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Test: Rolls MX 310 und MX 122, Kompaktmischpult

Rock’n’Rolls: Kompaktmischpulte made in USA

1. Februar 2024

Rolls MorMics Kompaktmischer Aufmacher zwei MischpulteSie stehen zumeist nicht in den Schlagzeilen, Produkte wie das Rolls MX 310 Kompaktmischpult. Er steht zusammen mit dem MX 122 MiniMix Pro im Fokus dieses Testberichts, um dieses Duo zumindest für einen Moment aus dem Nischen- oder auch Schattendasein hervorzuheben. Neben den näher zu betrachtenden Funktionen gibt es eine Besonderheit, die prominent auf den Verpackungen verewigt wurde: Handgefertigt in Salt Lake City/Utah.

Rolls More Mics MX 310 Dreikanal-Mikrofonmixer

Rolls MX 310 Kompaktmixer mit pro Kanal schaltbarer Phantomspeisung und Low-Cut

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Rolls ohne Royce

Zu meinen, dass bereits die Herkunft eines Produktes eine Bewertung zum Qualitätsstandard eröffnet, ist bei den heutigen Fertigungsstandards meist ein Trugschluss. In unserer Branche weit verbreitet sind entsprechende Äußerungen zu „China- oder Asien-Schrott“ oder das Bashing von Behringer-Produkten, während „Made in Germany“ oder „USA“ automatisch positiv bewertet wird. Dies soll hier keine Rolle spielen. Zurück zu Rolls, deren Produkte mir bisher eher selten „über den Weg liefen“. Dazu passt, dass zum nordamerikanischen Hersteller nur wenige Informationen im Internet zu finden sind. Auf der Homepage ist zu lesen, dass es sich bei der Rolls Corporation um ein auf die Herstellung von Audioelektronik spezialisiertes Unternehmen handelt. Zu den Produkten gehören Signalprozessoren, Verstärker, Mischer, (…). Wer sich einen Überblick verschaffen will, stöbert einfach auf der Homepage unter dem Menüpunkt „Produkte“ – das Angebot ist erstaunlich umfangreich. Rolls begann 1989, als das Unternehmen auf der New Yorker AES Convention Produkte wie den HR100-Verstärker, den HR11c-Mikrofonprozessor, den HR6x-Mischer und den HR210-EQ vorstellte.

Warum ein Kleinmischpult?

Weil manchmal weniger mehr ist. Das Motto: Mehr auf die tatsächlichen persönlichen Bedürfnisse achten, weniger auf die möglicherweise nie stattfindenden zukünftigen Anwendungsoptionen. Bildlich gesprochen: Der Alleinunterhalter kauft ein Pult, das er mit 16 Kanälen, Subgruppen und internen Effekten auch für eine ausgewachsene Band einsetzen könnte, spielt aber seit 20 Jahren allein den Unterhalter …

Bei mir steht im Arbeitszimmer ein Behringer „Flow 8“, auf etwa 25 % der Fläche, die ehemals vom umfangreich ausgestatteten Mackie Mischpult eingenommen wurde. Der Formfaktor kann demnach ein entscheidendes Auswahlkriterium sein. Und meist wird so ein Bonsai-Mischpult auch preislich deutlich günstiger angeboten als opulent ausgestattete All-in-Produkte. Sei es für den Keyboard- oder Drum-Submix oder einfach zur Erweiterung der überschaubaren Eingangssektion einer betagten Aktivbox.

Rolls MX 122 MiniMix Pro Mischpult als Erweiterung einer HK Audio CL 152 Aktivbox

Mehr Eingangs-Optionen für ältere Aktivboxen? Produkte wie das Rolls MX 310 Kompaktmischpult oder der MX 122 MiniMix Pro bieten diese Möglichkeit (Phantomspeisung inklusive).

