14. Mai 2021

Gedanken und Erfahrungen zu ein paar Eurorack-Sequenzern

Was ist der geeignete Titel? Ich beginne damit, das zu erläutern, was dieser Artikel nicht ist:

Er ist kein vollständinger Marktüberblick, keine Sammlung von vollständigen Tests, und schon garkein direkter Vergleich.

In der Umkehr sind es Erfahrungen mit Sequenzern aus dem Eurorack-Universum, entstanden über einen Zeitraum von insgesamt gut 3 Jahren, wobei ich die neuesten Kandidaten erst seit einigen Monaten kenne.

Meinungen und Urteile (soweit abgegeben) sind meine eigenen, und basieren am Schluß auf persönlichen Präferenzen und der eigenen Arbeitsweise.

Der Begriff „Sequenzer“ ist dabei weit gefaßt als „eine Gerätschaft, die Signalfolgen mit freien Inhalten wiederholt wiedergeben kann“, und umgekehrt nur Sachen, die (fast) nur das machen, d.h. z.B. ein DFAM oder Stages bleibt unerwähnt. Die meisten sind aber recht normale Stepsequenzer.

Und abschließend: die Reihenfolge ist willkürlich, und ich habe zu keinem der Hersteller irgendeine Geschäftsbeziehung (außer indirekt, daß ich ihre Geräte erworben habe).

Fast wie am Computer: Squarp Hermod

Obwohl der Hermod von der Papierform zu den mächtigeren Kandidaten hier gehört, erscheint es zu kurz gegriffen, ihn nur als „Sequenzer“ zu bezeichnen. Umgekehrt gesehen: Hermod ist eine 4-CV/Gate-In, 8CV/Gate-Out Signalverarbeitungsplattform mit Arpeggiatoren, Quantizern, Euclidean Rhythms, die auch noch MIDI und MIDI-over-USB bietet, und nebenher noch auf acht polyphonen und anschlagdynamischen Spuren mit Aftertouch und Modulation aufzeichnet. Der Sequenzer ist dabei ehere eine Variante, mit der sich ein Computernutzer wohlfühlt – die bevorzugte Arbeitsweise ist es, Sequenzen über MIDI oder Gate/CV einzuspielen.

squarp instruments hermod

Negativ fallen vor Allem Aspekte der User Experience auf: Datenspeicher ist eine microSD-Card, die aber nur zugänglich ist, wenn man das Modul ausbaut. Das Display ist, speziell bezogen auf den Funktionsumfang recht klein, und auch ein paar zusätzliche Drehregler/Drehdrücksteller (wie man das so nennt) und/oder Step-Tasten hätten Freude gemacht (und da wäre wohl auch Platz gewesen).

In Summe ist es aber für den schieren Funktionsumfang ne tolle Nummer mit einem mir bekannten direkten Mitbewerber, dem XOR Nerdseq, der auf Basis einer Halbstunden-Spielerfahrung meinerseits zwar mehr Möglichkeiten mitbringt, aber eine (für mich) weniger zugängliche Bedienung.

Descartes 2.0: Make Noise René Mk.2 (2018)

Der ursprüngliche René war eine Innovation im Hinblick auf sog. kartesische Sequenzen: eine Anordnung von 16 Schritten als 4×4, wobei man die Reihen und Spalten mit separaten Clocks weiterschaltet.

make noise rene 2018

Im Bild make noise rene 2018

Die 2018er-Version (der teuerste Kandidat in der Liste) führt die Idee weiter in einen CV/Gate-Stepsequenzer, der zwei „normale“ Kanäle bietet sowie eben einen kartesischen, der gleichermaßen von den Clocks der anderen beiden lebt.

„Clock“ ist gleich ein erster Kritikpunkt: dieser (preisliche) Mercedes unter den Stepsequenzern wird ohne Motor (Clock) geliefert.

