18. Dezember 2019

TECHNO – Made in Frankfurt

Techno – Made in Frankfurt und das geplante Museum über Electronic Music in 2020

Das ist die Story in der die absolute Wahrheit über den Anfang von „Techno – Made in Frankfurt“ beschrieben wird.

Wer all das verleugnet ist entweder nicht richtig informiert oder will die Wahrheit nicht wahr haben.

Gerne kannst Du diese Story, oder Teile, an wen auch immer weiterleiten.

Alle die nachfolgend aufgelisteten Bands, Labels, Produzenten ,DJ´s, A&R´s, Clubbetreiber, Studiobesitzer, Toningenieure usw. müssten in einem Museum wie dem MOMEM erwähnt werden, weil das der Anfang war.

In der Rhine Main Metropolitan Region ist zwar Techno als Oberbegriff oder auch Techno Pop/ Techno Wave oder …. (weil es viele Crossover Produkte gab), nicht erfunden worden, aber dieser Region hat der Genre nun mal seinen Erfolg zu verdanken.

Und auch ein eigener Stil, TECHNO – MADE IN FRANKFURT ist von Musikern so um die Jahre 1982 -1986 entstanden.

Fangen wir so ziemlich am Anfang an.

Durch die Diskothek Aladdins in Aschaffenburg und Dorian Gray in Frankfurt/Main AIRPORT, die von dem Machern Gerd Schüler und Michael Presinger betrieben wurden, wurde dieser neue Musikstil durch die DJ´s Mike Staab (†) vom Alladins Aschaffenburg  und Peter Römer, Bijan Blum und auch Freek Geuljans (alle drei Dorian Gray) gefördert.

Erste Konzerte im Aladdins 1983 mit einer Band die sich Depro Art (Ralf Hamm, Yorck Beickert) (und Mitwirkende Mike Staab (†) und Hanns Schmidt-Theissen) nannte, die beim Label Ohrwurm records (Lothar Steigerwald, Körbel & Co) in Aschaffenburg unter Vertrag war und eine Mischung aus Depeche Mode und sonstigen Bands die schon Techno Elemente beinhalteten, hatte Mike Staab (†) schon damals auf die Bühne geholt.

In 1984/5 war er einer der ersten Manager in der Rhine Main Metropolitan Region der in Sachen Techno unterwegs war und so führte ihn eine weitere Band mit dem Namen BeatAmaX aus dem Offenbacher Landkreis 1985 nach Frankfurt Sachsenhausen zu Rainer Streubel ex Bellaphon und damals bei SPV Musikvertrieb in Hannover, der gemeinsam mit Sonja Arendt ex EMI Köln und Herman Baymus das Label Clockwork records betrieb, deren erste Veröffentlichung eine in der weltweiten Gay Szene populäre Scheibe war, die sich Love me nannte und von der Gruppe Punch interpretiert wurde und die man zum Genre Italo Disco, High Energy oder auch einfach nur Dance Music zählte.

Diesem Rainer Streubel, der auch Produzent und selber Musiker war, brachte Staab (†) dazu BeatAmaX ein Vinyl Album und eine Musikkassette und zwei Singles (7“ & 12“ Vinyl Disc) herzustellen und über SPV in Hannover zu vertreiben.

Produziert wurde das Album von Rainer Streubel und Mike Staab (†) was leider nie so auf den Schallplatten stand, aber der Wahrheit entspricht.

Das Cream Studio unter Leitung von Hans Hahn (†) in Frankfurt Oberrad und dem exzellenten und damals besten regionalen Toningenieur Tommy Schmidt (ex Supermax usw.) wo später auch SvenVäth, Michael Münzing, … produzierten, verdankte Rainer Streubel seinen Erfolg bezüglich des einmaligen Sounds.

Ebenso sei Frau Brüggemann von der SST in Frankfurt zu erwähnen, die in der Schnittschneidetechnik über ihr können hinaus etwas neues lautes nie dagewesenes, mit dem Endeffekt das ein super Sound mit einer sehr harten und voluminösen Bassdrum entstand.

Zuvor und fast Zeitgleich wurde die erste Single mit dem Titel American-Soviets von der Gruppe C.C.C.P., dessen Bandleader und Chef bis heute Rainer Streubel ist, im Cream Studio aufgenommen.

Der Vertieb SPV vertreten durch Manfred Schütz und Rainer Streubel plus die ganze Mannschaft, die damals in 1985/6 aus +- 14 Mitarbeiter bestand und das Label Clockwork vertreten durch Rainer Streubel, Sonja Arendt und Herman Baymus und fünf weitere Mitarbeitern, haben es letztendlich geschafft als ersten Independent Vertrieb in Deutschland in die damals offiziellen Top 75 zu kommen, das zuvor nur von den Majors wie u.a. CBS, POLYGRAM, BERTELSMANN ARIOLA, INTERCORD, TELDEC usw. machbar war und das auch noch mit einem TECHNO SONG (American-Soviets von CCCP).

Rainer Streubel und Sonja Arendt vom Clockwork records label haben das in den U.S.A. mit dem Titel American Soviets von CCCP dann nochmal vollzogen in Kooperation mit dem Gay Label Oak Lawn (David Hilzendager & Ray Cooper ex Giant) in Dallas /TX, also wieder ein Independent der erstmals in den US Billbord Charts landete mit einer deutschen Band.

Talla 2XLC mit Partnern hatte seine erste Erfolgsplatte Generator 78 mit der Band  Moskwa TV (die von Ion Javelin gesungen wurde und gemeinsam mit RaHen aka Ralf Henrich komponiert wurde), schon ein paar Monate vor American – Sovietes von CCCP veröffentlicht und zwar bei Westside Music aus dem Rodgau, (später im Vertrieb und unter Lizenz von ZYX Music in Elbtal- Dorchheim bei Limburg), dessen Betreiber Achim Völker und Horst Vay waren.

