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Test: RME Fireface 802, Audiointerface

(ID: 87957)

Zum Schluss möchte ich noch einen kleinen Vergleich zum RME Fireface UFX anstellen, das mit ähnlichen Eckdaten daher kommt.

  • Das UFX kann mit DURec direkt auf USB-Stick oder Platte aufzeichnen, ohne Computeranbindung.
  • Die Pegel und weitere Funktionen werden über ein kleines Display am Gerät angezeigt.
  • Die Mic-Preamps können digital gesteuert werden. Zudem sind sie pro Kanal mit höherem Regelbereich und zwei parallelen Wandlern ausgestattet.
  • Die Ausgänge 1/2 stehen als XLR-Buchsen zur Verfügung.
  • Eine zweite MIDI-Schnittstelle ist vorhanden.

Wer auf diese Features verzichten kann oder wem die haptischere Bedienung des Fireface 802 vielleicht sogar lieber ist, der kann hier deutlich sparen.

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Fazit

Ich hatte im Laufe der Jahre schon so einige RME Produkte unter den Fingern und auch längerfristig in Benutzung und stelle jedes Mal die problemlose Handhabung der Audio-Lösungen fest.

So auch beim Fireface 802. Ein gut konstruiertes Interface mit vielen Anschlussmöglichkeiten, guten Preamps und exzellenter Software.

Einfach ein prima Werkzeug, das bei der Arbeit unterstützt und den Kopf für Kreatives frei hält.

Plus

  • viele Ein-/Ausgänge, digital wie analog
  • gute Preamps
  • stabile Treiber, klasse Software
  • Wordclock, MIDI
  • Stand-Alone Funktion
  • FW und USB

Preis

  • Ladenpreis: 1.379,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    customstudio

    Unterschieb USB oder Firewire:

    Ich arbeite mit Cubase 7.5 auf PC Win 7 64bit, und bin der Meinung dass das RME besser über USB als über Firewire angeschlossen werden sollte.
    Da bei USB die Buffer Size bis 2048 eingestellt werden kann, bei Firerwire geht dies nur bis 1024. USB ist daher für die CPU Auslastung in Cubase stressfreier.

    • Profilbild
      Armin Bauer RED

      @customstudio Hallo customstudio,

      über PC kann ich keine Aussage machen, ich arbeite ausnahmslos mit Macs.

      Allerdings stelle ich da meine Buffer Size in Logic normalerweise auf 64 Samples. Bei Live-Recordings, wo es keine Unterbrechung geben darf, gehe ich aus Sicherheitsgründen auf 256 Samples.

      Von daher ist es für mich eher theoretischer Natur, ob ich da 4x oder 8x so hoch einstellen kann, da zählt für mich eher, welcher Schnittstelle ich mehr vertraue.

      Ein UCX, dass ich gelegentlich benutze, habe ich schon sowohl an FW, wie auch an USB hängen gehabt, ein Unterschied war nicht zu spüren.

      Aber wie schon gesagt, ich kann hier nur von der Mac-Plattform berichten.

      • Profilbild
        Onkel Sigi RED

        So Freunde, und wisst ihr, was ICH momentan für ein Problem habe? Habe ich mir doch ein neues Motu 828 mit Thunderbolt-Schnittstelle eingebildet, ohne vorher die möglichen Kabellängen zu recherchieren. Max. 3 m sind mit Kupferkabel möglich, dann wird es zappenduster. Dann gibt es nämlich nur noch die optischen mit Wandlereinheit im Stecker. Kostenpunkt für 5,5 m: 180.- Euro!

        Das 828x hat auch noch eine USB-Schnittstelle….. ICH WILL ABER NICHT ALS ALTER FIREWIRE-HASE!!

        Was mach ich nur? Hab doch keinen Goldesel……

        Grüße von „Onkel Sigi“

        • Profilbild
          vssmnn AHU

          @Onkel Sigi Die Angst vor USB ist anscheinend nur bei Apple-Usern vorhanden. Läuft das da wirklich so schlecht?

          … Duck und wegrenn :-)

          • Profilbild
            Tai AHU

            @vssmnn Andreaz Vogel hat bereits in meinem Sinn gesprochen :) FW ist in fast jedem Punkt USB als Audioschnittstelle überlegen.

