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Amazona.de Autor Lothar Trampert: 10 Alben, die mich geprägt haben

9. Juli 2022

Amazona.de Autor LOTHAR TRAMPERT: 10 Alben, die mich geprägt haben

Was mit 15 kein Problem ist, wird mit zunehmendem Alter absolut unfair: Zehn Lieblings-Alben zu nennen bedeutet dann nämlich, mindestens 90 weitere unerwähnt zu lassen. Hier eine kleine Auswahl des Soundtrack of my life, in dem schon ganz früh Gitarren eine große Rolle gespielt haben. Und eine Menge Live-Musik.

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THE ALLMAN BROTHERS BAND: AT FILLMORE EAST (1971)

Wenn man Blues, Southern-Rock, sahnige Gitarren-Sounds und den großartigen Gitarristen Duane Allman liebt, dann ist dieses unglaublich intensive Album, das wirklich ein echtes Live-Erlebnis im Abhörzimmer ermöglicht, ein absolutes Muss. Das Doppelalbum gibt’s übrigens auch in einer 5.1-Version für Surround-Fans. Hier wurden jedenfalls Sound-Marken gesetzt, was das Phänomen Gibson-Gitarren @ Marshall-Amps angeht. Und Duane Allman und sein gitarristischer Mit- und Gegenspieler Dickey Betts zeigten, was mit zwei Sechssaitigen in einem traditionellen Rock-Format so alles möglich ist. So gut waren die Allman Brothers danach nie wieder. Die Nachfolge des bereits 1971 verstorbenen Duane Allman war eigentlich erst 1999 in trockenen Tüchern, als Derek Trucks Band-Mitglied wurde und er zusammen mit Warren Haynes diese Institution des Southern-Rock wieder aufblühen ließ. Die DVD der Allman Brothers Band ,Live At Beacon Theatre‘ (2003) dokumentiert ihr geniales Zusammenspiel – und bescherte mir als Fan dieses wohlige Gefühl, wieder zu Hause zu sein.

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JIM HALL: LIVE! (1975)

Eines der schönsten und spannendsten Gitarren-Trio-Jazz-Alben aller Zeiten. Hier hört man, wo Scofield, Metheny und Co. gelernt haben. Und hier lernt man, dass man über die bravsten Standards extrem eigenwillig improvisieren kann – mit fettem Handschuhton. Über die Website artistshare.com sind exklusiv Vol. 2-4 dieses beeindruckenden Live-Albums erhältlich, die er in Eigenregie veröffentlicht hat. Unglaubliche Musik, wunderschön, einzigartig. Ein Muss für Jazz-Gitarristen!!!

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ATOMIC SWING: A CAR CRASH IN THE BLUE (1993)

Die schwedische Rock-Band Atomic Swing tauchte 1993 aus dem Nichts auf – und haute mich mit ihren eigenwilligen Melodien einfach um: Denn ihr Debüt ,A Car Crash In The Blue‘ war eine einzige Hit-Sammlung, die aber nur in ihrer Heimat wirkliche Anerkennung fand. Es folgten 1994 ,Bossanova Swap Meet‘, drei Jahre später ,Fluff‘ – und dann die Auflösung der Band. Zehn Jahre später fanden Sänger & Gitarrist Niclas Frisk, ein begnadeter Songwriter, und seine Mitmusiker Micke Lohse (kb), Henrik Berglund (dr) und Petter Orwin Dahlström (b) wieder zusammen und sind bis heute aktiv. Ihre Song-Klassiker der ersten beiden Alben sind nicht zu toppen.

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DAVID BOWIE: DAVID LIVE AT THE TOWER OF PHILADELPHIA (1974)

