Analoger Schmutzmacher für rauhen Sound
MFB geht neue Wege. Das typische Fricke-Gehäuse, was bisher immer auf Basis der heute bekannten Synthesizer verwendet wurde, ist einem Metallgehäuse gewichen. Das neue schwarze Gehäuse ist zudem auch größer und stabiler als man das bisher kennt. Der neue Dominion X ist der Startpunkt für eine kleine Serie von Synthesizern mit dem dominanten Namen. Geplant ist eine Variante mit Klaviatur und sogar eine polyphone Version. Gerade auf dem Tisch des Testers gelandet ist der Prototyp des Dominion X als Desktop. Es ist größer als bisherige Geräte und hat Holzseitenteile. Etwa so groß wie zwei gespreizte Hände.
Außencheck des MFB Dominion
Klassisch mit 3 MIDI-Buchsen, Eingang und Ausgang sowie einem wirklich dezenten externen Netzteil versehen kommt das schwarze Gerät in seiner neuen Größe zur Geltung. Am oberen Rand befinden sich analoge Steuereingänge für jeden der drei Oszillatoren. Alle Standardbaugruppen haben ebenfalls einen Steuereingang, also Filter, Lautstärke und Mixerbereich. Außerdem ist auch das Synchronisationssignal dort zu finden – zusammen mit der von außen steuerbaren linearen Frequenzmodulation. Damit liegt er auf dem Niveau der meisten aktuellen Analogsynthesizer. Modular ist dies noch nicht, denn die Ausgangssignale sind nicht herausgeführt und die Baugruppen damit nicht beliebig zu verschalten. Der Dominion X ist ein ganz klassischer Kompaktsynthesizer, weshalb dies auch eher ungewöhnlich wäre und so wie es ist bereits reichhaltige Anschlussmöglichkeiten bietet. Die Potikappen lassen mehr Platz als bisherige MFB Synthesizer für fast einen Finger. Erinnerungen an ältere MFBs sind aber durchaus da. Das zeigt sich vor allem in der Konzeption der Modulationsstruktur. Ansonsten fällt schon auf, dass er drei Oszillatoren hat.
Rundgang um den MFB Dominion X
Drei fast gleich aufgebaute Oszillatoren mit jeweils drei Schwingungsformen bilden den Grundaufbau. Diese sind mittels der PW-Stellung des ersten Wahlschalters variabel und sogar modulierbar (PWM). Somit gibt es nicht nur Pulsbreitenmodulation für Rechteck, sondern ein Waveshaping für Dreieck, Sägezahn und Puls. Die Bezeichnung müsste deshalb eher Waveshape heißen. Daran hat man sich inzwischen schon bei einigen Synthesizern gewöhnt, denn zum Beispiel der Moog Voyager bietet so etwas auch an, jedoch nicht mit jeweils eigenständigen Modulationspfaden pro Oszillator.
Der einzige Unterschied zwischen dem Aufbau der VCOs ist, dass der erste eine Gesamtstimmung, die anderen jedoch eine Intervalldistanz haben, um sich von der Grundstimmung zu entfernen. Um alle Oszillatoren auf gleiche Frequenzen zu bringen, muss man ein klein wenig den Regler um den Nullpunkt bewegen und hinhören. Das gelingt jedoch recht gut. Besser wäre das mit einer Mittenrastung.
Die harte Synchronisation ist komplexer als in vielen anderen Synthesizern, da zwei Oszillatoren Ziel der Synchronisation sein können. Damit hat man gleich zwei unterschiedliche klangliche „Schneidwerkzeuge“ für Leadsounds zur Hand. Das kommt der Flexibilität der Klänge zugute. Ungewöhnlich ist ebenso, dass jeder der Oszillatoren über einen Ringmodulations-Schalter verfügt. Er ersetzt dann das Signal durch die Ringmodulation zum jeweils benachbarten Oszillator. Er zwingt jedoch die Schwingungsform auf Rechteck-Standard zurück. Das ist technisch bedingt und schaltungstechnisch einfacher zu realisieren, weshalb es sich auch hier zur Anwendung kam. Genau genommen ist das meist eine digitale Verknüpfung. Das tut aber den Möglichkeiten keinen Abbruch, es handelt sich übrigens um analoge Oszillatoren, weshalb sie auch als VCO bezeichnet werden.
