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Test: Zähl EQ1, API500 Stereo-Equalizer

Allzweck-Equalizer im 500er Format 

6. Mai 2022
zaehl eq1 test

Zähl EQ1, API500 Stereo-Equalizer

Das 500er System von API erfreut sich seit vielen Jahren großer Beliebtheit in der Musiker- und Studiogemeinde. Und das nicht ohne Grund: Auf kleinem Raum können verschiedene Module kombiniert, und so ein breites Klangspektrum auf lediglich drei Höheneinheiten im handelsüblichen 19 Zoll Rack abgedeckt werden. Neben der klanglichen Vielfalt hat mittlerweile auch eine preisliche Ausdifferenzierung stattgefunden. Denn inzwischen sind günstige Module für nur wenige Hundert Euro reichlich vorhanden. Der Traum vom analogen Sound kann also schon mit kleinem Geldbeutel realisiert werden. 

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Macht eine hervorragende Figur in jedem 500er Rack: der Zähl EQ1.

Macht eine hervorragende Figur in jedem 500er Rack: der Zähl EQ1.

Überblick API500-System

In den vergangenen Jahren wurde man das Gefühl nicht los, dass ein regelrechter Hype um das 500er System entbrannte. Immer mehr Hersteller drängten auf den Markt und präsentierten pünktlich zu den großen Messen neue, noch erschwinglichere Module für jedermann. Flankiert wurde dieser Trend auf der anderen Seite von Firmen, die das Potenzial der ständig wachsenden Fangemeinde erkannten und den Mut besaßen, auch sehr hochwertigen Module, die aufgrund ihrer komplexen Bauart deutlich teurer sind, ins Rennen zu schicken. Während viele Musiker und Studiobetreiber diese Entwicklung begrüßten, wurden auch kritische Stimmen lauter, die manchen Hersteller vorwarfen mit  einem „Boutique“-Hype überteuerte Produkte zu verkaufen.

zaehl eq1 api500 test

Wie so oft liegt die Wahrheit hier in der Mitte. Denn in der Tat konnte man mitunter skurrile Entwicklungen beobachten. Mit dem Ergebnis, dass Module für weit über 3.000,- Euro, mit teils erheblich technischen Mängeln auf den Markt kamen. Auf der anderen Seite gab es Hersteller, die mit allerlei technischen Raffinessen versuchten, hochwertige Alternativen zu kreieren, die die technischen Grenzen des 500er Systems auszureizen. Zu letzteren kann man zweifelsohne auch das analoge Filtermodul EQ1 von Zähl, Achtung Wortwitz, zählen.  

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Aufbau des Zähl EQ1

Schauen wir zunächst einmal auf die generellen Funktionen und den technischen Aufbau des EQ1. Manch geneigtem Leser wird schon aufgefallen sein, dass es sich beim EQ1 um nichts geringeres als die Stereovariante des im AM1-Mischpults verbauten Equalizers handelt. Und wie bei seinem großen Bruder, besitzt der EQ1 die gleichen hervorragenden technischen Eigenschaften. Doch der Reihe nach. 

Grundsätzlich handelt es sich bei dem EQ1 um einen 5-Band-Equalizer bestehend aus zwei parametrischen (HI und LO) und zwei voll parametrischen Bändern (HI MID, LO MID) sowie einem Hochpassfilter (LO CUT). 

Das Layout ist hervorragend und bietet einen bestmöglichen Überblick.

Das Layout ist hervorragend und bietet einen bestmöglichen Überblick.

Das erste Höhenband (HI) kann entweder als Glockenfilter (Bell) oder als Kuhschwanz-Filter (Shelf) betrieben werden und deckt den Frequenzbereich von 2 kHz bis 20 kHz ab. Charakteristisch für dieses Höhenband ist eine geringe Flankensteilheit, die dementsprechend in sehr weichen Filterkurven resultiert. Typische Höhenanhebungen mit „Air“ Charakter sind also überhaupt kein Problem und können jederzeit realisiert werden. Muffigen oder unpräzisen Signalen kann also ohne Weiteres ein schöner „Schimmer“ verpasst werden.

