Test: Steinberg UR22C, UR44C, USB-Audiointerfaces

9. Dezember 2019

Neue C-Klasse der USB-Audiointerfaces

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Steinberg UR22C, UR44C, USB-Audiointerfaces

Steinbergs Audiointerfaces aus der UR-Familie sind seit jeher bekannt für ihre solide Verarbeitung und den guten Sound und das bei kleinem Preis. Neben den sechs „klassischen“ UR-Interfaces (UR12, UR22 mkII, UR242, UR44, UR28 M und UR824) hatte das Hamburger Unternehmen zuletzt im Frühjahr 2018 auch zwei Premium-Interfaces mit Rupert Neve Transformatoren herausgebracht, das UR-RT2 und das UR-RT4.

Nun gibt es weiteren Familienzuwachs zu vermelden: Mit dem UR22C und dem UR44C bringt Steinberg zwei überarbeitete Versionen seiner Klassiker, wobei das C für USB-C steht. Während das UR22 bereits mit dem UR22 mkII Ende 2015 ein Update erfahren hatte, springt das UR44 direkt aus seiner Urfassung auf die nächste Evolutionsstufe. Nun war der Schritt zwischen dem UR22 und der mkII-Version ja damals mit iOS-Support und Loopback-Funktion nicht übermäßig groß – hat die neue C-Klasse da mehr zu bieten?

Das Steinberg UR22C

Das Steinberg UR22C

Kurzer Überblick über die Technik

Das UR22C ist ein 2-Kanal (2 IN/2 OUT), 32/192er USB 3.0 Audiointerface mit zwei Class-A D-PRE-Vorverstärkern mit +48 V Phantomspeisung. Das URC 44C bringt es auf vier Vorverstärker sowie vier Eingänge und sechs Ausgänge (6×4 32/192er USB 3.0 Audiointerface), ist ansonsten technisch aber baugleich. Beide Interfaces sind mit einem internen Effekt-DSP-Chip ausgestattet; für das UR22C ist das neu, während das UR44C dieses Feature von seinem Vorgängermodell übernommen hat.

Das Steinberg UR44C

Das Steinberg UR44C

Kurze Kabel und Downloadcodes bei UR22C und UR44C

Zum Lieferumfang gehören – neben den Interfaces selber – jeweils ein 1 m langes – oder besser: kurzes – USB 3.0-Kabel (Type C auf Type A), eine 10-sprachige Kurzanleitung zum Anschluss des Interfaces und zum Download der benötigten Software plus einige Download-Codes. Dazu gehören Cubasis LE (die kompakte Cubase-Version für iOS) und Cubase AI (AI = Advanced Integration, womit die erweiterte Hardware-Integration gemeint ist – also die Möglichkeit, das Interface direkt aus Cubase steuern zu können). Außerdem findet sich noch ein Code für die Basic FX Suite, ein von Yamaha entwickeltes Effekt-Bundle; das beinhaltet den „Sweet Spot Morphing Channel Strip“ (Multi-Effekt mit Kompressor und Equalizer), den „REV-X“ (Digital-Hall) und die „Guitar Amp Classics“ (Gitarrenverstärker-Simulationen mit Modeling-Technologie), jeweils in VST3 und AU-Format. Ein Unterschied bei den Beigaben: Beim UR44C befindet sich auch noch ein Netzteil im Karton, das beim UR22C fehlt.

Optik und Verarbeitung der USB-C-Audiointerfaces

Rein optisch scheint auf dem ersten Blick alles beim alten geblieben zu sein: 2x die XLR/Klinke-Kombi (UR44C: 4x) mit den dazugehörigen Gain-Reglern, Peak- und 48V-LEDs, 1x Headphone-Klinke mit Regler beim UR22C bzw. gleich zwei davon beim 44er plus Output-Regler: Kennen wir schon. Beim kleineren Interface kann Eingang 2 per Schalter auf Hi-Z für Hochohmiges umgeschaltet werden, beim größeren sind die Eingänge 1+2 eh schon dafür ausgelegt – da fehlt die Wahlmöglichkeit. Genau wie der Mix-Regler vom UR22C zum Einstellen des Pegelverhältnisses zwischen analogen Eingangssignalen aus den Eingängen und dem Signal über USB – etwa das aus einer DAW.