Die Modulation der Tonhöhe ist alternativ zum Waveshaping möglich, was über den schon erwähnten Wahlknopf bestimmt wird. Dort steht die Filterhüllkurve oder einer der beiden LFOs zu Auswahl. Auch die Lautstärke ist modulierbar, jedoch alternativ zu den genannten Optionen. Deshalb ist dieser Wahlschalter nicht nur eine Quellenwahl, sondern auch eine Wahl zwischen drei Modulationsverbindungstypen und Zielen. Für den Anwender ist es aber praktisch und sehr einfach und für Einsteiger ebenso einfach zu erfassen wie für langjährige Synthetisisten.
Ein LFO! Ein LFO!
Ein LFO? Zwei LFOs? Nein, es gibt drei. Der dritte versteckt sich hinter der Bezeichnung MOD und ist einzig und allein für den Fall der Modulationsradbetätigung gedacht. Als Ziel sind daher auch die üblichen Baugruppen angegeben, namentlich Filter, Lautstärke und Tonhöhe. Nicht nur dies, es können auch nur der zweite oder gleichzeitig noch der dritte Oszillator als Ziel ausgewählt werden. Da dieser Sinus-Schwinger in den Audiobereich hinein reicht, ist das nichts anderes als eine FM, eine Frequenzmodulation mit Audiogeschwindigkeit. Die traditionelle Anwendung ist jedoch, ein Vibrato zu erzeugen, was selbstverständlich auch funktioniert. Die regulären beiden LFOs haben noch fünf weitere Schwingungsformen im Angebot und können auf doppelte Geschwindigkeit gestellt werden. Ihnen kann sogar ein Keytracking verpasst werden. Dadurch kann man abermals kleine Klangkreationen bauen, die sich über die Tastatur verteilt anders verhalten, so lange man sich im Audiobereich befindet oder eine zu höheren Tonlagen hin steigernde Vibrati oder andere Modulationen aufbauen. Wie schon traditionell bei MFB, können beide LFOs auch nur genau ein Mal abgespielt werden und dadurch als simple Hüllkurve eingesetzt werden. Das erweitert die Modulationsmöglichkeiten, wenn die Filterhüllkurve bereits nicht zu viele andere Aufgaben übernimmt oder die falschen Einstellungen haben muss, da sie bereits die das Filter steuert.
LFOs können auch das Filter animieren, dafür hat der Dominion X eine eigene kleine Abteilung, in der die beiden LFOs oder die Herren Oszillatoren 2 und 3 als Quelle möglich sind. Der MFB strotzt an allen Stellen nach mehr als nur reiner LFO-Geschwindigkeit und somit „FM“, in diesem Falle ist es Filter-FM. Diese sollte man besonders dann ausprobieren, wenn die Resonanz hochgedreht wurde. Damit lassen sich auch ohne die Oszillatoren schon Effekte bauen und metallische Anteile sowie „Radiosounds“. Vermutlich muss man das sogar erklären, der Klang eines alten Radios, wenn man den Suchlauf manuell verwenden würde, was heute fast schon exotisch ist. Aber es vermittelt einen gewissen elektronischen Urklang.
