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Test: Swissonic V5, Nahfeldmonitor

27. Mai 2022

Gefaltetes Bändchen zum Schnäppchenpreis

swissonic v5 test

Swissonic V5, Nahfeldmonitor

Die Swissonic V5 sind günstige Nahfeldmonitore, die mit ihrem Air-Motion-Transformer-Hochtöner eine Sonderstellung des angewachsenen Lautsprecherangebots des Herstellers einnehmen, was auch für die Swissonic V7 und V8 mit entsprechend größeren Treibern gilt. Üblicherweise findet man Bändchenhochtöner in höheren Preisklassen, beispielsweise unter anderen Namen wie X-ART bei Adam Audio, aber auch bei EVE Audio und HEDD sind sie ein fester Bestandteil.

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Über die Marke Swissonic

Seit 1998 gibt es Swissonic als Hausmarke von Thomann, die übrigens nichts mit dem von Omega Ende der 70er-Jahre übernommenen Uhrenhersteller aus der Schweiz zu tun hat. Das Musikhaus Thomann lässt die Produkte von namhaften OEM-Zulieferern fertigen, so dass hochwertige Produkte zu günstigen Preisen auf dem direkten Weg vertrieben werden können. Laut Thomann besitzt jeder hundertste Kunde bereits ein Produkt von Swissonic, einige davon durfte ich auch schon testen und im Gesamten konnte mich die Qualität überzeugen. Wollen wir mal hören, ob sich die Swissonic V5 dazu gesellen können.

Vorüberlegungen zum AMT-Treiber

Weil sich die Swissonic V5 vorzugsweise an Einsteiger richten, widmen wir uns kurz der von Oskar Heil erstmals entwickelten Technologie, dessen Patent inzwischen ausgelaufen ist. Konventionelle Hochtöner mit Gewebe- oder Aluminiummembran sind konvex und bewegen sich, angetrieben von einer Schwingspule, vor und zurück. Aufgrund des recht breiten und proportionalen Abstrahlverhaltens, die wir bei Studiomonitoren in dieser Form nicht brauchen, sorgt der Waveguide dafür, dass der Schall je nachdem mehr oder weniger gerichtet wird, der Hochtöner wird also im Gehäuse etwas zurückgestellt.

Swissonic V5

Bei AMT handelt es sich hingegen um einen magnetostatischen Bändchenhochtöner, der ähnlich einer Ziehharmonika gefaltet ist und sich in einem Permanentmagnetfeld bewegt. Die mäanderförmig angeordnete Leiterbahn öffnet und schließt unter Wechselspannung mit der Lorenzkraft die Lamellen und versetzt die anliegende Luft in Schwingung. Ähnlich wie bei magnetostatischen Kopfhörern wird dabei wenig Masse bewegt. Im Unterschied zu diesen und gewöhnlichen Bändchenhochtönern ist aber wenig Energie zum Antrieb nötig. Der Schall wird konstruktionsbedingt vertikal gebündelt und liegt somit auf einer Achse mit dem Woofer und sorgt dadurch auch für einen engeren Sweetspot.

Während die Vorteile in einer linearen und dadurch verzerrungsarmen Hochtonwiedergabe zu finden sind, kann als Nachteil gelten, dass sie bei kurzer Abhördistanz und hohem Pegel tendenziell zu einem harschen Klangbild neigen können. Liest man sich in das Thema ein und berücksichtigt die Weiterentwicklung klassischer Treiberkonzepte, sind AMT- und andere Bauformen sicherlich gut, aber nicht per se besser, wie man auf vielen HiFi-Fachseiten zum Thema Selbstbaulautsprecher nachlesen kann. Somit haben wir es hier zwar mit einem für die Preisklasse untypischen Lautsprecher zu tun, der wie immer als Ganzes überzeugen sollte, die Treiber sind schließlich nur ein Teil des Systems.

Die Swissonic V5 im Überblick

In gewöhnlichen Pappkartons erreichen mich die Boxen einzeln verpackt, jeweils mit Kaltgerätekabel, knapper, aber übersichtlicher Anleitung und vier runden, selbstklebenden Schaumfüßen zur Schonung der Unterseite. Daraus folgt, dass sie einzeln verkauft werden, wie es bei vollaktiven Studiomonitoren üblich ist.

Swissonic V5 Paar

Das vinylbeschichtete MDF-Gehäuse ist recht kantig und wirkt gut und solide verarbeitet. Die Schallwand besteht aus einem Stück Kunststoff, ist über die Längsachse leicht gewölbt und enthält auch das Schutzgitter für den empfindlichen AMT-Hochtöner.

