ANZEIGE
ANZEIGE
ANZEIGE

Test: Sendy Audio Aiva, Studiokopfhörer

21. Juni 2021

Was klingt denn da so schön?

sendy audio aiva test

Sendy Audio Aiva, Studiokopfhörer

Als ich das erste Mal den Namen Sendy Audio vernommen hatte, musste ich zu meiner Schande gestehen, dass ich diesen Namen noch nie zuvor gehört hatte. Etwas Recherche machte mich jedoch darauf aufmerksam, dass es sich bei dem chinesischen Hersteller allem Anschein nach um einen etablierten Hersteller im HiFi-Sektor handelt, der seine Präsenz nun auch in den Pro Studio Bereich ausdehnen möchte.

Zum Test liegt uns der Sendy Audio Aiva vor, der sich mit einem Ladenpreis von 649,- Euro in der preislichen Oberklasse befindet und dabei auf jede Menge Konkurrenz der etablierten Hersteller wie Beyerdynamic, AKG, Fostex und vielen anderen trifft. Mal sehen, was der Aiva so an Features und Klangqualität bietet.

ANZEIGE

Der Hersteller verwendet für den Bezug des Hardcases, den Trageriemen und die Ohrauflagen eine Kunstleder-Variation mit der Bezeichnung High-Protein-Leather.

Sendy Audio Aiva Test

Sendy Audio Aiva Profil

Die Verpackung und das Zubehör des Sendy Audio Aiva

Wer wie ich um die 15 Kopfhörer in seinem Studio zu verstauen hat, freut sich immer über eine Verpackung, die dem üblichen Stopfen in Schubladen oder zuweilen hilflos anmutenden Aufhängen an Mikrofonstativen das zusätzliche Stapeln als dritte Möglichkeit der Aufbewahrung offeriert. Hier nimmt Sendy Audio direkt einmal die Pole-Position ein, indem sie dem Kopfhörer ein widerstandsfähiges Hardcase mit einem grob gezahnten Reißverschluss zzgl. vier Kunststofffüßen für die aufrechte Positionierung beifügt. Leider lösten sich bereits nach kurzer Zeit ein paar Fäden aus den Reißverschlussnähten, die man aber abschneiden konnte.

Sendy Audio Aiva Test

Sendy Audio Aiva Case

Im Innenraum befindet sich neben dem eigentlichen Hörer noch ein kleines Stoffsäckchen, in dem Verbindungskabel sowie ein Adapter untergebracht wurden. Hier trifft man dann bereits auf die erste ungewöhnliche Herangehensweise, die der Sendy Audio Aiva zu bieten hat. Das kupferfarbene, beidseitig geführte und steckbare Kopfhörerkabel wird in der Grundausführung mit dem äußerst selten anzutreffenden 4,4 mm Pentaconn-Stecker ausgeliefert. Nun gut, es mag sein, dass die Akzeptanz dieses Steckers in Zukunft zunehmen mag und für den regulären Stereo-Miniklinken-Betrieb liegt auch ein kurzes Adapterkabel bei, aber halt, fehlt da nicht noch etwas?

Man mag es kaum glauben, aber es ist tatsächlich so: Wer diesen Hörer auf dem Standard 6,3 mm Klinkenausgang, der in 99,9 % aller Abhörsituationen im Studio verwendet wird, betreiben möchte, muss sich einen zusätzlichen Adapter kaufen. Eine Entscheidung, die ich absolut nicht nachvollziehen kann.

Nun denn, vielleicht hat der Hersteller dann doch eher das klassische Mobile-Device als Klangquelle im Fokus, was auch die geringe Impedanz von nur 32 Ohm erklären würde. Aber auch hier kann die Adapterlösung nicht überzeugen. Der Pentaconn-Miniklinken-Adapter ist zwar sehr massiv, dadurch aber auch so schwer, dass er während der Verwendung an einer Kopfhörerbuchse über Gebühr hinzerrt, von einem Lightning auf 3,5 mm Adapter mal ganz abgesehen. Ein für mich persönlich in jeder Hinsicht eine sehr fragwürdige und völlig praxisfremde Lösung.

Sendy Audio Aiva Test

Sendy Audio Aiva Verkabelung

Die Aufmachung des Kopfhörers

Wenden wir uns dem Hörer zu. Der große Eyecatcher sind erwartungsgemäß die Schalen in Echtholz, die aus Zebraholz (Zebrano) gefertigt werden, ein im Westen Afrikas angebautes Holz, das u. a. auch von Audeze oder Denon genutzt wird. Die Schaumstoffauflagen sind asymmetrisch geschnitten und versuchen so die im Normalfall nach unten schlanker werdende Gesichtsform für einen gleichmäßigen Andruck auszugleichen. In meinem Fall gelingt dies sehr gut. Auch die ungewöhnliche Scharnierlösung bzgl. der Kopfbreiteneinstellung überzeugte im Detail, wenngleich etwas schwergängig.