Genau so ein Exemplar habe ich in Form eines HK Audio CL 152 Aktivlautsprechers, der erstaunlich zuverlässig seit über 20 Jahren unterschiedlichste Aufgaben meistert, aber lediglich einen, nach heutigen Gesichtspunkten verwaisten, 6,3-mm-Klinkeneingang bietet. Also, mal schauen, ob „Flocki“ (die CL 152 aus der Classic Line Serie wurde damals zum Schutz des Gehäuses von HK Audio beflockt) mit den Produkten aus Salt Lake City zum Rolls-Royce mutiert.

Rolls MX 310 Kompaktmischpult

Dieses 3 in 1 Mischpult passt gut zur gerade kurz skizzierten Anwendung. Für 198,- Euro bietet es drei auf der Rückseite montierte XLR-Eingangsbuchsen, deren Signale durch entsprechende Level-Regler an der Vorderseite gemischt werden können. Ausgangsseitig steht ein XLR-Ausgang bereit (schaltbar Mic/Line).

Über eine seitlich zugängliche Mäusetastatur mit kleinen DIP-Schaltern lässt sich separat für jeden Eingang ein Low-Cut (-3 dB/100 Hz) und die zur Verwendung von Kondensatormikrofonen erforderliche Phantomspeisung aktivieren (15 V, DC). Viele Kondenser kommen mit den 15 V klar, manche „schwächeln“ und brauchen die per Norm definierten 48 V. Im Test wurde der RØDE Evergreen NT1-A verwendet, der seinen Audio-Charme mit den 15 V am Rolls MorMics MX 310 Dreikanal-Mikrofonmixer klaglos entfaltete. Demgegenüber wollte ein M-Audio „Nova“ Großmembraner zur reibungslosen Funktion bei hohen Pegeln, wie sie eine 14 x 5“ Snare bereitstellt, nicht auf 48 V Speisespannung verzichten. Und nun? Da hilft nur ein Blick in die technische Dokumentation des jeweiligen Mikrofons oder eben der praktische Selbstversuch.

Zurück zum Rolls MX 310 Kompaktmischpult. In der auf zwei Seiten sehr „übersichtlich“ gehaltenen englischsprachigen Bedienungsanleitung findet ein zusätzlicher Line-Eingang (Miniklinke, 3,5 mm = 1 1/8 TRS) direkt auf der Frontseite, rechts neben dem Pegelsteller für Eingangskanal 3, Erwähnung. Der funktioniert problemlos mit Line-Signalen, der Level-Regler des dritten Eingangs dient der Aussteuerung. Zwei LEDs (Clip und Power) auf der Vorderseite brauchen hier nicht näher erklärt zu werden, sie erklären sich selbst. Wichtig zu wissen ist, dass am nicht separat regelbaren Kopfhörerausgang mit 3,5 mm Ausgangsbuchse das Signal in Mono anliegt, entsprechend bei Verwendung eines Stereokopfhörers nur eine Seite versorgt wird. Rolls gibt als Wert für THD plus Noise 0,05 % an, als Frequenzgang 20 Hz – 20 kHz (-3 dB). Im Lieferumfang des mit den Abmessungen 13,7 x 9,6 x 3,8 cm und 454 g Gewicht doch sehr „handlich“ geratenen Kleinmischpults befindet sich auch ein passendes Steckernetzteil, eine Zugentlastung am Gehäuse ist nicht vorgesehen.

Praxis und Messungen

Was mich gestört hat: Der Mic-/Line-Taster, rechts neben dem XLR-Ausgang auf der Rückseite. Was gerade geschaltet ist, bleibt nur schwer erkennbar. Zudem lässt sich eine Änderung nur mit einem Kugelschreiber oder ähnlich spitzem Gegenstand bewirken. Rein messtechnisch bezüglich des Frequenzgangs gibt sich das Rolls MX 310 Kompaktmischpult nicht tadellos. Das Signal zeigte eine kontinuierliche Absenkung ab etwa 250 Hz (80 Hz: -4 dB, bei deaktiviertem Low-Cut) und von etwa 8 kHz aufwärts (16 kHz: -4 dB).