Erst bei genauerem Hinsehen fallen dann doch einige kleine Unterschiede im Detail auf. So wanderte der Output-Regler bei beiden Interfaces ganz rechts auf der Frontplatte jeweils ein kleines Stück nach unten und fällt jetzt auch etwas größer aus. Zuvor bildete er mit den beiden Kopfhörer-Reglern (am UR44) bzw. mit dem Kopfhörer- und dem Mix-Regler (am UR22 mkII) ein optisch identisches Trio; jetzt fällt die Unterscheidung und damit auch das Handling etwas leichter. Außerdem hat der Mix-Regler des UR22C nun einen Mono-Taster bekommen. Wird der betätigt, so wird das an den MIC/LINE 1/2-Buchsen anliegende Signal zu den Buchsen MAIN OUT L/R und auf L/R der PHONES-Buchse geführt. Ist der ausgeschaltet, so geht das MIC/LINE-1-Signal auf MAIN-OUT-L und das MIC/LINE-2-Signal auf MAIN-OUT-R, während wir auf dem Kopfhörer 1 und 2 getrennt links und rechts hören. Weder der Mono-Taster noch der Umschalttaster für Hi-Z auf Input 2 haben eine Kontrol-LED, auch ist kaum zu erkennen, ob die nun gedrückt sind oder nicht; das hätte man besser lösen müssen.

Steinberg UR22C und UR44C

Auf der Rückseite ist nur fast alles beim alten

Auf den Rückseiten der Gehäuse wurde der USB 2.0 durch einen USB 3.0 Port ersetzt. Beim UR44C ist überdies der CC-Schalter (Class Compliant) weggefallen, außerdem wurde der Power-Druck-Button durch einen kleinen Schiebeschalter ersetzt; letzteres verhindert eine versehentliche Betätigung. Nicht ganz so gelungen ist die kosmetische Änderung am UR22C: Hier wanderte der +48V-Schalter von oben rechts nach unten links – gefährlich nah an den Powerbutton. Da beide identisch als Schiebeschalter ausgelegt sind, kann es hier – im Eifer des Gefechtes bei schlechter Beleuchtung – eventuell doch schon mal zu einer Verwechslung kommen, auch wenn die rückseitigen Anschlüsse auf der Deckplatte bezeichnet und markiert sind. Da hätte man besser den umgekehrten Weg als beim UR44C gewählt und aus dem bestehenden Power-Schiebeschalter zur besseren Unterscheidung einen Druckschalter gemacht. Oder noch besser, den 48V-Schalter gleich nach vorne gelegt wie beim 44er-Modell, da man den doch immer wieder mal braucht. Aber das sind zugegebenermaßen Kleinigkeiten.

Unverändert dagegen sind die klassischen 5-poligen-Oldschool-MIDI-Duos sowie die massiven Gehäuse. Angesichts der extrem massiven Stahlgehäuse bekommt der Begriff „Heavy Metal“ eine ganz neue Bedeutung; sollte Ihnen also jemals ein Bremsklotz für Ihren Unimog fehlen oder der Ice-Crusher gerade nicht zur Hand sein: Die UR-Interfaces würden das wohl klaglos überstehen; lediglich die Frontblende ist noch aus Kunststoff. So bringt es das UR22C bei Abmessungen von 159 x 47 x 159 mm auf ein Gewicht von knapp 1 kg, das URC44C mit 252 x 47 x 159 mm sogar auf 1,5 kg.

