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My 10 Favorites, Amazona.de Autor Axel Ritt

23. Mai 2021

AMAZONA.de Autor Axel Ritt: 10 Alben, die mich geprägt haben

Wie doch die Zeit vergeht … das linke Bild wurde vor ca. 35 Jahren gemacht und zeigt mich während des Abbaus meiner Backline, gewandet in ein wunderschön gelbes Handtuch, welches ich aus meiner „Tennissport Karriere“ übrig hatte. Mein Vater hatte ein gut laufendes Architekturbüro, weshalb ich auch Musik und Architektur studierte, mich aber trotz der deutlich besseren wirtschaftlichen Aussichten als Büronachfolger für die Musik entschied. Jahrzehnte voller Demütigungen, Betrug, wirtschaftlichen Notlagen und Für-Dumm-Verkaufen-Lassen sollten vor mir liegen, aber letztendlich ist es mir dann doch gelungen, mich im Business zu etablieren, wie das rechte Bild von einem der letzten Wacken Open Airs zeigt.

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Queen – A Night At The Opera

– Die legendärsten Harmonygitarren der Welt –

Wer außer Brian May braucht nur einen Ton, um jedem Zuhörer klarzumachen, wer dort gerade Gitarre spielt? Der zum Tier- und Umweltschützer mutierte Gitarrist zählte schon immer zu meinen Top 3 ever Künstlern an der Gitarre, was er aber auf diesem Album an Sounds auffährt, sprengte alle Dimensionen, welche man bis 1975 gewohnt war. Alles redet von Bohemian Rhapsody, aber nur Gitarristen haben z. B. ein Ohr für die Dixieland Band, die Brian May bei „Good Company“ nur mit der Kombination seiner Red Special Gitarre – Booster – Amp erzeugt. Keine Effektgeräte o. ä., nur Volume-Regler, ein paar Out-Of-Phase Schaltungen und eine perfekte Phrasierung lassen Klarinette, Zugposaune und alle anderen Instrumente zum Leben erwachen. Dazu noch die großartigen „Selbstbegleitung“ von Freddy Mercury in dem Delay-Spektakel bei „The Prophet Song“. Einmal, einzigartig und eine Blaupause für die nachfolgende Generation.

Deep Purple – Made In Japan

– Gesang aus einem anderen Universum –

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Deep Purple – Made In Japan

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Ritchie Blackmore hat mich persönlich immer genervt. Ja, ich weiß, Guitar-Hero blablabla, aber mir hat er immer nur als Songwriter, nie als Instrumentalist gefallen. Was mich allerdings bei Made-In-Japan zu einem einzigen offenstehenden Mund bewegte, war die Gesangsleistung von Ian Gillan bei „Child In Time“. Mir war bis dato nicht klar, dass ein Mann so hoch und mit einem solchen Druck singen kann. Insbesondere die zweite Erhöhung in der Hauptmelodielinie sprengte meine komplette Vorstellungskraft. Und das alles ohne Floor-Monitore oder geschweige denn Inear-Systeme. Eine der Platten, welche mir die Basis für einige Jambands legte, in denen ich später gespielt habe.

Jeff Beck – Guitar Shop

– Jeff Beck, who else –

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Jeff Beck – Guitar Shop

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Niemand, wirklich niemand, spielt wie Jeff Beck! Es gibt wohl kaum einen zweiten Gitarristen, bei dem die Diskrepanz zwischen dem subjektiven erkannten Schwierigkeitsgrad und der tatsächlichen Umsetzung so diametral auseinanderliegen wie bei ihm. Jeff Becks Performance war insbesondere früher höchst volantil, sprich an einem schlechten Tag konnte man das Konzert auch schon mal etwas früher verlassen, an einem guten Tag spielte er alles in Sack und Asche. Ich hatte die Freude, ihn zusammen mit Terry Bozzio und Tony Hymas auf der dazugehörigen Tour in der Dortmunder Westfalenhalle zu hören, was den Songs noch mal einen extra Punch verpasste. Der 76-jährige Vegetarier, der nicht altert, ist wohl der einzige Gitarrist weltweit, der es schafft, mit einer vergleichsweise „simplen“ Melodie bei „Where Were You“ mich zu Rotz und Wasser Heulanfällen zu rühren. Aber Obacht, viele haben bereits versucht, diese Melodie nachzuspielen, niemandem ist es gelungen! Wer versucht, Jeff Beck zu kopieren, kann nur verlieren …

