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Test: Mackie 3204-VLZ3 Premium Mixer mit USB

Subunternehmer

Wie bereits erwähnt, hat jede der vier Subgruppen ihren eigenen Kompressor. Das Routing der Signale ist, wie üblich, mit einigen Tastenkombinationen frei wählbar. Über dem Master-Fader sitzt die Kontrollzentrale für die Talkback-Einrichtung, die auf der Rückseite der Konsole ihren eigenen Mikroeingang hat. Geregelt werden kann die Lautstärke und das Routing auf die Aux-Wege 1 bis 4 und/oder den Main-Bus. Wird keine Taste gedrückt, ist logischerweise nichts zu hören. Dazu der passende Hinweis in der Bedienungsanleitung: „You might as well be talking to a brick wall.“ Die Lautstärkeregelung für die separaten Monitorausgänge und den Kopfhörer ist in diesem Bereich ebenfalls anzutreffen.

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Mastersektion mit USB-Schaltzentrale und Ausgangskontrollen

Mastersektion mit USB-Schaltzentrale und Ausgangskontrollen

Im Masterbereich findet sich neben den Aux-Masters und den Stereo- und 2-Track Returns auch die USB-Schaltstelle. Von dort aus werden die Signale entsprechend den Schalterstellungen über die USB-Schnittstelle nach draußen geschickt. Möglich sind die Subgruppen 1 bis 4 für echte Vierspuraufnahmen, der Master Main-Mix oder Aux 5 und 6. Damit ist es z.B. möglich, sämtliche auf dem Rechner installierten Plug-ins live zu nutzen. Das USB-Interface ermöglicht Stereo-Eingang sowie 4-kanaligen Ausgang. Die Wandler: 24 bit, 44,1 kHz/48 kHz. Die zweireihige Pegelanzeige erinnert mit einer LED beim Einpegeln der Preamps (Solo-Taste gedrückt) an die optimale Aussteuerungsmarke von 0 dB. Beide Effektprozessoren sind identisch. 24 unterschiedliche Presets stehen zur Verfügung: Hall, Chorus und vieles mehr. Alles, was mit Delay zu tun hat, kann über Tap Delay dem Tempo des Songs angepasst werden. Die Effektsignale können auf die Aux-Wege 1 und 2 gelegt werden, die üblicherweise fürs Monitoring Verwendung finden. Ansonsten gibt es hier keine Besonderheiten.

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Forum
  1. Profilbild
    gaffer  AHU

    Ja, ich denke auch, dass es ein schönes Pult ist. Trotzdem erwarte ich bei dem Entschluss einem 2000€ Pult eine Recordingschnittstelle zur Verfügung zu stellen, mehr als ein 4 send 2 return rauskommen muss. Wie soll das aussehen, wenn ich mir Zielgruppe und Ausstattung betrachte? Ich probe im Keller und nehme den Mitschnitt vorgemischt über die Subgruppen auf? Oder beim Recorden der Drums ein Mikesetup: Kik, Snare/HH und 2 Overheads? Sorry ,das ist werder Fisch noch Fleisch. Für die Proben würde ich eher eine dieser Zigarettenschachteln mit eingebautem Kondensatormike nehmen, das würde den Job genausogut erledigen. Gut fände ich zwei Schnittstellen (zumindest die Option) um reichlich Kanäle raus UND wieder wieder rein zu bekommen, dann hätte man auch die Möglichkeit analog zu summieren, wohin ja einige wieder zurückkommen. Die Qualität scheint ja gut genug zu sein. Meine Kritik bezieht sich nur auf die Implementation der Alibischnittstelle, um das nochmal ganz deutlich zu sagen.

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      sir stony

      Naja, das VLZ ist eigentlich ein klassicher Livemischer der unteren Mittelklasse, kein Recordingpult, was man auch an den fehlenden direct outs sieht. Und mit 2000.- befindet man sich auch noch bei weitem nicht in der richtigen Preisregion um auf vernünftige ADCs für jeden Kanal hoffen zu können. Wenn das Aufnehmen wichtiger ist, dann greife man doch lieber zum A&H Zed R16, da kommen wir der Sache schon näher… es gibt für jeden Zweck das richtige Equioment, aber eine „alles drin und schick zum Budgetpreis“ Lösung, das ist Wunschdenken.

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        gaffer  AHU

        Sehe ich genauso, sir. Dann würde ich aber gleich auf den USB Anschluss verzichten. Das erzeugt den Eindruck des „wollen aber nicht können“. Dabei können sie’s doch, siehe die FW Onyxe. Wenn ich daran denke wieviele Studiojobs mit den 8-Bus Mackies erledigt wurden, glaube ich, dass es auch damit möglich sein sollte. MMn werden die Fehler beim Aufnahmeprozess selten bei der Wahl des Equipments gemacht :-)

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