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Darunter und somit direkt über den Woofer befindet sich eine Status-LED, die im Standby-Modus rot, im Betrieb blau und etwas heller leuchtet und empfindliche Augen sicher stören kann. Die gerundeten Kanten der Vorderseite führen den Schall gut weg.

Die Rückseite des Speakers ist sehr aufgeräumt und beginnt oben mit dem runden Bassreflexrohr, das die wandnahe Aufstellung erschweren kann. Typischerweise für den Einstiegsbereich finden wir darunter symmetrische und unsymmetrische Eingänge, jeweils als XLR-, TRS- und Cinch-Buchsen ausgeführt, sogar mit angedruckter Pinbelegung.

Die Bedienelemente sind untereinander so aufgereiht, dass man sie gut von der linken Seite aus erreicht und ertasten kann. Ganz unten ist der Netzschalter, an einem Schiebeschalter darüber wählt man die Eingangsempfindlichkeit von +4 dBu für die symmetrischen Eingänge und -10 dBV Consumer-Pegel für die RCA-Buchsen. Er wirkt wie ein Eingangswahlschalter und so lassen sich die Inputs kombiniert nutzen, wenn man händisch umschaltet.

Darüber befinden sich die dreistufigen Schalter für LF- und HF-Trim, um die Bässe und Höhen um jeweils 2 dB absenken oder anheben zu können. Das reicht für eine rudimentäre Raumanpassung, jedoch wird bei Swissonic auch in der Anleitung nichts über die Filterfrequenzen geschrieben. Im Übrigen sind die Schalter etwas wackelig verarbeitet, ein Tribut des günstigen Preises. Auch der mittenrastende Gain-Regler darüber ist nicht so ganz optimal, schleift am Gehäuse und lässt sich von ganz leise, über 0 dB bis +20 dB regeln.

Die Swissonic V5 in der Tonstudiopraxis

Die Gehäuse der Swissonic V5 sind jeweils 18 cm breit, 28,8 cm hoch und 29,5 cm tief bei einem Gewicht von jeweils 4,24 kg. Während der ATM-Hochtöner bei einer Übergangsfrequenz von 3 kHz übernimmt, wird das Material des Woofers nicht angegeben, gefühlt könnte es Polypropylen sein.

Swissonic V5 Woofer

Entsprechend der Typenbezeichnung misst er 5,25 Zoll und beginnt bei 45 Hz, der Hochtöner geht bis 25 kHz. Die beiden Class-D-Verstärker liefern 70 Watt Gesamtleistung, von denen 50 Watt auf den Woofer entfallen. Weitere Angaben werden von Thomann leider nicht gemacht. Dafür erschließen sie sich schnell, Aufstellung und Anpassung sind entsprechend unkompliziert.

Swissonic V5 im Betrieb

Nicht jedem wird die automatische Abschaltung gefallen, die nach 15 Minuten Inaktivität greift und nicht deaktivierbar ist. Bis die Lautsprecher wieder spielen, vergehen zwei bis drei Sekunden, dabei sprechen sie auch bei recht niedrigem Pegel an. Mich persönlich erfreut so ein Feature, auch wenn viele Anwender es sich abschaltbar wünschen. In der Praxis sind 15 Minuten Wartezeit ausreichend, aber zur Reaktivierung muss schon etwas Signal anliegen, so dass leise Anfänge verschluckt werden.

Positiv ist dafür ein sehr geringes Eigenrauschen festzuhalten, das bei maximalem Gain etwas lauter als bei Nullstellung wird. Dann hört man aus kurzer Distanz ein leises Rauschen, das an digitale Artefakte erinnert und im Normalfall nicht stört. In der Praxis und bei Nullstellung hört man es so gut wie gar nicht, das ist sehr schön und nicht immer üblich bei günstigen Lautsprechern.

Wie klingen die Swissonic V5?

Ich erinnere mich noch gut an die Swissonic ASM5, die mich in der Hochtonauflösung nicht so begeistern konnten und leicht zur Schärfe neigen. Im Vergleich dazu klingt die Hochtonwiedergabe der Swissonic V5 geradezu seidig und selbst bei hohem Pegel noch angenehm.