Axel Henninger stellte seine Arbeit als Musiker, Toningenieure und Studioinhaber zur Verfügung und produzierte auch AXODRY von Talla und einiges mehr (z.B. Two of China von Talla) und man nannte das einfach nur Techno, egal ob das eher Synth-Pop war oder Techno Wave, Techno Pop, Elektonische Musik, Industrial, EBM.

Genauso wie American – Soviets von CCCP, deren Platten Talla unter Techno im Plattenladen City Music einordnete.

In Wikipedia finden wir unter CCCP (Band) den Begriff Synth-Pop und bei Moskwa TV Elektronische Musik.

CCCP nennt sich selbst ein Crossover der alle Bezeichnungen erlaubt, denn alle Titel waren Unterschiedlich und die Schubladenbezeichnungen gab es schon immer inkl. verschiedenen Meinungen was wo hingehört, aber eins war absolut klar, die Titel Generator 78 und American – Soviets waren die ersten großen Techno Titel Made in Frankfurt.

In Wikipedia steht es so:

Moskwa TV war eine deutsche Band im Bereich der elektronischen Tanzmusik.Anfang der 1980er Jahre begann Talla 2XLC seine Karriere als DJ in Frankfurt am Main und legte vorzugsweise Kraftwerk und Depeche Mode auf. Zusammen mit RaHen gründete er die Formation Moskwa TV, die mit ihrem Techno-Sound ihrer Zeit weit voraus war.

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C.C.C.P. ist eine deutscheSynthie-Pop-Band aus Frankfurt am Main. Ihr Name ist die kyrillische Schreibweise der Abkürzung UdSSR (Союз Советских Социалистических Республик). Die DebütsinglesAmerican-Soviets I und American-Soviets II erschienen im Jahre 1986. Beide Stücke waren, ebenso wie die später in den 1980er Jahren veröffentlichten Singles Made in Russia und Orient Express, äußerst erfolgreich in Alternative- und Dance-Clubs in Europa und den Vereinigten Staaten. American-Soviets erreichte Platz 39 in den deutschen Singlecharts und ähnliche Platzierungen in den US-amerikanischen Hot Dance Music Charts.

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Für das Label Westside Music arbeitete Rainer Streubel im September 1984 als Promoter nachdem er bei Bellaphon ausschied. Horst Vay und Achim Völker waren seine exKollegen bei Bellaphon.

Clockwork records mit Rainer Streubel als Inhaber des Labels und Produzent hatte einfach die besseren Ideen bzgl. Vermarktung und natürlich auch das Kapital um das alles umzusetzen.

Er gilt als der wichtigste Vertreter dieses Genres TECHNO – MADE IN FRANKFURT das man in den USA dann Industrial nannte und hierzulande eher unter Techno bekannt war, was aber mit dem Techno der heutigen Zeit nicht mehr viel gemein hat.

Auch unter EBM / Electric Body Music wurde dieser Stil oft eingeordnet.

Inspiriert waren alle von Bands wie Kraftwerk, Liaison Dangereuses, Jean-Michel Jarre, DAF (was man als Neue Deutsche Welle bezeichnete) usw. und auch einzelne Singles wie Chase vom Soundtrack Midnight Express (Music by Giorgio Moroder) oder Don´t loose control von der Band Material (Music by William Otis Laswell & Michael James Beinhorn) die Bijan Blum schon +-1982 im Dorian Gray spielte.

Auch das etwas später entstandene Label Black Out von Achim Szepanski sollte nicht unerwähnt bleiben, denn Szepanski war auch einer der ersten die diese Genre bedienten.

Szepanski wurde später mit Force Inc Music Work und dem Mille Plateaux Label weltweit bekannt.

Der verstorbene Thorsten Fenslau (†) DJ Dorian Gray oder Sven Väth usw. kamen erst später zum TECHNO und Azaris verstorbener Freund, der natürlich sicher auch als TechnoGuru beschrieben wird, ich spreche von Markus Löffel aka Marc SPOON, schrie ende 1985 lauthals in einem Club auf der Zeil in Frankfurt beim Konzert der Gruppe BeatAmaX „scheiss Techno“ und musste von den Ordnern entfernt werden. Er war ein Rap und Black Music Fan und von Beruf Koch, der wie viele andere erst später mit Techno sich beschäftigte bzw. seinen Lebensunterhalt damit bestritt.

Interessanter weise wird heutzutage und auch schon damals Rainer Streubel als einer der wichtigsten Vertreter des Genres „Techno – Made in Frankfurt“ so gut wie nirgendwo in Frankfurt oder Wikipedia erwähnt, aber auch die DJ´s Mike Staab (†) (Alladins Aschaffenburg ) und Peter Römer, Bijan Blum und DJ FREEK werden nicht mal in Wikipedia unter Dorian Gray Club erwähnt, und Bijan war ja der erste Resident-DJ in der Kult-Diskothek DG im großen Club, den man unbedingt erwähnen müsste.

Komischerweise werden aber nur überwiegend die DJ´s aus der Frankfurter Techno Mafia genannt, wie ich einige Typen aus Frankfurt bezeichne.

Auch bei Wikipedia unter Techno und Co wird das erste Label das Tallas Werke veröffentlichte nämlich Westside Music aus dem Rodgau und Zyx Music mit Bernhard Mikulski (†) und Reinhard Piel, die nun mal der Vertrieb und Lizenznehmer von Tallas und Rahen´s Generator 78 Song von Moskwa TV waren, diese alle nicht genannt.