Anders als bei vielen vergleichbaren Modulen, brillieren die beiden Mittenbänder des EQ1 durch einen großen Frequenzbereich mit sehr feiner Adjustage. Das erste Mittenband (HI MID) ist als Glockenfilter (Bell) ausgelegt und verfügt über einen einstellbaren Frequenzbereich von 600 Hz bis 6 kHz, wobei dieser durch Betätigen des darüber befindlichen Buttons (f*3) auf 1,8 kHz bis 18 kHz erweitert werden kann. Der Gütefaktor (Q) hat einen Regelbereich von 0,5 (schmale Bandbreite) bis 6 (breite Bandbreite) – perfekt sowohl für großzügige Eingriffe, als auch chirurgisches Arbeiten.

Das zweite Mittenband (LO MID) ist, bis auf den Frequenzbereich, identisch aufgebaut. Hier ist ein Frequenzbereich von 200 Hz bis 2 kHz wählbar, wobei dieser ebenfalls nach unten auf 40 Hz bis 400 Hz verschoben werden kann. Das Tiefenband (LO EQ) bietet, ähnlich wie das Höhenband (HI), lediglich eine parametrische Sektion an. Es stehen sowohl ein Glockenfilter (Bell) als auch ein Kuhschwanz-Filter (Shelf) mit einem Frequenzgang von jeweils 30 Hz bis 300 Hz zur Auswahl.

Das Hochpassfilter (LO CUT) komplettiert die Filtersektion und ist dabei genauso intuitiv aufgebaut wie der Rest des EQ1. Dabei kann die Grenzfrequenz auf Frequenzen zwischen 25 Hz bis 250 Hz gestimmt werden – hervorragend für das Herausfiltern von tieffrequenten Störsignalen.

zaehl eq1 api500 test

Jedes Band kann über den auf der linken Seite befindlichen Wahlschalter einzeln insertiert beziehungsweise aus dem Signalweg genommen werden. Dieser individuelle Bypass der einzelnen Bänder macht schnelle A/B-Vergleiche ohne weiteres möglich und ist eines der absoluten Highlights für mich. Wie oft waren die Effekte einzelner Eingriffe für mich nicht immer eindeutig beurteilbar, weil andere Anpassungen den Effekt mitunter kaschierten.

Böse Zungen mögen nun behaupten, dass derartige Anpassungen nicht vonnöten seien, wenn sie nicht eindeutig hörbar sind. Auch wenn dieses Argument auf den ersten Moment plausibel erscheint, passt sich das menschliche Ohr in der Realität blitzschnell an akustische Veränderungen an, was ein „objektives“ Arbeiten erschwert. Hier schafft der individuelle Bypass Abhilfe. In vielen Recording Einsätzen war es zudem ein absoluter Segen, einzelne Bänder scharf zu stellen, ohne die Angst zu haben, das ein versehentliches Betätigen der anderen Bänder einen negativen Einfluss auf die Aufnahme haben könnte. Auch das Verhältnis von Filteranpassungen, insbesondere auf dem Master Bus, fielen deutlich leichter. Bass zu laut? Höhen zu scharf? Einfach vergleichen! Zugegeben, diesen Workflow kennt man in der DAW zur Genüge. Auf analoger Ebene gehört diese Flexibilität allerdings noch nicht zum Standard. 

Der EQ1 kann zwischen +/-5dB und +/- 15dB umgeschaltet werden.

Der EQ1 kann zwischen +/-5dB und +/- 15dB umgeschaltet werden.

Eine auf den ersten Blick oft übersehene Option des EQ1 ist die Möglichkeit, einzelne Bänder wahlweise mit 5 dB oder 15 dB Absenkung beziehungsweise Anhebung zu betreiben (EQ GAIN). Der EQ1 eignet sich somit sowohl hervorragend für Mixing und Mastering. Zwar besitzen die einzelnen Potis lediglich eine Mittenrasterung, präzises Arbeiten ist aufgrund der Stereobauweise trotzdem ohne weiteres möglich. Oftmals verwende ich die 15 dB Anhebung zum Analysieren problematischer Frequenzen mit hohen Resonanzanteilen, um dann anschließend im Mixingprozess auf 5 dB zu wechseln. Alleine diese Arbeitsweise macht den EQ1 im Studioalltag extrem einsatzfreundlich. Es ist fast so, als würde man zwei EQs in einem Gehäuse erhalten.