Beginnen wir jedoch zunächst beim Bassbereich, der Sweep mit Frequenzansage ist bis etwa 36 Hz gerade noch abbildbar und dies bei recht moderatem Pegelabfall, darunter ist aber auch Schluss. Das bedeutet, die angegebenen 45 Hz untere Grenzfrequenz sind nicht übertrieben und im Vergleich mit anderen Monitoren dieser Kompaktheit schon beachtlich. Ergänzend dazu reichen die Swissonic V7 bis 39 Hz hinunter, die Swissonic V8 sogar bis 33 Hz. Hier gibt es dann auch 90 Watt Verstärkerleistung und die Übergangsfrequenz liegt bei 2,6 kHz.

Swissonic V5 Woofer

Allerdings werden tiefe Frequenzen nicht so punchy abgebildet. Hier tendiert die Swissonic V5 eher in Richtung HiFi und Gemütlichkeit, die Woofer sind auch eher langhubig und weich aufgehängt.

Erstaunlich ist übrigens die Darstellung des schnellen Wobble-Bass von „Limit to Your Love“ von James Blake, die Überlagerungen werden vor allem von kleinen Treibern üblicherweise nicht authentisch abgebildet. Hier überrascht mich die vergleichsweise Souveränität, wie gut das die Swissonic V5 im Gegensatz zu anderen kompakten Lautsprechern hinbekommt, natürlich nicht perfekt, aber durchaus respektabel. So lässt sich die Frequenz des Basslaufs tonal einordnen, die recht sauber abgebildet wird. Wo Licht ist, darf auch etwas Schatten nicht fehlen, denn bei nicht ganz optimaler Ausrichtung zeigt sich ein Nachteil des Bändchenhochtöners, der Sweetspot ist vergleichsweise eng bemessen. Das wäre bei ungünstiger Raumakustik sogar vorteilhaft, wenn nicht der Woofer etwas breiter abstrahlen würde. Verdreht man die Swissonic V5 leicht aus der Hörposition, nehmen die Höhen ab und der Woofer dominiert im Klangbild. Das liegt an der Physik des Bändchens, denn der Waveguide würde von der Optik eher das Gegenteil vermuten lassen.

Swissonic V5 schräg

Im oberen Bassbereich und den Mitten fehlt es mir etwas an Transparenz, was zwar in der Preisklasse wenig überrascht, aber hier würde man im Vergleich zu höherwertigen Boxen Unterschiede vernehmen. Besonders organische Musik leidet etwas darunter, das könnte man mit einem nicht ganz aufgezogenen Bühnenvorhang vergleichen. Das Höhenfilter mit +2 dB zu benutzen, sorgt für etwas Luftigkeit, aber die recht enge Bühne bleibt. Tonal ist das Klangbild bis in die Höhen sauber und ausgewogen, wäre da eben nicht die etwas geringe Detailtiefe und Staffelung.

Vom Einsatzzweck ist die Swissonic V5 für Anwender interessant, die bei geringem Stellplatz und Budget viel Tiefgang wünschen und denen es nicht so auf Details ankommt. Für elektronische Musik, zur Videobearbeitung oder auch im Broadcasting sehe ich diese Lautsprecher sowie in Heim- oder Projektstudios. Der Preis ist für das Gebotene unter Berücksichtigung des ATM-Hochtöners dennoch ganz heiß.

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Fazit

Die Swissonic V5 liefern mit ihrem ATM-Hochtöner ein ausgewogenes Klangbild, eine gute Hochtonwiedergabe und ein für diese Größe erstaunliches Bassfundament. Dafür muss man auf Detailtiefe und Auflösung etwas verzichten, was aber nicht über das gute Preis-Leistungs-Verhältnis hinweg täuschen soll. Bis auf die Qualität der Bedienelemente gehen Ausstattung und Verarbeitung in Ordnung. Wer noch mehr Tiefgang wünscht, könnte mit den Swissonic V7 oder V8 eine passende Lösung finden.

Plus

  • gutes Preis-Leistungs-Verhältnis
  • Bändchenhochtöner mit guter Auflösung
  • vergleichsweise guter Tiefgang
  • automatische Abschaltung
  • viele Eingänge und LF/HF-Filter

Minus

  • kaum technische Spezifikationen
  • Schalter und Drehregler etwas wackelig
  • Bass nicht ganz so knackig
  • Auflösung und Tiefenstaffelung nicht überragend

Preis

  • 149,- Euro (Stückpreis)
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Forum
  1. Profilbild
    Filterpad AHU

    Diese Preisklasse ist wirklich schwierig bei Monitoren. Das sage ich nicht aus Jux und Gaudi, sondern aus eigener Erfahrung. Meine ersten M-Audio BX5a waren auch in dieser Liga und solche sind oftmals nie ohne Makel. Aber wenn das Budget nicht mehr hergibt, muss man Angebote in dieser Preisklasse durchstöbern und da vermute ich gibt es vielleicht bessere wie diese. Allerdings erscheinen mir die SwisSonic wiederum besser wird die M-Audio. Hier wäre ein Vergleichstest sehr wichtig! Mit meinen neuen ist man zufrieden, aber diese kosteten das 12fache wie die hier angebotenen. Das Konto war leer (und ist leer), aber die Musik wurde deutlich besser. :) In der niedrigeren Preisklasse hört man viel positives von Adam. Diese vl. mal antesten. Ansonsten werden die Eigenmarken von Thomann immer besser. Siehe das aktuelle Entertainment-Keyboard. Rock it!

