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Test: Moog, Moogerfooger MF-105 MuRF, Sequenced Filtermodul

Moog Moogerfooger MF

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Der “Multiple Resonance Filter Array” ist der neueste Spross der Moogerfooger Serie, den man als facettenreiches Bodentreter-Bassgitarrenpieler-Synthesizer-Flanger-Phaser-Filterstepsweep-Effekt ansehen kann.

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Das ist mir nämlich alles zu Ohren gekommen in der Woche, in der ich dieses Gerät getestet habe. Kaum ausgepackt schraubt man das Gerät per Mono-Audioeingang und wahlweise Stereo- oder Monoausgang in sein Setup, und schon gibt man ausgebrannt geglaubten Softsynths neues Leben durch lebendig wabernde bis hackende Pattern, die streng taktischen Metren folgen oder auch quasi zufällig die Amplituden der Bandfrequenzen ansteuern.

Nach dieser scheinbar verworrenen Einleitung braucht es einen klärenden Test.

Bedienelemente/Verarbeitung

Wie in der Titelabbildung zu sehen, ist das Gerät übersichtlich aufgebaut und macht nicht nur auf dem Foto einen stabilen Eindruck. Die Abmessungen betragen 229 x 140 x 78 mm. Damit besitzt das Gerät eindeutig Schrauberqualitäten, zumal die im alten Moog-Stil gehaltenen Bedienelemente ein absolut griffiges Gefühl geben und auch kombinierte Drehbewegungen mit viel Druck im Anschlag die gezackten Knöpfe nicht zum Wackeln bringen.

Lediglich die chromfarbenen Amplitudenregler der einzelnen Bandfrequenzen neigen bei heftigen im-Takt-fade-Orgien ein wenig aus dem Leim zu geraten. Aber mit ein bisschen Lötzinn und dem entsprechenden Kolben lässt sich die Stabilität verbessern. Der An/Aus-Schalter ist stabil und kann getrost mit dem Fuß bedient werden. Wer das Gerät jedoch richtig nutzen will, sollte es in handgreifbarer Nähe platzieren. Zu regeln gibt es OUTPUT, damit lässt sich der Ausgangspegel bei aktiviertem Effekt einstellen; DRIVE, betätigt die gute analoge Schaltung im Sättigungspegel; MIX stellt bei aktiviertem Effekt den Effektanteil ein; RATE kontrolliert die Frequenz des LFOs und der Pattern, und ENVELOPE bestimmt die Form der Hüllkurve des Amplitudeneinsatz eines Bandpassfilters. ANIMATION ist ein Rasterpoti, mit dem man das Pattern einstellen kann, durch das die 8 Bandpassfilter mit 200, 300, 450, 675, 1000, 1500, 2200, 3400 Hz Mittenfrequenz getriggert werden.

Die Anschlüsse des MuRF

Die Anschlüsse des MuRF

Mit dem Schalter BANK kann man zwischen Bank A und B/LFO wählen. Damit schaltet man zum einen zwischen den beiden 12 Pattern großen Bänken um, zum anderem die Steuerung des “Resonant Frequency Shift”. Diese Steuerung gehört zu den …

Klangbeispiele

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