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Frequenzgangsmessung Rolls MX 310 Mischpult

Frequenzgang des Rolls MX 310, gemessen mit dem NTi Audio XL2

Das beschriebene Frequenzverhalten gilt übrigens auch für am Aux-Eingang anliegende Signale. Im direkten Vergleich entpuppte sich ein Behringer „Flow 8“ in dieser Disziplin deutlich „geradliniger“. Nicht negativ aufgefallen im Hörtest ist mir dieses Verhalten beim Einsatz eines dynamischen Mikrofons, vergleichbar mit dem Shure SM 58, in Kombination mit der HK Audio CL 152. Also: Lassen wir die Audio-Kirche im Dorf, speziell für Live-Anwendungen. Schließlich glänzte die betagte Aktivbox, ergänzt durch den Rolls MorMics MX 310 Dreikanal-Mikrofonmixer, plötzlich mit drei Mikrofonkanälen samt Low-Cut und Phantomspeisung.

Zusammengefasst: Licht und Schatten. Etwas lieblose, englischsprachige Bedienungsanleitung, manchmal fummelig in der Bedienung (Phantomspeisung, Mic/Line-Umschalter und Low-Cut) und kein mit der Schnur gezogener Frequenzgang stehen dem beschriebenen Bonsai-Formfaktor, geringem Gewicht und dem praktischen Nutzen als kleiner Sub-Mixer, speziell auch in Kombination mit älteren Aktivboxen, gegenüber.

Rolls MX 122 MiniMix Pro

Darf es etwas mehr sein? Vier Stereo-Line-Eingänge plus ein XLR-Mikrofon-Input inklusive Gain-Regler und Phantomspeisung (15 V, DC) gehören zur Ausstattung des Kleinmischpults, das für 239,- Euro angeboten wird. Einige Details unterscheiden diese „Bonsai-Variante“ vom Rolls MorMics MX 310 Dreikanal-Mikrofonmixer. Dazu gehört die Beschränkung auf lediglich einen Mikrofoneingang, der dafür regelbaren Gain und eine Panorama-Positionierung anliegender Signale bietet. So richtig gut einsehbar ist die Stellung des Panoramareglers nicht, zudem weicht der Regelweg von der gewohnten 7 bis 17 Uhr Panorama-Skala ab.

Rolls MX 122 MiniMix Pro Kompaktmischpult (Vorder- und Rückseite)

Bedienelemente und rückseitige Anschlüsse des Rolls MX 122 MiniMix Pro

Anders als beim MX 310 steht keine Peak-LED bereit, speziell durch den Gain-Regler des Mikrofonkanals wäre dies aber sinnvoll. Dafür wurde ein vom Master-Level unabhängiger Regler für den Kopfhörerausgang spendiert. Mit einer 3,5 mm Miniklinke ist auch ein Aux-Ausgang gleich neben dem Kopfhörer-Out nutzbar, der ebenfalls mit dem genannten Pegelsteller justiert wird. Als Stereo-Master-Ausgang dienen zwei 6,3 mm Klinkenbuchsen auf der Rückseite. Das Rolls MX 122 MiniMix Pro bringt 1,14 kg auf die Waage, bei noch immer überschaubaren Gehäuseabmessungen (LxBxH: 21,3 x 4,3 x 13 cm). Das Gehäuse wirkt robust, die Technik ist in Platinenbauweise gefertigt. Allerdings sind die vorderen Bedienelemente nicht vor Beschädigungen durch nach hinten versetztem Einbau geschützt.

Die Rückseite des Rolls MX 122 Kompaktmischpults mit Trim-Regler für den Mikrofon-Kanal

Für Kanal 1 sind der Regler zur Pegelanpassung des Mikrofonsignals und der Schalter zur Aktivierung der Phantomspeisung auf der Rückseite nur schlecht erreichbar (besonders bei Belegung der benachbarten Eingangsbuchsen)

Was geht mit „kleinem Besteck“?

