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Test: Kali Audio LP-6 2nd Wave, Nahfeldmonitore

21. März 2022

Zweite Version, was ist besser?

kali audio lp6 2nd wave test

Kali Audio LP-6 2nd Wave, Nahfeldmonitore

Die Studiomonitore Kali LP-6 2nd Wave knüpfen an die LP-6 aus dem Jahr 2019 an, die mein Kollege Axel Ritt in diesem Test ausführlich beleuchtet hat. Ganz so positiv wie die vielen YouTube-Videos war Axels Fazit jedoch nicht und so wäre es praktisch, die Vorgänger direkt mit den Kali LP-6 2nd Wave zu vergleichen, was mir leider jedoch nicht möglich ist. Während vieles blieb, gibt es nämlich deutliche Veränderungen unter der Haube und der amerikanische Hersteller behauptet, dass die Project Lone Pine-Serie die besten Aktivboxenpärchen sind, die man unter 500,- US-Dollar bekommt. Wem das Low-End der Kali LP-6 2nd Wave nicht ausreicht, greift eben zur LP-8 2nd Wave mit 8 anstatt 6,5 Zoll Woofer, etwas mehr Leistung, etwas mehr Low-End und auch etwas größer. Ich kann schon verraten, dass mein Eindruck etwas besser ist. Ob das an unterschiedlichen Geschmäckern oder den technischen Optimierungen des Nachfolgers liegt, kann wohl nur ein Direktvergleich klären, selbst hören heißt deshalb immer die Devise bei Schallwandlern.

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Wichtige Fakten zu den Kali Audio LP-6 2nd Wave

Während Fluid Audio mit ähnlichem Konzept schon seit 2010 existiert, wurde Kali Audio erst 2018 von Entwicklern aus Kalifornien gegründet, die sich mit Lautsprechern auskennen. Offensichtlich ergab es trotz vieler und immer wieder neu erscheinender Studiomonitore im unteren und mittleren Preissegment Sinn, hier mitzumischen. Liest man die Superlativen von akkurater und impulstreuer Wiedergabe bei selbstverständlich linearem Frequenzverlauf in dieser Range, könnte man die Käufer hochwertiger Monitore fast bedauern, hätten sie doch viel Geld sparen können. Und doch weiß jeder, der sich etwas mit Entwicklung beschäftigt, dass Kompromisse mit höherem Kostenaufwand tendenziell geringer ausfallen. Zur Wahrheit (auch bei Kopfhörern) gehört allerdings ebenso, dass die günstigen „Biester“ immer besser werden.

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Das ideale Produkt gibt es allerdings selten und während der Geschmack im HiFi-Bereich schlussendlich den Ausschlag geben wird, orientieren wir uns im professionellen Umfeld anhand gewisser Vorgaben. Natürlich spielen Geschmack und Hörgewohnheiten eine Rolle, aber Studiomonitore sind Arbeitswerkzeuge und sollen im Ideal nichts beschönigen oder weglassen. So wuchte ich die Kali LP-6 2nd Wave auf die Konsole und ersetze damit zeitweilig die Mackie XR824. Ich kann mich täuschen, aber ich hätte sie mir eigentlich kompakter vorgestellt.

Kali LP-6 2nd Wave auf Mackie XR824

Mein erster Eindruck der LP-6 2nd Wave

Geliefert als einzelne Studiomonitore inklusive Netzkabel und vier winzigen Gummiklebern, die den Untergrund schonen, finde ich ein auch für Einsteiger taugliches Handbuch mit grundlegenden Infos in englischer Sprache. Eine Box wiegt 7,01 kg und ist 35,9 cm hoch, 22,2 cm breit und 26 cm tief. Auf Wunsch sind die Kali LP-6 2nd Wave White in entsprechend weißem Finish erhältlich. Wie auch die IN-8 2nd Wave haben die Kali LP-6 2nd Wave nun auch ein mattes Treiberdesign bekommen, sieht für meine Begriffe etwas unauffälliger aus.