    • Profilbild
      Stephan Merk RED

      Nun ja, ich tue mich mit besser und schlechter gerade in kompromissbehafteten Preisregionen etwas schwer. Je nachdem, was gewünscht wird, kann ein Lautsprecher zum Anwendungsprofil besser als ein anderer passen. Klar ist, je höher der Anschaffungspreis, umso tendenziell weniger Kompromisse gibt es. Aber das bedeutet auch nicht, dass ein teurer Lautsprecher per se so viel besser sein muss, da habe ich auch schon Überraschungen erlebt. Nimm das Eigenrauschen, Die KSdigital C8 Reference wunderbar, aber geht für mich gar nicht. Die Krux bei hochpreisigen Produkten ist auch, dass sie ein besseres Gefühl vermitteln. Würde man Monitore im Blindtest verkosten bin ich mir sicher, wären manche hinterher vielleicht überrascht, dass der subjektiv bessere Lautsprecher deutlich günstiger als erwartet ist.

  2. Profilbild
    eki mako

    Ich liebäugele mit den Adam T5V.
    Die sind auch mit mit dieser Art Hochtöner und kosten 175,-Stück.
    Schade dass es keinen Vergleich zu diesen gibt.
    Die Adams sind hier doch Referenz und so wie ich es sehe waren sie auch Vorbild bei diesen „Nachbau“.
    Ich gehe jetzt mal davon aus, dass sie nicht an die Adams rankommen, und die 50,- Differenz (bei 2 Stück) nicht gut gespart sind.
    Ich weiß ich kann ja nun beide Paare bei Thomann bestellen, probehören und ein Pärchen dann zurückschicken.
    Da Amazona ja von/(für) Thomann ist, kann ich es natürlich nachvollziehen, dass es keinen Vergleichstest mit den Adams gibt….wenn sie nicht zumindest fast so gut wie diese wären.
    Denn, wenn sie wirklich (fast) so gut wären, wäre es ja wiederum dumm, keinen Vergleichstest zu veröffentlichen oder 😈).
    Potentiële Thomann-Kunden die sich etwas besser auskennen, blicken dies jedoch, sodass es zumindest bezüglich diesen potentiellen Kunden keine gute Taktik ist.
    Aber vielleicht sind diese ja in der Minderheit.
    😉
    Trotzdem danke für eure Tests!

    Ps. vielleicht habe ich auch nicht zünde gedacht und der Aufwand für einen Vergleichstest ist zu hoch, bzw. wäre dann wiederum unvollständig nur die Adams zu nehmen….aber für mich hätte es gepasst!

    • Profilbild
      Stephan Merk RED

      Also vielleicht zunächst, weil ich das wichtig finde, dass es keinen Vergleich gab hat überhaupt nichts damit zu tun, dass AMAZONA.de und Thomann miteinander in Verbindung stehen. Schlussendlich ist es Thomann ja egal, was Du da kaufst. Aber wie sollte man so einen Vergleich sinnvoll gestalten, vor Allem noch als Einzelperson? Das müsste man dann ganz anders aufziehen, mit Messungen, Vergleichshören, Blindtests und vor Allem mit mehreren Ohren. Der Aufwand wäre wohl bei Lautsprechern in diesem Preisrahmen vielleicht etwas hoch. Gegen einen Vergleich hätte ich persönlich nichts einzuwenden gehabt, aber Thomann hat nur die V5 geliefert. Und selbst wenn ich zum Schluss käme, die Adams seien besser oder umgekehrt, musst Du das ja nicht genauso empfinden. Man sollte schon immer selbst hören und vergleichen, solche Tests können nur Anhaltspunkte liefern.

      • Profilbild
        mort76

        „Schlussendlich ist es Thomann ja egal, was Du da kaufst.“

        Die Gewinnspanne ist bei Eigenmarken sicher höher, also ist es denen sicher NICHT egal.

