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Test: the t.mix MicroMix 2 USB Mischpult

Kleiner geht nicht: USB-Mischpult mit Phantomspeisung und Audiointerface

8. Juni 2023
Test: the t.mix MicroMix 1 und 2 USB Mischpult

Klein kommt groß raus. Im Test: the t.mix MicroMix 1 und the t.mix MicroMix 2 USB Mischpulte

Produkte wie das the t.mix MicroMix 1 USB oder das technisch ähnlich aufgebaute the t.mix MicroMix 2 USB Mischpult übertreffen sich sowohl in den Miniatur-Abmessungen als auch in der nach unten weisenden Tendenz im Preisspektrum. Dabei liegt die Ausstattung im Bereich zwischen interessant und unglaublich (wortwörtlich). Dass bei einem Verkaufspreis von 39,- Euro nicht alles „toll“ sein kann, dürfte klar sein. Zur Untermauerung dieser Erkenntnis bedarf es keines Tests. Mich interessierte deswegen nicht die allgemeine Produkttauglichkeit, sondern eine spezielle Anwendungsebene. Also: Inwieweit kann so ein „Helferlein“ bei zufriedenstellender Audioqualität einer betagten Aktivbox zu mehr Eingangsflexibilität verhelfen, da sie lediglich über einen Line-Input verfügt? Zudem soll das „Bonsai-Mischpult“ dazu dienen, das sonst eingesetzte Mackie Mischpult bei überschaubaren Veranstaltungsaufgaben abzulösen. Also: Wie preiswert ist preiswert?

Test: the t.mix MicroMix 2 USB Mischpult

Viel Mischpult im MIni-Format: the t.mix MicroMix USB 1 und 2 (hier MicroMix 1)

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Bevor ich auf die beiden Testobjekte weiter eingehe, soll die geplante Verwendung beschrieben werden. Im Gerätebestand des Autors befindet sich eine etwa 25 Jahre alte HK Audio CA-152 Aktivbox aus der Classic Line Modellreihe (für in Ehre ergraute Leser und Leserinnen: die mit der „blauen Beflockung“). Der Saurier aus der Anfangszeit aktiver Audioboxen verfügt lediglich über einen unsymmetrischen 6,3 mm Klinkeneingang, ist sackschwer, aber läuft tatsächlich seit Jahrzehnten sehr zuverlässig. Jetzt kommen das the t.mix MicroMix 2 USB Mischpult und ebenso das the t.mix MicroMix 1 USB ins Spiel, sie könnten sich als geniale Partner zur CA-152 erweisen. Zur Stromversorgung dient der USB-B-Port (5 V, 500 mA), der zudem die Verwendung als Audiointerface eröffnet. Letztere Möglichkeit ist in Anbetracht des aufgerufenen Preises von knapp unter 40 Euro erstaunlich, aber soll nicht im Fokus dieses Tests stehen.

Ausstattung – the t.mix MicroMix 2 USB Mischpult

Schon mal gesehen? Wen dieses Gefühl befällt, der täuscht sich nicht. Klare Seelenverwandtschaft offenbart der the t.mix MicroMix 2 USB nicht nur zum Schwestermodell (s. u.), sondern zumindest in optischer Hinsicht mit dem Behringer Xenyx 302 USB, der für knapp 60,- Euro angeboten wird. Das the t.mix MicroMix 2 USB MIschpult wiegt 430 g, bei Abmessungen von 100 x 45 x 135 mm und bietet laut Herstellerangaben eine Wiedergabe zwischen 20 und 22.000 Hz, der Wert für die Verzerrung (THD) beträgt ≤ 0,05 %, der Signal-Rausch-Abstand 80 dB (A-gewichtet) und die Impedanz für den Kopfhörerausgang wird mit ≥ 16 Ω angegeben. Sowohl für den Mic/Line-Eingang als auch den Line-Eingang mit Cinch-Buschen steht ein 2-Band-Equalizer bereit (Bässe ± 15 dB/80 Hz, Höhen ± 15 dB/12 kHz). Die Empfindlichkeit/Impedanz wird wie folgt angegeben: Kanal 1 XLR, 2 mV/1,8 kΩ (max. Gain), Kanal 1 Klinke, 10 mV/12 kΩ (Line), Kanal 2, 30 mV/20 kΩ. Der Ausgangspegel für Main & Monitor entspricht 5,8 V (max.). Der Vollständigkeit halber folgt der Blick auf das USB-Audiointerface mit 16 Bit Auflösung sowie 44,1 kHz oder 48 kHz Sample-Rate. Spezielle Treiber werden nicht zur Verfügung gestellt. Mit der PreSonus DAW Studio One 5 an einem mittlerweile betagten Win 10 Rechner mit 16 GB RAM und Intel i7 CPU funktionierte der Betrieb mit Asio4All-Treibern erstaunlich gut, sogar bis hin zu einer Latenz von 128 Samples.