ZZTOP – Tres Hombres

– Der lebende Comic –

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ZZTOP – Tres Hombres

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Den ersten Kontakt mit ZZTOP hatte ich in der legendären Rockpalast-Nacht 1980, was die Bärtigen wohl einem Großteil des deutschen Publikums erstmals zugänglich machte. Angefixt durch den eigenständigen Sound und besonders durch die Optik legte ich mir den kompletten Back-Katalog der Band zu, wobei mir die grüne Tres Hombres am meisten zusagte. Ich hatte das Glück, noch die trocken gemischte, ursprüngliche Version auf Vinyl zu erhalten und war einfach nur entsetzt, als die später erschienene CD-Version insbesondere bzgl. der Drums in einer völlig übertriebene Reverb-Galore Version erschien.

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AC/DC – Back In Black

– Platz 2 der erfolgreichsten Alben aller Zeiten –

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AC/DC – Back In Black

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Was ist nicht alles schon über dieses Album geschrieben worden. Alles! Für mich ist es die Perfektion der rohen Energie einer echten Rock ’n‘ Roll Band, eingefangen von dem perfektesten Pop-Produzenten der Welt, Mutt Lange. Auch wenn für viele alle AC/DC Songs nur aus einer beliebigen Reihenfolge von G5, A5 und D5 Powerchords bestehen und der Gesang wie eine Marge Simpson Imitation (die amerikanische Original-Stimme) bestehen, so gibt es letztendlich doch so gut wie niemandem auf diesem Planeten, der diese Band nicht mag.

Def Leppard – Hysteria

– Der Zenit der Achtziger –

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Def Leppard – Hysteria

Sieht man von den programmierten Drums ab, welche durch den schweren Unfall von Schlagzeuger Rick Allen zwangsweise eingeführt werden mussten, stellt das Album den Zenit der Heavy-Pop der Achtziger dar. Hielt sich Mutt Lange bzgl. kompositorischer Arbeiten bei seinen drei AC/DC Alben aufgrund der übermächtigen Persönlichkeiten in Form der Young Brüder noch zurück, hebt er mit seinen großartigen Fähigkeiten die britische Band, welche in ihren Anfangstagen ebenfalls wie ein AC/DC-Klon geklungen haben, auf den Zenit ihrer Karriere. Ich war mit meiner damaligen Band DOMAIN im selben Studio (Wissellord Studios) und konnte noch den Kehraus des Albums mit erleben. Ein Aufnahmezeit von insgesamt 2 Jahren und eine Materialschlacht sondergleichen ließen die Band kurz vor dem totalen Bankrott mit der vierten ausgekoppelten Single „Pour Some Sugar On Me“ endgültig durchstarten, da die amerikanische Stripper Association diesen Titel zu ihrem Favorit auserkoren hat. Eine Geschichte zum Niederknien :-)

Gary Moore – Run For Cover

– Der Beste der Besten –

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Gary Moore – Run For Cover

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Wenn ein Gitarrist meine Stilistik geprägt hat, dann Gary Moore. Der Linkshänder mit Rechtshänder-Gitarre bestach durch die sehr seltene Fähigkeit, extremes Shredding in Alternate-Picking umzusetzen und dennoch mit Gänsehaut-Melodien und dem stärksten Ton der Sologitarre aufzuwarten, den es zu erzeugen galt. Besonders hatte es mir der Titel „Out In The Fields“ angetan, für dessen Solo ich seiner Zeit über ein Jahr übte, bis ich es endlich spielen konnte. Umso schlimmer trafen mich im Laufe der Zeit immer wieder verschiedene Cover-Versionen, bei denen sich die jeweiligen Gitarristen an dem Solo versuchten und allesamt kläglich scheiterten. Nun ja, bei der o. g. Variante pfuscht er im Hauptlauf auch ein wenig :-) Übrigens, seine wirtschaftlich deutlich erfolgreichere Blues-Phase fand ich persönlich immer gnadenlos langweilig, sorry …