Auch Achim Szepanski und Laiki Kostis werden auch nur seltenst erwähnt, obwohl die beiden durch die Boy Plattenläden Wiesbaden und Frankfurt ja auch schon jeder kannte.

Ist das Absicht stelle ich mir oft die Frage.

Natürlich hat Talla als Mitarbeiter bei der Ohm und Meissner OHG, also im Plattenladen City Music  unter dem Frankfurter Hauptbahnhof , viele DJ´s und viele Konsumenten auf Techno geschickt, aber dann darf man Armin Kupfer vom Plattenladen Knie in Wiesbaden oder auch viele andere, die das Genre TECHNO förderten nicht vergessen.

Klar macht es einen Unterschied ob man ein echter Fan der Musikstilrichtung ist und diese vertritt, als wenn es einem nur um den Profit geht oder man eigentlich auf andere Genres steht, aber Armin und Talla, aber auch Laiki und Achim Szepanski (damals in den Boy Läden) waren erstmals auch nur Angestellte, aber von dieser Musik begeistert.

Auch wollen wir  Gerd Schüler und Michael Presinger nochmal erwähnen, die immer eine guten Riecher hatten und sogar als die 100 besten Gastronomen in Deutschland gekürt wurden und das Dorian Gray war mit dem Studio 54 (New York ) und KU (Ibiza) lange einer der besten Clubs der Welt, und genau diese zwei haben letztendlich 1986 entschieden, dass Talla und Azary jeden Freitag unter dem Namen Technoclub im Dorian Gray als DJ´s agieren konnten.

Klar gab es den Technoclub schon seit Ende 1984 und wurde von Talla und Matthas Haibach gegründet und fand im NoName am Sonntagnachmittag statt, aber Gerd und Michael haben dadurch erst wirklich einen Trend mit ins Rollen gebracht.

Letztendlich sind ALLE zusammen natürlich der Auslöser das es Techno gibt.

Man könnte zwar sagen, dass Detroit in den USA ebenso eine wichtige Rolle gespielt hat, was ja auch stimmt, aber mal ehrlich, die hatten in ihren Produktionen oft zu viel Groove wie bei Disco Musik und viele orientierten sich dann später auch mehr an den oft aus Belgien stammenden Produktionen, oder an den Produktionen die aus der Rhine Main Metropolitan Region stammten und da war der Titel American- Soviets von CCCP der Vorreiter der in jedem Club spielte.

Der Armenier Herman Baymus (bis 1988 Clockwork label und dann Warren, W. D. Company KG ) sagte 1987, es gab keinen Club an der Ost und Westküste wo die jungen Leute meiner sehr großen Verwandtschaft, die in den USA leben nicht meine Stimme hörten, die am Anfang des Techno-Songs AMERICAN-SOVIETS zu hören ist, wenn sie am Wochende durch die Clubs zogen.
& Techno is the new future in the U.S.A. sagten viele wenn sie American – Soviets hörten.

Auch die folgenden Werke von CCCP wie Made in Russia und Orient Express die in vielen Ländern sehr bekannt wurden, bedingt durch den Release bei den Majors und auf Platz 1 in
Hong Kong landeten, wechselten sich sogar ab. Der eine Titel wechselte mit dem anderen, wenn es um die Positionen Platz 1 und Platz 2 ging, sodass z.B. Madonna keine Chance hatte auf Chartposition 1 oder 2 zu kommen und das über mehrere Wochen.

Ebenso hatte der Modemacher Jean Paul Gaultier die Power von CCCP Titeln erkannt und hatte auf einer Compilation, die sich V/A – Junior Gaultier New Music nannte, und die im asiatischen Raum veröffentlicht wurde, sowie Tracks von Front 242, Nitzer Ebb, The Neon Judgement,Chris and Cosey und viele mehr Titel auf der Longplay Schallplatte und Musikkassette waren, sogar zwei Titel von CCCP drauf gepackt.

Und zwar die Titel Orient Express und United States of Europe.

Also sogar einen vierten Titel von CCCP, der zwar nur in Asien einen großen Erfolg verbuchen konnte, aber immer hin.

Wenn man alles zusammen rechnet, dann hatte die Gruppe CCCP weltweit über 30 Jahre mehr als 2 Millionen Tonträger verkauft und die vielen Streams und Downloads, die auch heute noch stattfinden, kann man mit nochmal mehreren Millionen werten ohne zu übertreiben.

2010 spielte CCCP zuletzt in Deutschland beim Familientreffen 6 in Sandersleben, das nur aus EBM Bands bestand.

Die Bevölkerung dachte die NEONAZIS wären zu Gange, da es nur so von Glatzen, Kurzgeschorene und sonstigen Typen in schwarzen paramilitärischen Uniformen wimmelte.

Spark! – “ Familientreffen 6 Sandersleben 2010 “ EBM
! EBM ist kein Kindergeburtstag !
www.youtube.com

In 2020 spielt die Gruppe CCCP, die ihr letztes und einziges Konzert (seit 1990 in den USA) 2013 in Houston /TX gaben, zusammen mit Front 242 in Austin TX, San Francisco und eventuell in noch weiteren Städten der USA und Rainer Streubel hat sich wegen schwerer Krankheit zurück gezogen und wird vom Musiker & Komponisten RaHen (Ralf Henrich) des Songs um Talla´s Generator 78 von Moskwa TV, auf der Bühne vertreten.

Wie kann man also die Band C.C.C.P. und das Label Clockwork records und Rainer Streubel verleugnen? Aber auch all die anderen ? Anyway!

Auch etliche TECHNO Kompilations mit Musik aus der alten Zeit und besonders mit dem Titel American – Soviets sind vom Label Clockwork records, das seit 10 Jahren in Berlin ansässig ist und einen neuen Besitzer hat, auf allen digitalen Plattformen (Amazon, Itunes, Spotify, ..) erhältlich.