Was mir persönlich jedoch Sorgen bereitete, war das bei meinem Testexemplar mit 460 g ohne Kabel, mit Kabel sogar 540 g sehr hohe Gewicht des Hörers, was gleich mehrere Probleme mit sich brachte. Zum einen empfand ich den latenten Druck auf den Nackenbereich als recht anstrengend, zum anderen brachte der Hörer aufgrund des Gewichtes bei schnellen Kopfdrehungen einiges an Fliehkräften mit sich, was ihm zumindest auf meinem Kopf einen instabilen Sitz verpasste. Hier sollte aber jeder persönlich entscheiden, ob er mit diesem Gewicht klar kommt.

Für kleine Kopfformen kann es unter Umständen Probleme mit dem Anpressdruck der Hörer geben. Bei meiner Kopfform reichte die kleinste Einstellung so gerade aus, dem Hörer die nötige Festigkeit zu geben, eine engere Einstellung war leider nicht möglich. Zwar kann man mittels eines Torx-Drehers die Verbindung des Haltebandes öffnen, eine Erhöhung der Spannung lässt sich aber aufgrund der verbreiterten Form des Tragebandes leider nicht umsetzen.

ANZEIGE
Sendy Audio Aiva Test

Sendy Audio Aiva Verpackung

Die technischen Daten des Sendy Audio Aiva

Als Einstellungsmerkmal des Sendy Audio Aiva wären zunächst die planar-magnetischen Treiber zu nennen, die aufgrund ihrer Bauweise (sehr dünne Folie zwischen zwei Magneten) sehr unempfindlich gegen klangliche Verzerrungen jeglicher Art sein sollen und zudem mit einer sehr schnellen Ansprache und einem äußerst neutralen Sound überzeugen.

Laut Datenblatt soll der Kopfhörer über einen Frequenzgang von 5 – 50.000 Hz verfügen, was sowohl im Bass- als auch im Höhenbereich weit über dem liegt, was das menschliche Gehör wahrnehmen kann. Inwieweit diese Herangehensweise sinnvoll ist, wird von mehreren Experten kontrovers diskutiert, daher möchte ich dieses Fass in diesem Testbericht nicht aufmachen. Die Bauweise des Kopfhörers ist eine offene, wobei der Schalldruck einen eher geringen Wert von 96 dB erreicht.

Sendy Audio Aiva Test

Sendy Audio Aiva Kabelsäckchen

Der Klang des Sendy Audio Aiva

Angeschlossen an ein iPhone X wirkt der Kopfhörer trotz seiner vergleichsweise geringen Impedanz auf den ersten Höreindruck hin relativ leise. Um einen ordentlichen Pegel zu erhalten, musste ich über den Lightning-Adapter schon im oberen Viertel fahren. Bei der Verwendung eines hochwertigen Kopfhörerverstärkers, in meinem Fall ein SPL Phonitor, war dieser Punkt natürlich hinfällig.

Sendy Audio Aiva test

Klanglich allerdings überzeugt der Hörer in gleich mehreren Punkten. Zum einen klingt der Hörer sehr „unaufgeregt“ ohne zu sehr analytisch zu klingen. Der generelle Klangeindruck ist sehr ausgewogen und hinterlässt umgehend eine angenehme Grundstimmung. Die Detailzeichnung ist sehr gut und bringt auch bei kräftig gemastertem Material immer noch genügend instrumentale Abgrenzung, wie man sie sonst des Öfteren gerade bei tonal bedenklichem Material vermisst. Ein sehr gutes Beispiel ist die HiHat bzw. der ganze Beckenbereich eines Drum-Sets, der bei vielen Heavy-Produktionen nur noch auf dem Papier vorhanden ist, sich hier aber zum Teil sehr gut im Klangbild behaupten kann.

Auch der oft problematische Mittenbereich weiß zu überzeugen. In gleich mehreren Produktionen, sowohl im Referenzbereich als auch bei von mir selber produzierten Alben, konnten sich die Gitarren, ob in Standard- oder auch im Drop-Tuning bis hinunter zur Baritonstimmung, gut behaupten und wurden akzentuiert wieder gegeben. Ebenso wurde der Gesang genügend feingezeichnet, ohne dass die entsprechenden Zischlaute zu fein aufgelöst wurden.