Das Filter des MFB Dominion X
Bevor die Oszillatoren ins Filter geführt werden, laufen sie noch durch eine Mischbatterie nach Art des Minimoog. Dort gibt es Lautstärkepotis für jeden Oszillator und den Rauschgenerator. Auch das externe Signal wird über den Rauschanteil gesteuert. Ein Feedback zurück zum Eingang über das Filter hat ein eigenes Bedienelement und fettet den Klang insgesamt an. Es ist keine extreme Entstellung, sondern nur der „breiter machende“ Anteil zu finden, weshalb man keine Angst haben muss, wenn man ihn einfach rasant an den Anschlag dreht. Er hat einen eingebauten „Sweet Spot“, der immer gut klingt. Er ist in Abhängigkeit zu den eingestellten Filtertypen und Resonanz auch ein Einfluss für den Gesamtfilterklang, klingt jedoch stets rund und harmonisch. Die Filtertypen sind gegenüber regulären MFB Synthesizern erweitert worden. Das äußert sich in drei Tiefpass-Varianten von 12 über 18 bis zu 24 dB pro Oktave Flankensteilheit. Die Typen Hochpass, Notch und Bandpass arbeiten mit 12 dB pro Oktave. Alle Typen können selbst in Schwingung gebracht werden. Wer den so entstehenden „Sinusoszillator“ tonal und chromatisch spielen möchte, kann das Keytracking des Filters aktivieren. Es bietet auch eine Einstellung für die halbe Oktave an. Eine stufenlose Justage ist nicht möglich, die LED leuchtet hell oder schwach, um ihre Stellung zu signalisieren. Die Filterhüllkurve kann invertiert oder normal positiv wirken. Die Hüllkurven sind zwei klassische ADSR-Typen, die alle üblichen aktuellen Anforderungen erfüllen. Allerdings sind sie nicht unbedingt für sehr langsame Verläufe optimiert, eher für schnellere und Perkussive Klänge. Deshalb ist auch mindestens die Hälfte des Regelweges für eindeutig kurze Zeiten vorgesehen.
Das Filter ist speziell beim Dominion X in zwei Varianten erhältlich. Die normale Version stammt aus der bekannten Zwerg-Familie, das weicher klingende SSM-artige Filter stammt von einem externen Anbieter und wird über MFB lizensiert. Bisherige und später erscheinende Dominions werden umrüstbar sein und eventuell eine eigene Version mit dem weicheren Filtertyp etwas später erscheinen. Es kommt dem ursprünglich avisierten Filter von Schippmann näher, welches sehr weich und sanft klingt und einigen Lesern vom Ebbe und Flut Filter bekannt sein dürfte. Man hatte sich jedoch nicht einigen können und den damaligen Prototypen noch einmal ändern müssen, weshalb es jetzt sogar zwei Typen gibt. Musikmesse Besucher konnten dies letztes Jahr (2011) in Frankfurt testhören. Das MFB Filter vorstellen muss man vermutlich nicht mehr, es ist ein guter Allrounder für alle klassischen Analog-Ambitionen, und tendenziell färbt es auch nicht speziell und ist daher eher zeitlos, ist aber leicht rauer als diverse klassische Vorbilder und somit vielleicht eine moderne Indie-Version des klassischen Kaskadenfilters. Es geht recht schnell in die Selbstoszillation. Die Multimodefiltertypen entsprechend weitgehend denen der aktuellen Reihe und sind ebenso universell. Die Keyboardversion wird weitere Filtermodi oder Kombinationen anbieten und nicht einfach identisch mit dem Desktop Dominion X sein, sondern sogar eine noch wertigere Anmutung und Ausstattung erhalten. Abschließend beurteilen kann man das neue Filter allerdings noch nicht, da es noch nicht fertig ist und das vorliegende Gerät sogar noch ein Prototyp ist, der jedoch bereits funktioniert.