Test: the t.mix MicroMix 2 USB Mischpult

Die beiden MicroMixer unterscheiden sich im Detail; der Preis beträgt je 39,- Euro

Zur Bluetooth-Version beim the t.mix MicroMix 2 USB Mischpult gibt es keine Angabe, beim Pairing erscheint am Display der Quelle BT 4.2. als Bezeichnung. Falls das ein Indiz auf die Version der BT-Schnittstelle sein soll – aktuell ist die BT-Version 5.3, veröffentlicht im September 2021.

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the t.mix MicroMix 1 USB
the t.mix MicroMix 1 USB
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(106)

Mein erster Kritikpunkt, ohne das the t.mix MicroMix 2 USB Mischpult überhaupt einzuschalten? So begrüßenswert die vorhandene 18 Volt Phantomspeisung ist, sie liegt permanent an und ist nicht schaltbar.

the t.mix MicroMix 1 USB

Beim Stichwort Phantomspeisung bekommt das von den Abmessungen, den technischen Daten und auch vom Preis identische the t.mix MicroMix 1 USBMischpult seinen Auftritt. Er bietet im Gegensatz zum the t.mix MicroMix 2 USB eine abschaltbare Phantomspeisung (ebenfalls 18 Volt), dafür fehlt ihm der An/Aus-Schalter. Interessant ist das folgende Detail. Es stehen zwei XLR-Klinkeneingänge zur Verfügung, von denen der Klinkeneingang von Kanal 2 über einen Taster mit Gitarrensymbol Freunde der Saitenzunft aufhorchen lässt. Mit aktiviertem Taster verändert sich die Empfindlichkeit/Impedanz von Kanal 2 bei Nutzung des Klinkeneingangs von 30 mV/20 kΩ (Line) auf 30 mV/240 kΩ (Guitar). Wodurch die Kombination aus Mikrofon, wahlweise dynamisch oder mit einem Kondensator-Modell und E-Gitarre ohne zusätzliche Hardware möglich wird. Wo Licht, da auch Schatten. Verzichtet werden muss beim the t.mix MicroMix 1 USB nicht nur auf einen Stereo-Line-Eingang, sondern auch die Bluetooth-Schnittstelle. Da bleibt dann nur noch USB-Playback zum Einspielen von Arrangements, beispielsweise als Backings zum Üben von Gesangs-Parts.

Zum Abschluss des Ausstattungsvergleichs dieser Kleinst-Mischpulte, frage ich mich: So erstaunlich die Ausstattung der beiden Modelle tatsächlich ist, irgendwie fehlt jedem der beiden Exemplare genau das, was das andere hat. Warum eigentlich? Wem es beim Vergleich der Ausstattung ähnlich geht, der könnte einen Blick auf den the t.mix mix 502 werfen, der mit 48,- Euro nur unwesentlich mehr kostet, hinsichtlich der Eingänge aber etwas komfortabler ausgestattet ist, allerdings weder über eine Bluetooth- noch USB-Schnittstelle verfügt und mit einem herkömmlichen externen Netzteil betrieben wird.

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Wie groß klingt ein kleines Mischpult?

Na ja – Wunder verbieten sich bei der Preis-Leistungs-Relation. Mit einem dynamischen the t.bone MB85 Beta Mikrofon via XLR-Verbindung in Kanal 1 musste die Vorverstärkung auf 15 Uhr gestellt werden, um bei etwa 90 dB Signalpegel direkt am Mikrofonkorb erste Reaktionen der Peak-Anzeige im Kanalzug zu provozieren. Das M-Audio NOVA Kondensator-Mikrofon (1,1 Zoll Großmembran-Mikrofon, Empfindlichkeit: 16 mV/Pa, Impedanz: 200 Ohm) kam mit den anliegenden 18 Volt der Phantomspannung klar, aber zeigte die Grenzen der Vorverstärkung auf. Selbst bei maximalem Gain gelang es nicht, die Peak-Anzeige im Kanalzug zu „reizen“. Befinden sich bereits Mikrofone im Besitz eines Anwenders, sollte beim Interesse an den MicroMixern speziell dieser Punkt berücksichtigt werden.