Ansonsten ist es viel Licht und viel Schatten: einerseits ist mit den 16 Touchpads und 16 Drehreglern und der visuellen Rückmeldung mit vielen farbigen LEDs die Arbeit zumindest in den Standardanwendungen sehr intuitiv. Ein weiter Riesenpluspunkt ist für jemanden, der bei „Quantizer“ nicht unbedingt an die immergleichen Skalen denkt, ein Quantizer, bei dem man auf einer 12TET tatsächlich manuell die gewünschten zulässigen Noten setzen kann. Andererseits gibts auch viele „missed opportunities“: so wird der kartesische Kanal immer von den Eingangsclocks gesteuert, von den Triggern der anderen Kanäle geht das leider nicht. Man hat unter der Option „Access“ die Wahl, entweder Schritte zu überspringen oder während der ausgeschalteten Schritte den CV-Wert festzuhalten. Heißt umgekehrt, daß man im Normalfall bei Noten mit längerem Release die von ner Pause gefolgt sind, immer die Pitch-Veränderungen der ausgeschalteten Noten in der Releasephase hört.

Wiederum toll sind die Möglichkeiten der Steuerung von außen: jeder Kanal bietet einen CV- und einen Gate/Trigger-Eingang, die verschiedene Funktionen wahrnehmen können. Und das Gleiche gibts noch für den „vierten Kanal“, mit dem man zwischen verschiedenen gespeicherten Sequenzer-Zuständen navigieren kann – was recht gewöhnungsbedürftig, aber insbesondere mit einem sich selbst patchsteuernden Sequenzersetup extrem mächtig ist.

In der Summe: toll für das, was es ist, aber es könnte so viel mehr sein.

Kartesisch für den kleinen Geldbeutel: Cre8Audio Cellz

Der Sequenzer war bei dem Cre8Audio NiftyBundle dabei – ein Case mit zwei Modulen für einen geringen Aufpreis. Nachdem ich das Case wollte und das andere Modul (Chipz) ganz brauchbar fand, habe ich den auch.

Cellz ist ein halb-zweikanaliger kartesischer Sequenzer mit einfachem (chromatischem) Quantizer. „Halb-zweikanalig“ heißt dabei, daß man jedem Step zwei CV-Werte zuweisen kann, die über zwei Ausgänge ausgegeben werden. Die zwei Gate-Ausgänge führen in die Irre: Cellz gibt dabei immer die Gates von den beiden (da kartesisch) Clock-Eingängen aus.

Elegant ist dabei, daß das Ding auch ohne (oder auch mit) Clock als Touchpad-Tastatur betrieben werden kann: man speichert sich (2x)16 CV-Werte und kann dann damit nen Oszillator (oder irgendwas) mit den Fingern spielen.

Ansonsten: gekauft hätte ich mir das Ding nicht separat, und für die Touchpad-Anwendung gibts elegantere, kleinere und billigere Lösungen (XOR Freestylo).

Kleiner Sequenzer ganz groß: Malekko Varigate 4+

Einer der geometrisch kleineren Kandidaten ist der Varigate 4+, eine Weiterentwicklung des Varigate 4. „Plus“ heißt dabei, daß der Varigate 4+ neben 4 Gate-Spuren auch 4 CV-Spuren oder 2 Gate- und 2 CV-Spuren beherrscht.

malekko varigate 4 8Die offensichtlich außergewöhnliche Option ist, daß man die Steps auf Gate-Spuren nicht nur einfach „ein“ oder „aus“ schaltet, sondern mit einem der acht Schieberegler eine Wahrscheinlichkeit einstellt: ganz rechts heißt „aus“, ganz links „ein“, alles dazwischen „vielleicht“. Dazu gibts per Step für die Gates noch Repeat (Ratchet) und für CVs neben dem CV-Wert noch Glide.

Umgekehrt gibt es Gate-Breite nur als Per-Spur-Einstellung, und neben den 4 CV/Gate-Ausgängen gibts an Anschlüssen nur Clock In/Out und Reset.

Ein weiteres Highlight ist der Clock Divider/Multiplier pro Track, der für Zähler und Nenner separat zwischen 1 und 8 eingestellt wird. Und damit gibt es zwischen x8 und /8 eben auch 7/4 oder 5/7, und mit Spurlängen zwischen 1 und 8 kann man da schon einige heitere Dinge tun, insbesondere wenn man die Gates/CVs danach noch durch Adder/Multiplier oder sowas schickt.