    • Profilbild
      JensNieco

      Also mit diesen Adam musst du aber aufpassen…
      Ich hab schon öfters gehört und gesehen das ein paar nicht gleich laut spielt, der Sound klang immer etwas verschoben, stimmen in der Mitte wurden ein stück zu weit links oder rechts gespielt, der klang ist auch nur okay und ich persönlich kann die absolut nicht empfehlen.

      Die Teile sind schon bisschen in die Jahre gekommen wenn ich das mit anderen vergleiche.

        • Profilbild
          JensNieco

          Ich hatte früher selber Adam A7, bei einem Lautsprecher ist nach 1-2 Jahren die Endstufe halb kaputt gegangen, ich hörte von anderen das sie auch Probleme damit hatten, also aus Foren und Bekanntenkreis. Und nicht verheimlichen will ich das die scheinbar auch bessere Akustik benötigen als andere Lautsprecher, scheinbar sind die Hochtöner da etwas empfindlicher als andere, ich jedenfalls hatte immer dumpfe mixe obwohl ich hinten Hochtöner um 2-3 db abgesunken habe, ein Kollege aus Berlin hat mir erzählt das sie das Gleiche Problem hatten. Musik hören oder Podcast hat aber wirklich spaß gemacht keine Frage! Ich hatte sehr viele Speaker hier zum Test da, ich selber hab aktuell Presonus, JBL und KRK da.

        • Profilbild
          JensNieco

          Die SWISSONIC V7 find ich aber sehr interessant, kann mir gut vorstellen da die nice sind, die SWISSONIC ASM5 + SWISSONIC 10″Sub hatte ich damals getestet und fand die vom klang more nice als die Yamaha 5″

  3. Profilbild
    eki mako

    „Das Musikhaus Thomann lässt die Produkte von namhaften OEM-Zulieferern fertigen,..“
    Da müsste doch für Thomann eine höhere Marge drin sein…und höhere verkaufte Stückzahlen im Vergleich zu anderen Marken sind doch sicher auch von Vorteil?!

    Ansonsten kann ich nachvollziehen, was du meinst.

    • Profilbild
      Stephan Merk RED

      Naja, also wenn wir mal davon ausgehen, dass die Qualität ähnlich gut wäre, wird der Preisvorteil ja weitergereicht. Man vertut sich da schnell, habe viele Jahre auch Handel betrieben und mir von den Kunden vorrechnen lassen müssen, wie hoch meine Marge ist, nur leider weit gefehlt. 15 % wären da schon viel gewesen.

      • Profilbild
        eki mako

        Ja gut, und dennoch ist es sicher im Interesse von Thomann, dass sie möglichst hohe Stückzahlen ihrer in Produktion gegebenen Swissonic haben, da die Kosten bei einer größere Stückzahl sinken bzw. die Marge steigt.
        Ok, das gilt wohl auch für den Einkauf bei anderen Herstellern, aber bei Eigenproduktion ist dieser Faktor doch bestimmt größer.

        • Profilbild
          Stephan Merk RED

          Mutmaßungen sind schwierig, aber was ich Dir aus meiner Erfahrung dazu schreiben kann ist, dass man sich zunächst fragen muss, was macht denn den Hauptanteil aus. Bei Thomann wird das nicht Studioequipment sein, wenn Du Dir mal das Sortiment anschaust. Auch dominieren die Eigenmarken nicht und in der Geschichte gab es das immer, siehe Quelle Universum, Otto Privileg. Mit diesen Marken wird ja auch ein anderes Publikum angesprochen als jene, die Markenware kaufen wollen. Man akquiriert dadurch auch neue Kundschaft und am Ende bedient Thomann auch ganz Europa. Wenn man Deine Mutmaßungen weiter denkt, würde es für Thomann andernfalls gar keinen Sinn ergeben, beispielsweise Adam Audio und noch dazu die kleinen Serien anzubieten. Dann hast Du noch Kunden, beispielsweise Schulen, Universitäten, die für ein Projekt günstig Produkte kaufen, so dass man die Eigenmarken auch gut absetzen kann. Auf der anderen Seite kann man sich fragen, warum Thomann HiFi-Esoterik ebenso anbietet, Pro-Audios dürften das eigentlich besser wissen. ;)

        • Profilbild
          Stephan Merk RED

          Naja, Posaunenchor vs. Library, Kammermusik vs. quantisiertem MIDI-File, Metal-Schlagzeuger vs. Roland TR-8S. Ohje, kennt das noch jemand? MID-Files mit Rock oder Metal über den OPL3-Chip der Soundblaster-Karte… Wie furchtbar! :D

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