Test: the t.mix MicroMix 2 USB Mischpult

Das M-Audio NOVA Großmembran Kondensatormikrofon funktionierte mit der 18 Volt Phantomspeisung, brachte aber die Vorverstärkung des Eingangskanal ans Limit

Der 2-Band-Equalizer: Die maximale Höhenabsenkung beginnt bereits unterhalb von 1 kHz, um -15 dB etwa bei 12 kHz zu erreichen. Zur anderen Seite des Frequenzspektrums hin greift die Absenkung bei 1 kHz, der Zielpunkt mit -15 dB entspricht dem Bereich zwischen 70 bis 80 Hz. Was hier exemplarisch für die Absenkung beschrieben ist, gilt spiegelbildlich für die Frequenzanhebung mit dem 2-Band-Equalizer. Das sind keine minimal-invasiven Werkzeuge, aber immerhin eine funktionierende Möglichkeit zur Klanganpassung.

Test: the t.mix MicroMix 2 USB Mischpult

Frequenzbereich des Höhenfilters im 2-Band-Equalizer (maximale Anhebung/Absenkung -15 dB)

Test: the t.mix MicroMix 2 USB Mischpult

Arbeitsweise des 2-Band-Equalizers, hier der Bassbereich (maximale Anhebung/Absenkung 15 dB)

Deutlich meckern möchte ich über den Bluetooth-Empfang beim the t.mix MicroMix 2 USB. Das Bluetooth-Pairing funktionierte problemlos, aber störungsfrei verlief die Audiowiedergabe nicht. Nebengeräusche schmälerten den ersehnten Audiogenuss deutlich. Auch bei direktem Sichtkontakt mit 1 m Distanz ging nur wenig ohne Aussetzer, sobald Arm oder Hand auch nur kurz die „Funkstrecke“ kreuzten. Für den Hausgebrauch mag das ok sein, für den Live-Betrieb möchte ich das als „unbrauchbar“ bezeichnen. Insofern sollte niemand auf die Idee kommen, das the t.mix MicroMix 2 USB Mischpult vorrangig wegen der Bluetooth-Möglichkeiten zu kaufen. Im weiteren Verlauf des Tests blieb die Bluetooth-Funktion einfach ausgeschaltet. Apropos aus- und einschalten: Dies quittiert der MicroMix mit einem deutlichen „Knacks“, insofern sollte der Level-Regler an der nachgeschalteten Aktivbox zum Schutz der Lautsprecher vorher immer in die Minimalposition gebracht oder die Box ausgeschaltet werden.

Mischpult-Praxis mit USB-Netzteil und Powerbank

Zurück zu der eingangs erwähnten Anwendung in Kombination mit der betagten HK-Audio Aktivbox. Genutzt habe ich in diesem Zusammenhang den the t.mix MicroMix 2 USB. Das Ziel: Es sollte ein dynamisches Mikrofon in Kombination mit einem externen Stereo-Zuspieler (Smartphone via Cinch-Kabel) zum Einsatz kommen. Das Mikrofon diente zur Moderation, der Zuspieler für Hintergrundmusik im Rahmen eines überschaubaren Nachbarschaftsfests. Ergänzt wurde die Hardware lediglich durch einen Monacor SMC-1 Stereo-Mono-Summierer, der seit Jahren in der PA-Grabbelkiste immer mit dabei ist. Seine Aufgabe, den Stereo-Cinch-Ausgang des „Mischpults“ auf Mono zu summieren, denn die CA-152 Aktivbox verfügt lediglich über einen Line-Eingang (6,3 mm Mono-Klinkenstecker).

Test: the t.mix MicroMix 2 USB Mischpult

Erweiterung der Eingangskanäle einer betagten HK-Audio Aktivbox; als Quelle dient ein dynamisches Mikrofon und ein externer Zuspieler via Cinch-Kabel

Gespeist wurde das kleine Mischpult über eine herkömmliches USB-Netzteil für Smartphones, wie es wohl in jedem Haushalt zu finden ist. Klar, die Platzverhältnisse auf der Bedienungsoberfläche sind eng, die Regelwege des 2-Band-Equalizers, der sogar über eine Mittenrasterung verfügt, sehr überschaubar. Aber das Setup funktionierte ohne Beanstandungen. Interessant waren einige eher abwertende oder zumindest erstaunt-interessierte Kommentare aus dem Publikum bezüglich der Größe des the t.mix MicroMix 2 USB. Ein großes Mischpult mit entsprechender Ausstattung macht, unabhängig davon, wieviel der Möglichkeiten tatsächlich genutzt werden, eben deutlich mehr „Bling-Bling“, als so ein Bonsai-Mixer. Derartige Größenvergleiche sind auch aus anderen Bereichen des Lebens gleichermaßen bekannt wie überflüssig. Sie können dem Audio-Menschen, der für den Sound zuständig ist, egal sein, solange für eine vernünftige Audioqualität weniger geschleppt werden muss. So einfach ist das.