Und last but not least: Sequenzen speichern geht ganz normal in 4 Bänken à 4 Plätzen, aber wunderbar unkompliziert.

Tolles Ding für alle, denen 8 Schritte reichen.

x0x – nicht mehr, nicht weniger: Robaux LL8

Ein 8-Kanal x0x-Sequenzer auf 10TE, der auch noch richtig billig ist – da kann man nix falschmachen, oder?

Neben 8 Ausgängen gibts einen Eingang für die Clock (auch hier: keine eigene Clock, schade), aber leider sind die Anschlüsse visuell ansprechend aber unpraktisch im Kreis angeordnet.

Es gibt 16 Patterns mit maximal 16 Schritten, Programmierung passiert entweder mit 16 der insgesamt 20 beleuchteten Tasterchen oder Realtime gespielt auf den ersten acht. Keine Velocity, Swing über die externe Clock, Pattern-Chain mit großen Einschränkungen, aber das Ding macht die einfachen Sachen, die es soll, und dazu gibts noch Mute und Fill (temporär alle Schritte an) per Track.

Nicht vorenthalten möchte ich, daß das Ding bei mir ca. 2 Stunden lief und dann seinen Betrieb einstellte. Hoffen wir mal, daß das die Ausnahme zur Regel war…

Nicht echt Eurorack: Korg SQ-1

Nein, das Ding ist kein Eurorack-Modul sondern ein separates Kästelchen, das mit USB-A spannungsversorgt wird und geneigten Epmfängern über MIDI (an 1/8“ angeschlossen, Adapter liegt bei), USB oder eben auch 1/8“ mit Eurorack-kompatiblen Signalen kommuniziert.

 

Eine Spur mit 16 CV/Gate-Steps oder zwei Spuren mit je acht, oder eine mit 8 Schritten mit CV/Gate und Duty Cycle pro Step.Verschiedene Reihenfolgen, einfache Quantisierung, Step Jump, sendet und empfängt Clock, versteht sich auch mit Volcas.

Für mich eigentlich etwas, was man als elektronischer Musiker heutzutage in seinem Werkzeugkoffer haben soll, und seis nur, um mal nem komplexen Modularsystem oder nem antiken oder modernen Synth ne Sequenz oder ein paar Noten zu schicken.

Komisch wie alles von denen: Folktek Motion

Motion ist ein Teil der „semimodularen Groovebox“ Mescaline und stellt dabei als ein Modul in der höchst ungeschickten Größe von 44TE die Sequenzer-Funktionen zur Verfügung. Ist das Eurorack? Naja…

Die meiste Kommunikation in dem System erfolgt über DuPont-Kabel (die kleinen von so Prototypen-Steckpads), und damit müßte man sich für den vernünftigen Einsatz in nem Eurorack-System schon nen Adaptermodul bauen. Warum erwähne ich das dann trotzdem?

Die Sequenzer (es gibt einen für CV und einen für Trigger mit je 8 Steps) sind ein bisserl anders insofern, daß man hier nicht Schritte setzt, die dann von einer Abspielposition abgefahren werden, sondern Abspielpositionen setzt, die dann an den Schritten vorbeifahren. Für den Triggersequenzer „feuert“ jeder, an dem eine aktive Abspielposition sitzt. Für den CV-Sequenzer bedeutet das, das die aktiven Schritte entsprechend summiert werden (mit Vorzeichen). Und dazu kann man diese „Schritte“ auch noch per Trigger an- und ausschalten, was sehr originelle deterministische aber schwer vorherzusehende Sequenzen ermöglicht.

Also zur einleitenden Frage, warum ich das Ding erwähne: vielleicht greift ja mal jemand die Idee mit echten Eurorack-Anschlüssen auf, da könnte man sicher viel Spaß damit haben.