Pink Floyd – Dark Side Of The Moon

– Atmosphären für die Ewigkeit –

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Pink Floyd – Dark Side Of The Moon

Wenn man sich in den Dokus ansieht, die sich zuhauf mittlerweile auf YouTube tummeln, mit welchen Mitteln und mit welchem Einfallsreichtum die Band seiner Zeit dieses Album aufgenommen hat, lässt sich zumindest zum Teil der überirdische Erfolg des Albums (Platz 3 der erfolgreichsten Alben aller Zeiten, knapp 17 Jahre in den Top 200 Billboard Charts) erklären. Ich war gerade einmal 12 Jahre alt, als ich das Album das erste Mal hörte und ich war hin und weg von den Klangkollagen, die produktionstechnisch seiner Zeit alles in den Schatten stellte, was Rang und Namen hatte. Außerdem bekam ich die Vinyl-Scheibe in weiß (!), was damals die absolute Ausnahme darstellte.

Kings X – Faith Hope Love

– Das Ende der Fahnenstange im Bereich Zusammenspiel –

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King’s X – Faith Hope Love

Ein Trio hat immer das Problem, dass es ohne technische Hilfsmittel zu dünn klingt? Nicht wenn man das texanische Trio einmal live erlebt hat. Noch heute stellt das Konzert im Colossaal in Aschaffenburg vor ca. 15 Jahren das beste Konzert dar, was ich je in meinem Leben gehört habe. Handwerkliche Perfektion und einen dreistimmigen Satzgesang wie aus dem Vocalizer war bis zum heutigen Tag nicht zu toppen. Faith Hope Love war das erste Album, das ich von der Band zu hören bekam und die Fähigkeit, Beatles-leske Gesänge mit hartem Alternative-Gebolze zu paaren, faszinierte mich vom Fleck weg. Zwar sind die Chöre auf Platte für die Live-Umsetzung unmöglich fett aufgeblasen, was den Gesamteindruck aber nicht schmälert.

Tommy Emmanuel, Live At The Sheldon Concert Hall St. Louis

– Die tongewordene Demütigung eines jeden Gitarristen –

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Der ultimative Todesstoß für jegliche Art von Selbstbewusstsein, was man sich mühsam in den zurückliegenden Dekaden aufgebaut hat. Ich war kurz vor ein paar Aufnahmen für meine Band Grave Digger, die ich in den Principal Studios einspielen musste, als mich Toningenieur Jörg Umbreit fragte, ob ich eigentlich Tommy Emmanuel kennen würde. Ich verneinte und er drückte mir mehr zur Unterhaltung eine DVD von ihm in die Hand, in die ich kurz hineinschaute. Im Anschluss daran hätte ich Jörg umbringen können. Kurz zusammen gefasst, nicht nur der gesamte Tag, auch die darauf folgende Zeit war in musikalischer Hinsicht komplett im Eimer, da ich mich für unwürdig erachtete, auch nur noch ein einziges Mal eine Gitarre in die Hand zu nehmen. Gegen das, was der Australier auf der Gitarre abzog, erschien alles andere, was ich bis dato von Gitarristen gehört hatte, wie ein einziger Kindergeburtstag. Sollte ich den besten Gitarristen der Welt nennen müssen, was bekanntlich unmöglich ist, er wäre es.

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Forum
  1. Profilbild
    Sven Rosswog  RED

    Haha,

    Ja Tommy Emmanuel und Richard Smith lassen die Gitarristen auf Youtube in den Kommentaren regelmäßig verzweifeln. Wenn beide zusammenspielen ist es ein Traum. Richard Smith beeindruckt mich sogar noch ein Zacken mehr als Tommy Emmanuel.

  2. Profilbild
    costello  RED

    Made in Japan – ein so geiles Live-Album! Wobei ich zugebe, dass ich bei Child in Time immer vom Orgel-Intro fasziniert bin. Was Ian Gillans phänomenale Gesangsleistung ja nicht schmälert :)

  3. Profilbild
    Armin Bauer  RED

    Hi Axel,

    eine durchaus logische Zusammenstellung. Was mich überrascht ist dein Platz 1.
    Adax Dörsam, ein guter Freund von mir und für mich einer der besten deutschen Gitarristen (wobei: Adax spielt alles perfekt, wo Saiten drauf sind), wurde von Tommy Emmanuel vor einigen Jahren bei einem Konzert in Heidelberg als Opener eingeladen. Scheint auch für ihn einer der ganz großen Heroes zu sein.