Die zweifarbige Lackierung in Dunkelgrau/Mattschwarz sieht edel aus; zumindest solange man nicht auf den mattschwarzen Teil fasst. Der nämlich ist extrem anfällig für Fingerabdrücke – da trägt man dann entweder Handschuhe, hat einen Lappen parat liegen oder ist einfach unempfindlich für Abdrücke auf dem Interface.

Steinberg UR22C und UR44C

Das Control-Fenster für den Treiber

Installation der Steinberg Audiointerfaces

Bevor wir das UR22C und das UR44C nutzen können, müssen erst einmal einige Vorarbeiten getätigt werden. Dazu gehört, die Software „Tools for UR-C“ von der Steinberg-Webseite herunterzuladen und zu installieren. Das funktioniert erfreulicherweise, ohne dass ich erst noch ein Konto bei Steinberg anlegen muss (ok, ich hätte eh eines gehabt) oder anzugeben, welche Musikrichtungen ich bevorzugt höre (nicht lachen, das habe ich alles schon erlebt im Lauf der Testjahre). Die Tools beinhalten neben dem benötigten „Yamaha Steinberg USB Driver“ auch die bereits erwähnte „Basic FX-Suite“ plus das eLicenser Control Center plus die Steinberg UR-C-Applikationen „Steinberg UR-C Extension“ (Cubase Link) und „Steinberg dspMixFx UR-C“. Macht unter dem Strich rund 300 MB Downloadgröße (335 MB Installationsgröße).

Dann nur noch das Interface einschalten (hier exemplarisch das UR22C, beim UR44C läuft es aber genauso), anstöpseln, fertig. Mein Windows 10 Notebook erkennt das UR22C auf Anhieb und trägt es automatisch als diensthabendes Eingabe/Ausgabe-Gerät ein. Das UR22C seinerseits quittiert die Verbindungsaufnahme mit einem Leuchten der USB-LED und einem weißen Lichtkranz rund um den Output-Regler – sehr dezent, ganz ohne die Disco-Attitüde einiger anderer Interfaces. Dass das Control-Center dann trotzdem einen USB-Fehler meldet, kann man wohl ignorieren: Einmal von 3.1 auf 2.0 und zurück gewechselt, dann war diese Fehlermeldung verschwunden.

Die Vorgehensweise beim UR44C ist identisch, die benötigte Software ist dieselbe. Laut Steinberg soll nur darauf geachtet werden, dass das Interface mit der Firmware 1.01 versorgt ist. iOS-Geräte werden entweder über den USB-C-Port angeschlossen (soweit vorhanden – wie beim neuen iPad Pro) oder über den bekannten Umweg Kamera-Adapter.

Steinberg UR22C und UR44C

Die dspMixFx-Software für den UR44C

Die Steinberg UR-Cs in der Praxis: Die Software

Die Handhabung der beiden URCs ist simpel. Herzstück ist die mitgelieferte Software „dspMixFx UR-C“, mit der sich der eingebaute DSP-Mixer und die DSP-Effekte (verbaut ist inzwischen ein SSP3-DSP-Chip) zum latenzfreien Monitoring bedienen lassen und die ich hier kurz am Beispiel des UR22C vorstelle; beim UR44C müssen Sie dann meist nur die Zahl der Ein- und Ausgänge in Gedanken ergänzen.

Mit der Software lassen sich zwei Eingangskanäle auf einen Stereoausgang mischen, können – je zwei – Send-Effekte auf einen Kanalzug gelegt und eingestellt werden, dazu Hall/Room/Plate vom REV-X-Bereich auf den Return einschleifen. Dazu kommen weitere Annehmlichkeiten wie Hochpassfilter (in 20er-Schritten von 40 Hz – 120 Hz voreinstellbar), Phasenumkehr sowie – umschaltbar in einem weiteren Fenster, dem Mixbereich – eine ordentliche Pegelanzeige für die Eingangskanäle, das DAW-Signal, den REV-X-Bereich und den Master; Fader finden sich aber nur in der 44er-Version der Software, die Pegeljustierung in der 22er-Version erfolgt dann am Interface selber. Und auch die 48V-Zuschaltung erfolgt ausschließlich per Hardware, wird aber immerhin in der Software angezeigt.