Von der Klangfarbe her bringt der Sendy Audio Aiva das typische planar-magnetische Klangbild zum Tragen, sprich der Hörer ist extrem schnell in der Ansprache, bringt den Bassbereich dezent, aber straff zur Geltung und färbt die Höhen ganz leicht mit einem Hauch von Kompression ein. Der Ultra-High-Bereich ist etwas reduzierter als bei anderen Hörern, was dem guten Gesamtklang allerdings keinen Abbruch beschert. Ganz im Gegensatz zu seinem meiner Meinung nach eingeschränkten Tragekomfort, bietet der akustische Langzeiteinsatz keinerlei Grund zur Kritik. Der Klang ist auch nach längerer Studiosession immer noch angenehm und ermöglicht ein ermüdungsfreies Arbeiten.

Sendy Audio Aiva test

Generell lässt der Sendy Audio Aiva die verschiedensten Signale zum Teil „besser“ klingen, als es manchmal der Fall ist. Dieser Hörer eignet sich sehr gut zum „Wohlfühlen“, man sollte aber unbedingt immer wieder auf diversen „herausfordernden“ Monitoren gegenhören, um auf der sicheren Seite zu sein.

ANZEIGE
Fazit

Der Sendy Audio Aiva hinterlässt in seinem Gesamteindruck ein gemischtes Bild. Klanglich überzeugt der planar-magnetische Kopfhörer durch einen sehr ausgewogenen und sauber akzentuierenden Klang, der sehr entspannt mit jeder Menge Headroom auch für längere Sessions ein sehr gutes Werkzeug bietet.

Auf der anderen Seite ist er sehr schwer und bietet eine für mich praxisfremde Verkabelung inklusive fehlendem Adapter Zubehör und einen eingeschränkten Tragekomfort bei geringem Kopfumfang.

Würde Sendy Audio die Kritikpunkte, die allesamt sehr einfach zu beheben wären, entsprechend ausmerzen, so hätte man es mit einem ausschließlich hervorragend klingenden Hörer der Oberklasse zu tun.

Plus

  • sehr guter Klang
  • Hardcase-Verpackung

Minus

  • hohes Gewicht
  • praxisfremde Verkabelung

Preis

  • 649,- Euro
ANZEIGE
Forum
  1. Profilbild
    Plasmatron  

    Ich fresse einen Besen wenn diese Bügel nicht mitschwingen und durch die direkte Montage an der Muschel diese Schwingung übertragen. War bei diesen schrottigen Ollo genauso …

  2. Profilbild
    MatthiasH  

    Alles halb so wild, wie es scheint.

    1. Googletreffer Protein Leather:

    https://bestleather.org/types-of-leather/protein/

    „Protein leather is an artificial leather, a fabric intended to substitute for the many types of leather. A slang term for protein leather is ‘Pleather’ which can also refer to plastic leather as well. The phrase “protein leather” originally referred to an artificial leather that combined protein powder with a resin to form a durable pliable sheet of material that looks and feels remarkably like leather.“

    Zebrano/Zebrawood ist zumindest nicht „endangered“, wenn auch „vulnerable“:

    https://www.wood-database.com/wood-articles/restricted-and-endangered-wood-species/

  3. Profilbild
    Casie1602

    Danke dafür das endlich der Einsatz von Echtleder kritisiert wird. Ich lebe seit über 10 Jahren vegan aus Überzeugung. Die Probleme bei der Lederindustrie sind mir daher durchaus bekannt.

    • Profilbild
      Tarause  

      Hallo Casie, wir leben auch für den Tierschutz.

      Dann auch noch Leder aus China…. Schlimmer gehts (n)immer :(

      Ich habe mittlerweile ein großes Problem, Produkte aus China zu kaufen. Einem Staat, dem Menschen- und Tierwohl völlig egal ist. Ich meine das rein politisch, ich weiß um die vielen unterdrückten Menschen in China, die nicht in Freiheit leben können.

      Dass Apple und Co. immer noch in China produzieren und fast die ganze westliche Industrie ihre Expertise nach China „verscherbelt“ und dass China dann auch noch mit aller Gewalt Handelsweltmacht werden will, stößt mir sauer auf.

      Aber irgendwie scheint es den meisten Menschen hier alles so ziemlich egal zu sein, das ist das Traurigste.

      • Profilbild
        swellkoerper  AHU

        Die meisten Menschen hier kommen wegen Gear her. Dies ist ein Tech-Blog, und dieses Forum der falsche Ort für politische Diskussionen.