Ähnlich durchdacht wie die Filtersektion ist auch die Eingangs- bzw. Ausgangsstufe (GAIN STAGE) unterhalb des EQ1, mit der Lautstärkeanpassungen sowohl vor als auch hinter der eigentlichen Filterschaltung vorgenommen werden. Bei dieser Schaltung wurde übrigens bewusst auf Übertrager verzichtet. Zwar besitzt der EQ1 einen recht großzügigen maximalen Bezugspegel von +26 dBu, dieser kann aber bei energiereichen Signalen schnell an seine Grenzen kommen. Insbesondere im +/- 15 dB Operationsmodus. Aus diesem Grund spendierte Michael Zähl dem EQ1 eine clevere Lösung: mittels eines Wahlschalters (I/O;O/P) lassen sich mit dem rot gekennzeichneten Poti (I/O GAIN) Pegelanpassungen entweder am Eingang oder am Ausgang vornehmen. Keinerlei Pegelveränderung liegt in der gerasterten Mittenposition vor. Wie bei den zuvor erläuterten Filterbändern auch, kann die Verstärkung beziehungsweise Absenkung  mithilfe eines Schalters wahlweise maximal 5 dB oder 15 dB betragen.

Zähl EQ1

Zähl EQ1

Kundenbewertung:
(2)

In der Praxis erweisen sich beide Modi als überaus praktisch. Auf dem Masterbus beispielsweise  liegen oftmals hohe Pegel an. In diesem Fall schaltet man einfach auf Input Gain und verschafft sich somit ein wenig mehr Headroom für die darauffolgenden Schritte. Auch bei nachfolgenden Geräten mit keinem integrierten Input Trim Regler ist der EQ1 also äußerst hilfreich. Einfach in der Kette vor das eigentliche Gerät schalten und schon kann man sorgenfrei Anpassungen vornehmen und dementsprechend Übersteuerungen verhindern. Zur Lautstärkekompensation eignet sich hingegen die Pegelanpassungen am Ausgang. Gerade bei starken Eingriffen klingt das gefilterte Audiosignal aufgrund des gestiegenen Pegels meistens „subjektiv“ besser. Hier lohnt sich oftmals eine Korrektur zur besseren Beurteilung. Wie auch immer man sich entscheidet, der Bypass des EQ1 wird standesgemäß über ein Relais geschaltet und ist somit im besten Sinne ein echter Hard Bypass. Klangverfärbungen können also nicht entstehen.

zaehl eq1 api500

Wer es als Leser bis hier geschafft hat, dem wird aufgefallen sein, dass der EQ1 eine wahre Fülle an Funktionen auf kleinstem Raum vereint. Das man hier bei aller technischen Raffinesse nicht den Überblick verliert, liegt mitunter auch an der gelungen Ästhetik. Ich muss gestehen, aufgrund der dunklen und sehr aufgeräumten Oberfläche erinnert mich Zähl optisch immer ein wenig and den „bösen“ Zwillingsbruder von SSL, was keinesfalls als Kritik gemeint ist. Solid State Logic verstand es schon immer, man denke an die weltweit bekannte 4000er Konsole, übersichtliche und intuitive Layouts zu entwerfen. Gleiches gilt für den EQ1. Man ist visuell sofort im Bilde, was genau passiert und welche klanglichen Veränderungen zu erwarten sind. Das Muskelgedächtnis (Muscle Memory), also die routinierte, in Fleisch und Blut übergegangene Bedienung, setzt erstaunlich schnell ein und ich habe mich schon öfter dabei erwischt, den EQ1 quasi blind einzustellen, ohne den Blick vom Bildschirm zu wenden. Großes Lob gilt auch der Anordnung der Bedienelemente. Die Abstände zwischen den Buttons und Potentiometern ist einfach hervorragend gewählt und erlaubt selbst meinen großen Händen ein störungsfreies sowie schnelles Arbeiten. Hier könnten sich andere Hersteller definitiv eine Scheibe von abschneiden. 