David-Bowie-Fan bin ich seit ,Heroes‘ und ,Low‘ (1977) und seine Rock’n’Roll-Phase lernte ich erst danach kennen – mit ,David Live‘. Bowie traute ich anfangs nicht so ganz über den Weg: Ich kannte seinen Namen seit ich zwölf war, denn einer seiner Songs war auf meiner allerersten LP ,England’s Top Pops‘ (1973) zu hören, einer dieser Low-Price-Coverversion-Compilations ohne Interpretenangabe. Bowie war für mich ein einziges Mysterium. Er sie es war unfassbar und auf jedem Foto sah er anders aus. Dann entdeckte ich irgendwann dieses ,David Live‘-Album bei Musik Reisser in Trier – ein Rock-Knaller des gewandelten ,Ziggy Stardust‘/,Aladdin Sane‘-Weirdos, der hier jetzt einmal durchatmete um dann zum ,Young American‘ zu mutieren. Auf diesem ersten Bowie-Live-Album waren/sind u. a. ein hervorragend solierender Earl Slick (g) und der überragend agierende Bassist Herbie Flowers zu erleben. Von Sideman Earl Slick habe ich gelernt, dass eine E-Gitarre im Solo auf jeden Fall zu laut sein muss, im Mix ganz vorne stehen sollte, so wie die Gesangsstimme des jeweiligen Arbeitgebers. Gerade das zeichnete den eigenwilligen Sound dieses überragenden Live-Mitschnitts aus – und wurde bei einer späteren CD-Re-Re-Release zeitgeistig glattgebügelt. Der Tower-Trip durch ,1984′, ,Moonage Daydream, ,Sweet Thing‘, ,Changes‘, ,Suffragette City‘, ,Aladdin Sane‘ mit dem unglaublichen Piano-Solo von Mike Garson war schon großartig.

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JOHN SCOFIELD: LIVE (1977)

Ein immer noch bei vielen Fans unbekanntes Scofield-Album ist das beim deutschen Label Enja erschienene Frühwerk von Mr. Inside/Outside, auf dem der Gitarrist mit bluesig angezerrtem Ton seine BeBop-Lines abfeuert, wunderbare Balladen spielt – und das mit einem akustischen Jazz-Trio um den Pianisten Richie Beirach, Bassist George Mraz und Drummer Joe LaBarbera. Weltklasse-Jazz hört man hier, wie auch auf dem Studio-Nachfolger ,Rough House‘ (1978), nach dem sich John Scofield dann eine ganze Zeit lang auf das Trio-Format konzentrierte. Ebenfalls absolut hörenswert: ,East Coat Blowout‘ von 1991, wo Scofield zusammen mit der WDR-BigBand zu hören ist. Originell sind auch ,Quiet‘ (1996), eingespielt mit Nylonstring-Akustikgitarre und natürlich das neue Album ,Solo‘ (2022). John Scofield ist wirklich einer meiner Lieblingsmusiker, außerdem ein Interview-Partner mit helgischem Humor.

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ROXY MUSIC: ROXY MUSIC (1972)

In einer TV- Sendung von Radio Bremen, dem „Musikladen“, sah und hörte ich sie zum ersten Mal und war sofort fasziniert. Roxy Music! Am 16. Juni 1972 war ihr Debüt-Album ,Roxy Music‘ erschienen, ein knappes Jahr später (Ausstrahlung: 30. Mai 1973), ich war noch nicht mal zwölf Jahre alt, erlebte ich diese Band um Bryan Ferry, Brian Eno & Co. am von der ganzen Familie genutzten PC-Monitor-Vorläufer „Fernsehapparat“, wo man nie mal alleine und in Ruhe was gucken konnte. „Wie sehen die denn aus? Nein! Und die Haare …!“ Ich war fasziniert: Bryan Ferry mit Glitzer-Pailletten-Jacke, Phil Manzanera mit Sternenbrille und roter Gibson Firebird mit sägendem Kniedel-Solo, Saxophonist Andy Mackay plus der weirde Synthesizer-Mann von einem anderen Stern, Brian Eno, spielten ,Virginia Plain‘. Das war meine endgültige Dauerkarte in die wunderschön bizarre Welt von T.Rex, David Bowie, Velvet Underground, ein bisschen Alice Cooper und eben ganz viel Roxy Music. Als 2018 das Debüt-Album mal wieder neu aufgelegt wurde, war insbesondere das große 3 CD+DVD-Boxset mit ganz viel unbekanntem Material und einem 136-seitigen Buch die Offenbarung. Getoppt vom Album selbst, allerdings neu abgemischt von Steven Wilson, in 5.1-DTS- und -Dolby-AC3-Sound. „Mit 21 Jahren wurden meine musikalischen Träume wahr und ich durfte dieses Album mit diesen wahnsinnig talentierten und einzigartigen Musikern aufnehmen“, kommentierte Gitarrist Phil Manzanera das Debüt ,Roxy Music‘ einmal. „Es war eine magische Zeit – und magische Musik.“ Und für mich erst.