Kali LP-6 2nd Wave schräg links

Das kantige MDF-Chassis ist vinylbeschichtet, die vordere Kunststofffront über die vertikale Achse leicht konvex und die Vorderkanten sind abgerundet. Dies verhindert Kantendispersionen und der Schall wird dadurch besser vom Gehäuse abgeleitet. Weil übrigens die Front auf allen Seiten etwas hervorsteht, sollte man die vorderen Klebefüße auf den Kunststoffrahmen kleben. Ansonsten würde die Box vorne aufliegen, denn die Kleber sind nicht nur klein, sondern auch etwas zu flach.

Kali LP-6 2nd Wave Rückseite

Die Rückseite ist sehr stabil verschraubt und enthält neben einem soliden Pegelsteller mit Mittenrasterung bei 0 dB, der mit +20 dB verstärkt und bis ganz leise gedreht werden kann, ein Mäuseklavier mit acht DIP-Schaltern. Hierüber werden die Anpassungen geschaltet, ein Piktogramm mit Symbolen am Gehäuse hilft beim Einstellen.

An Eingängen gibt es symmetrisch XLR und TRS sowie unsymmetrische Cinch-Eingänge. Damit diese den Signalfluss nicht stören, sind sie abgeschaltet und können mit DIP 8 aktiviert werden. Kali Audio weist darauf hin, dass die Eingänge nicht parallel genutzt werden sollten.

Die Technik der Kali LP-6 2nd Wave

Natürlich kann man bei der Entwicklung viel beachten, aber am Ende ist es die Praxis, die Schwächen offenbart. Sehr gut, dass man daran arbeitet und am Ende natürlich von signifikanten Verbesserungen hoffentlich nicht nur schreibt. Alles transparent im Mix zu hören, bei akkurater Abbildung im gesamten Frequenzbereich und mit hoher Impulstreue bei einer exzellenten Tiefenstaffelung klingt geradezu traumhaft. Darum geht es schließlich Tonschaffenden, dass nichts übertrieben wird oder im Mix untergeht. Die Kali LP-6 2nd Wave scheinen das Ideal für den gründlichen Mix zu sein, dass dieser den Zuhörern egal in welcher Umgebung gefallen wird, das lasse ich an dieser Stelle mal unkommentiert.

Kali LP-6 2nd Wave Seite

Die Kali LP-6 2nd Wave sind bi-amped, die beiden Class-D-Endstufen liefern je Monitor 80 Watt Gesamtleistung. Bei 1 m Abstand erreichen sie 96 dB Lautstärke, maximal 115 dB kurzzeitig. Die Kali LP-8 2nd Wave befeuern den Woofer mit 60 Watt, bringen also 100 Watt Gesamtleistung und somit bis zu 117 dB. Die harmonischen Verzerrungen werden mit weniger als 3 % bei 80 bis 400 Hz und mit unter 2 % ab 1,7 kHz und darüber bei jeweils 90 dB angegeben, die LP-8 2nd Wave sind hier geringfügig besser.

Der Frequenzgang bei +/-10 dB wird mit 39 Hz bis 25 kHz aufgeführt, bei 3 dB Toleranz sind es 47 Hz bis 21 kHz. Die LP-8 2nd Wave starten bei 37 Hz (-10 dB). Unterschiede gibt es auch bei der Übergangsfrequenz: Der Hochtöner der Kali LP-6 2nd Wave hat ab 1,5 kHz etwas zu tun, bei der LP-8 2nd Wave übernimmt er ab 1,8 kHz. Die Übergangsfrequenz erscheint zunächst relativ niedrig, aber wenn man sich den 3-D-Imaging Waveguide anschaut, wie ihn Kali Audio bezeichnet, ergibt das Ganze durchaus Sinn. Vom Treibermaterial bleibt man wie Fluid Audio konventionell, der Woofer besteht aus einer Papierverbundmembran und der Hochtöner ist eine 1-Zoll-Gewebekalotte.