        • Profilbild
          bluebell  AHU

          Dann kriegen wir ganz einfach die Kurve: Kunstleder ist schwitzig, Echtleder nicht viel besser. Die beste Oberfläche für Kopfhörerpolster ist eh Velours o.ä.

          Alleine das ist der Grund, warum ich mit meinen AKG K812 nicht 100% zufrieden bin und immer wieder in Richtung Focal Clear schaue.

        • Profilbild
          Tarause  

          Welche Funktion hast Du hier? Oder ist das nur Meinung? Die darfst du ja haben – aber nicht unwidersprochen.
          Es gab hier genügend Themen mit politischen Bezug, auch von Admin.

          Desweiteren gibt es hier thematisch klaren Bezug zum Produkt.
          Man kann und sollte über „Gear“ umfangreicher diskutieren, es muss und darf nicht nur ausschließlich nur die „technische“ Seite sein!

      • Profilbild
        MatthiasH  

        Warum regen sich hier immer noch alle über Tierleder auf? Das Produkt besteht aus „Protein Leather“, also Kunstleder. So sehr ich das Anliegen unterstütze, finde ich es jetzt doch arg komisch, dass der vermeintliche Skandal hier weitergeführt wird.

        • Profilbild
          Casie1602

          Jetzt bin ich selber etwas verwirrt. Im Artikel steht was von Echtleder. Dieses Protein Leder scheint eher was pflanzliches zu sein. Ich habe einen anderen Testbericht gefunden, da steht was von Kunstleder drin.

          • Profilbild
            Axel Ritt  RED

            Ich habe bei der Recherche leider einen Fehler gemacht.

            High Protein Leather ist Kunstleder, was in der Handhabung aber kaum von Leder zu unterscheiden ist.

            Pflanzliches Leder wird z. B. aus Kakteen, Pilzen, Kork oder Ananas hergestellt und ist von Tierhaut nicht mehr zu unterscheiden.

            • Profilbild
              AMAZONA Archiv

              Mal sehen wie haltbar diese achso unschuldigen Grünen angehauchte Werkstoff halten werden. Mein nächster Schweisser Schutzmantel und auch meine neue Grillkutte bleiben aus Leder! Seit Jahrtausenden bewährt und deshalb auch auf allen Mittelalter Märkten zu finden. AKG Kopfhörer waren noch nie mein Ding, da gibt es bessere.

  4. Profilbild
    NilsHammer

    Egal ob Echt- oder Kunstleder, das gehört hier nicht her. Es geht hier um Musik, nicht Ethik, Politik oder Umwelt. Hinzu kommt der Doppelmoralismus. Das Thema war bis vor 5 Jahren nicht existent und Leder war ein hervorragendes und hochwertiges Verarbeitungmaterial, dass eine sehr hohe Nachfrage hatte. Kunstleder ist auch nur Plastik, das mit den umweltschädlichsten Weichmachern behandelt wurde, die Du dir nur vorstellen kannst. Also bitte, bleibt bei der MUSIK.
    .

    • Profilbild
      Axel Ritt  RED

      Hallo Nilshammer

      wir sollten in einem offenen Kommentar Bereich jegliche Kommentare zulassen, welche mit dem Produkt zu tun haben und die Leser interessieren. Der Bereich Kunstleder ist ein relevanter Fakt, von daher sollte man den anderen Lesern auch die Möglichkeit geben, sich zu dem Thema zu äußern. Es bleibt dir frei, diese Bemerkungen zu ignorieren.

      Bzgl. deiner persönlichen Anmerkungen, die Häute von Tieren wurden schon immer unter qualvollen Methoden „gewonnen“ und werden um vielfaches mehr mit hochgiftigen Substanzen behandelt als Kunstleder. Wann immer sich ein Hersteller darüber Gedanken macht, ist viel für den User und für die Tierwelt gewonnen.

      Leider kann ich auch nicht nachvollziehen, was die Kommentare der anderen Leser mit Doppelmoral zu tun haben …

      Beste Grüße
      Axel

      • Profilbild
        Filterspiel  AHU

        Wie würdest die Kopfhörer zu anderen in der Preisklasse einordnen, Du erwähntest da die Gesellschaft, in der er sich tummelt? Für mich liest sich das Ergebnis ein bisschen ernüchternd.

        Zum Thema Materialien: ich würde einen Kopfhörer mit Tierhaut nicht mal geschenkt haben wollen und bei Gitarren wird ja auch mittlerweile verstärkt aufs Holz geachtet. Respekt, dass Du Dich auf dieses Minenfeld gewagt hast, da Gewohnheiten auch immer wieder hinterfragt werden müssen.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Keine Ahnung warum hier Politik und Ökonomie nicht im Zusammenhang mit musikalischen Konsumgütern gesehen werden darf. Kann mir einer den Grund nennen? Leder, Elfenbein, Edelhölzer, seltene Erden…, ich finde es extrem spannend. Wir sind doch weiter als unsere tumben Vorfahren.

