissegment ist heutzutage leider monotimbral…

    • Profilbild
      UBeeh  RED

      Ich meinte tatsächlich den Streichfett, weil ich den mal kurz hatte, der ist auch bitimbral. Den Blofeld kenne ich nur von Bildern.

    • Profilbild
      Archivicious  

      Klar, aber auch bei den ganzen polyphonen VA/WTs unter 900 € ist bis auf den Blofeld nichts dabei. Dabei gibt es ja einige neue Synths in der Preislage… Argon, Cobalt, Hydrasynth…
      Marketingentscheidung vermutlich…

        • Profilbild
          Archivicious  

          Ich war gedanklich wieder beim Thema Multitimbralität und lamentierte, dass so gut wie alle neuen Synths im genannten Preisbereich monotimbral seien.

          • Profilbild
            ISE500  AHU

            Ja, mir ging es um diesen Absatz:

            „Die Preisklasse um 300 Euro ist ziemlich eng umkämpft im Synthesizer-Markt. Hier tummeln sich bekannte Player wie Korg, Roland, Yamaha, Arturia, Behringer, Novation und Modal Electronics, aber auch einige kleinere und kleinste Hersteller, wie etwa Twisted Electrons, Dreadbox und eben Boutiquen wie Audiothingies und es ist gut, dass diese Boutiquen weiterhin ihre Abnehmer finden.“

            Das ist eher nicht so, es gibt eigentlich kaum polyphone Synthts unter 300 Euro.

  2. Profilbild
    VMNN  

    Vielen Dank für den tollen Test. Ich habe mein Monsta gestern bestellt und bin schon sehr gespannt. Ich werde ihn von der MPC One ansteuern, von daher brauche ich keinen internen Sequencer. Besonders Interessiert mich der bitimbrale Mode. Mal schauen, was sich damit anfangen lässt.

    Ein Sache finde ich aber seltsam: In der Anleitung auf Seite 5 ganz oben steht explizit „USB B port for power and USB MIDI“ Demnach sollte USB MIDI doch gehen? Vielleicht kommt das mit einem Firmware Update…

    • Profilbild
      Leverkusen  

      Hey, wie hast Du das gemacht? Immer wenn ich schaue, ist er out of stock…muss ich nur mehrmals am Tag versuchen, oder gibt es einen Trick?

      • Profilbild
        UBeeh  RED

        Vor Erscheinen des MM2 gab es eine Mail-Benachrichtigung. Inzwischen scheint die erste Charge ausverkauft. Ab Anfang nächsten Jahres soll es die nächste Ladung geben. Schau vielleicht, ob es den Newsletter noch gibt und melde dich an.

  3. Profilbild
    olduser  

    Toller Test , tolle Klangbeispiele !! Ich habe meinen auch gestern bestellt, Dein Test bestätigt diesen Vorgang, vor Allem Deine Beispiele machen mir Vorfreude.Hast Du da selbst Hand angelegt oder sind es Presets?

    Vielen Dank

    • Profilbild
      UBeeh  RED

      Die meisten Beispiele basieren auf Presets, nur das letzte, UBeeh Chords, ist ein Patch von mir.

  4. Profilbild
    Tropfstein

    Moin, also bei mir funktioniert MIDI über USB. MM2 wir von meinem Vectorsequencer über Midi A auf Midi B Kabel angesteuert und puckert munter die Sequenzen runter. Beide, Vector und MM2 habe ich über Midi Kanal 10 laufen. Das Fiepen habe ich mit 2 passiven DI-Boxen entfernt. Die kleine Kiste rockt !

    • Profilbild
      UBeeh  RED

      Schön, dass es bei dir funktioniert. Ich hab jetzt verschiedene Setups durchprobiert und bei meinem Gerät geht es nicht.

      • Profilbild
        Tropfstein

        Erst als ich die Midi Kanal Einstellungen gespeichert habe, lief es. 1-Sound programmiert, 2-Midi receive Channel eingestellt und dann 3-Save.

      • Profilbild
        teletom  

        USB-Midi funktioniert bei mir auch von Anfang an einwandfrei. Das „Monster“ ist noch im Auslieferungszustand und hat noch Firmware v1.00. Störgeräusche über USB-Stromversorgung sind ein bekanntes Problem, in meinem Setup gibt es glücklicherweise keine Probleme damit. Ich halte aber auch nicht viel von der Lösung, ein vernünftiges Netzteil wäre besser gewesen.

  5. Profilbild
    Subdistricts Groove

    Ich bin auch im Besitz der Kleinen 1 & 2 -> Midi In per USB funktioniert (nutze ich über meinen Mio10). Midi Out kommt „auf Nachfrage“ in späteren Firmwareupdates. Und weniger Wumms mag sein, ja, ABER dafür beeinflusst aufgedrehte Resonance die Tiefen FAST NICHT. Top! Harsch, stimmt allerdings. Ein wenig weicher hätte ich mir gewünscht…

  6. Profilbild
    VMNN  

    Ich habe mein Monsta heute bekommen und bin nach dem ersten Test begeistert. Per USB am powered Hub mit der MPC One verbunden, im bitimbral Mode an der MPC zwei Tracks mit unterschiedlichen MIDI Kanälen erstellt, an der MPC live eingespielt und recorded. Hat keine 15 Minuten gedauert. Die Bedienung ist meiner Meinung nach deutlich einfacher als man es vermuten würde und trotz des kleinen Displays kommt man schnell an alle Parameter ohne zu tief in Untermenüs abtauchen zu müssen…

    Weiß jemand wie man die Einstellung für den MIDI Kanal im Micromonsta speichern kann? Er springt bei mir nach Neustart immer wieder auf MIDI Kanal 1.

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