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Zum 303-Day zeigt Roland die TB-303 Bass Line – in der Cloud

3. März 2019

Was für eine "Überraschung"

Das Thema 303 nimmt einfach kein Ende. Hardware-Clones und Software-Emulationen stehen nach wie vor hoch im Kurs, da verwundert es kaum, dass zum 303-Day (also dem 3. März) der Roland TB-303 Software-Synthesizer vorgestellt wird – wenn auch nur in der wenig geliebten Roland Cloud.

Zum Original brauchen wir an dieser Stelle wohl nicht viel zu sagen, sondern verweisen dann doch lieber auf die entsprechenden Amazona-Artikel zum Acid-Klassiker.
Für die Roland TB-303 Software greifen die Japaner auf ihre bewährten ACB-Technologie zurück, die auch in der Boutique-Version TB-03 zum Einsatz kam. Beim Interface hat man sich jedoch zu ein paar Änderungen entschlossen, trotzdem bleibt die grundsätzliche Bedienung dem Original treu. Neben den Preset-Browser, der die 64 Pattern des Sequencers und 64 Sound-Patches verwaltet, fallen auch acht Variation-Tasten sowie Shuffle- und Scale-Regler ins Auge.


In einem Edit-Fenster kann ein erweiterter Sequencer-Editor geöffnet werden, in der Noten, User-definierte Scales, Accents, Slides, Pitch Manipulation und mehr visuell dargestellt werden. Der Tonumfang umfasst hier sechs Oktaven. Random- und Generate-Funktionen dienen als Inspirationshilfe.


Es gibt fünf neue Play Modes: Forward, Reverse, FWD&REV, Invert und Random. Mit einem „Secret Panel“ kann mit Parametern wie VCF Trim, Vintage Condition Master Tune auf den Gesamtklang Einfluss genommen werden. Außerdem gibt es ein Distortion und ein Tempo-synchrones Delay.

Die Roland TB-303 Software ist nur mit einem Abo der Roland Cloud verfügbar.

Die All-New Key-Features der Roland TB-303 Software

• 64 patterns per bank
• 64 patches per bank
• 8 variations per pattern
• 48 preset patches and 32 preset patterns included
• New graphic edit window for step input, pattern edit and pattern creation
• Circuit modification via the new VCF Trim, Vintage Condition, and Master Tune knobs
• Condition knob adjusts the age and condition of the virtual hardware
• Tone knobs for tuning, cutoff frequency, filter resonance, filter envelope, envelope decay, and accent
• Effects control for overdrive and delay with tempo sync
• Pattern drag and drop of MIDI/audio data to DAW
• 5 play modes: Forward, Reverse,  Fwd & Rev, Invert, and Random
• 6-octave spread (C0 to C6)
• Position locking to DAW

Rechts oben mit geöffnetem Effektpanel

Preis

  • Cloud-Abo
  • 1 Monat: 21,- Euro
  • 1 Jahr: 210,- Euro
  • 2 Jahre: 370,- Euro
  • 5 Jahre: 845,- Euro
Forum
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      Ashatur  AHU

      Oh Mannomann… Ich verstehe es auch nicht, andere Firmen werden wegen des Designs belangt und sie hauen nur Digital raus…. Bevor Roland auf den Zug aufspringt brauch es wohl noch ein paar Statements von Behringer!!

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      Soundreverend  

      Bin hin- und hergerissen, ich oute mich mal als Roland Cloud Abonnent :) Und Besitzer eines Hardware System 8, den ich echt klasse finde. Und mit der Cloud kann ich die Sounds vom System 8 mit dem Cloud-Plugin nutzen und ihn als Controller nutzen, dazu das Plugin als Librarian… eigentlich ne Runde Sache.

      Allerdings ist die Online Registrierung jede Woche wirklich etwas nervig. Dann aber wieder kann man die Plugins auf mehreren Rechnern installieren. Nach einem Jahr kann ich mir 2 Plugins aussuchen, die dann „mir gehören“, also auch nach Kündigung des Abos genutzt werden können. Was auch immer das bedeuten mag, hab noch kein Jahr voll.

      Wenn das allerdings bald alle machen würde ich mir etwas anderes überlegen müssen. Ableton Live z.B. als Abo wäre ne Katastrophe.

      Ne TB-303 brauche ich persönlich nicht. Aber z.B. das SRX Keyboard Plugin ist klasse. Und das ganze für gute Flaschen Wein im Monat :D

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      Dacci Pucci  

      Du musst Dich nicht anmelden, weißt vorher, was Du bekommst und kannst jederzeit kündigen – Was genau ist da jetzt die Falle?