Mit dem Rolls MX 122 MiniMix Pro habe ich in Kombination mit der CL 152 Aktivbox eine kleine Veranstaltung betreut. Zu verstärken galt es eine überschaubare Indoor-Veranstaltung mit etwa 50 Personen: Gesang plus E-Piano-Sounds von einem Roland FP-30X. Während das Piano-Signal stereo in den Line-Kanal 2 führte, belegte das the t.bone MB 85 Beta Kanal 1. In den Pausen wurde Hintergrundmusik mit moderatem Pegel eingespielt, übertragen via Stereo-Kabel in Kanal 3, denn hinsichtlich Bluetooth muss das Rolls MX 122 MiniMix Pro passen. Für die Veranstaltung stand das Kleinmischpult direkt seitlich neben der per Stativ auf Hörhöhe gebrachten Aktivbox, platziert auf einem König & Meyer Notebook-Stativ.

Bedienelemente des Rolls MX 122 Mischpults auf der Vorderseite

Gewöhnungsbedürftig: Der Regelbereich für die Panorama-Positionierung; bei schlechten Lichtverhältnissen ist die Stellung der Regler kaum zu erkennen, Rasterpunkte zur Orientierung sind nicht vorgesehen

Klanglich gab es an der Performance nichts auszusetzen, sicherlich ein Beispiel, wie sich mit wenig Equipment auch ein vernünftiges Ergebnis produzieren lässt. Was mich gestört hat? Die in dunkler Umgebung nur schwer einzuschätzenden Positionen sämtlicher Pegelsteller. Und ehrlich gesagt etwas Equalizer und Effekt wären schön gewesen. Aber, das hat mit eigenen Gewohnheiten und Vorlieben zu tun – gibt es einen EQ, wird meist auch „geschraubt“ (ob sinnvoll oder nicht …). Letztendlich ist entscheidend: Weder Publikum, noch Musiker haben sich beschwert. Und der Aufbau war in zehn Minuten erledigt.

Blick auf die intern verbaute Platine des Rolls MX 122 Mischpults

Stabiles Gehäuse und der Blick auf den Platinenaufbau: Rolls MX 122 MiniMix Pro

Vom Frequenzgang zeigt sich das Rolls MX 122 MiniMix Pro deutlich geradliniger als das MX 310 – da gibt es von meiner Seite nichts zu meckern.

Frequenzgangsmessung beim Rolls MX 122 MIschpult mit dem NTi Audio XL2 Analyser

Frequenzgang Rolls MX 122, gemessen mit dem NTi Audio XL2 Analyser

Rolls MX 122
Rolls MX 122
Kundenbewertung:
(18)

Alternativen

Preislich gesehen existieren für 239,- Euro einige Alternativen, nicht nur in Form des erwähnten Behringer „Flow 8“. Auch der Elite Acoustics „GigMix 4-1“ ist für 249,- Euro einen Blick wert, wenn Kompaktheit ein entscheidendes Argument ist. Alternativen zum besonders kleinen Preis? Freunde analoger Bonsai-Mischpulttechnik könnten hier mal schauen (siehe Foto) …

the t.mix MicroMix 1 und 2 Kleinstmischpulte

Bei kleinem Budget lohnt sich als Alternative zu den Rolls-Produkten der Blick auf folgende Kleinstmischpulte: the t.mix MicroMix 1 und 2

Was man mit solchen Kleinmischpulten anfangen kann und welche interessanten Alternativen es noch gibt, erfährst du in unserem Feature hier auf Amazona.

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Fazit

Beide, sowohl das Rolls MorMics MX 310 Kompaktmischpult, als auch das Rolls MX 122 MiniMix Pro, können durchaus eine betagte Aktivbox mit zusätzlichen Eingängen aufwerten. Aber zum generellen „Daumen hoch“ können sie mich nicht motivieren. Obwohl der MX 310 mit pro Kanal schaltbarer Phantomspeisung und Low-Cut aufwartet, während der MX 122 in technischer Hinsicht (Stichwort: Frequenzgang) sich keine Blöße gibt. Denn beide verlieren durch die, in Anbetracht der Mitbewerber in analoger und digitaler Form, nicht mehr zeitgemäße Preisgestaltung an Attraktivität.

