Test: Korg KROSS 2, Synthesizer Workstation

3. Januar 2018

Plastikbomber oder Dünenflitzer?

Mit der Korg KROSS 2 hat Korg nun den Nachfolger der Einsteiger-Workstation auf den Markt gebracht. Diese löst den Vorgänger komplett ab und hat einige Neuheiten zu bieten, die das Gerät aufwerten. Und bei einem Preis von 779,- Euro für die leichtgewichtete 61-Tasten-Version und 1099,- Euro für die 88-Tasten-Version mit Hammermechanik darf man auch schon etwas erwarten. Getestet wurde die 61-Tasten-Version, deren Tastatur aufgrund der hohen schwarzen Tasten sich haptisch wie ein Piano anfühlt (also keine Waterfall-Tastatur), sich durch die leicht gewichteten Tasten aber auch wie ein Synthesizer spielen lässt.

Korg Kross 2-61 Super Matte Black

Korg Kross 2-61 Black

Korg Kross 2-61 RDM Red-Marble Limited Edition

Korg Kross 2-61 RDM Red-Marble Limited Edition

Korg Kross 2-88 Dark Blue

Korg Kross 2-88 Dark Blue

Wer sich noch einmal über den Vorgänger Korg KROSS informieren möchte, dem sei der Artikel von Felix Thoma empfohlen. Das grundlegende Konzept hat sich nicht geändert. Korg KROSS 2 ist noch immer eine Workstation im Einsteigersegment mit einer maximalen Polyphonie von 80 Stimmen. Es gibt die vier altbekannten Funktionsmodi PROG, COMBI, SEQ und GLOBAL. Diese bewährte Aufteilung gibt es seit der Korg M1 und sie erfüllt auch hier ihren Zweck.

Hardware

Äußerlich hat sich einiges geändert, die gesamte Oberfläche des Korg KROSS 2 sieht viel aufgeräumter und auch professioneller aus. Mit seinen 6,3 kg und der Möglichkeit, über 6 AA-Batterien 7 Stunden ohne Stromnetz zu spielen, bietet sich die in mattschwarzem Kunststoff gehaltene KROSS 2 auch für den mobilen Einsatz an.

Lediglich ein MIDI-Thru und ein Line-In in 6,3 mm Klinkenformat fehlt…

Klangbeispiele
Forum
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    costello  RED

    Wenn es denn unbedingt Korg sein muss, dann lieber für gut 200 Euro mehr den Krome kaufen. Soundmäßig eine andere Klasse, die Tastatur dagegen – na ja! Ich denke, wenn man so eine Eier legende Wollmilchsau für die Bühne braucht, ist man mit dem von Toby jüngst getesteten Yamaha Mox F6 insgesamt besser bedient.

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      t.goldschmitz  RED

      Ja, die Preispolitik im Vergleich zum Krome kann ich auch nicht ganz nachvollziehen.
       
      Die liebste Korg Workstation bleibt mir immer noch die M1…

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        Thomas Columbo  

        GENAU ! Mehr als ne M1 oder natürlich edler OASYS braucht der kreative Musiker nicht, drum herum baut er sich dann ein Setup auf mit vielen Einzelkönnern/Spezialistensynths auf….

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        TobyB  RED

        Hallo Thilo,

        ich geb meine M1 auch nicht her ;)

        Mir scheint das Korg beim Kross 2 etwas zu sehr das Budget auf den Preis getrimmt hat und was die Features angeht etwas am Markt vorbei geht. Klar sind 777€ erstmal ne Ansage aber ich bekomme für nicht mal 200€ mehr MOXF mit Apps, DAW Integration etc. Ich vermisse bei Korg ein wenig den Lückenschluss zwischen der iOS und OS Welt und die sich daraus ergebenden Vorteile. Sie müssen es ja nicht wie Yamaha treiben aber es darf mehr werden als Gadget und Co. Zum anderen gräbt Korg hiemit dem für mich besseren(wenn auch mit bekannten Schwächen) King Korg das Wasser ab. Klar Synth Unterschiede da aber ich denke die wiegen nicht so schwer.

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      TobyB  RED

      Hallo Costello,

      ich denke das ist schon richtig. Der Kross 2 und ich hatte ihn schon unter den Fingern ist so Taktile auf Steroiden. Nicht mehr, nicht weniger. Was ich vermisse habe ich unten bei Thilo geantwortet. Mir fehlt bei Korg so ein bisschen die Innovation.

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    Stephan M.  RED

    Danke für diesen interessanten Test. Dann habe ich ja alles richtig gemacht, meine microSTATION zu behalten.

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