Der Zähl EQ1 in der Tonstudio-Praxis

Bevor wir mit unserem Test fortfahren sollte vorab darauf hingewiesen werden, dass die Performance eines 500 Moduls mitunter stark von der Qualität des Gehäuses, insbesondere der darin verbauten Stromversorgung abhängen kann. So verbreitet das API 500er System mittlerweile auch ist, der Standard an sich erlaubt ein paar Interpretationsspielräume, weswegen es in der Vergangenheit immer wieder zu gewissen Schwierigkeiten oder Inkompatibilitäten gekommen ist. Beispielsweise bei der maximalen Leistungsaufnahme eines Moduls oder des Einbaus in einen Gehäuserahmen haben bereits so manche Kunden böse Überraschungen erlebt. Aufgrund dieser Tatsache sind einige Hersteller dazu übergangen, eigene Gehäuse für ihre Module herzustellen. Elysia beispielsweise führt seit letztem Jahr den qube im Sortiment und auch Michael Zähl bietet ein eigens für den EQ1 entwickeltes Gehäuse mit externen Netzteil an, das seinen hohen Qualitätsansprüchen gerecht wird.

Hat man sein Gehäuse und die dazu passenden  Module erst einmal ausgewählt, sollten deswegen ein paar Regeln beim Einbau beachtet werden. Um unerwünschte Einstreuungen möglichst zu vermeiden, sollten beispielsweise Mikrofonvorverstärker nicht in der Nähe des (internen) Netzteils installiert werden, falls vorhanden. Wird ein Gehäuse mit externem Netzteil verwendet, ist dies meist unkritischer. Auch eine Neuanordnung der Module im Gehäuse kann zu Verbesserungen u.a. des Rauschabstands führen. Besonders wenn sensible Module kein Gehäuse zur Abschirmung besitzen. Manch einer wird nun vermutlich beim Lesen der letzten Zeilen mit den Augen gerollt haben, da sich heutzutage vieles wie High-End Voodoo anhört. Aus den Erfahrungen der letzten Jahre kann ich allerdings bestätigen: die technische Leistung eines analogen Geräts wird auch von der verwendeten Stromversorgung beeinflusst.  Hier geht es allerdings nicht um die berühmte breitere Phantommitte oder seidigere Höhen durch ein anderes Stromkabel, sondern um (messbare) Parameter wie Störfrequenzen sowie Rauschabstände. Hier lohnt sich ein kritischer Blick. Im vorliegenden Test wurde der EQ1 übrigens in einem Rupert Neve Designs R10 Gehäuse mit internem Netzteil betrieben. Weißgott kein High-End Gehäuse, aber ein guter Kompromiss aus Preis/Leistung. 

Der Bypass wird über ein Relais geschaltet.

Der Bypass wird über ein Relais geschaltet.

Nach der, zugegebenermaßen, langen Einleitung wird sich der geneigte Leser langsam fragen: Wie klingt der EQ1 denn nun? 