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the t.mix MicroMix 2 USB
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(162)

Ein weiteres Kriterium für den Einsatz dieser „Miniaturen“ soll hier nicht unerwähnt bleiben. Sie können in Kombination mit einer Powerbank ohne stationären Netzanschluss verwendet werden. Beispielsweise für abseits gelegen Performances oder Straßenmusik. Um auch diese Ebene auszuprobieren, lieh ich mir über einen Bekannten eine Mackie Thump go 8 Aktivbox. Das 8 kg Leichtgewicht leistet 200 Watt über den internen Class-D-Verstärker (175 Watt Bass/Mitten, 25 Watt Hochton), der maximale SPL-Peak-Wert beträgt 115 dB. Die Mackie Thump go 8 Aktivbox ist mit einer wechselbaren Lithium-Ion Batterie ausgestattet, der Akku-Betrieb eröffnet, je nach „Beanspruchung“, etwa 8-10 Stunden „Freiheit“.  Der the t.mix MicroMix 2 USB wurde über eine Anker Powercore Powerbank mit 20.000 mAh „versorgt“. In diesem Fall entfiel der Monacor Mono-Summierer, der noch in Kombination mit der HK-Audio Aktivbox erforderlich war, denn die Mackie Thump verfügt über einen Stereo-Eingang, mit dem der Cinch-Output des Klein-Mischpults verbunden wurde. Auf diese Weise „getunt“ lassen sich mit der Mackie Thump go 8 Aktivbox beispielsweise parallel zwei Mikrofone plus Gitarre nutzen. Auch ein Ortswechsel von A nach B (wenn das Ordnungsamt vorbeikommt …) geht derart ausgestattet problemlos von der Hand. Zudem: Bei der Wahl der Auftrittsumgebung muss nicht das Wohlwollen der umliegenden Ladenbesitzer zwecks Nutzung einer Indoor-Stromversorgung erbettelt werden, denn die Darbietung arbeitet komplett autark. Im Test hatte sowohl der interne Akku der Mackie Aktivbox, als auch die Powerbank nach sechs Stunden Betrieb bei mittlerem Laustärke-Level noch deutlich Reserven. Zudem wurden die Lithium-Ionen-Batterie der Mackie Aktivbox als auch die Anker Powerbank durch eine mobile Photovoltaik-Inselanlage, installiert in einem VW Bulli, aufgeladen. So wird Kultur netzunabhängig mit „grünem Strom“ (die Rohstoffe bei der Herstellung und die spätere Akku-Entsorgung dezent beiseitegelassen …).

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Fazit

Ein „Mischpult“ für knapp 40,- Euro? Geht – mit einigen Vorteilen, allerdings auch der einen und anderen Einschränkung. Die Vorteile liegen auf der Hand, denn Abmessungen und Gewicht lassen sich nicht toppen. Die grundsätzliche Funktionalität ist in Ordnung, abgesehen von der Bluetooth-Realität des the t.mix MicroMix 2 USB, die ist unbrauchbar (zumindest für meinen Anwendungsbereich). Wer eine betagte Aktivbox, die wohlmöglich über einen internen Akku betrieben werden kann, durch eine erweiterte Eingangssektion aufwerten möchte, der sollte sowohl den the t.mix MicroMix 1 USB als auch the t.mix MicroMix 2 USB ruhig mal ausprobieren. Oder wer zuhause die Gesangsparts zu Backings oder Playbacks verfeinern möchte. Welcher der beiden MicroMixer dann gewählt wird, bestimmen letztendlich die kleinen, aber feinen Unterschiede der beiden Modelle, denn preislich gesehen liegen beide mit 39,- Euro gleichauf. Natürlich handelt es sich hier nicht um „professionelle Produkte“ (wie auch immer solche pauschalen Qualitätsmerkmale definiert werden), aber durchaus um interessante Alternativen für bestimmte, im Test beschriebene Anwendungen. Und das Investment? Das sollte auch bei überschaubarem Budget zu stemmen sein.