            Diese für ganz andere Zwecke entwickelte Schnittstelle (die übrigens mit der Einführung der iMacs als Tastatur und Mausschnittstelle ihren Durchbruch hatte) wurde durch grosse Anstrengungen entgegen ihrer schlechten Vorgaben immer weiter entwickelt (man sparte ja schliesslich bei jedem USB statt FW ein paar Cent) und so ist USB inzwischen doch auf einem wirklich guten Stand.

            Es ist wie damals bei den Videokassetten (VHS), das schwächste System wird kostenlos verteilt und hängt zumindest in den Stückzahlen alle anderen ab.

          • Profilbild
            AMAZONA Archiv

            @vssmnn Häng einfach mal an deine Windowskiste per USB zwei externe Festplatten, ein MIDI- und ein Audiointerface.
            Dann kopiere die volle Platte A auf die leere Platte B und nimm parallel Sound über das Audiointerface in der DAW deiner Wahl auf.
            Das _kann_ vielleicht sogar gut gehen, _wird_ aber mit ziemlicher Sicherheit ordentlich stottern.
            Das hat so gut wie nix mit dem OS zu tun, sondern ist ein systemimmanentes technisches Problem.
            Also kein Grund für einen OS-Flame, noch nicht einmal für einen Schnittstellen-Flame, jeder Schnittstelle hat ihre Stärke, und die von FW ist halt Stabilität und full duplex, die von USB ist halt günstige Verfügbarkeit und preisgünstige Peripherie.

            • Profilbild
              vssmnn AHU

              Ich habs heute eine USB Trekstore drangehangen und mal ein paar Filme kopiert, nebenbei das Balance unter Reason laufen lassen. Da klemmt gar nix.
              Gegen USB-Audiointerfaces gibts aus meiner Sicht nicht wirklich etwas Sinnvolles mehr einzuwenden.
              Mal abgesehen davon, daß das Test-Szenario relativ sinnfrei ist.

              • Profilbild
                AMAZONA Archiv

                @vssmnn Dass es nicht funktioniert, habe ich auch nicht geschrieben. Worauf ich hinaus wollte (abseits der Realitätsnähe des Beispiels) ist die Stabilität von FW, die einfach, insbesondere bei Einsatz mehrerer Devices, größer ist als bei USB.
                USB an sich funzt (nutze ich selbst tatsächlich auch für Audio, allerdings wirklich nur max. vier Spuren parallel, und da hab ich auch keine Probleme).
                Wenn du aber zig Spuren parallel in den Rechner jagst, wird USB an seine Grenzen stoßen.
                Wie im Post geschrieben: Mir geht es nicht um Flames zum OS oder zu Schnittstellen, aber technisch ist USB nach wie vor hinter FW, auch wenn sich das nicht in jeder Situation bemerkbar macht.

                • Profilbild
                  vssmnn AHU

                  USB 2 = 480 MBit / sec brutto
                  USB 3 = 5 GBit / sec brutto
                  USB 3.1 = 10 Gbit / sec brutto

                  Mittlerweile hat jeder Rechner ein paar USB 3 Ports, an welche man dann auch die HDDs anschliessen sollte.
                  Ein geeignetes Audiointerface macht locker 24 Spuren auf USB 2 in 96Khz, theoretisch auch in 192KHz

                  • Profilbild
                    AMAZONA Archiv

                    @vssmnn Ohne jetzt in Nerddiskussionen zu verfallen: Ich hab das Stichwort „full duplex“ schon oben gegeben; „self managed“ ist das nächste.
                    Glücklicherweise sind die heutigen CPUs potent genug, diese Schwächen von USB meist problemlos auszubügeln.
                    Reine Zahlenhuberei hilft hier also nicht viel :)

                    • Profilbild
                      vssmnn AHU

                      Es bringt aber auch nix, auf ur-ur-uralten Argumenten herumzureiten, die längst ihre Gültigkeit verloren haben.

                  • Profilbild
                    Tai AHU

                    @vssmnn Mit diesem 480 zu 400 Argument (USB2 gg FW 400) kommt man nicht weiter. Das sind Bruttozahlen, die in der Praxis nicht annähernd erreicht werden. Bei USB sieht die Praxis so aus, dass es deutlich hinter die Performance des Brutto unterlegenen, aber in Wirklichkeit überlegenen FW400 Standards zurückfällt. Und nur der inzwischen verschwundene Support der Hersteller gegenüber FW 400 bringt das Gleichgewicht laaaangsam Richtung USB 2.