Ebenso hat das Label SAAL 600 aus Aschaffenburg einige Techno Compilations mit dem Titel American – Soviets veröffentlicht.

Interessanter Weise gibt es in 2020 eine Kompilation die derzeit in Vorbereitung zum Release bei The Orchard in New York steht und dessen Titel sich „V/A – TECHNO POP – from the beginning“ nennt und die Songs von Depro Art (Aschaffenburg / Rhine Main Area Mitglieder Ralf Hamm, Yorck Beickert ), BeatAmaX (OF-Landkreis/Rhine Main Area, Mitglieder Stephen Westphal, Mario Habelt, Frank Schendler ) Liaison Dangereuses (Düsseldorf, Mitglieder Beate Bartel & Chrislo Haas ex DEUTSCH AMERIKANISCHE FREUNDSCHAFT),The Force Dimension (Niederlande,Tycho de Groot (Gesang), Rene van Dijck (Keyboard) und Armin Elmensdorp, Material ( Rund um den Michigansee / U.S.A. Mitglieder Bill Laswell, Michael Beinhorn und Fred Maher ) und alle drei Top Hits von CCCP inkl. American-Soviets ( Frankfurt, Mitglieder damals in 1985/86 Rasputin Stoy aka Rainer Streubel, Herman Baymus, Drago Stanov aka Birger Graf und als Gastmusiker Sänger Frank Schendler von Beatamax) enthält.

Die Künstler Mario Habel, der leider kürzlich verstorbene Stephen Westphal (†) und Haupt-Komponist von American Soviets zusammen mit Sonja Arendt aka Svenja Neradin und Rainer Streubel aka Rasputin Stoy, sowie Frank Schendler aka Frank Orson, haben alle bei der Komposition American- Soviets mitgewirkt, obwohl das so auf keiner Schallplatte steht oder bei einer Verwertungsgesellschaft registriert ist.

Auch B.M Tang hat u.a. den Titel Orient Express und Christian Wildermuth den Titel Made in Russia gemeinsam mit Rainer Streubel komponiert, sowie Andy Mikutta hat als Toningenieur beim Titel United States of Europe erstmals fungiert und die aus Schottland stammende A&R Mitarbeiterin bei BMG in München Mr. Susi Armstrong dürfte eigentlich auch nicht unerwähnt bleiben, weil sie die erste in Deutschland war die als Vertreter der Majors diesen Trend des „Techno – Made in Frankfurt“ erkannte und mit dem Einkauf von drei CCCP Titeln und einem BeatAmaX Titel agierte.

Denn letztendlich sind alle die hier erwähnten Personen und Firmen in dem gesamten Schreiben für den START und das GELINGEN einer Musikstilrichtung, die den Oberbegriff TECHNO hatte, verantwortlich.

Dies unter den Tisch fallen zu lassen wäre ein großer FEHLER.

Auch Razormaid (Art Maharg und Joseph Watt (†) aus San Franzisco) darf nicht unerwähnt bleiben genauso wie Fat Harry aus St Pete Beach in Florida die, die ersten waren die TECHNO Made in Frankfurt förderten.

Razormaid durch ihre REMIX-RELEASES Und FAT HARRY genauso wie die Labelbetreiber von OAK Lawn für die ersten Konzerte einer TECHNO Band Made in Frankfurt, also CCCP, die sie zwar erst 1990 als Booking Agency durch viele Staaten der USA an die Clubbetreiber vermittelten und insgesamt 23 Konzerte von C.C.C.P. in den U.S.A. stattfanden, das war aber ein wichtiger Schritt um immer mehr Menschen weltweit zum TECHNO zu bewegen.

Einige Vorgruppen von CCCP waren u.a. die Band Schnittacht aus den USA, die natürlich auch in keinem Museum das sich mit TECHNO befasst, fehlen darf.

Ebenso das Label Happy Music in Puteaux / Paris mit Pierre FORGACS der  Charterfolge (Top 10) erreichte, mit dem Nachfolgetitel Made in Russia von CCCP und auch Musikvideos in Monaco drehte, die dann vor drei Millionen Zuschauer im französischen TV zu sehen waren und auch mehrere Konzerte organisierte, u.a. eins das ein Festival war, mit 25.000 Zuschauern in Lille der Techno Hochburg Frankreichs, wo CCCP als Hauptakt spielte.

Pierre hat einen richtig guten Job in Sachen TECHNO gemacht, damals meist unterwegs mit seinem alten Mercedes aus den 70igern, denn in Frankreich hatte er es noch schwerer diese neue Musikstilrichtung zu vermarkten.

In Paris war der Szene Club Les Bains Douches dessen DJ´s ein wenig TECHNO spielten und nähe der belgischen Grenze konnte man TECHNO in den Clubs hören und beim Radio und TV war es super schwierig da rein zu kommen.

Oder Bertelsmann (durch Suzi Armstrong)in BeNeLux konnte mit Platz 1 mit dem Folgetitel von CCCP charten.

Das waren alles Menschen die richtig was bewegten und zwar im Genre TECHNO.

Klar kann man über die Erfolgsproduktion 16 Bit – Where are you von Michael Münzing und Co, deren Rechte mal 24 Stunden auch bei Clockwork records waren, aber durch Sonja Arendt wieder Rückabgewickelt wurde, sagen dass war mehr Dance oder Synth-Pop aber der Titel Too Fast to Live war doch wieder Techno al a Nitzer Ebb oder auch der Erfolgstitel Titel Electrica Salsa der von Sven Väth Interpretiert wurde, war zwar auch eher Sinthy Pop oder Dance Music, aber Wikipedia schreibt:

OFF war ein Projekt der Elektronischen Tanzmusik und bedeutender Vertreter des Sound of Frankfurt.