Hier kann man zunächst einmal sagen: Unauffällig – und das im besten Sinne. Bei dem EQ1 handelt es sich eben um ein präzises Arbeitswerkzeug mit großem Regelbereich und nicht um einen auffälligen Klangfärber, der seinen markanten Charakter jedem Signal  automatisch aufzwingt. Schaut man einmal auf die Entwicklungsgeschichte des EQ1 als „kleinen“ Bruder des im AM1 Mischpults verwendeten Equalizers, erschließt sich einem die Designphilosophie deutlich besser. Das AM1 Mischpult wurde von Michael Zähl und Mark Ernestus als weiße Leinwand konzipiert. Egal welcher Mix, egal welches Signal – das AM1 sollte transparent seinen Dienst verrichten und dem Anwender größtmögliche Flexibilität bieten, ohne klangliche Kompromisse, in welcher Art auch immer, einzugehen. Verzerrungen, Rauschen sowie andere „Färbungen“ sind in diesem Kontext folgerichtig kreative Entscheidungen des Mixing Engineers. Ähnlich verhält es sich mit dem EQ1. Auf Übertrager, geschweige denn auf andere den Klang beeinträchtigende Komponenten wurde bewusst verzichtet. Trotzdem klingt der EQ1 alles andere als Langweilig! Selten ist mir ein EQ untergekommen, der mich dermaßen oft nach dem A/B Vergleich verwundert zurückgelassen hat. In meinem Studio werden oftmals ältere Sampler (MPC 4000, EMU-6400 Ultra) in der Produktion verwendet. So schön die klanglichen Resultate auch sind, Artefakte durch Aliasing oder das Pitchen alter Samples sind unvermeidlich. Der EQ1 meistert derartige Entzerrungen nicht nur mit Bravour, man hat oftmals den Eindruck, als seien die Audiosignale nach der Bearbeitung deutlich phasenlinearer als vorher!  Natürlich ist dies nicht möglich, aber einzelne Elemente sind besser im Mix verteilt, Transienten sind deutlicher, ohne künstlich zu wirken. Resonanzen oder Maskierungen lassen sich auf eine Weise entzerren, wie sie es mir im Computer noch nicht untergekommen ist. Alleine das Herausfiltern von bestimmten maskierenden Frequenzen bringt einen wunderschönen transparenten Punch. Zugegeben, alles irgendwie auf die eine oder andere Art und Weise mit Plug-Ins möglich. Die faszinierende „Entspanntheit“, mit welcher der EQ1 seine Arbeit verrichtet ist allerdings immer wieder ein Genuss. Kräftige Färbungen vermisse ich zu keinem Zeitpunkt. Dafür habe ich andere Geräte.

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Fazit

Das 500er System hat zweifelsfrei eine lange Erfolgsgeschichte hinter sich. Und so sehr ich auch die Vielfalt der verschiedenen Module schätze, der EQ1 ist genau das was noch im Portfolio gefehlt hat. Anstatt bereits bekannte Designs zu kopieren, setzt der EQ1 auf seine eigene starke DNA und bietet Features, die es sonst nirgendwo im System gibt.  Selbst bei 19 Zoll Geräten muss man sich lange umschauen, bis man ein vergleichbares Feature Set erhält. Hier bewegen wir uns dann allerdings oftmals bei Mastering-Geräten, bei denen man deutlich tiefer in die Tasche greifen muss (angenommen man hat bereits ein Gehäuse). Diese Alleinstellungsmerkmale haben das komplette 500er Format, aus meiner Sicht, nachhaltig stark aufgewertet. Mich würde es nicht verwundern, wenn Neukunden einzig und allein wegen des EQ1 in das API Format investieren um dann anschließend weitere Module zu kaufen. Im Studioalltag erweist sich der EQ1 als vortrefflich flexibler Arbeitskollege und spielt klanglich in der obersten Liga. Seine persönliche Kaufentscheidung sollte man deswegen, neben dem Budget, einzig und allein von der eigenen Philosophie abhängig machen – benutze ich Outboard ausschließlich für markante Eingriffe, oder will ich flexibel arbeiten. Technisch ist der EQ1 ansonsten über jeden Zweifel erhaben. Man kann mit Fug und Recht behaupten: Michael Zähl und seinem Team ist mit dem EQ1 ein wirklich großer Wurf gelungen.

Plus

  • Klangqualität
  • Flexibilität
  • großer Parameterbereich
  • Ausstattung
  • Qualität der verbauten Komponenten

Preis

  • 1.899,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    verstaerker

    Danke für den Test, den ich noch nicht in Ruhe gelesen habe.
    Aber die Soundbeispiele angehört… kann es sein das beim letzten Beispiel die Benennung verwechselt ist? Denn das Dub Techno Original klingt viel besser.

  2. Profilbild
    Markus

    Ein Vergleich zum Hyperion würde mich interessieren, da die Features sehr ähnlich klingen. Hat Jmd mal beide zusammen gehört? Ich besitze den Hyperion und bin happy

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