Test: Zoom U-24, U-44, Handy Audiointerfaces

Übersicht U-44

Das U-44, 4x4 Interface

Das U-44, 4×4 Interface

Bis auf die Farbe ist die Bedienoberfläche identisch mit dem U-24. Auch MIDI, USB und DC In unterscheiden sich nicht. Spannend wird es auf der Gegenseite, wo sich hinter einer Plastikabdeckung ein Anschluss für die Kapseln der Zoom H-Serie verbirgt.

Der H-Serie Anschluss

Der H-Serie Anschluss

Dadurch erweitert sich das U-44 auf ein 4×4 Interface. Folgende Kapseln sind im Moment kompatibel:

  • XYH-5, hier arbeiten zwei stoßgelagerte X/Y-Kapseln im 90° Winkel. Das Stereomikrofon verträgt einen Maximalpegel von 140 dB
Die XYH-5 Stereokapsel

Die XYH-5 Stereokapsel

  • XYH-6, diese X/Y-Lösung kann den Winkel zwischen den Mikros von 90° auf 120° ändern
Die XYH-6 Kapsel mit optionaler ECM-3 Verlängerung

Die XYH-6 Kapsel mit optionaler ECM-3 Verlängerung

  • MSH-6, mit dieser Kapsel werden M/S-Aufnahmen möglich
Die MSH-6 Kapsel

Die MSH-6 Kapsel

  • EXH-6, erweitert das Interface um zwei zusätzliche Mic/Line-Eingänge mit Pad
  • SGH-6, bietet ein Richtrohr für das Interface
Das EXH-6 Richtrohr und die zusätzlichen Preamps SSH-6

Das SGH-6 Richtrohr und die zusätzlichen Preamps EXH-6

  • SSH-6, hier werden zu der Hauptrichtung noch stereo die Seiten aufgezeichnet, M/S als Richtrohr
SSH-6, Sonderfall M/S Richtrohr

SSH-6, Sonderfall M/S Richtrohr

Die H-Serie Kapseln sind eine großartige Möglichkeit, um Funktion und Einsatz des U-44 zu erweitern. Aber auch ohne diesen Slot kann das Interface mit vier Kanälen benutzt werden. Dafür stehen an der linken Seite S/PDIF Ein- und Ausgänge in Optical und Coaxial zur Verfügung. Über einen Schiebeschalter wird der gewünschte Eingang ausgewählt, unabhängig davon führen beide digitalen Ausgänge das Main Out-Signal.

Die vollgepackte linke Seite des U-44

Die vollgepackte linke Seite des U-44

Doch damit nicht genug, das U-44 kann auch standalone als AD/DA-Wandler oder Mikrofonvorverstärker arbeiten. Die Samplingrate wird dabei entweder vom externen Gerät vorgegeben oder aber das U-44 fungiert als Master mit 44,1 oder 48 kHz.

Forum
  1. Profilbild
    gaffer  AHU

    Finde ich auch einen guten Ansatz. Theoretisch kann ich mit dem iPhone, einem Micro und dem Interface zu einem Alphornbläser fahren, diesen zwei Tracks tuten lassen und die daheim in die DAW integrieren.

    Ich glaube ClassCompliant wird grundsätzlich von jedem OSX unterstützt, das ist ja der Vorteil. Treiber werden irgendwann nicht mehr weiter entwickelt dann kannste die Kiste einsalzen.

    • Profilbild
      Armin Bauer  RED

      Tja, manche kriegen´s hin, manche nicht.
      Du weisst ja, mein altes MoTu 828, erste Generation spielt immer noch, auch unter 10.11.6

  2. Profilbild
    TobyB  RED

    Hallo Armin,

    ich hab für die Superbooth noch ein U 24 ergattern können, für einen sehr schmalen Taler. Da bin ich mal gespannt ob das Ding noch tauch hat. Momentan kommt es mir so vor das es kaum noch mobile Audiointerfaces gibt, die sowohl Line Signale als auch Mikro können und wenn dann so Dinger wie 1 Kanal. Was eigentlich ein Witz ist. Und ein Tascam DR 70 so gut wie es auch sein mag, muss halt unter die DSLR, was dann wieder ein Stativ nachsichzieht, weil die ganze Mimik lastig wird.

    • Profilbild
      Armin Bauer  RED

      Hi Toby,

      das Zoom F1 würde mir noch einfallen, ist durch die Kapseln der H-Serie entsprechend flexibel.

      Grüße Armin

  3. Profilbild
    NosfertoX

    Im Gegensatz zur Herstellerangabe arbeiten das Zoom 44 auch einwandfrei mit „Reason 10“ unter Windows zusammen.

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