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CARLOS SANTANA & JOHN McLAUGHLIN: LOVE DEVOTION SURRENDER (1973)

Für mich definitiv eine der wichtigsten Gitarren-Platten der 70er-Jahre! ,Love Devotion Surrender‘ liefert hypervirtuose, geniale, sehr John-Coltrane-inspirierte Improvisationsmusik von zwei meiner Lieblingsmusiker, von denen ich noch jede Menge Musik empfehlen könnte. Zum Beispiel John McLaughlins frühe Aufnahmen mit The Tony Williams Lifetime, ,Emergency!‘ (1969) und ,Turn It Over‘ (1970), und von Carlos & Santana ,Lotus‘ (1974), das die ganz heiße Seite des Latin-Rock-Gurus präsentiert, in jazzig- trippigen Psychedelic-Improvisationen, die zeitlose Gitarren-Highlights sind. Ihre Zusammenarbeit bei ,Love Devotion Surrender‘ war ein einzigartiger Glücksfall, wenngleich einige Santana-Fans nicht viel mit diesem Jazz-Rock-Ausflug anfangen konnten. Dabei ist dieses Album extrem abwechslungsreich und deckt von zwei ruhigen Duo-Balladen (,Naima‘ und ,Meditation‘) bis zum knapp 16-minütigen, genialen orchestralen Gekniedel von ,Let Us Go Into the House Of The Lord‘ ein breites Spektrum ab. Zur Band gehörten neben den beiden Gitarristen Larry Young (p/org), Doug Rauch (b), Jan Hammer (org & dr) sowie die Drummer/Percussionisten Billy Cobham, Don Alias, Mike Shrieve, Mingo Lewis und Armando Peraza. ,Love Devotion Surrender‘ ist ein Energiepaket!

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HERMAN BROOD & HIS WILD ROMANCE: LIVE AT ROCKPALAST 1978 + 1990 (2019)

Keinen anderen Musiker habe ich so oft live gesehen wie den Sänger & Pianisten Herman Brood. Zusammen mit seiner Band Wild Romance hat der der einzige echte Rock’n’Roller Europas in den 80ern oft drei, vier oder fünf Nächte hintereinander im ausverkauften Kölner Luxor gespielt. Herman Brood war ein Erlebnis, eine Urgewalt und manchmal auch ein drogenbedingtes Drama auf der Bühne. Er liebte Blues, Jazz, Soul, Rock & Roll, war auch als Maler, Autor und Schauspieler aktiv und hatte eine unglaubliche Energie. Nur gegen seine diversen Süchte kam er nicht mehr an, und im Juli 2001 setzte Herman Brood seinem Leben durch einen Sprung vom Dach des Amsterdamer Hilton-Hotels ein Ende. Brood hatte viele Fans unter Musikern: Ex-Pixies-Sänger Frank Black widmete ihm sein Album ,Bluefinger‘, und U2 erinnerten bei ihrem Kölner Konzert am 12.07.2001 an ihn.
Bei Herman Broods Rockpalast-Auftritt am 09.12.1978 in der Westfalenhalle Dortmund gehörten der großartige Danny Lademacher (g) sowie Freddi Cavalli (b) und Ani Meerman (dr) zur Band, die 24 Tracks der gerade erschienenen Alben ,Shpritsz‘ und ,Cha Cha‘ abfeierten: ,Hit‘, ,Rock & Roll Junkie‘, ,Saturday Night‘, ,Doin‘ It‘, ,Dope Sucks‘, ,Skid Row‘, ,Never Enough‘ … alles schnelle, kurze, packende Songs. Fast genau zwölf Jahre später spielten Herman Brood & His Wild Romance in der Kölner Live Music Hall (11.12.1990) in meiner Nr.1-Besetzung: dem großartigen Gitarristen David Hollestelle jr., Roy Bakker (dr), Ivo Severijns (b) und The Bombitas, aka Lies Schilp & Inge Bothond (voc).