Kali LP-6 2nd Wave Waveguide

Dieser elliptische fast wie ein Auge geformte Waveguide lässt den Schall des Hochtöners der LP-6 2nd Wave horizontal etwas breiter wirken, wobei die vertikale Achse mehr gebündelt wird. Dadurch erreicht man ein ausgewogenes Verhältnis der Grenzfrequenz und zugleich eine bessere Breite auf der horizontalen Achse. Das führt nicht nur zu einer guten Tiefenstaffelung, sondern dadurch kann man auch zu Zweit oder Dritt vor der Abhöre Platz nehmen. Bis 2,5 m Abstand wird als optimal angegeben. Darunter befindet sich eine dezent leuchtende, blaue LED, die den aktiven Zustand kennzeichnet.

Kali LP-6 2nd Wave Woofer

Der Konus des Woofers (Dual-Layer Voice Coil) wurde großzügig ausgeführt und weich aufgehängt, damit Verzerrungen möglichst gering ausfallen und dies bei hoher Dynamik. Dass man den Schall des Woofers nicht richtet, ist ob der größeren Abstrahlfläche und kugelförmigen Ausbreitung weniger problematisch. Darunter befindet sich ein breiter Auslass für tiefe Frequenzen, der zugleich Vor- und Nachteile mitbringt. Im Gegensatz zu rückwärtigen Bassreflex-Öffnungen wird dadurch verhindert, dass sich der rücklaufende Schall hinter der Box besonders bei zu geringem Wandabstand staut und zu mulmigem Dröhnen führt, dafür kann ein nach vorne ausgerichteter Bassport wiederum hörbare Strömungsgeräusche erzeugen, die das Klangbild besonders bei hohen Lautstärken stören können. Der breite „Low Noise Port Tube“ sollte einem Druckstau positiv entgegenwirken, das wird die Praxis noch zeigen. Ob Dämpfungsmaterial im Innern zum Einsatz kommt, lässt sich von außen nicht erkennen.

Die Kali LP-6 2nd Wave in der Tonstudiopraxis

Das kompakte und für Einsteiger gut geschrieben englische Handbuch liefert einen verständlichen Überblick, wie sich die Lautsprecher gut positionieren lassen. Die ersten drei DIP-Schalter des Mäuseklaviers passen das Filter je nach Aufstellung an, die Positionen sind in der Anleitung auch in Textform beschrieben. Alle nach unten ist für die freie Aufstellung auf dem Ständer vorgesehen, alle nach oben ist für Studiotische und Konsolen gedacht. Dazwischen gibt es noch weitere Varianten.

Die DIP-Schalter 4 und 5 bzw. 6 und 7 erlauben das Anheben und Absenken der Tiefen und hohen Frequenzen um jeweils 2 dB. Die Einstellung ist dabei ähnlich gelagert, DIP 4 und 6 aktivieren jeweils das Filter, während DIP 5 und 7 die Anhebung oder Absenkung um 2 dB nach unten vermindert, nach oben erhöht. Während die Einstellung der Aufstellweise für den Klang vor allem bei nicht optimalen Bedingungen sehr sinnvoll ist, kann die Anpassung der Filter je nach Geschmack gewählt werden. Während für die DIP-Schalter der Leitspruch „set and forget“ gilt, ist der Pegelsteller gut erreichbar. Einzig der Netzschalter direkt neben der IEC-Buchse ist irgendwie etwas fummelig, das ist angesichts der fehlenden automatischen Abschaltung vielleicht etwas blöd, eine Netzleiste ist also sinnvoll.

Kali LP-6 2nd Wave Paar

Zunächst war ich weniger vom Klang überrascht, als vom recht geringen Eigenrauschen, das sich allerdings am Pegelsteller orientiert. Mit +20 dB war das Rauschen deutlich präsenter als bei Nullstellung. Das ist auch die von Kali Audio empfohlene Einstellung, mehr Gain wird man vermutlich bei Consumer-Geräten benötigen. Dann ist es nicht störend und wirklich nur aus nächster Nähe zu hören. Generell konnte ich beobachten, dass das Eigenleben günstiger Monitore im Laufe der Zeit immer ruhiger wurde, beispielsweise brachten die Mackie MR824 noch ein dezentes Netzbrummen mit, die CR8-XBT hingegen sind vor allem auch im Vergleich zu den deutlicher rauschenden XR824 geradezu leise. Somit empfehlen sich die Kali LP-6 2nd Wave auch für akustisch empfindliche Zuhörer.