Messiaen in a Box: Qu-Bit Bloom

Beworben als „fraktaler Sequenzer“ hat dieser 2-Spur-64-Schritt-CV/Gate-Sequenzer die witzige Option, daß man auf Basis der programmierten Sequenz Variationen erstellt, die durch sukzessive und zufällig ausgewählte Abfolgen von Transposition, Inversion (hohe Töne nach unten und umgekehrt) und Umkehr (rückwärts) erstellt werden.

Wenn sich jemand denkt „das erinnert mich an Kontrapunkt für Anfänger“ dann ist es (bis auf die fehlende Augmentation/Diminution) genau das, was seit der Bach-Ära die Meister des polyphonen Satzes mit ihren Themen machten, um sich nicht ständig was Neues überlegen zu müssen.

Wir sind aber im Eurorack-Universum, und damit kann man mit solchen Kompositionstechniken nicht nur schnöde Tonhöhen sondern auch Lautstärken, Tempi, Klangfarben und wasauchimmer steuern – eben wie in der seriellen Musik à la Karlheinz und Kollegen.

Nebenher ist das Ding auch noch ein mächtiger, ganz normaler Step-Sequenzer mit der Möglichkeit zu Zufallsmutationen (womit man es auch als sehr komplizierte Turing Machine – der CV-Generator, nicht das Ding aus der theoretischen Informatik) verwenden kann. Die Bedienung ist teilweise ein wenig schwierig auf Basis des Handbuchs zu erschließen (Tip: auf Youtube das „Tutorial“ suchen, das nicht vom Hersteller ist!), und manche Bediendetails sind a bissl unpraktisch (Steps werden standardmäßig mit Triggerdauer gesetzt), aber grade für diejenigen, die gern Sachen machen, die sich selber weiterentwickeln eine tolle Angelegenheit.

Du kriegst was Du kriegst: Mutable Instruments Marbles

Marbles erzeugt mit ein paar Zufallsgeneratoren geeigneten Wahrscheinlichkeitsverteilungen (einstellbar) und Transformationen insgesamt je drei Clocks/Gate-Kanäle und CV-Kanäle. Schon damit kann man einiges machen, wenn man Zufall mag. Der Charm entsteht dadurch, daß man die „Zufallsvergangenheit“ komplett oder mit leichten Veränderungen auf einer Länge von bis zu 16 Schritten wiederholen oder mehr oder weniger umsortiert wiederholen kann. Das ist der vorhin erwähnte Gedanke der Turing Machine weitergedacht.

mutable instruments marbles

Von meinen Erfahrungswerten ist das das Modul, mit dem ich am wenigsten Erfahrung habe, aber durch die geschickte und einfach sehr anwendungsbezogene Implementierung ist das Ding recht fein, um einfache oder schräge Melodien oder Rhythmen zu erzeugen, das was einem gefällt einzufangen, und dann wieder weglaufen zu lassen. Und natürlich geht das ebenso schön, wenn man gern alle Melodien und Rhythmen selber schreibt, um zumindest ein wenig an den Klangeinstellungen drehen zu lassen.

Eigentlich kein Sequenzer, aber…: ALM Pamela’s NEW Workout

ALM formuliert im Handbuch recht klar, daß der Zweck dieses Moduls ist, ein Clock-Generator zu sein. Und sie formulieren das so, weil man leicht meinen könnte, das wäre ein Nebeneffekt.

Zumindest kann das Ding noch (inzwischen zum dritten Mal) die erwähnte Turing Machine, Euclidean Rhythms, und ganz einfache Drum Beats gehen sowieso. Die Logikfunktionen an den Ausgängen der 8 Kanäle zur Verknüpfung untereinander tun ihr Übriges, und so kann das Modul theoretisch der einzige Sequenzer in einem leicht aleatorischen Minimal-EDM-Setup sein. Und ja, als Clock Generator funktionierts auch (vor allem wenn man Sequenzer wie René oder LL8 oder Chipz hat braucht man ja sowas).

Fazit
Am Schluß ist es ein kleiner Riesenhaufen von Sequenzern, der hier erwähnt wurde - klein vor Allem im Vergleich zu den 434 Eurorack-Sequenzern, die und modulargrid als "currently available" listet.