    Grüße Armin

    • Profilbild
      Axel Ritt  RED

      Hi Armin,

      es gibt keinen Platz 1, es gibt nur die 10 Alben. Ich habe extra keine Nummern vergeben, da mich alle Alben gleichermaßen geprägt haben.

      VG

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    0gravity  

    Schön mal die Top 10 Welt aus Sicht eines Gitarristen präsentiert zu bekommen :-)
    …auch wenn ich erfahren habe, dass ich wohl zu den fast niemanden auf dieser Welt zähle ;-)
    Aber das Meiste auf der Liste finde ich auch großartig (PF, Deep Purple, Gary Moore, Tommy Emmanuel, Queen).

      • Profilbild
        CloudSounds  

        Ich vermute er bezieht sich auf “[…] so gibt es letztendlich doch so gut wie niemandem auf diesem Planeten, der diese Band nicht mag. ” Damit wären wir schon zwei, die mit AC/DC nichts anfangen können… musikalisch gut, aber dem Gesang kann ich nichts abgewinnen.

  5. Profilbild
    0gravity  

    „…so gibt es letztendlich doch so gut wie niemanden auf diesem Planeten, der diese Band nicht mag.“

    Naja, ich mag halt AC/DC nicht :-)

  6. Profilbild
    Jan Steiger  RED

    Schöne Auswahl. Vieles davon wäre auch auf meiner Liste gelandet, wenn wir mehr als 10 aufzählen könnten :)

  7. Profilbild
    hejasa  AHU

    Auch in mir werden viele Erinnerungen wach, wenn ich deine Auswahl sehr. Bei sieben von Zehn hätte ich Schwierigkeiten, mich für Alternativen zu entscheiden, was daran liegt, dass ich Keyboarder bin und jetzt mehr zum Jazz – (Rock) tendiere. Liegt wohl an meinem Alter:-))

  8. Profilbild
    Atarkid  AHU

    Abgeklebte Federballschläger oder Fischertechnik, eine Taschenlampe mit ner Schnur dran, Rollo runter, 2 bunte Lampen an. Erst das leise Knistern vom Plattenspieler, dann ging es los: „Highway Star“ dröhnt in brutaler Lautstärke aus den Lautsprechern. Mein Kumpel war in dem Moment Ritchie Blackmore, und meine Wenigkeit war Ian Gillan. Natürlich nur bis wieder ein spielerisches Schmankerl von Jon Lord oder Ian Paice zu hören war. Dann wurde sich gestritten wer wer ist ^^. Wir haben das Album rauf und runter gespielt ^^.
    Gleiches galt für viele andere Platten aus dieser Aufzählung (wobei mein AC/DC Moment „If you want Blood“ war. Dann kam Kraftwerk, und es war erstmal vorbei mit der „Stromgitarrenmusik“ (nicht allzu lange!).
    Viele dieser Platten sind mir heute noch sehr wichtig, haben mich erst dazu gebracht selbst mal ein Instrument spielen zu wollen… Danke für Deine Eindrücke zu den Scheiben, und für’s Triggern alter Erinnerungen… ;)

  9. Profilbild
    Stenberg  

    Nach über 32 Jahren Musik entdecken und mehr als 3000 Alben im Regal, muss ich bei der Zahl 10 schmunzeln. Geprägt hat mich jede neu entdeckte Musik und deswegen habe ich diese enorme Vielfalt über alle Genre Grenzen hinweg. Ist wie ein CD Ständer für 40 CDs. Da hab ich mir auch immer gedacht, wie arm muss man sein, wenn man damit auskommt. ;)

  10. Profilbild
    TobyB  RED

    Tolle Zusammenstellung! Mein persönliches Highlight Run for Cover von Gary Moore. Zum einen da es die letzte Zusammenarbeit mit Phil Lynott ist und Military Man und Out in the Fields wirklich Klassiker sind. Top geschrieben Axel! PS: Ich fand die Blues Phase auch langweilig. Wild Friontier war für mich das letzte gekaufte Gary Moor Album.