Steinberg UR22C und UR44C

Die dspMixFx-Software für den UR22C

Im „dspMixFx UR-C“ wird auch die praktische Loopback-Funktion aktiviert, mit der sich die Eingangsaudiosignale mit den vom PC/Mac geschickten Signale – zum Beispiel von einer DAW oder eines YouTube-Videos – auf zwei Kanäle mischen und wieder zurück zum Computer schicken lassen, um von dort dann auch live ins Internet gestreamt zu werden. Habe ich ausprobiert, funktioniert problemlos – wie auch schon beim Vorgängermodell.

Praktischerweise lässt sich der Knob-Mode in den Settings ändern, zur Wahl stehen „Circular“ (also Parameteränderung durch kreisende Bewegungen mit der Maus) oder „Linear“ (Parameteränderungen durch gerade Bewegungen – was ich viel praktischer finde); für das UR44C kann ich hier zudem auch den Slider Mode (Touch oder Jump) ändern. Hier kann ich dann auch die Größe der Oberfläche ändern; zwar nicht stufenlos, aber in 50er-Schritten von 100 % bis 300 % – das sollte reichen. Und schließlich kann ich über die Settings auch direkt das Control-Panel des Yamaha/Steinberg-USB-Drivers erreichen, um hier Sachen wie Sample-Rate (44,1 bis 192 kHz), USB-Mode (3.1 oder 2.0), Latency-Mode und Buffer-Size (32 – 2048 Samples) einzustellen; bei Letzterem muss man halt wie immer ein wenig experimentieren, um auf dem schmalen Grat zwischen optimaler Input/Output-Latency und drohenden Artefakten und Aussetzern zu balancieren. Auf meinem Test-Notebook bin ich im Test mit 64 Samples (= ca. 7,8 msec Input/Output-Latency im Stable-Mode) gut gefahren, hatte mich da im Projekt-Setup aber auch zurückgehalten. Wobei ich da keinen Unterschied zwischen USB 2.0 und den groß beworbenen 3.1 feststellen konnte; theoretisch hat USB 3.1 fraglos eine größere Bandbreite, doch bietet die praktisch hier kaum Vorteile. Ich habe in den letzten Jahren auch immer wieder USB 2.0-Interfaces getestet, die selbst bei 18 Audio-Eingangskanälen und 20 Ausgangskanälen nicht in die Knie gingen. Aber na gut, nennen wir das Ganze einfach mal „für die Zukunft gerüstet“; in der Gegenwart kommt man auch mit USB 2.0 gut klar.

Ach ja: Cubase (AI)-Nutzer können die meisten Parameter übrigens teilweise auch ohne Umweg über die dspMixFx UR-C-Software dank „True-Integrated-Monitoring-Technologie“ direkt in ihrer DAW konfigurieren.