Plus

  • Abmessungen und Gewicht
  • Phantomspeisung (schaltbar beim the t.mix MicroMix 1 USB)
  • USB-Stromversorgung
  • 2-Band-Equalizer
  • einfaches Audio-Interface
  • unschlagbarer Preis

Minus

  • Bluetooth-Funktion mit deutlichen Störungen (the t.mix MicroMix 2 USB)
  • Phantomspeisung nicht schaltbar (the t.mix MicroMix 2 USB)
  • kein Ein-/Ausschalter (the t.mix MicroMix 1 USB)
  • geringe Vorverstärkung
  • Ein-/Ausschaltknacks
  • lediglich Cinch-Ausgänge

Preis

  • 39,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    herw RED

    Obwohl ich nicht zur Zielgruppe gehöre, liest sich der Test erfrischend leicht und deckt alle relevanten Fragen ab. Danke

    Interessant nebenbei: Behringer ist auch mal ein Opfer des Klonens 😈 und das noch für einen geringeren Preis.

    • Profilbild
      Synchead

      @herw Niedlich die kleinen… @herw: lässt Thomann die Dinger nicht bei Behringer fertigen und Labeln? Da gab es mal ein Gerücht

      • Profilbild
        Christoph Rocholl AHU

        @Synchead So richtig Sinn würde es ja nicht machen, wenn Behringer die MicroMix Bonsai-Mixer fertigen würde, aber gleichzeitig das eigene, in vielen Details vergleichbare Produkt (XENYX 302 USB), zum höheren Preis anbietet. Aber, wer weiß heute schon, auf welcher Fertigungsstrecke im globalen Wirtschaftskreislauf, welches Produkt mit welchem Branding montiert wird. 😇

        • Profilbild
          franky46

          @Christoph Rocholl ist doch gaengige Businesspraxis, das (fast) gleiche Produkt unter ‚Markenlabel‘ teuer zu verkaufen und als Noname billiger – so faengt man beide Kundenkreise ein (die Kohle geht ja in die eine Tasche) – zumal tmix und B 302 nicht ganz identisch sind.

  2. Profilbild
    Armin Bauer RED

    Hallo Christoph,

    alles sehr gut zusammen gefasst.

    Auch ich bin bei einer Spezialanwendung auf die MicroMix gestossen. Ich wollte einfach mit dem Mooer Micro PreAmp und Kopfhörer unkompliziert Gitarre üben.
    Ein klarer Fall für einen Headphone Amp. Aber die sind durch die Bank teurer als das MicroMix 1, dass das eben so nebenbei erledigt und noch für einige andere Anwendungen die Lösung sein kann. Alles natürlich nicht hochwertig, muss aber auch nicht immer sein.
    Klasse, die kleinen Kistchen, kein Fehler, die einfach mal zur Reserve im Koffer zu haben.

  3. Profilbild
    Tai AHU

    Ich muss zugeben, ich bin bei sowas alleine schon durch die „Größe“ fasziniert. So nach der Art: wie bekomme ich zwei Handvoll Regler auf einer großen Briefmarke arrangiert? Ja, habe ich auch mit Spaß durchgelesen, Christoph

  4. Profilbild
    ollo AHU

    Der Preis ist natürlich krass und die Größe auch. Das ist aber dann wohl wirklich eher was, wenn es wirklich richtig klein und portabel oder der allerniedrigste Preis sein soll. Ansonsten kriegt man für 100€ mehr ja auch schon normal ausgewachsene Mischpulte.

  5. Profilbild
    franky46

    kurze Info zum Unterschied tmix Micromix 2 und Behringer 302:
    B 302 wird mit Netzteil geliefert
    B 302 hat erheblich mehr Pegel
    Routing-Logik (to Main-out / to Phones – Schalter) ist verschieden:
    B 302 schaltet Kanal zwischen „nur auf main-out“ und „main-out + headphone out“
    t.mix schaltet Kanal zwischen „nur auf main-out“ und „nur auf headphone out“
    tmix: Metallgehause, Gummiknoppen gegen wegrutschen
    B302: Plastik-Gehauese + Plastik-„Fuessle => rutscht. Unten stehen 2 Schrauben raus – passiert schneller als man denkt, dass die Ablage (z.B. Keyboard-Top) zerkratzt ist (Panzertape drauf, gut ist)

    • Profilbild
      franky46

      @franky46 Korrektur:
      B 302 schaltet Kanal zwischen „nur auf headphone-out“ und „main-out + headphone out“

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