    • Profilbild
      janschneider  

      “Wild Frontier” war damals tatsächlich der erste Tonträger, den ich mir in meinem Leben gekauft habe, als MC, wann war das? 1986? 87? Man stelle sich vor, “Over the hills and far away” lief damals sogar im Radio, kann man sich heute gar nicht mehr vorstellen.
      (Ich habe lange gebraucht, um zu verstehen, dass viele der Melodien und Solos tatsächlich einer e-Gitarre entsprangen :)
      Ist allerdings nicht so gut gealtert, die Songs sind gut, aber die Produktion ist schon übelste Achtziger Jahre.
      Der Blues-Kram war dann auch nichts mehr für mich…

      • Profilbild
        TobyB  RED

        Seit Thomas Koschwitz wieder beim HR1 gelandet ist, kann man in den frühen Morgenstunden tätsächlich wieder diese Musik hören. Gary Moore war ja auch mit der Synthaxe unterwegs. Ich meine auf Run for Cover und Wild Frontier hat man davon viel Gebrauch gemacht. Und vermutlich auch alle Synths in Arrangement gepackt, die nicht auf Drei aus dem Studio waren ;-)

  11. Profilbild
    kollektivzwo  

    Das Publikum im Deep Purple Video ist lustig anzusehen. Alle sitzen ganz brav und starren auf die Bühne.

    :D

    Großartige Live-Performance! Heute würden die Leute austicken!

    • Profilbild
      Axel Ritt  RED

      Das war Japan in den Siebzigern, zu der Zeit war es aus Höflichkeitsgründen verboten, während der Darbietung des Songs zu schreien o. ä.

      Man durfte aber durch das Schwenken eines weissen Tuchs seine Zustimmung kund tun … kein Witz …

      Selbst bei meiner letzten Japen Tour 2019 war das Publikum während der Songs sehr zurückhaltend, aber schrie sich nach dem Song die Seele aus dem Leib, um dann wieder „einzufrieren“ … ;-)

  12. Profilbild
    OscSync  

    Sehr schön, hier King´s X erwähnt zu sehen! Live wirklich eine Macht, und obendrein auch noch sehr, sehr sympathisch. Die Biografie „King´s X – An Oral History“ von Greg Prato ist bei Interesse lesenswert.

  13. Profilbild
    calvato  

    Sehr interessante Liste, hat mich an einige meiner Favs erinnert….

    „Made in Japan“ hab ich als Kind rauf und runter gehört, Jeff Beck hab ich auch erst spät mit „Guitar Shop“ entdeckt und für einzigartig befunden, „Tres Hombres“ war eine meiner ersten LPs (hast du auch die Version mit dem UNFASSBAREN Innencover?? Es gibt ja wohl eine Version als einfach LP und eine, die aufgebaut war wie ne Doppel-LP, aber nur eine Platte enthielt. Erste war meine und fand ich damals schon faszinierend eklig). Und ja, die staubtrockene Original-Version ist 8000mal besser als das Remaster.
    Bei Gary Moore geb ich dir auch Recht, die Platte mochte ich lieber als das Blues-Zeugs, für das er so gefeiert wurde. Und mit Blues kenn ich mich aus ;)
    King´s X hat mich eher mit „Dogman“ volle Kanne erwischt, für mich immer noch eine der besten Rockplatten aller Zeiten.

    Schön, dass du mich an diese Platten erinnerst hast! ;)

  14. Profilbild
    Cristian Elena  RED

    In einer perfekten Welt hätten King’s X Hits gehabt und Ty Tabor stünde jedes Jahr auf dem Cover von Gitarrenmagazinen.

  15. Profilbild
    Florian Anwander  RED

    Danke für die Tips mit Kings X und Tommy Emmanuel. Wer das Emmanuel-Video nicht durchkuckt ist eh selber schuld, aber den weniger Standhaften empfehle ich dringlich ab 1:48:08 zu kucken (nur Percussionisten kann man das nicht ruhigen Gewissens empfehlen).

    Tja und die Tres Hombres bekommt nach dem 27. Juli dieses Jahres nochmal andere Bedeutung

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