Wie klingen die Kali Audio LP-6 2nd Wave?

Auf der Konsole habe ich die kompakten Studiomonitore mit verschiedener Musik befeuert und mich zunächst sehr wohl gefühlt. Unangestrengt und mühelos haben sie mir ein Klangbild geboten, das ich sie ohne Kenntnis des Preises vermutlich eine Klasse höher eingeordnet hätte. Sie liefern ein recht detailreiches Klangbild mit guter Präzision und vor allem einen Punch im Tiefbassbereich, der den Mackie XR824 mit entsprechend größeren Woofern in nichts nachsteht.

Zum Test habe ich meinen Sweep mit Sprachansage bemüht, der auf beiden Systemen tatsächlich bis um 34 Hz diese tiefen Frequenzen ohne zu starkem Abfall sauber abbilden konnte. So hat der Hersteller bei den LP-6 2nd Wave zumindest nicht zu viel versprochen. Ich würde sogar behaupten, dass Kickdrums deutlich mehr Punch als bei den XR824 liefern, was vielleicht auch am frontseitigen Bassport liegen dürfte und der Zielgruppe gerecht wird. Immerhin wirken tiefe Frequenzen etwas herausgestellt und tendieren leicht in Richtung HiFi, das würde ich zielgruppengerecht nennen und kommt Produzenten von EDM und Hip-Hop etwas entgegen. Allerdings führt dies auch zu einem leichten Buckel im oberen Bassbereich, der jedoch die Studiomonitore eher größer als unnatürlich klingen lässt, das Low-End der LP-8 2nd Wave dürfte dabei noch etwas tiefer gehen. Ist das alles wirklich so kompromisslos oder gibt es vielleicht doch was zu bemängeln?

Kali Audio LP-6 2nd Wave vs. LP-8 2nd Wave Frequenzdiagramm

In der Tat sind mir einige Punkte aufgefallen, über die man allerdings in der Preisklasse etwas hinwegsehen kann. Zunächst wäre die 3-D-Abbildungsleistung zu erwähnen, die an sich eine gute Bühne liefert. Allerdings nimmt diese Breite im Grundtonbereich leicht ab und es wirkt übertrieben beschrieben etwa so, als hätte man einen Subwoofer mit Satelliten vor sich. Dem kann man aber durch die Ausrichtung an die Hörposition entgegenwirken, der Sweetspot ist entsprechend breiter und erleichtert im Gegenzug auch die Ausrichtung. Wenn man etwas rumprobiert, kann die Tiefenstaffelung schon phänomenal wirken, die dann erst im oberen Bassbereich etwas abnimmt. Weniger gefällt mir die Hochtonwiedergabe, diese klingt mir zu sanftmütig und könnte durchaus etwas crisper ausfallen. Wenn ich die Höhen um 2 dB anhebe, klingt das System zwar offener, tendiert bei lauter Musik allerdings ins Kreischen. Hier komprimieren die Endstufen naturgemäß etwas, was allerdings im Gegensatz zu anderen Studiomonitoren mit geringerer Leistung nicht so deutlich auffällt. Am besten klingen sie bei mittlerem und leisem Pegel, dann ist die Anhebung der Höhen ein guter Kompromiss.

kali audio lp 6 2nd wave test

An ihre Grenzen bringt sie komplexere Musik, beispielsweise James Blake mit „Limit to your love“. Der Wobble-Bass sollte tonal abgebildet werden und der schnelle LFO dem nicht entgegenwirken. Angesichts dessen, wie sauber die Kali LP-6 2nd Wave den Sweep zum Test wiedergeben konnte, war ich doch überrascht, dass die Grenzen der Abbildungsqualität hier erreicht sind. Beim Testen mit unterschiedlicher Musik habe ich den Eindruck, dass die Beurteilung vor allem bei sich überlagernden Bässen in unteren Fußlagen mit den Kali LP-6 2nd Wave nicht ganz so gut gelingen. Inmitten des Frequenzspektrums klingt sie hingegen tonal ausgewogen und angenehm, vielleicht in Teilen ein wenig zurückhaltend.