Die Anwendungen und Einsatzszenarien sind dabei so unterschiedlich, daß ich mich nicht dazu hinreißen lassen werde, die erwähnten Dinger doch noch irgendwie zu vergleichen.

In einem mir gerade selbergestellten Szenario der Form "ich krieg' auf absehbare Zeit nur noch drei von denen" wären das am Schluß Hermod (weil es noch so viel anderes kann), Varigate 4+ (weil so schön unmittelbar) und würde wahrscheinlich zwischen Bloom und Marbles ne Münze werfen.

Und mir SQ-1 und Pamela's NEW Workout dazunehmen, weil beide ja eigentlich keine Eurorack-Sequenzer sind ;)

(die Bewertung "befriedigend" - ich muß eine abgeben, was soll ich da bewerten?)
Forum
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    Tyrell  RED 121

    Wow, bin echt begeistert. Da hast du mal jede Menge Sequencer auf den Schirm gebracht, die wir selbst noch nicht testen konnten. SUPER!!!!

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      moinho  

      Freut mich – ich weiß, der Spruch „der Community was zurückgeben“ ist sehr abgedroschen, aber darum gehts mir bei solchen Stories auch.
      Und wenn Ihr zu irgendwas von denen nen Test braucht – meld‘ Dich einfach!

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      moinho  

      Auch an Dich: freut mich!
      Zu Deiner Frage: ja, (siehe auch einleitender Disclaimer), die Dinger hab‘ ich mir gekauft. Ich weiß nicht, ob „durchprobiert“ das richtige Wort ist – den „One to rule them All“-Sequencer gibts (für das was mir vorschwebt) nicht, deshalb verwende ich üblicherweise die richtigen für das, was ich grad machen will. Aber „durchprobiert“ im Sinn von ich hab alle verwendet/verwende alle: auch ja.

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        swellkoerper  AHU

        Wow, das sind eine Menge Sequencer! Ich darf mich davon nicht ausnehmen, besitze aber keinen einzigen dieser grossen „Battleship“-Teile. Dafür viele kleine, die ich mit Clock-, Logic- und Hilfsmodulen zu dem Sequencer verschalten kann, den ich gerade brauche. Ich setze ein ganzes Case mit 500HP fast ausschliesslich dafür ein.
        Wobei ich sagen muss, der neue grosse Erica Black Sequencer kommt für meine Belange ziemlich nah an Perfektion im Workflow; wie ich mich kenne, werde ich nicht lange widerstehen können, haha.

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          shapemodulator 2

          hatte die meisten oben genannten sequencer auch in meinen racks und der einzige echte sequencer der noch da ist, ist der Black Sequencer. deckt fast alles ab was ich oder die meisten brauchen und man weiss nach ein paar Wochen der Nichtbenutzung immer noch wie die Kiste zu benutzen ist. beste Grüße

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    wellenbad

    Schöner Überblick. Vielen Dank! Bei mir ist über die Jahre auch so mancher Sequenzer gekommen und gegangen. Seit geraumer Zeit geblieben ist dann der Vector von five12. Ich liebe die zahllosen Möglichkeiten, Sequenzen per Zufall zu verbiegen in Kombination mit dem großartigen Display, bei dem die Lesebrille getrost in der Tasche bleiben darf.

  3. Profilbild
    Dial Teleier  

    Mir erschließt sich, bei der Auswahl an guten und günstigen Sequenzern und Midi/CV Interfaces am Markt, der Mehrwert eines Sequenzers im Eurorack nicht. Wenn da irgendeine Form von Workflow und Unmittelbarkeit entstehen soll, brauche ich ein gutes Interface direkt vor der Nase und unter meinen Fingern. Potis drehen und Fader schieben, das ist nach kurzer Orientierungsphase intuitiv. Aber ausgerechnet die Zentrale dem Kabeldschungel preis zu geben, wird mir nie einfallen, das ist Verwirrung pur.

  4. Profilbild
    Dirk E. aka Xsample  RED

    Tolle Leserstory! Danke dafür. Wie ist das mit dem LL8 ausgegangen? Hatte mit den Modulen von Robaux (und ich habe alle) bisher nur gute Erfahrungen.

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