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Test: DV Mark Micro 50, Gitarrenverstärker

Die Anschlüsse auf der Rückseite des DV Mark Micro 50

Der DV Mark Micro 50 dürfte so gut wie auf jedem Fleck der Erde ein passendes Stromnetz finden. Dafür sorgt der Voltage Selector, mit dem zwischen 120 und den bei uns in der Steckdose angelieferten 240 Volt umgeschaltet werden kann.  Er sitzt direkt neben dem Anschluss für das Netzkabel, das sich natürlich im Lieferumfang befindet und eine praxisgerechte Länge besitzt. Zwei Klinkenbuchsen stehen zum Anschließen von Boxen bereit, die einen Lastwiderstand von Minimum 4 Ohm besitzen sollten.

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— Blick auf die Rückseite des DV Micro 50 —

Eine weitere Klinkenbuchse dient zur Aufnahme eines (handelsüblichen) Fußschalters, mit dem sich die Overdrive-Einheit zuschalten lässt. Etwas verwirrend ist in diesem Zusammenhang die Angabe des Herstellers, es handele sich beim Mark Micro 50 um einen vollwertigen zweikanaligen Amp, denn das stimmt so nicht ganz. Durch das Anwählen des verzerrten Kanals wird dem Clean-Channel lediglich besagte Overdrive-Schaltung (mit Zweiband-Klangregelung) hinzugeschaltet, die den Klang des ersten Kanals ergänzt. In dem Augenblick ist man eigentlich mit einer Fünfband-Klangregelung unterwegs, wenn man es genau nimmt. Denn der Dreiband-EQ des unverzerrten Kanals wirkt auch bei zugeschalteter Zerreinheit!

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Die Line Out Buchse dient zum direkten Anschließen des Amps an einen Mixer oder das Interface des Computers. Doch Achtung, das hier ausgegebene Signal besitzt keine echte Speaker-Simulation, zumindest erwähnt der Hersteller dies nicht explizit im mitgelieferten Handbuch. Der Hörtest bringt dann auch leider ein ernüchterndes Ergebnis, wie man an zwei der fünf Klangbeispiele hören kann. Im Clean-Channel durchaus noch zu akzeptieren, enttäuscht der verzerrte Sound hier doch eher mit dem typischen Kratzen und der schlappen Dynamik eines Transistorverstärkers. So viel sei an dieser Stelle schon mal vorab verraten.

Sollte man dennoch in die Versuchung geraten, diesen Ausgang zu benutzen, vielleicht weil gerade keine Box und Mikro zur Hand ist, können eventuell auftretende 50-Hz-Brummschleifen mit dem direkt danebensitzenden Ground Lift Schalter eliminiert werden. Leider besitzt der DV Mark Micro 50 keinen Effektweg, daher muss der interne Digitalhall den Ansprüchen genügen.

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Reverb

— Eingebauter Hall, natürlich auf digitaler Basis —

Die übrigen Anschlüsse sitzen an der Front des DV Mark Micro 50. Und die schauen wir uns nun an.

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