UND war Depeche Mode nicht ebenso Synth-Pop, dance Music usw. ?

Die 12“ Maxi Single Versionen wie Personal Jesus von DM oder People are People waren zum Verkauf meistens im Fach unter TECHNO im Plattenladen angeboten. Wie auch immer!

Münzing und Co hatten auch schon mit dem Titel Visions And Dreams von CURARE in 1984/5 eine erste Platte veröffentlicht, die schon auch erste leichte Techno Elemente beinhaltete.

Auch Mathias Martinsohn wollen wir erwähnen noch bevor es mit dem Club Omen los ging, war er Betriebsleiter im Dorian Gray und war desöfteren beim damals befreundeten Clockwork records label zugegen um sich über die Gründung eines Labels zu erkundigen und von Rainer Streubel unentgeltlich Beratung erhielt.

Das Erfolgslabel Logic wurde dann später in Offenbach gegründet inkl. ein Musikstudio das von Michael Münzing, Luca Anzilotti und die verstorbene Frankfurter Rotlichtgröße Ossy Büttner (†), sowie Mathias Martinson betrieben wurde.

Danach entstand auch der Azary medien Vertrieb / AMV, und der Discomania Vertrieb vertreten durch Christian Fehlau und Uwe Kohlwes war in Roßbach(Friedberg) ursprünglich aus NRW, auch in der Rhine Main Metropolitan Region mittlerweile angekommen. Neuton Vertrieb (Siggi Hahn & Co kam erst viel später.

Und das Musikmagazine Groove das Ende 1986 von Thomas Koch gegründet wurde und das sich im  Laufe der Zeit immer mehr auf Techno spezialisiert hatte oder besser für Elektronische Musik unterwegs war, war dann das Nr. 1 Magazin in dem Genre Techno und in Frankfurt/M. zuhause , Thomas war auch ständig bei Clockwork zugegen wegen Interviews, Stories und natürlich Anzeigen, die er verkaufen wollte.

Ebenso gab es Zeitgleich ein reines Techno Magazin das von Jürgen Lahmann & Co als Frontpage gegründet wurde und dieser Lahmann genauso gerne Anzeigen für die Technoband CCCP und BeatAmaX an Clockwork verkaufte.

Auch das Kölner Magazin Spex (das ich INTELLEKTUELL TOTALE nenne) fing an 1985 über Techno – Made in Frankfurt zu berichten, auch wenn man nie verstand was die eigentlich meinten in ihren Berichten über Bands und deren Werken.

Auch Frankfurt Journal und Prinz gingen auf den Hype TECHNO ein.

MTV und VIVA spielten die CCCP Videos Made in Russia und Orient Express (Videoschnitt by Crew of Michael Münzing) und die Sendung Formel 1 (ARD) sendete den ersten Techno Song Made in Frankfurt also den Titel American-Soviets Live bzw. in Vollplayback, weil er die deutschen Charts erklimmte.

Fakt ist das der Titel

AMERICAN – SOVIETS

der wichtigste Titel überhaupt zur Weiterentwicklung und Förderung des Genres TECHNO gilt, da er Kommerziell extrem gut vermarktet wurde und das über mehrere Jahre, was ein Major, aber auch viele Independents gar nicht konnten, da sie das Vertriebssystem nicht so steuern konnten, was aber Rainer Streubel durch seine Visionen, die er umsetzte, also damals vieles neu erfand und dann in vielen Ländern der Welt step by step vollzog.

Ebenso denke ich das es für ein Techno Museum wie das MOMEM notwendig wäre zu erwähnen, dass folgende Personen zu diesem Werk ihren Beitrag leisteten:

Rainer Streubel (Idee, Produzent, Komponist, Gebietsleiter SPV und zweitwichtigster Mann der u.a. am Erfolg des Chartentries des Titels American Soviets von CCCP in Deutschland verantwortlich war , Stephen Westphal  (†) als Komponist , Mario Habelt als Arrangeur, Frank Schendler als Sänger, Mike Staab (†) Anbieter einer Instrumentalversion der Band BeatAmaX aus dessen Rohverion der Titel AMERICAN SOVIETS für die Band CCCP entstand, Tommy Schmidt als Toningenieur und Hans Hahn (†) als Leiter des Cream Studios, Frau Brüggemann die eine hervorragende Schnittscheidetechnik erreichte, die den Sound besonders die Bassdrum verbesserte, Manfred Schütz als Geschäftsführer des SPV Vertriebs und wichtigster Mann der am Erfolg des Chartentries des Titels American Soviets in Deutschland verantwortlich war. Walter Holzbauer gilt heute als der Musikverleger des Titels American Soviets die bei seinem Verlag Wintrup Music in Detmold/Berlin verlegt wird. Der Titel A-S war 1986 bei Edition Jumar (Jutta Kestner und Manfred Schütz) verlegt. Edition Jumar wurde damals schon von Wintrup Music administriert.

Zu erwähnen sei noch die Edition Amnesia, die von Sonja Arendt geleitet wurde und ebenso von Wintrup administriert wurde und die viele TECHNO Versionen in der Edition hatte.

Wintrup mit Walter Holzbauer aus Detmold waren einer der ersten TECHNO Pioniere der Musikverleger, denn Werke wie Los niños del parque, sowie alle Titel von Liaison Dangereuses gehörten schon 1982 zu dem Verlag.

Der Verlag Melodie der Welt aus Frankfurt waren mit Generator 78 von Moskwa TV ebenso einer der ersten Verleger die 1985 TECHNO im Katalog hatten.