Plus

  • kompakte Abmessungen und leichtgewichtig (Rolls MX 122 und 310)
  • überschaubare Bedienung (Rolls MX 122 und 310)
  • Netzteil im Lieferumfang (Rolls MX 122 und 310)
  • schaltbare Phantomspeisung (Rolls MX 122 und 310)
  • vier Stereo-Line-Eingänge (Rolls MX 122)
  • Mikrofoneingang mit regelbarem Gain (Rolls MX 122)
  • Frequenzgang laut Messung (Rolls MX 122)
  • Panorama pro Kanal (Rolls MX 122)
  • separat im Pegel justierbarer Kopfhörerausgang (Rolls MX 122)
  • Phantomspeisung pro Kanal schaltbar (Rolls MX 310)
  • Low-Cut pro Kanal schaltbar (Rolls MX 310)
  • Peak-LED (Rolls MX 310)

Minus

  • spärliche Bedienungsanleitung (Rolls MX 122 und 310)
  • keine normgerechte Phantomspeisung (48 V) (Rolls MX 122 und 310)
  • Position der Regler bei ungünstigen Lichtverhältnissen nicht erkennbar (Rolls MX 122 und 310)
  • kein Bluetooth (Rolls MX 122 und 310)
  • keine Peak-LED (Rolls MX 122)
  • lediglich ein Mikrofoneingang (Rolls MX 122)
  • Gain-Regler für Kanal 1 schlecht zu erreichen und fummelig (Rolls MX 122)
  • Panorama-Regelweg gewöhnungsbedürftig (Rolls MX 122)
  • Frequenzgang laut Messung (Rolls MX 310)
  • Mikrofoneingänge nicht Mic/Line schaltbar (Rolls MX 310)
  • nur ein (nicht regelbarer) Line-Eingang (Rolls MX 310)

Preis

  • 239,- Euro (Rolls MX 122 MiniMix Pro Kleinmischpult)
  • 198,- Euro (Rolls MX 310 Dreikanal-Mikrofonmixer)
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Forum
  1. Profilbild
    ctrotzkowski

    Gut geschriebener Testbericht!

    Echt kurios: Wann haben wir das letzte Mal einen Kopfhörer-Ausgang gesehen, der nur eine Seite versorgt? Eine kleine Lötfahne zwischen den beiden Buchsen-Pins Tip und Ring hätte ja geholfen – bzw. wenn man den Ausgang partout auch als Aux-out mit Mono-Klinken verwenden will, hätte noch so ein simples Bonsai-Schalterchen das doch lösen können.

    Solche Designfehler (inklusive der fehlenden Input/Clip-LEDs pro Kanal) lassen bei mir keinerlei Vertrauen in solch ein Produkt aufkommen…

    Der Hersteller hätte ja generell mal bei der Gitarren-Tretminen-Franktion abschauen können, wie man viele kleine Bedienelemente auf kleinem Raum vereint, ohne dass man Kugelschreiber und Pinzetten für die Bedienung braucht.

  2. Profilbild
    mofateam

    Hängt ja immer davon ab, wofür man so ein Gerät benötigt, ich würde jedendalls BASTL BESTIE kaufen. Mehr kompakt geht nicht…

  3. Profilbild
    Everpure AHU

    Bei der Negativliste gibt es Duplikate. Copy/paste lässt grüßen. ;)
    Sehr schön, dass sich mal jemand der kleinen Mixer von Rolls annimmt! Ich habe den 122er seit längerer Zeit als kompakten Stereo-Synthesizer-Mixer im Einsatz. Sound ist 1A und die Verarbeitungsqualität ebenfalls. Für den Preis gibt es praktisch nichts vergleichbares. A propos: Die genannten Alternativen sind nicht wirklich relevant, wenn man sieht, dass keiner der genannten Mixer eine vergleichbare Anzahl Stereoeingänge hat. Aber das ist natürlich vor allem für den 122er relevant.
    Und dann die Abwesenheit von Bluetooth zu kritisieren? Naja, diese Mixer bedienen eben ein anderes Szenario.
    Edit: Viel nerviger als kein Bluetooth oder die zugegeben fiddelige Panoramaeinstellung finde ich die Abwesenheit eines Ein/Aus Schalters!