  5. Profilbild
    Tyrell  RED 111

    Tatsächlich haben wir uns vorgenommen rein politische Diskussionen zu löschen – aber: … es gibt da immer eine Grauzone und so lange zB die Diskussion um Leder sachlich geführt wird und sich nicht auf unendliche Loops zwischen zwei Kontrahenten beschränkt, ist das absolut ok.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Richtig so, denn immer wenn es politisch wird gibt es nur noch böses Geschrei, und das führt erstens zu nichts und keiner will es lesen. Dafür gibt es andere unmoderierte Foren, da fliegen dann so richtig die Fetzen, und weil keiner direkt vor dir steht um dir eine auf die Nase zu kloppen gibt’s auch bei der Wortwahl und Grundhaltung keine Grenzen welche eine Schlägerei immerhin mehr oder weniger beeindruckend beenden könnte. Ich Sag nur, jo so woarns die oilden rittersleit…. Amazona ist friedlich und musikalisch, das ist sehr schön. Ich bin übrigens eher für Lautsprecher, mein Kopfhörer belügt mich zu sehr, um beim Thema zu bleiben.

  6. Profilbild
    Codeman1965  

    Nix für ungut, aber das sehe ich ebenfalls etwas anders.

    Ich finde es gut von Axel, daß er seinen Artikel korrigiert hat, ist auch nicht so wild.

    Wenn das dann aber geflissentlich ignoriert wird, um seine politische Weltanschauung unters Volk zu bringen, und „die Meisten hier“ sowieso Ignoranten sind, dann wissen wir doch genau, wie diese Diskussion endet.

    Von 14 Kommentaren haben immerhin 2 (!) etwas mit dem Kopfhörer zu tun.
    Für mich ist das ebenfalls ziemlich am Thema vorbei…

  7. Profilbild
    Toytone

    Während des Corona Jahres bin ich auch ein großer Kopfhörerfan geworden und lese grundsätzlich alle Tests hochpreisiger Hörer. 679 Euro wirken aber sehr hoch gegriffen für die schwere und unpraktische Verkabelung. Außerdem kann ich auch nicht nachvollziehen wie 2021 noch jemand Edelholz zu Deko oder Egozwecken kaufen kann. Ist mir schon öfter in der letzten Zeit unangenehm aufgestossen, auch teils bei Synths (bzw. Einem Luxus Modell vor ein paar Monaten).. Zu Zebrano (gefunden bei Utopia): Hinzu kommt, dass für tropische Hölzer die Abholzung der Regenwälder vorangetrieben wird. So wurden die Microberlinia-Bäume für das Zebrano-Holz aufgrund der hohen internationalen Nachfrage im großen Stil gerodet und ist heute vom Aussterben bedroht. Deshalb steht der Baum auch auf der roten Liste der Weltnaturschutzorganisation IUCN. Die Abholzung der Regenwälder steht in engem Zusammenhang mit dem Klimawandel. Zudem zerstört die Rodung der Regenwälder den natürlichen Lebensraum viele Tiere und Pflanzen und trägt zum Artensterben bei.

    • Profilbild
      AMAZONA Archiv

      Sorry ich habe einen Fredles Bass mit Hals aus Zebraholz, er ist das coolste Stück in meiner Bass Sammlung. Ob er nun für den Regenfall von gestern Schuldig gesprochen wird oder nicht. Es ist lächerlich. Sagt doch bitte lieber was anderes, also bz. Ein schöner Kopfhörer, man müsste einfach mal bei Session in Waldorf vorbeischauen und dann die vielen Kopfhörer vergleichen. Die haben eine gigantische Kopfhörer Vergleichsstation, alle anderen Musikgeschafte in deiner Nähe machen sowas auch. Media Markt bitte nicht! Die Holz Ohrmuschel finde ich total schön!

Kommentar erstellen

Die AMAZONA.de-Kommentarfunktion ist Ihr Forum um sich persönlich zu den Inhalten der Artikel auszutauschen. Sich daraus ergebende Diskussionen sollten höflich und sachlich geführt werden. Haben Sie eigene Erfahrungen mit einem Produkt gemacht, stellen Sie diese bitte über die Funktion Leser-Story erstellen ein. Für persönliche Nachrichten verwenden Sie bitte die Nachrichtenfunktion im Profil.

ANZEIGE