Ums einfach zu erklären Musikverleger verlegen Werke, also Notenblätter Notenbücher – Partituren und verwerten ihre Musik in Radio, TV, Werbung, Film und auf der Bühne, die man Aufführungsrechte nennt oder durch Abgaben der Tonträgerverbreitung auch Digital, die man mechanische Rechte nennt.

Musikvertriebe vertreiben Vinyl, CD, Musikkasseten die sie oft auch selbst in Lizenz herstellen und Sonstiges wie u.a. DVD´s ; Aggregatoren sind Digitale Vertriebe die den Verkauf von Digitalen Produktionen als Downloads und Streams bei Plattformen wie Amazon , iTunes, Spotify, Youtube und Co gewähren.

Alle Aussagen sind zum größten Teil über das Internet nachzuvollziehen, besonders über die Plattform www.discogs.com, die aber auch nicht 100% korrekt ist und Wikipedia ist leider von Einträgen parteiischer Personen kreiert worden, die nicht immer die Wahrheit sagen oder einfach einige Dinge, die Fakten sind, weglassen in Bezug auf TECHNO und deren Macher.

Ganz schlimm ist dass Richtigstellungen immer wieder gelöscht wurden bis auf wenige Ausnahmen und die Richtig Steller irgendwann mal Aufgaben, weil es Aussichtslos war die Wahrheit zu bezeugen.

Besonders schlimm war der Versuch immer wieder Bijan Blum dort einzutragen und ihn somit zu erwähnen, der aber genauso wie Rainer Streubel immer wieder von irgendwelchen Schreibern gelöscht wurde. Der Hass muss sehr groß gewesen sein, gegen diese zwei Personen. Aber selbst wenn es dazu einen Grund gab ist es nicht Korrekt die Wahrheit zu verdrehen.

Das wäre so als wenn man den verstorbenen Peter Hauke (†) als Musikproduzent u.a. von der Band NEKTAR, oder dem verstorbenen Krautrocker Tiger B. Smith (†) als einen wichtigen Vertreter der Rockmusik aus Deutschland und in Frankfurt agierenden verleugnen würde.

Es gibt zum Glück noch in meinem privaten Archiv Kopien in Farbe und schwarz/weiß von Artikeln aus Musikmagazinen die gerne jedem Interessenten zur Verfügung gestellt werden können. Ebenso gibt es noch Zeitzeugen, die das geschriebene von mir bestätigen können.

Ich denke selbst Frankfurts Musikjournalist Detlev Kinsler kann einiges zu dem Thema sagen, denn er hatte sich des öfteren in Cafes in Bockenheim mit Sonja Arendt vom Clockwork records Label aus Sachsenhausen bezüglich deren Veröffentlichungen, die von Dance Music bis Techno und auch original Filmusiken und Musik von TV Serien alles beinhalteten, getroffen.

Fazit: Erwähnt man im MOMEM den Song Generator 78 von Moskwa TV ( inkl. Talla &Co) und den Song American-Soviets von C.C.C.P. (inkl. Rainer Streubel & Co) nicht, dann ist das ein UNDING!

Klar hat jeder eine andere Sichtweise was Musikstilrichtungen und all die vielen Schubladen angeht, aber vergleicht man meine Sichtweise mit der von diesen nachfolgenden Webseiten, dann liegt es nicht ganz so weit auseinander:

Auszug von www.amazona.de: Alleine der Begriff Techno kann offensichtlich schon für eine Menge Missverständnisse und Diskussionsstoff sorgen, als man nicht in der Lage ist, genau zu belegen, was, wann und wie genau er bzw. das Genre zustande gekommen ist. Nüchtern ausgedrückt ist Techno ja eine Art der Musik, die ausschließlich mit elektronischen, also technischen, Instrumenten und Gerätschaften produziert wird. Das kann von der sphärischen Berliner Schule à la Tangerine Dream, über den 80er Synthpop und Frankfurter Sound bis hin zum 4/4-Detroit-Techno gehen. Allgemeinhin wird heute unter Techno aber stark von Rhythmus geprägte Tanzmusik verstanden, wobei in den 80ern noch wenig Klarheit über die Eindeutigkeit des Begriffs bestand. Selbst die Produzenten der frühen technoiden Zeit hatten noch nicht an den „Techno“ gedacht, wie Ralf Henrich (RaHen) ja selbst im äußerst lebendigen Diskurs im Anschluss an den ersten Teil sagte.

Techno-History 1: Die Fundamente des Techno

Techno History 2: Techno – Die Geburtsstunde

Bei Fragen stehe ich gerne zur Verfügung.

Cheers & schöne Weihnachten und einen guten Rutsch ins Jahr 2020

Phantomas
Privatier

P.S C.C.C.P. – American-Soviets Song:

Text American Soviets

G: Good evening, this is Mr. Gorbachev-
R: Hello Gorby, this is the White House, Ronald Reagan speaking-
G: Hello, my old friend, how are you today ?
R: Fine ! It’s time for our daily chess-match, are you ready ?
G: Yes, my last move yesterday was the Queen from A6 to B6-

They both send their weapons into space-
their people’s problems they seem to displace-
the arms-race is what they can’t negotiate-
why ain’t it chess about what they debate ?
What went wrong on the Gulf of Iran ?
Why did the Russians invade Afghanistan ?
Why not save the money for the armaments
and be chess-partners in the turnament ?

Reagan and Gorbachev play chess on T.V.-
the senate is giving a party on the sea-
the nuclear war will forever be banned-
it’s only their kings which they have to defend.

Das erste Plattencover von CCCP mit Reagan und Gorbatschow als Comicfiguren die beide Schach spielen.

und

der dazu passende Text:

Just imagine the upcoming centuries being eras of peace and wealthy. There will be no more wars, no more mass-dying on blood-soaked battlefields, no more nuclear weapons. There will be only one big game existing – CHESS – which will be held by the big rulers.