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TERJE RYPDAL: ODYSSEY (1975)

Der Norweger Terje Rypdal ist für mich der vielleicht eigenständigste europäische Gitarrist. In seiner Musik schwingen Einsamkeit, Weite, Tiefe und Dunkelheit seiner nördlichen Heimat mit. Perfekter Einstieg für Neu-Entdecker: Die Doppel-LP ,Odyssey‘, Rypdals bahnbrechendes sechstes ECM-Album. 1975 gehörten neben Rypdal (guitar, string ensemble, soprano sax) noch Torbjørn Sunde (trombone), Brynjulf Blix (organ), Svein Christiansen (drums) und der fantastische Sveinung Hovensjø am „6 & 4 string fender bass“ zur Band. Leader Rypdal steht im Fall von ,Odyssey‘ eigentlich nicht permanent plakativ im Vordergrund – da spielt die Atmosphäre. Sein akkordisches Spiel mit teils schrägen Quart-Voicings ist vordergründig unaufdringlich, Band-dienlich – dabei aber unheimlich kraft- und stimmungsvoll. Und wenn er als Solist zu hören ist, dann meist als Singlenote-Lead-Spieler mit verzerrtem Ton, WahWah, etwas Raumeffekt. Rypdal spielt unglaublich schöne, traurige Melodien, oft mit eingefadeten Tönen (Violining) und eigenwilliger Rauhheit und Dramatik. Und wo manche Licks fast unbeholfen und etwas steif klingen, überrascht immer wieder die Unberechenbarkeit dieses Gitarristen, der, wenn es sein muss, auch schnellere Tempi beherrscht und Mahavishnu-mäßig nach Öl bohren kann. Rypdals Solo in ,Ballade‘ ist ein großartiges Stück eigenwilliger Rock-Gitarrenmusik, sein Intro zu ,Darkness Falls‘ erinnert an John Coltranes späte Aufnahmen, ,Better Off Without You‘ täuscht mit verspielten Changes eine kleine Fusion-Nummer an und wird dann aber zu einem ganz eigenwilligen Gemälde mit Fuzz-Bass (vermutlich dem Fender VI), ,Over Birkerot‘ transportiert ProgRock-Monumentalismus, Free-Energie, einen HiSpeed-Groove und Interaktion hoch drei gleichermaßen. Wer hat nach ,Odyssey‘ noch so gespielt zwischen Jazz und Rock? Wer hat so dreckige und gleichzeitig schöne Gitarrentöne in die intellektuelle Welt des neuen Jazz gebracht? Rypdal hat den Blues des Nordens erfunden, eine Musik mit Emotion, Kraft, Sex. ,Odyssey‘ ist für mich die europäische, weiße Version von Miles Davis‘ ,Bitches Brew‘. 2012 erschien mit dem 3 CD-Set ,Odyssey: In Studio & In Concert‘ das komplette Original-Album plus Live-Aufnahmen von 1976. Spannend!

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JIMI HENDRIX: AXIS: BOLD AS LOVE (1967)

Von Jimi Hendrix kann ich eigentlich alles empfehlen, was von ihm autorisiert bis 1970 erschienen ist. Ein guter Einstieg ist sein zweites Album ,Axis: Bold As Love‘, denn hier hat er die Studiotechnik extrem ausgereizt und sie, neben dem Gitarrenspiel und seinem Songwriting als drittes „Instrument“ etabliert. Ein sehr plastisches, raumfüllendes und abwechslungsreiches Album, das auch viel über die stilistische Offenheit der britischen Musikszene in der zweiten Hälfte der 1960er-Jahre aussagt. Wer den Live-Einstieg bevorzugt, kann Hendrix sogar auf Video genießen: ,Jimi Plays Monterey‘ (1967), ,Band Of Gypsys‘ (1969/70) und ,Jimi Hendrix In Woodstock‘ (1969) zeigen drei sehr unterschiedliche Band-Besetzungen und musikalische Ansätze. Und noch ein Tip: ,If 60’s Were 90’s‘ (1994) von Beautiful People ist das intelligenteste Hendrix-Sample/Cover-Album überhaupt. Entdecken!

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Forum
  1. Profilbild
    Jan Steiger RED

    Schöne Liste, Herr Kollege <3
    Vor allem Terry Rypdal hast du wundervoll charakterisiert. Ich bin erst durch "Chaser" auf ihn aufmerksam geworden, seitdem ist der aber von meiner Playlist nicht wegzudenken.