Steinberg UR22C und UR44C

Integration in Cubase AI

UR22C und UR44C in der Praxis: Die DSP-Effekte

Die Guitar Amp Classics sind schon eine ganze Weile am Markt und auf Basis der Yamaha Modeling-Technologie entstanden. Die vier Module im Vintage-Design machen einen recht ordentlichen Job, wobei mir der „Clean“ mit Chorus und Vibrato mit seinem sehr transparenten Sound noch am besten gefällt. „Crunch“ simuliert den leicht übersteuerten Sound alter Röhrenverstärker, „Drive“ die Distortion-Klänge von sechs Verstärkertypen – die Unterschiede sind da aber nicht so dramatisch, das klingt mir eine Spur zu matschig. „Lead“ schließlich bietet zwei Abstufungen, um die Sologitarre hervorzuheben – das ist ok. Ordentliche Arbeit leistet auch der Sweet Spot Morphing Channel Strip, ein Sidechain-fähiger Kompressor plus 3-Band-EQ; über einen Morph-Regler lassen sich hier gleichzeitig die Parameter von EQ und Kompressor verändern. Der REV-X Reverb (Room, Hall, Plate) schließlich ist ein bewährter alter Bekannter (wurde zum Beispiel schon im Yamaha Multieffektgerät SPX2000 oder im Yamaha 01V96 Digital-Mixer eingesetzt) und macht auch heute noch einen guten Job.

Steinberg UR22C und UR44C

Einer der vier Gitarren-Amps

Die URCs in der Praxis: Der Sound

Nicht ganz unwichtig: Wie klingen die neuen Steinberg Urs denn jetzt? Nun, nicht großartig anders als sein Vorgänger, da hier ja mit den D-PRE-Vorverstärkern von Yamaha dieselbe Technik verbaut wurde. Mit einem Dynamikumfang der Mic-Inputs von 102 dB liegt die C-Klasse zwar 2 dB über dem Wert des UR22 MKII, doch hat die Konkurrenz aus der gleichen Gewichtsklasse wie etwa das Scarlett 2i2 3rd Gen (111 dB) oder NI Komplete Audio 2 (106 dB) da noch mehr zu bieten; für den „Hausgebrauch“ und vor allem in dieser Preisklasse reicht das aber völlig aus. Ich hatte auch das Gefühl, dass die C-Klasse weg ist vom leicht basslastigen Sound des Vorgängers und insgesamt etwas präsenter und klarer klingt – aber das mögen andere Ohren dann auch wieder anders hören, Klang ist ja immer auch ein Stück eine subjektive Wahrnehmung. Das Rauschen an den Ausgängen hielt sich in meinem Testaufbau in vertretbaren Grenzen; im „normalen“ Arbeitsbereich war da nichts zu hören. Dass jetzt mit 32 Bit gewandelt wird, ist – aus meiner Sicht – wohl eher zu vernachlässigen und wirkt sich zumindest auf die Audioqualität nicht hörbar aus, sondern ist eher theoretischer Natur. Vielleicht profitieren ja auch der interne DSP davon – Hinweise und Meinungen werden gerne entgegen genommen.

Der Kopfhörerausgang gibt ausreichend Leistung ab und klingt gut, der Gitarren (Hi-Z) -Eingang lässt sich gefühlvoll pegeln, ohne gleich auf den ersten Metern zu verzerren.

Fazit

Mit dem UR22C und dem UR44C hat Steinberg zwei grundsolide, gute Geräte abgeliefert, die in Bezug auf Verarbeitung und Klang durchaus überzeugen können. Wer nun jedoch schon das UR44 (ohne C) besitzt, muss jetzt nicht zwangsläufig umsteigen; die beiden wesentlichen Neuerungen „USB 3.1“ und „32 Bit“ sind da keine durchschlagenden Argumente, auch wenn die sich im Datenblatt gut machen. Beim UR22C überzeugen da schon eher die jetzt neu hinzugekommenen DSP-Effekte für das latenzfreie Monitoring. Die nahtlose Integration in Cubase, das Komplettpaket aus Hardware und Software oder die oben angesprochenen soliden Gehäuse und der – jetzt noch einmal geringfügig verbesserte – Klang sind aber Pluspunkte, die alle ansprechen dürften, die gerade ein neues Audiointerface suchen; die sollten die beiden neuen Steinbergs zumindest mit in die engere Wahl nehmen.