C.C.C.P.

Fazit
Techno at it´s best
Forum
  1. Profilbild
    SimonChiChi  AHU

    Hi Phantomas… magst du dein Profil noch vervollständigen (rechts oben neben der story). Gerade bei solchen Storys wäre das echt hilfreich zu wissen, wer sich hinter dem Avatar verbirgt bzw. dein Werdegang und Background so ist. :-)

  2. Profilbild
    ISE500  

    Wieder so ein Unsinn – Techno aus Detroit hätte zuviel Groove wie bei Disco :(
    Beschäftige dich mit Ken Colliers Visionen seit den Siebziger Jahren und seziere mal Groove, Disco und Techno. Auch stimmt es nicht, daß Detroit sich an belgischen Produktionen orientiert hätte.

  3. Profilbild
    dilux  AHU

    was für ein wirrer artikel, mir ist beim lesen ganz schwindelig geworden…inhaltlich sowieso völlig belanglos.

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      Hectorpascal  AHU

      Ich finde es gut wenn jemand sowas aus persönlicher Sichtweise zusammenfasst. Zeit, Ort und Beteiligte sind wohl nicht einfach zu leugnen. An der ein oder anderen Stelle vielleicht zu lang aber ok. Für mich steht fest, Techno wurde aus den Gegebenheiten seiner Zeit geboren, ganz ohne persönliche oder ortsgebundene Zuschreibung. Alles kam wie es kommen musste. Nun steht der Pokal in Detroit weil viele Menschen es so mögen. Warum auch nicht? Das ist für mich keine Frage von Krieg und Frieden. BTW, ich hatte damals null Ahnung und mir war auch egal woher der Kram kam. Frankfurt und Fenslau habe ich erst 91 kennengelernt. Für mich damals Exoten. Techno war damals auch nicht ein so schwergewichtiges Wort wie heute. Vollkommen überbewertet!

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        TobyB  RED

        Hallo Hector,

        es sind ja gute Ansätze da, dass ist nicht das Problem. Cybotron mit Techno City gehört der Bembel. Auch wenn stilistisch das spätere Model500 mit No UFO schon eher in Richtung Techno geht. Frankfurt kann für sich in Anspruch nehmen den Eurodance und Trance gefördert zu haben. Was auch eine große Leistung ist. Letztlich war das damals eine Ecke im Plattenladen, so eine Art Resterampe für den Acid, Detroit, Chicago, House, EBM Fan. Und vermutlich haben wir alle damals BFBS und Co gehört weil dort die Musik spielte. Für mich war das damals eher das Acid und Breakbeatlastige Zeug aus UK. Techno aus Germany und Belgien/Niederlande ging gar nicht. Bis auf Ausnahmen, Fenslau war schon okay.

        • Profilbild
          Hectorpascal  AHU

          Cool finde ich, aus heutiger Sicht ist damals so viel passiert und ich habe lange nix davon mitbekommen. Ich würde mich nicht wundern wenn es heute auch so wäre und hier nur Ahnungslose über alte Zeiten schreiben, während Lumpstyle und Hacktech die Floors rocken. Ganz ohne Drogen, weil damit haben die nach der 8ten Klasse „schon“ aufgehört. :)

          • Profilbild
            TobyB  RED

            Ich hab mich damals im Norden auf diversen Rave-Parties als Techniker getummelt, hat mir u.a. das Studium finanziert. Ich fand das hinter der Bühne immer viel spannender, Live Acts mit DAT Tape unter der Tischhupe, in Bier gelöster Atari und implodierende Computermonitore. Und viel zu heiss gefahrene PAs. Waren immer wieder gern genommene Klassiker. Oder Helikoptereltern die meinen ihr Bübele wird der nächste Technostar. Wenn man über sowas schreibt, entweder schonungslos ehrlich, gerne mit einem lachenden oder weinendem Auge. Oder eben total nüchtern und konzentriert auf einen Ansatz. Ich mein, wir alle kennen, Oppa erzählt einen vom Krieg, zur genüge, das bringt uns aber nicht weiter ;)

  4. Profilbild
    TobyB  RED

    Ich würde deine Story anders strukturieren. Der Ansatz ist gut. Zerfasert aber immer wieder. Probate Methode ist sich die Chronologie der Ereignisse aufzumalen und sich an Hand dieser Strukturen durchzuschreiben. Schuldzuweisungen und Anprangern in Verbindung mit Imperativen kommt gar nicht gut. Da bleibt unterm Strich, Techno wurde in FFM erfunden. Was aber nicht so war ;-) Ich hab Scheiben von den Belleville Three und Model500. Welche auf vor 1985 datieren. Und wenn ich recht erinnere Cybotron gingen 1981 an den Start. Common Sense ist das der UK Virgin Rec Sampler Techno! The New Dance Sound Of Detroit, den Begriff Techno in Europa populär machte. Allerdings, war das immernoch ein Gemisch aus Acid House, Detroit, Chigaco. Und über UK und Belgien schwappte das dann in FFM an Land.

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          TobyB  RED

          Dave Clark ging aber erst ab Mitte der 90er ab. Den entscheidenden Push dürfte er durch seine John Peel Session bei der BBC bekommen habe. Angefangen hat er mit HipHop, später Acid House und er selber nennt seinen Stil Electro.

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            dilux  AHU

            hi toby, die red 1 ist von ’92, ich wollte mit meinem beispiel auch nicht die anfänge von techno aufzeigen, sonder eher eine definition liefern, was für mich techno ausmacht.
            ansonsten ist model 500 schon ein guter hinweis.

