Test: Zoom TAC-8, Thunderbolt Audiointerface

13. Juli 2015

Ganz schön auf Zack

Dass die Thunderbolt Schnittstelle für Audioanwendungen durchaus Vorzüge bietet, ist unbestritten. Die Interface-Lösungen mussten sich aber bisher mit einer, sagen wir mal, elitären Preisgestaltung arrangieren. Das scheint der Hersteller Zoom nun ändern zu wollen. Wir haben uns das Zoom TAC-8 daher einmal genauer angeschaut.

Das Zoom TAC-8

Das Zoom TAC-8

Überblick

Das Zoom TAC-8 bietet auf einer Höheneinheit acht Mikrofoneingänge, die als Kombobuchsen ausgelegt sind. Kanal 1/2 können auch hochohmige Instrumente aufnehmen, dafür ist jeweils ein Button vorhanden. Phantomspeisung kann in Viererblöcken für Kanal 1-4 und 5-8 zugeschaltet werden. Digital steht eine ADAT- und eine S/PDIF-Schnittstelle für weitere 10 Eingänge zur Verfügung.

Auf der Ausgangsseite stehen analog ein Main Output und acht Line Outputs bereit, auch ADAT und S/PDIF sind hier vorhanden, macht also 20 Ausgänge. Dazu kommen noch zwei Kopfhöreranschlüsse.

Gewandelt wird mit 24 Bit/192 kHz, bei der ADAT-Schnittstelle reduziert sich systembedingt die Kanalzahl bei höheren Einstellungen.

Anzahl der Ein-/Ausgänge

Anzahl der Ein-/Ausgänge

Auf der Rückseite befinden sich noch Ein- und Azsgänge für MIDI und Wordclock, über einen Schiebeschalter lässt sich das Interface in dem Stand Alone-Modus versetzen.

Forum
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    gaffer  AHU

    Ja genau, wieso gibt es eigentlich keine TB Lösungen für PCs? Es kann doch nicht sein, dass „Wir ham USB!“ hier die passende Antwort ist? Die Schnittstelle ist längst frei (gegen Zahlung der Lizenzgebühren naürlich)

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      Markus Schroeder  RED

      Es gibt Thunderbolt PCIe-Karten für PC-Tower zwischen €80 und €180.

      Bei Laptops etc. auch erst jenseits der €1000 Grenze.

      Während Mac-user solche Preise gewohnt sind, sind es PC User nicht und deshalb ist dort der Kleinste Gemeinsame Nenner tragend. USB & eSATA und evtl. Ethernet für NAS).

      Realistisch gesehen ist Thunderbolt auch wirklich nur für Audio (Latenzen) / Video (Datenduchsatz) und 3D (Multi-Bildschirm) -Anwender interessant und das ist halt die Minderheit, denke ich.

      Vielleicht haben auch deshalb USB-IF und Intel Type-C eingeführt, um die Kontaktängste zu mindern :D

      M.

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      hijack  

      Nun ja, die gäbe es schon :

      http://www.....id=4781#ov

      Allerdings stehen neue Prozessoren mit einem neuen Sockel an, da müssen erst die neuen Motherboards dafür kommen.

      DDR4 hat wohl auch noch etwas Startschwierigkeiten

      Dürfte wohl so ein paar Sachen im Umbruch sein in der PC-Welt zur Zeit. Deshalb wird wohl auch Thunderbolt etwas warten müssen. Vorallem bei den fertig konfektionierten PCs.

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        gaffer  AHU

        Ich kenne die Problematik, habe täglich damit zu tun. Was mich irritiert, immer wieder setzen sich (zum Teil zu Recht) so hingepfriemelte Lösungen durch. Als USB 2
        erschien, waren eine ganze Zeit lang USB 1.1 INtefaces dem neuen Standard überlegen, bis es irgendwann hinoptimiert wurde. Momentan gibt es auch Threads, die sich mit dem Abwenden von UAD vom PC Musikmarkt befassen, die sich ganz offensichtlich nicht mit einer minderwertigen USB Lösung abgeben wollen und diese schlicht kappen

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          TobyB  RED

          Hallo Gaffer,

          ich denke bei UAD werden da auch noch andere Gründe hineinspielen, die müssen sich ja zum Teil echt verrenken um ihr Zeug unter Windows performant fliegen zu lassen. Es gibt für Win7 von HP und Dell HW, allerdings sind die wie von Markus geschrieben jenseits der 1000€ und ich bezweifele das sich die Kollegen Pizzableche ins Studio stellen, schön flach alles auf einer tiefen 19“ HE ;-) Spass beiseite, ich denke Apple wird hier a) Betriebssystem bedingt und durch die Anzahl an Einheiten die sie einkaufen, schneller von den Zulieferern erhört. Ich hoffe das TB das Schicksal von FW erspart bleibt.

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    Heiner Jürs  

    mich wundert, dass USB 3.0 von den Herstellern so sparsam genutzt wird. Wer PC-Leuten ein performantes System zur Verfügung stellen will, kann das mit USB 3.0 recht gut.
    Immerhin RME hat was im Angebot …

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