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Test: Focusrite Red 1 500, System 500 Mikrofonvorverstärker

Da es vom letzten Test noch hier rumliegt, nehme ich auch noch das Funkberater MD 30-2 hinzu, ein dynamisches mit Kugelcharakteristik.

Funkberater MD 30-2

Funkberater MD 30-2

Für Sprache ist das nichts, aber bei Gitarre und Shaker entsteht da wieder ein Sound, der sich positiv abhebt. Die nun schon bekannten Stärken des Rec 1 erzeugen ein Signal, das den Hörer direkt anspringt.

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Fazit

Schön, dass der Klassiker wieder zurück ist! Mit dem Red 1 500 liefert Focusrite einen exzellenten Preamp, der sich, wie das Ur-Modell, mit den meisten Mikrofonen gut verträgt und sie akustisch deutlich aufwertet.

Dabei geht er keineswegs mit so wenig Eigencharakter ans Werk, wie gemeinhin angenommen wird. Klar, er ist kein Neve 1073, aber einen schönen Punch in den Tiefmitten bringt er schon mit. Gepaart mit der Unterstützung der hohen Mitten und dem Höhenbereich bringt er so das Signal weit nach vorn.

Dabei empfiehlt er sich nicht nur für Gesangsaufnahmen, gerade mit Kleinmembranern und dynamischen Mikrofonen weiß er auch bei Instrumentalaufnahmen zu gefallen.
Werte und Verarbeitung sind ausgezeichnet, vielleicht hätte ich mir noch ein Trittschallfilter gewünscht, aber das hatte das Originalmodell ja schließlich auch nicht.

Plus

  • sehr guter Klang
  • Vielseitigkeit
  • Verarbeitung
  • gute Komponenten
  • übersichtliche Bedienung

Minus

  • -

Preis

  • Ladenpreis: 799,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    rbschu

    Fast 800 € für nur 1 Kanal mit maximal 60dB Anhebung, ansonsten noch zwei Knöpfchen für Phasendreher und Phantomspeisung – Purismus wie bei Robinson auf der Insel. Aber mal ganz ehrlich: Das ist preislich total daneben. Mondpreis sozusagen. Warum tun die das?

    • Profilbild
      Armin Bauer RED

      Na, ja, wenn du dir mal die Preise für API-500 Preamps anschaust, wirst du feststellen, dass der RED1 da im guten Mittelfeld platziert ist. Bei der Verarbeitung und den Komponenten ist von Mondpreis wirklich nicht zu reden.
      Zur Ausstattung: Der Preamp verträgt sich gut mit den meisten Mikrofonen, nähere Anpassungen sind also schlicht nicht nötig. Was nicht im Signalweg zusätzlich verbaut ist kann ihn auch nicht verfälschen. Gut, ein LowCut wäre noch nett gewesen. PAD hat er übrigens, ist halt in der allgemeinen Gainstruktur mit integriert.

  2. Profilbild
    steme

    Wieder mal ein sehr feiner Test. Gute Arbeit, Armin !
    Auch interessant, einen Einblick in Deine Mikro-Sammlung zu bekommen. ;-)
    Weiter so !

    • Profilbild
      Armin Bauer RED

      Hi steme,

      ich werde mich bemühen, die Erwartungen auch weiterhin zu erfüllen.

      Ja, die Mikrosammlung…ist schon nett den Schrank aufzumachen und zu schauen: Mit was spiele ich heute?

      Aber um der Wahrheit die Ehre zu geben: Das U89 ist nur geliehen, allerdings mit Kaufoption :-)

  3. Profilbild
    hannes_w

    Hallo Armin,
    vielleicht (sicher!) kannst Du mir bei einem Problem helfen, das mich schon länger beschäftigt.
    Also, ich brauche einen Mikrovorverstärker um das Signal vor dem Mischpult/ Interface anzuheben (und ihm evtl. etwas „Farbe“ zu geben) und auch, weil die Vorverstärker in den meisten Mischpulten/ Interfaces eh nicht so gut sind.
    Und dann gehe ich mit dem superaufbereiteten Signal doch wieder in das nicht so gute Mischpult/ Interface?! Bin ich dann nicht wieder auf dem gleichen Niveau wie ohne Preamp?
    Grübelgrübel

    mfg
    Hannes

    • Profilbild
      Armin Bauer RED

      Hallo Hannes,

      wenn du dein Signal mit einem externen Mikropreamp aufarbeitest dann gehst du bei deinem Interface in einen Lineeingang, ist ja schon entsprechend hoch verstärkt. Lineeingänge sind weniger kritisch in der Qualität, da sie schlicht billiger zu realisieren sind.
      Vor du kaufst aber bitte probieren, ob dir der erzielte Effekt genügt, sonst gibst du u.U. unnötig Geld aus.

      • Profilbild
        hannes_w

        Hallo Armin, vielen Dank für die schnelle Antwort – jetzt verstehe ich das endlich ;-)
        Gruß Hannes

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