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              TobyB  RED

              Hallo Dilux,

              das passt schon :) Für mich fing Techno halt bei dem an, was man als Electro in dem Film Beatstreet gesehen und gehört hatte. Also irgendwie nicht House(Disco) und nicht NewBeat/EBM. Sondern irgendwo nach Kraftwerk und Fabrik nur ohne MCs. Mit mehr oder minder elektrischen Hip Hop Beats und Akkorden die eher vom Blues als aus dem Pop kamen. Und einer Bassline die einfach treiben musste. Im Rhein Main Gebiet Ende der 80er, Anfang 90er hatte man den Vorteil, das in den Kasernen der Alliierten junge Leute sassen, die via Radio ihre Musik mitbrachten und sich die Clubs/Discos entsprechend darauf eingerichtet haben. Siehe Model 500. Die Grenzen zum Techno sind zumindestens in Detroit relativ fest auf 1985 festzulegen. Electro wurde wieder Hip Hop und Chigaco House wurde auch zum stilistischen Treiber für Techno aus Detroit.

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    Bernd-Michael Land  

    Dieser Artikel ist irgendwie schon ziemlich schräg, voller Vorwürfe und Frust, dazu noch von einem anonymen Autor.
    Ich fände es schön, wenn man sich bei solchen Artikeln auch als Verfasser mit seinem realen Namen outet und nicht hinter einem Pseudonym versteckt. Es scheint sich ja offensichtlich hier um eine Person aus dem Umfeld von C.C.C.P. zu handeln.
    Fühlt sich da vielleicht Jemand im künftigen Momem und auf Wikipedia übergangen oder was soll das alles hier?
    Einige der erwähnten Personen waren / sind mir persönlich bekannt aber es waren auch noch viele andere Musiker, die in den frühen Jahren den Technosound in Frankfurt prägten. Das lief anfangs oft in kleinen Underground-Clubs, bevor es im Dorian Gray und Omen dann für die Masse kommerzialisiert wurde.

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      TobyB  RED

      Bernie,

      wo du mit Recht hast. Ich mein das Momem hat noch nicht mal eröffnet, da wird um die Deutungshoheit gestritten und ob nun der Techno in FFM erfunden wurde oder nicht. Das ist dann schon richtig schräg. Zumal CCCP eher Synth PoP denn Techno war. Ich bin ja der festen Überzeugung, das sich das zwar in FFM kumulierte aber eben nicht hier entstanden ist. Ich hab damals zu den einschlägigen Zeiten Techno über das Radio bei BFBS und Co wahrgenommen. Im DG und Omen hab ich eher das Entstehen des Sound of Frankfurt wahrgenommen, also diese Mischung aus Trance, HiNRG. Und für den weniger Mainstream Sound ist man nach Offenbach. Oder nach Hamburg. Für das harte Technobrett ist man dann eher nach Berlin gefahren.

      Wenn man Geschichte nacherzählt, ob es die eigene oder erlebte ist, plädiere ich entweder die Chronologie oder eben Weggefährten sprechen zu lassen. Und vielleicht versucht man das einzuordnen.

      Alles andere ist nicht sonderlich zielführend.

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    smoo

    Etwas vom Schrägsten und Unstrukturiertesten was ich je zu zwei Dritteln las.

    Beim „Detroit hat zuviel Groove“ war die Schmerzgrenze erreicht. Aber auch wenn der Text schmerzhaft zu lesen ist, danke dem Autor für die offensichtliche Hingabe an Techno (evtl zu stark beschränkt auf eine kleine Szene) und evtl einem kleinen historischen Beitrag dazu.

    Kleine Produzentenwahrheit: Falls etwas zu viel Groove hat, einfach das Timing verschlechtern. Das kann helfen.

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    elektrock  AHU

    In den 90 igern zu meiner Hauptschulzeit hörte ich oft Radio FM4 zum einschlafen. Was da gespielt wurde hätte ich gerne wieder auf Kassette. Housige Rhythmen, Bretter Basslines-Kicklines und der Sound nix poliert einfach nur geil erdig. Ist es nicht eine Fusion aus allem…..

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    fmq75  

    Liest sich wie der schmoll-lippige Versuch einer Abrechnung.Dabei hinter einem Pseudonym verstecken ist lahm.Anstrengend strukturiert gleichwohl ein paar interessante Einblicke.

  9. Profilbild
    TobyB  RED

    Anbei ein paar Dokumentationen, welche die hier angesprochene Entstehung von Techno, House, etc. etwas illustriert. Und vielleicht hilft die Diskussion hier einzuordnen.

    https://youtu.be/v6O__kB8Nc8
    https://youtu.be/TWPFrWojYQ4
    https://youtu.be/lt49U9xWLPU
    https://youtu.be/kuNaEjeXx_4
    https://youtu.be/J_Hz6FQyVJ8
    https://youtu.be/Ti0iycowj9U

    Ich persönlich geb als Hesse FFM natürlich den Ehrenbembel und das nicht nur für den Sound of Frankfurt. Aber erfunden wurds woanders und spätestens als die Major Label ihre Dependancen nach Berlin verlagerten, war es das mit der Techno Hauptstadt. Man beachte hier die Aussagen zu FFM in We Call IT Techno zu FFM.

  10. Profilbild
    Klopfgeister1

    Hätte nicht gedacht in meinem ersten Amazona-kommentar die Redaktion zu bitten , das unter eine eigene Rubrik „ Streubels Märchen, Seemsnsgarn,Folklore“ einzuordnen.
    Für den interessierten. leidenschaftlichen Amazonaleser war ich geschockt über diesen wirren und psychotischen Text.
    Dem Autoren Hilfe anzubieten wäre für mein Empfinden eher angebracht als solch einen Artikel zu lancieren
    Ich liebe Amazona trotzdem sehr!
    Herzlichen Gruß aus Hamburg

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