Modulationsdrehkreuz Berlin
Die 128 Speicher warten auch noch auf neue Klänge, ein Versuch mit klassischen Dubstep-Wobbel-Sounds hat aber problemlos geklappt. Selbstverständlich müssten diese zur vollständigen Autorisierung noch ein wenig digital bearbeitet werden (Stretch/Bitcrushing/Verzerrung). Die Speicher sind um ein kleines Modulationssystem herum gebaut, bestehend aus einem Wahldrehknopf, welcher etliche Ziele nennt. Diese sind allesamt per Anschlagsdynamik zu steuern und dies unabhängig von einander. Dies geschieht gleichzeitig, sodass die resultierende Dynamik des Klanges dementsprechend hoch ist. Sehr gut ist, dass nicht nur die Hüllkurvenintensität („Contour“), sondern auch die Resonanz als Ziel gewählt werden kann. Die Auflösung ist nicht bei allen identisch, jedoch mindestens 31-schrittig. Der anderer Teil der Ziele hat die klassische MIDI-Auflösung (128 Schritte, jedoch über -63 bis +63 zu justieren). Das ist eine Menge für einen Synthesizer dieser Bauart. Gegenüber einem DSI Synthesizer ist das allerdings auch kein extrem besonderes Feature.
FM Einheit!
Nicht ganz vergessen und sehr offensichtlich eine Spezialität des Dominion X ist unverkennbar die Frequenzmodulation. Deshalb bekommt diese hier sogar ihr eigenes Kapitel, um in der ohnehin schon reich bestückten Oszillator-Abteilung nicht unter zu gehen. Zusammengefasst sind neben den drei Ringmodulationsabgriffen, der „doppelten“ Synchronisation durch den ersten Oszillator sowie der schnellen Modulation durch die insgesamt drei Modulationsoszillatoren (LFOs) die Optionen nicht unbedingt klein zu nennen. Aber eine kleine Schaltmatrix erlaubt auch die Selbstmodulation eines VCOs. Eine FM mit sich selbst. Die Modulation des zweiten VCOs durch den ersten aber auch die Modulation der ersten beiden Oszillatoren durch den ersten ist machbar. Das ist zwar noch kein DX7 und kann auch aus Phasenstablitätsgründen in analoger Technik dies auch nicht leisten, aber flexibel und interessant genug ist es dennoch. Der Zweck all dieser Elemente sind lebendige Leadklänge, die einen hohen Obertongehalt haben können und sollen. Anders gesagt findet sich hier genug Variation für klangliche Verunreinigungen und Experimentierfelder für weit mehr als klassische Leads und „Analogsounds der Achtziger, Neunziger und dem Besten von heute“.
featureritis und der sound? für einen 800,- euro monophonen analog synth klingt der filter ziemlich öde. muss man also den ssm gleich miteinkalkulieren ? was soll der denn kosten?
@willtrop der ssm style filter, welcher diskret aufgebaut sein wird, soll für sehr günstig nachrüstbar und mit wenig aufpreis alternativ angeboten werden. die klangqualität reicht an den des schippmanns heran. genaues dann auf der mfb webseite.
Hallo an die Gemeinde,
der Dominion ist ein echter „Herausstecher“
keine 5-Poti Matrix, nein jede Programiereinheit
direkt erreichbar.
Vom Sound her ist er echt gut, nur eben kein „Weichspüler“, aber davon gibt es ja reichlich.
Ein integrierter Step-Sequencer wäre irgedwann mal schön.
Manche werden 128 Speicherplätze als zu wenig erachten, aber da kann man ja über Midi dumpen.
Wenn die Verarbeitung stimmt und die Qualität
der Hardware, sind 800,00 Euro angemessen.
mfG
Jetzt doch ein Schippmann Filter, sehr sehr schade !
Damit klang der Prototyp auf der Musikmesse 2011 echt Hammermäßig.
Da muss ich mich leider wiederholen, sehr sehr schade……
@to bias „kein Schippmann Filter“ meinte ich natürlich !
@to bias es wird keine tränen geben mit dem neuem filter.. ab mitte des jahres.
