Test: Cort Luce L450C, Westerngitarre

Der Nachteil dieser Holzauswahl ist ein leichter Mangel an Bassanteilen, welche das Instrument im Solobetrieb im direkten Vergleich mit ähnlichen Instrumenten etwas dünner erscheinen lässt. Dieser Fakt ist wertneutral zu behandeln, da jeder Musiker eine eigene Definition von seinem präferierten Klang hat, sollte aber in den bevorzugten Spielbetrieb mit einbezogen werden. Optisch hingegen lässt die Cort Luce L450C nichts anbrennen. Die feinporige Holzstruktur des Mahagoni Baums wird in verschiedenen Schnittwinkeln über das gesamte Instrument präsentiert und sorgt dadurch teils für stehende, teils für liegende Ringe.

Cort Luce L450C - Headstock

— Cort Luce L450C – Headstock —

 

Fazit

Mit der Cort Luce L450C führt der koreanische Hersteller eine sehr gute Einsteiger- oder Zweitgitarre unter 300,- Euro im Programm. Unter Verzicht auf einen minderwertigen Tonabnehmer konzentriert sich das Unternehmen auf eine optisch sehr attraktive und spieltechnisch leicht zu handhabende Gitarre aus chinesischer Fertigung, welche aufgrund der überwiegenden Verwendung von Mahagoni als Klangholz einen sehr höhen- und mittenreichen Klang bietet.

Eine tadellose Verarbeitung und die Verwendung von hochwertigen Stimmmechaniken sorgen zudem für einen stressfreien Einstieg in das sonst recht kraftaufwendige Westerngitarrenspiel.

Setup: Fame Vintage F47 Mikrofon über TLA Preamp

Plus

  • Optik
  • Handhabung
  • hochwertige Stimmmechaniken

Minus

  • -

Preis

  • Ladenpreis: 293,- Euro
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