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Test: Behringer Xenyx XL1600, Analogmixer

13. November 2015

Alles, was ein Mixer braucht

Behringer Xenyx XL1600 Analogmixer

Behringer Xenyx XL1600 Analogmixer

 

Solide Basis

Nach so vielen digitalen Mischpulten, die in den vergangenen Monaten in der Redaktion oder bei unseren Autoren zum Testen ankamen, ist es richtig erfrischend, mal wieder ein klassisches, analoges Pult in den Händen zu haben. Die Rede ist vom Behringer Xenyx XL1600. Dieses Mischpult gehört zur Gruppe der Large Format Mixer. Neben den beiden Varianten XL 3200 und XL 2400 dieser Bauart ist das XL1600 die kleinste der drei Ausführungen.

Was braucht ein Mischpult als Basisausstattung? Gute Vorverstärker, prima Klangregelung, eine passable Anzahl an Aux-Wegen und optimale Kontrollmöglichkeiten.

Behringer Xenyx XL1600 Analogmixer

Behringer Xenyx XL1600 Analogmixer

 

All dies bietet dieses Pult. Nicht mehr – aber auch nicht weniger. Die Kerndaten lauten: 16 Eingänge, vier Busse, Xenyx Mikrofonvorverstärker, British EQs. Mit diesen Ausstattungsmerkmalen ist das Mischpult für den Live-Einsatz wie für die Studioarbeit geeignet, wenn es darum geht, mit vielen Quellen umzugehen.

Forum
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    tenderboy  

    Endlich mal eine Firma die verstanden hat, dass durch die steigende Verbreitung von InEar Monitoring im Proberaum und auf Bühnen 2 pre und 2 Post Auxen 2015 nicht mehr reichen.

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    Donsiox

    Das Pult ist mittlerweile schon seit etwa zwei Jahren in meiner Schule in Verwendung und durfte uns bei vielen Veranstaltungen begleiten – nur bei größeren Bands musste ich das eigene Pult mitbringen. Und das Resümee fällt größtenteils positiv aus. Kein Fader ging ab, keine Poti-Kappe fehlt, alle Ein- und Ausgänge sind intakt, kein Schalter ist funktionslos geworden.
    Gestört hat mich nur, dass das Pult bei längeren Veranstaltungen (über sechs Stunden) schon recht warm wird und der Klang dann subjektiv ein wenig leidet. Gemessen habe ich das natürlich nicht. Zudem nervte mich, als ich das Pult gemeinsam mit CD-Player, Funkmikrofonen etc. in ein Rack einbauen wollte, dass es das in der BDA beschriebene Rack-Zubehör wohl einfach nicht zu geben scheint.. Als ein Freund in der eigenen Werkstatt provisorische Rackmounts zurecht gebogen hatte, fiel uns auf, dass die Handablage nicht angeschraubt, sondern genietet ist.. Das ganze hinterließ leider zwei unschöne Löcher an der Front, aber mittlerweile funktioniert wieder alles.

    Froh bin ich über den parametrischen EQ in dieser Preisklasse, die vielen Kanäle und die XLR-Ausgänge. Zudem ist das Pult nahezu idiotensicher. Verschiedene Farben für verschiedene Funktionen und die klare Struktur vereinfachen Einsteigern den Umgang mit dem Mischer.

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    Trikker

    Hallo, ich habe mir das Pult bestellt und bin auch echt zufrieden. Ich möchte es gerne in ein Rack einbauen. Kann mir jemand sagen wo ich die Rackwinkel bekommen kann? In der Anleitung steht, das diese im Karton seien, waren sie aber nicht. Auf der Seite von Thomann steht, das das Pult ohne Rackwinkel geliefert wir. Irgendwo muß es diese doch zu kaufen geben. Ich kann im Netz nichts finden.

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      p.ludl  RED

      Das ist in der Tat ein großes Mysterium. Habe selbst recht lange nach diesen Rackwinkeln gefahndet – doch ohne Erfolg. Wenn hier jemand Näheres weiß, bitte melden.

  4. Profilbild
    Funque

    Kann es sein, dass der im Artikel angegebene Preis von 275 Euro nicht stimmt? Ich finde den Mixer nur für über 400€.

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      Tyrell  RED 2

      Der Preis war tatsächlich vor einem Jahr deutlich niedriger als der Test entstanden ist. Wir haben das soeben korrigiert.

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      A.Vogel  AHU

      Die Preise für diesen Mixer sind nicht immer leicht nachzuvollziehen.
      Ich habe mir das Gerät für ein temporäres Projektstudio Ende letzten Jahres für unglaubliche 222 EUR neu beim großen M gekauft, und konnte es (nicht zuletzt aufgrund des mittlerweile gestiegenen Preises) vor einigen Monaten gebraucht für 250 EUR verkaufen.
      Ich vermute, dass das Gerät schon im Abverkauf war, dann aber doch fortgeführt wurde.
      Ähnlich war es vor 2 1/2 Jahren beim großen Bruder XL3200, der zuletzt neu für absurde 333 EUR verkauft wurde. Wohl der beste Schnapp, den man jemals bei einem neuen Mischpult machen konnte, denn die Serie ist wirklich ausgezeichnet.

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      p.ludl  RED

      Ja, die Preisgestaltung hat mich ebenfalls gewundert. Danke für den Hinweis. Andererseits würde es mich freuen, wenn der eine oder andere Leser direkt nach Lektüre unseres Testberichtes „zugeschlagen“ hätte – und einen tolen Mixer für wenig Kohle anschaffen konnte.

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        microbug  

        Nicht direkt nach der Lektüre, aber in zweiter Instanz und gebraucht, weil mir ein Mischer für die ganzen nicht ständig gebrauchten Einzelausgänge meiner Geräte und Mic-Preamps benötigte. Hätte ich das Ding vor ein paar Jahren schon gekannt, wäre mir der Reinfall mit dem Yamaha MG-166C erspart geblieben. Ein geniales Pult, alleine die pro Kanal schaltbare Phantomspeisung ist in dieser Preisklasse sonst nirgends zu finden.

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