 

Plus

  • solides Gehäuse
  • guter Klang
  • ordentliche Preamps
  • eingebauter DSP für Effekte / latenzfreies Monitoring
  • USB 3.1 für die Zukunft
  • Integration in Cubase
  • Software-Paket
  • MIDI IN/OUT

Minus

  • UR44C ohne digitale Schnittstelle
  • +48 V Schalter beim UR22C schwer erreichbar

Preis

  • Steinberg UR22C: 149,- Euro
  • Steinberg UR44C: 306,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    Hein Bloed  

    Ich benutze seit Jahren ein UR22, mit dem ich klanglich ganz zufrieden bin, auch wenn der Z-Eingang zu empfindlich ist und schnell kratzt. Was aber wirklich nervt, sind regelmäßige Probleme bei der Initialisierung durch die DAW, das Interface wird nicht erkannt und zeigt dies auch durch eine blinkende LED an.
    Das Verhalten ist an mehreren Rechnern reproduzierbar und meist muss man mehrmals das UR22 aus- und wieder einstecken. Reinstallation der Treiber, Wechsel der USB-Kabel hilft nicht. Im Netz findet man etliche User mit dem gleichen Problem.
    Hat sich das bei der neuen Variante erledigt?

    • Profilbild
      m.steinwachs  RED

      Ich hatte da im Test keine Probleme. Allerdings hab ich die Interfaces auch nur über einen Zeitraum von 2 Wochen getestet und inzwischen wieder zurückgeschickt. Ich kann also nicht sagen, wie das über einen längeren Zeitraum aussieht.

    • Profilbild
      dflt  

      das hatte ich mit dem ur44 auch regelmäßig. teilweise half nur mac neustarten… schon nervig. ist jetzt aber nur noch mein backup-interface.

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        Hein Bloed  

        Gut zu wissen und interessant, dass es beim Mac den gleichen Ärger gibt. Ich muss auch immer wieder das System neu booten und selbst das hilft nicht immer. Wenn man dann nach dem Schaffen den Rechner runterfährt, ohne irgendwas an der Konfiguration zu verändern, kann man trotzdem nicht sichern sein, beim nächsten Mal alles startklar zu haben.
        Ich habe es noch in Benutzung, weil es mittlerweile out of the Box unter Linux läuft. Aber für das nächste Interface werde ich mir einen anderen Hersteller suchen, insbesondere auch, weil Steinbeck das Problem weder mit Treiber-Updates behoben hat, noch mit Firmware-Updates. Das Problem muss denen doch schon während der Entwicklung aufgefallen sein.

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          The-Sarge  

          danke dir für den Hinweis, somit ist meine etwas längere Liste „welches Schweinchen hättens denn gern“ gerade um einen Kandidaten gekürzt worden.
          besonders ärgerlich, weil man als Cubase-User ja denkt: kommt aus gleichem Haus also Null Problemo…denkste

  2. Profilbild
    MonikaundSebastian

    Wir haben folgendes Thema!
    Macpro – zumba – Zoom und für das streaming bekommen wir keine ordentliche Musik hin. (Computer freigeben im mac geht nicht)
    Da wurde uns das interface von steinberg empfohlen.
    Ich muss vorausschicken dass wir Tänzer sind. Also keine Ahnung von höherer Technik haben…

    Jetzt versuchten wir folgendes:
    ITunes Musik vom Mac in die activbox. Ein headset rein in die aktivbox. Und von der aktivbox rein ins interface und vom interface in den computer und das in den zoomcall.
    Leider klingt es sch….. … die Musik bricht zusammen. Die Stimme ist gut hörbar…
    Wir sind total verzweifelt…
    Hat jemand eine Idee???

  3. Profilbild
    Maximilianm

    Eigentlich ein tolles Interface, hab mir das UR22c extra fürs iPad gekauft, da ich am PC das UR44 habe, warte aber seit Monaten darauf das Steinberg endlich ein Firmware update für die Midiclock rausbringt… Die Clock Funktioniert nicht mit dem IPad, was ein No-Go ist, bei einem Interface das Extra für das iPad beworben wurde… :-(

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