                    Und USB 3 haken wir erst mal ganz ab, da gibts weit und breit keine überzeugende Lösung. Wie bei USB 2 anfangs auch, es dauerte ewig, bis wenigstens der USB 1.1 Standard abgehängt wurde.

                    Ich sage ja auch nicht Thunderbolt 2 mit traumhaften Durchsatzraten wäre überlegen, es gibt auch dafür keine Lösungen, obwohl der Bruttowert sensationell ist. Zu jeder Schnittstelle muss erst der passende Treiber entwickelt werden, da spielt die Musik.

                    • Profilbild
                      vssmnn AHU

                      @Tai Bandbreite bedeutet nicht automatisch mehr Schnelligkeit bei der Übertragung.
                      Zum Vergleich: Auch ein „kleiner Fluß“ kann schneller sein, als ein großer Strom, nur nicht soviel Material gleichzeitig transportieren.

          • Profilbild
            TobyB RED

            @vssmnn Vssmnn,

            das Vorhandensein von USB verdanken wir einzig und allein dem Kostenvorteil bei der Implementierung, nicht mehr oder weniger.
            FW war und wurde nicht als Consumerschnittstelle betrachtet, allenfalls als Prosumer. Und im Profibereich zählen da andere Kriterien. Gaffer führt das schon richtig aus, das Problem wir reden von Bruttodatenraten und von Treibern, ein anständiger Treiber kostet Geld. Das würde die Produkte signifikannt verteuern. Egal ob Mac oder Windows. Das hat nichts mit dem OS zu tun, insofern fasse ich deinen MacOs Flame mal als Scherz auf. Weil USB unter Mac OS(BSD UNIX) anders realisiert ist als unter Windows. Und wenn wir dann eine Ebene höher gehen auf das Audio/Midi Device wirds noch flexibler und anders, im Prinzip kannst du den Input und Output jedes Device von A nach B schicken. Ob A bei dir daheim steht und B sonstwo, ist egal so lange du eine Verbindung zwischen den Rechnern hast.

    • Profilbild
      Tai AHU

      @customstudio @ customstudio:
      Deine Argumentation spricht mMn. nicht für, sondern eher gegen USB. Wären beliebig grosse Puffer sinnvoll, würde man sie anbieten. 1024 Samples sind wahrlich genug für jeden Rechner, um mit den Spuren zurecht zu kommen. Nur eine ganz schlappe CPU (oder eine minderwertigere Schnittstelle) bräuchte noch grössere Puffer.

      • Profilbild
        Betancourt

        @Tai Das würde ich nicht so sagen. Ich muß auf einem 2,5 Jahre alten Mac spätestens in der Mixingphase immer auf 2048 Samples unter Cubase hochgehen. Wenn man auf ca. 40 Spuren, viele davon Stereo, intensiv mit Plugins arbeitet, ist CPU-Last immer noch ein größeres Thema. Und viele haben ja noch deutlich umfangreichere Projekte. Bei den FW-Interfaces von Focusrite z.B. kann man auch entsprechend höhere Buffersizes einstellen – bis 2048 reicht das mindestens.

  2. Profilbild
    Tai AHU

    „Schade ist, dass kein Firewire-Kabel mit dabei ist. Andererseits aber auch wieder verständlich, denn es könnte ja ein FW400 zu FW400, FW800 zu FW800 oder aber das Adapterkabel benötigt werden.“

    Nee, sorry Armin, wird nicht entschuldigt. Bei meinem Duet FW waren alle Kombinationen dabei. Das muss bei diesem mehr als doppelt so teuren Interface auch möglich sein.

  3. Profilbild
    willtrop

    also bei meiner ufx waren lange FW kabel und USB kabel dabei. und sahen auch nicht nach billig produkt aus.

  4. Profilbild
    tompisa

    nochmal FireWire

    Da jetzt sogar Metric Halo (seit Bestehen eine FW -only- Company) auf USB geht, sehe ich -slbets USB Skeptiker bisher- keine Probleme mehr. Zumindest nicht, was Metric Halo Audio Interfaces betrifft.

    Auszug aus einem MH Chefentwickler Interview:

    „Damit wird USB für alle MIO Interfaces verfügbar werden. Metric Halo hat es sich nicht nehmen lassen, einen spezifisches Audio-Transport-Layer für USB zu entwickeln und mit einer unabhängigen Audio-Clock („sureClock“ bei bis zu 96 I/O-Kanälen @ 48 kHz ) auszustatten. “ uvm…

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