@to bias obwohl besser als erwartet:
so hätte es werden können:
http://de-...../4823.html
warum auch immer das nun (NICHT) so gelaufen ist: carsten schippmann ist was filterdesign betrifft einfach eines der wenigen mutigen genies …
http://www.....Bp2ZdqG08c
http://sou.....nstruments
some more demos
Es tut mir leid, ich kann mit den Soundbeispielen absolut nichts anfangen. Warum nicht einfach ein Funktionsdurchlauf aller Elemente? Ganz wichtig Oszis pur, leicht verstimmt, langsamer Filtersweep mit Resonanz, etc. Beim neuen Macbeth Micromac hat der Erbauer ein Video erstellt und geht durch alle Sektionen durch, dadurch hört man wirklich den kompletten Klangcharakter. Nicht jeder kann was mit diesem ewigen Sequenzer-Geblubber 90ies Tischhupen-Gequietsche anfangen. Das ist aber nur meine Meinung, andere findens vielleicht super?!? Aber einfach mal ne Melodie mit verstimmten Oszis, etwas attack und release, bischn glide, ist musikalisch schön und zeigt, ob das Gerät dem Ohr schmeicheln kann oder nicht. Natürlich liegen Micromac und Dominion preislich sehr auseinander, aber ob die Soundqualität vielleicht dennoch vergleichbar ist, läßt sich so leider nicht heraushören…
Vorteile: Funktionsumfang, Patchspeicher, wechselbares Filter, Preis. Sound???
Werde das berücksichtigen für später, allerdings stimmt es schon – das ist einer der schwierigsten Dinge, da die Idee WORAN man was erkennen kann leider sehr individuell ist. Presets sinds immerhin nicht, denn es gab im Prototypen noch keine. :)
Es gibt so viele unterschiedliche Vorstellungen, wie hilfreiche Demos klingen, es gibt auch Leute, die wollen sogar Hall oder sowas, …
Es gibt auch Leute, die manchen kleine Tracks, denke aber es sollte rüberkommen in der Resospur, wie Hüllkurven und Resonanz reagieren. Er klingt, wie schon erwähnt eher direkt und indiemäßig. Zumindest im Vergleich. Man muss sich nicht anstrengen „schöne“ Sounds zu machen, aber er klingt so gesehen „modern“ und zeitgemäß. Es kann aber schon auch „was im schönen Glide“. Wie ein SEM klingt er aber dann auch nicht.
ps: Achte auf Demos von MFB bzw. von Tripbeat, kann ggf. noch weiter helfen.
ja dem schließe ich mich an. alle soundbeispiele bisher verschleiern den grundsound durch hall / effekte oder extreme modulationen.
man bekommt leider den eindruck das man es mit einem aufgemotzten microzwerg zu tun hat.
dann warte ich doch lieber auf die polyversion.
@willtrop das youtube demo ist nur trockenes signal. also bitte erst hoeren, dann schreiben. dss geraet is weder aufgemotzt sonst noch etwas, sondern in vielen bereichen eine neukonstruktion.
es wird in der naechsten zeit einige offizielle demos mehr geben. mal mit, mal ohne background, effekten usw. sowas braucht seine zeit. priorität hat die fertigstellung und fertigung.
Okay, bin gespannt. Ich hoffe sehr auf musikalische (melodische), von Hand gespielte Demos ;) Ich weiß nicht wie es anderen geht, aber wenn ich den Aufbau vom Dominion oder dem Micromac sehe, denke ich zuerst an den Minimoog, 2 leicht verstimmte Sägezähne mit Glide, halb geschlossenes Filter, etwas Attack und Release, sanftes Vibrato. Das muß aber wohl so langsam am Alter liegen…
Stimmt schon – die soundbeispiele sind sehr FM lastig, aber dafür gibt’s ja bei MFB@soundcloud noch sehr viel mehr Material.
