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Fazit

Der TB12 ist mir seinem Straßenpreis von 650,- Euro ein rundum gelungener Vorverstärker für die ganze Bandbreite an Signalen. Die Tone-Optionen sind wirklich eher subtil, aber je nach Eingangsquelle doch wahrnehmbar und somit entscheidend für das Endprodukt im finalen Mix. Durch die Möglichkeit, das Ausgangssignal zu dämpfen und den Gain richtig hochziehen zu können, kann man Signale sanft oder auch heftig in die Sättigung fahren, so dass es am Ende richtig zerrt. Der TB12 kostet 200,- Euro mehr als sein kleiner Bruder WA12, der weder die Tone-Optionen noch den zähmbaren Ausgang hat – und er bietet viel Klang fürs Geld. Meine persönliche Wahl wären dennoch eher zwei WA12, um Stereoquellen aufnehmen zu können. Dafür würde ich zwar auf die subtile aber feine Tone-Kontrolle verzichten, hätte aber zwei grundsolide Preamps zu einem wirklich mehr als fairen Preis. Nicht zu verachten ist die Möglichkeit, über den Line-Eingang das Gerät in ein DAW-Setup einzuschleifen. Zu guter Letzt: Wenn einem der Unterscheid zu subtil ist, so kann man ja wie Eingangs erwähnt noch andere diskrete Opamps installieren.Dabei erlischt dann allerdings die Herstellergarantie.

Plus

  • absolut transparenter Klang
  • Tone Control ermöglicht bei vielen Quellen eine subtile, aber bisweilen substanzielle Färbung
  • Übersteuerung kann sehr interssante Andickung des Signals ergeben
  • robuste Verarbeitung
  • Line-Eingang
  • Insert-Weg

Minus

  • High-Pass-Filter greift auch in Mitten und Höhen ein
  • Tone Control ist nicht für alle Signale sinnvoll einsetzbar
  • blaue LED als unterste Signalanzeige denkbar ungünstig, da sehr grell

Preis

  • UVP: 773,- Euro
  • Straßenpreis: 649,- Euro
Klangbeispiele
Forum

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