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    anttimaatteri   1

    Also mich kann man ja jagen mit Abosystemen, ich wusste allerdings auch nicht, daß ROland anbietet, daß man nach einem Jahr 2 Plugins wirklich im BESITZ hat. Dazu noch selber ausgewählte (vorausgesetzt da findet seitens Roland nicht irgeneine Vorauswahl statt^^).
    Das macht die Sache dann eigentlich wieder recht akzeptierbar (erst recht mit Roland Hardware), falls man sich laufende Abokosten leisen kann.
    210EURO für ein Jahr macht demnach knapp über 100Euro pro Plujgin, daß man sich auswählen darf. Das sind keine exorbitanten Unterschiede zur Konkurrenz im Einzelverkauf, eher sogar noch günstiger.
    Die Sache mit Hardware-Plugout-Plugin-Controller ist auch nicht zu verachten. Es ist ja nicht so, daß Roland hier soundtechnisch eine lame duck war/ist.^^

    Das einzige Argument, was dann noch bleibt, um das Abo kritisch zu sehen – und nicht zu wollen^^ – ist, ob man sich dann wirklich im Vergleich ohne Roland Cloud Abo zwanghaft 2 Plugins pro Jahr kaufen würde. Ich bin mir aber sicher, daß es etliche Menschen gibt, die das – das hoarden – sowieso tun^^.

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      Basicnoise  

      Nur dass man dann innerhalb dieses Jahren sicher doch noch andere Plugins benutzt und dann „abhängig“ wird.
      Ich mag das Abomodel nicht. Macht vielleicht Sinn für Leute, die wirklich Geld mit Musik verdienen. Den Juno als Plugin hätte ich längst gekauft, wenn man nur könnte. Der klingt tatsächlich super. Aber eben nicht 20 Euro/Mon super.

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      Atarkid  AHU

      Ich hasse diesen Roland-Abo-Kram, aber wenn man vorher schon weiß, welche Plugins man gerne haben möchte, ist das vielleicht nicht der schlechteste Deal. 185,- € kostet das Jahresabo, richtig? Dafür dann 2 Plugins nach Wahl scheint mir auch ganz ok zu sein. Hätt ich nen System-1 oder 8 würd ich mir das sicherlich auch überlegen…

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    dubsetter  

    auch kein abo fan ,und dann auch
    zu teuer, meiner meinung nach.

    man bekommt ja die tb3 als hardware
    teilweise schon für unter 200,- gebraucht

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    penishead  AHU

    Wenn ich mir einen Kommentar erlauben darf zu diesem Thema: das markiert nun den absoluten Tiefstand seitens der Firma Roland.

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    lectrolurch  

    Gott oh Gott „und ewig grüßt das Murmeltier…“

    Kommt mir vor als will mich da jemand verarschen.

    Gibt es nichts anderes als ein Leben lang in aufgewärmter Erbsensuppe zu löffeln?
    Rebirth war Mitte ’90, wenn ich mich recht erinnere.

    Ich verstehe langsam nicht mehr wie eine Redaktion so etwas guten Gewissens veröffentlichen kann.

    (Aber die Graphik ist gut gelungen, muss man schon sagen ;o)

  5. Profilbild
    patchpoint  

    Selten so gelacht Roland.
    Was ist nur los mit denen?
    Ich weiß Bescheid. Wir müssen nur lange genug warten bis irgendeiner einen
    neuen Trend setzt mit irgend so einer Roland Maschine die in den Läden nur noch zu Dumpingpreisen verscherbelt wird und dann, ZACK! Gibts bald ne Loveparade 4.0 und lauter Raver die zu oder auf Acid tanzen.
    Warum können die uns nicht mal so richtig eins einschenken mit ihren Ingenieuren???
    Sie denken zu viel glaube ich…

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    holiman

    Ich verstehe nicht warum die 303 nicht als echte analoge Roland Neuauflage für einen
    kleinen Preis angeboten wurde ? Stattdessen haben wir hier eine Emulation. Ein Rückschritt.

    Das wäre für Roland sicher eine gute Werbung: Echte analoge 303. Original und bezahlbar für 350,-
    Meines erachtens ist die 303 keine aufwändige Schaltung, die teuer in der Herstellung wäre.

    Für mich scheiden sich beim Abomodell die Geister. Für mich uninteressant .

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      Altered  AHU

      das wäre ein logischer Schritt… ich finde man sollte eh etwas nach vorne schauen, Acid-Techno ist fett ja…. als wäre so eine 303 der einzige synth der bei aufgepeitschter Resonanz die Raver zum tanzen bringt….???

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