    • Profilbild
      PALEBLUEICE RED

      Danke, Jan! Das freut mich! Gerade habe ich mir deine Liste angesehen und einige Namen entdeckt, die bei mir definitiv in der Top 100 wären. Exakt deine Mussorgski-Aufnahme besitze ich auch, aber bei den Klassikern wären bei mir Anton Bruckner und Charles Ives weiter vorne. Irgendwo neben Steve Lukather, Jeff Beck, Tommy Bolin und, und, und ;-)
      Schönen Abend!

    • Profilbild
      PALEBLUEICE RED

      Auf jeden Fall! Und bei ,Black Is Gold‘ von by Wu Tang vs. Jimi Hendrix hört man deutlich raus, dass die Produktion zwanzig Jahre jünger ist. Danke für den Weiterhörtipp!

      • Profilbild
        monoman

        Gerne! Auch nicht mehr ganz fresh, aber ein bissl frischer wie du ja auch sagst.

        Dann noch die Jimi Hendrix in Jazz, ist ganz nett, halt ne Compilation. Gibt’s ne ganze Reihe von Bowie bis Zeppelin.

  2. Profilbild
    Fredi

    Hallo Lothar / Paleblueice,

    als „alter“ Hendrix-Fan habe ich vor vielen Jahren natürlich Dein Buch über ihn mit großem Interesse und Genuss gelesen.
    Deine Liste teile ich zumindest bezüglich der Personen Scofield, Rypdal und Hendrix. Die Alben hätte ich anders gewählt, z.B. halte ich die späteren Rypdal-Alben für noch besser und fand ihn live in den 80ern genial.
    Bei den anderen Künstlern bin ich eher weniger dabei (z.B. bei Bowie, Roxy Music oder John McLaughlin), ich hätte eher Eric Johnson, SRV, DiMeola oder ähnliche dazu genommen.
    Aber Geschmäcker und Sozialisationen sind eben oft doch sehr verschieden. Auch bei Gitarristen…

    Gruß
    Fredi

    • Profilbild
      PALEBLUEICE RED

      Hallo Fredi,
      klar, da sind die Geschmäcker unterschiedlich. Und Terje Rypdal habe ich eben als ca. 15-Jähriger mit ,Odyssey‘ entdeckt – und ich fand keine Aufnahme danach besser. Kann aber gut verstehen, wenn man das anders sieht, hört, fühlt.
      Mein Hendrix-Buch soll übrigens im Herbst/Winter neu erscheinen – überarbeitet, ergänzt und mit Fotos. Von dem Thema kam ich nicht los, und vor anderthalb Jahren hat es mich wieder gepackt …

      Schönen Abend,
      Lothar

  3. Profilbild
    monoman

    Von Roxy Music gefällt mir „For your Pleasure“ sehr gut. Die ist schon auch sehr experimentell, wenn man bedenkt was danach kam.

  4. Profilbild
    gaffer AHU

    Bowie, Roxy, Hendrix, Rypdal, McLaughlin. Bin ich auch voll dabei. Wobei ich Rypdal irgendwie vergessen habe die letzten Jahre. Odyssey steht aber als Vinyl hier irgendwo rum. Und digital auf der Festplatte.

  5. Profilbild
    Organist007 AHU

    Jaaa, da lacht mein Herz (bin Jahrgang 61).

    David LIVE, Carlos und John, Terje Rypdal Odyssey, Roxy music (mit ENO), alles meine Heroes !!!

    David live ist DIE liveplatte schlechthin, direkt aus dem Mischpult, was für eine band !!!
    Mike Garson !!
    Bin auch erst mit HEROES zu bowie gestoßen, dann LOW und den ganzen Katalog zurück.

    Und auf McLaughlin/Santana ist natürlich der späte Larry Young zu hören, der der Orgel völlig neue Töne und sounds entlockte.

    Odyssey ist übrigens meine Lieblingsplatte von Rypdal, ein Meisterwerk !
    (Gilmour für Fortgeschrittene :-))

    habe rypdal 3x live gesehen, jedesmal ein Hammer, der alte Grantler aus dem Norden.

    Scofield live ist auch wunderschön mit der Richie beirach komposition „Leaving“.

    • Profilbild
      PALEBLUEICE RED

      Freut mich, dass der Artikel dir gefallen hat – auch wenn ich anscheinend nichts Neues für dich liefern konnte. Dafür ist deine Terje-Rypdal-Anmerkung „Gilmour für Fortgeschrittene :-))“ aber absolut preisverdächtig, ORGANIST007! Und dein Name übrigens auch. 😉

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