Generell find ich den Dominion sehr gut, weil endlich mal jemand ein Gerät baut was nicht nur langsame LFO’s und einen 24db LP anbietet. Moogulators kleiner Hieb auf den Mopho ist hier berechtigt. Ich wünschte andere Hersteller würde genauso innovativ bauen. Die SSM Filtergeschichte für die Zukunft finde ich persönlich super, ich find die gepriesenen CEM’s überall wirklich nicht sospektakulär. Weiter so.
midi out soll in zukunft preset dump, dann auch controller out unterstuetzen. zudem sind auch laengere envelope zeiten (umschaltbar) angedacht. desweiteren wird es einige kleinere updates geben. das geraet wird mit werkspresets ausgeliefert, die zur zeit erstellt werden.
user comment status 13.3.12: zahlreiche mangelhaft bewertungen : wird das review oder das gerät bewertet? finde ich bedenklich, da der synth noch nicht erhältlich ist. wutbürger, neidbürger oder einfach nur schwach?! peinlich, auch für diese plattform, wo scheinbar ein jeder seiner willkür freien lauf lassen kann.
ich finde es ärgerlich und respektlos, auch den leuten gegenüber, die hier infos geben und nehmen. out.
jeder kann ja seine eigene Meinung haben und vertreten. Ich gebe Dir Recht, daß das Gerät noch
nicht am Markt ist.
Hier erschliesst sich eine Bewertung anhand
von Soundbeispielen und des Reviews.
Das Gerät kennt noch niemand, wohl aber MFB.
Wer mit dem Namen MFB nun positives verbindet oder negatives, das bleibt dem Leser
und Usern überlassen.
Nehmen wir es so wie es ist.
Negativ bewertet oder nicht, wut- oder neidbürger sehe ich hier nicht.
mfG
@Viertelnote sorry, zweimal mangelhaft hat nichts mit objektivität zu tun, ob man jetzt eine firma „mag“ oder nicht. das hat wohl andere gründe, die sich mir hier nicht erschliessen.
es ist so, wie ich geschrieben habe und
das lasse ich mir nicht „schönreden“.
mein äger bzw. unverständnis ist kundgetan und gut isses.
Endlich mal ne Demo mit ein paar brauchbaren Sounds !!! Klar sollte ne Demo möglichst viele Parameter zeigen und kein musikalisches Statement sein aber von dieser 12tonmusik, die meist so vom Hersteller kommt, krieg ich Ohrenkrebs ;-) Und davon gibt’s ja auch schon einige sinnvolle Sachen auf Soundcloud – bei deren Genuß einige Hörer scheinbar zu auditiven Halluzinationen angeregt werden und diverse Effekte auf den Aufnahmen wahrnehmen. Naja , wenn die Kiste immer gleich auch nen Hall+Kompressor Hörerlebnis mitliefert, hat mat man ja richtig Geld gespart :-D
Übrigens hab ich mich nach dem Hören des erstem Demosongs hier schlagartig vom Schippmannfiltermangelschock erholt und bin wieder Gearig ! (Ja, „Gearig“ ist eine fahrlässige G.A.S. Verniedlichung !!!)
Haut mich nicht vom Hocker, da waren die kleinen Teile mit ihren kruden versteckten Features tausendmal geiler als dieses nun auch etwas überteuerte Standard-Möbelstück.
Hallo, ich habe den Dominion X seit 2 Wochen und muß sagen er klingt für mich wahnsinng gut. Brachial,schmutzig, fette Bässe, auch ähnlich einer 303, und für Experimentelle Sounds perfekt.Das einzige was mich stört sind die zu leichtgängigen Potis die habe gar keinen widerstand, das wirkt billig.
Hab den Dominion X mit SED Filter jetzt ca. 2 Monate und bin nach wie vor begeistert.
Kein anderes Gerät läd so zum herum experimentieren ein (z.b. Modular anschliessen…) wie der DomX. Und kein anderes (meiner Geräte) bringt solche Töne hervor.
Einziges Manko, die Knöpfe drehen sich teils unterschiedlich schwer, ist aber verschmerzbar.
Wer einen klanglich perfekten Monosynth sucht, sollte sich den DomX mal anhören.
@Trooper Interessant, dass bei diesem Gerät die Leser erst sehr skeptisch waren und jetzt mit praktischem post-Hands-On..
Weitermachen! ;)