Im Großen und Ganzen sind die Kali Audio LP-6 2nd Wave trotz der kleineren Schwächen allerdings gute Lautsprecher zu einem günstigen Kurs, die sich auch gut zum Musikhören eignen. Wer empfindlich auf Höhen und Rauschen reagiert, könnte in ihnen gute Verbündete für sein Projekt- oder Heimstudio finden. Wer im Bassbereich nicht allzu komplex unterwegs ist oder gar ein Subwoofer zur Unterstützung einsetzt, sollte mit ihnen gut zurechtkommen können. Schade finde ich persönlich, dass man die Abschaltautomatik eingespart hat, die Axel sicher zu Recht beim Vorgänger kritisierte. Vermutlich war er nicht der Einzige, weshalb diese Funktion nun fehlt. Abgesehen davon zeigt Kali Audio jedenfalls, dass man auch für relativ wenig Geld richtig viel Sound bekommen kann.

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Fazit

Die Kali Audio LP-6 2nd Wave bieten zum günstigen Kurs ein detailreiches, transparentes und ausgewogenes Klangbild, eine gute Tiefenstaffelung und vielfältige Einstellmöglichkeiten mit einem für diese Größe erstaunlichen Low-End. Leider fehlt es ihnen etwas an Transparenz im Hochtonbereich und komplexe Bassstrukturen können sie überfordern. Im Großen und Ganzen ist das Gebotene zu diesem Preis aber überzeugend. Wer noch mehr Tiefgang möchte, greift zur Kali Audio LP-8 2nd Wave.

Plus

  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • solide Verarbeitung
  • weiter Sweetspot und gute räumliche Abbildung
  • vergleichsweise enorm tiefes Low-End

Minus

  • Hochtonwiedergabe etwas zurückhaltend
  • Schwächen bei der Abbildung komplexerer Bässe
  • keine automatische Abschaltung

Preis

  • 211,- Euro (Stückpreis)
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Forum
  1. Profilbild
    Garfield Modular  

    Hallo Stephan,

    Herzlichen Dank für den interessanten Artikel, recht ausführlich beschrieben. Super! :-)

    Viele Grüße, Garfield.

    • Profilbild
      Stephan Merk  RED

      Moin Garfield und vielen Dank für Deine Rückmeldung. Das ist mir in der Tat auch sehr hilfreich, weil ich quasi auf Test- und Hörerseite so meine Probleme vor Allem mit Klangbeschreibungen habe. Wie oft kam es vor, dass sich bei mir in der Praxis kaum eine Nachvollziehbarkeit einstellen wollte, vor Allem bei Kopfhörern. Daher versuche ich das immer so allgemein wie möglich zu halten und mich nicht in poetischen Musikbeschreibungen zu verlieren. Besonders bei HiFi-Zeitschriften fällt mir auf, dass man Artikel fast schon so kunstvoll gestaltet, dass es am Gemüt des Lesers liegt, ob ein Produkt gut oder schlecht wegkommt, zumal sich so Schwächen auch gut kaschieren lassen. Ich versuche das daher etwas plastischer anzugehen und immer mit dem Hinblick, dass jeder selbst hinhören muss. Gott sei Dank ist das im Studiobereich etwas einfacher als bei HiFi, hier gibt es immerhin ein paar grundsätzliche Leitlinien. ;) Aber will man objektiv sein, müsste man alle Boxen beim selben Equipment und Material mit Testtönen in einem schalltoten Raum vermessen, da suche ich noch nach einer bedienbaren Lösung.

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