    • Profilbild
      Christoph Rocholl RED

      @Everpure Danke für den Doubletten-Hinweis🙁. Leider lassen sich für zwei Produkte keine separaten Plus-Minus-Kästen anlegen. Da geht schon mal die Überblick verloren 😎 Bei diesem Test ging es speziell um die Erweiterung der Eingangssektion einer älteren Aktivbox. Da sind die genannten Alternativen schon relevant, zumal sich mit dem Flow 8 theoretisch auch vier Stereo-Line-Quellen verwalten lassen.
      Stimmt – der fehlende Ein-Ausschalter würde die Minus-Liste noch erweitern. Der fehlt allerdings oft bei vergleichbaren Produkten. Auch ärgerlicherweise beim hier als Alternative erwähnten Behringer Flow 8.

      • Profilbild
        Everpure AHU

        @Christoph Rocholl Ah, ich hatte das nicht richtig mitgeschnitten, dass der Flow 8 auch Stereoeingänge hat.

    • Profilbild
      Markus Galla RED

      @Everpure Wenn im Jahr 2024 Bluetooth fehlt, was eigentlich überall vorhanden ist, empfinde ich das auch als Kritikpunkt. Wenn ich davon ausgehe, was der Flow 8, von dem ich zwei besitze, alles kann, könnte ich die Funktionen auch streichen, weil ich sie aktuell für meinen Anwendungsbereich (einer für IEM, einer für Streaming) nicht nutze. Aber er hat sie halt – und das bei einem sehr günstigen Verkaufspreis. Ich persönlich finde den Preis der Rolls-Mischer zu hoch. Andere Hersteller bieten gleiche oder bessere Leistung zum günstigeren Preis. Aber auch hier ist es wie beim oft genannten Apple iPhone: Es gibt andere Smartphones, die ähnliche Features zum günstigeren Preis bieten. Aber wer Apple liebt, wird trotzdem Apple kaufen (gehöre da auch zu). Insofern sei dir der Rolls-Mixer gegönnt und ich hoffe, dass du noch viele Jahre Spaß an dem Produkt hast.

      • Profilbild
        Everpure AHU

        @Markus Galla Die Rolls Mixer sind generell ziemlich teuer, absolut. Aber ob jetzt unbedingt das eine oder andere Feature dabei sein muss… Naja, mir ist es den Preis wert, weil sie schon sehr gute Qualität liefern und alles drin und dran ist, was ich brauche. :)

        • Profilbild
          Markus Galla RED

          @Everpure Deshalb ist es gut, dass es so zahlreiche Produkte in dem Segment gibt. Ich habe einige davon zusammengestellt (ohne Anspruch auf Vollständigkeit). Wurde gerade veröffentlicht. So findet jeder das, was er mag und benötigt. Wir Musiker lieben halt Vielfalt 🙂

        • Profilbild
          Christoph Rocholl RED

          @Everpure Passt schon – als Sub-Mix für Tasten kann der 122er schon funktionieren. Dann brauchst du weder Phantom-Power noch den winzigen Gain-Regler, womit zwei nervige Minus-Punkte wegfallen. Frequenzgang ist auch ok. Wäre da nicht … (Mist, über den Preis wollte ich eigentlich nix mehr sagen 😇).

    • Profilbild
      Numitron AHU

      @Everpure wegen dem fehlenden ein/aus Schalter: es gibt praktische ein/aus Schalter für Steckdosen. hab mehrere davon in Verwendung.

  4. Profilbild
    Klangzaun

    Ich habe das Gerät bei kleinen Sets im Einsatz. Klingt gut, braucht wenig Platz. Leider zu teuer.

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