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Techno History 2: Die Geburtsstunde


Time To Rave

Alleine der Begriff Techno kann offensichtlich schon für eine Menge Missverständnisse und Diskussionsstoff sorgen, als man nicht in der Lage ist, genau zu belegen, was, wann und wie genau er bzw. das Genre zustande gekommen ist. Nüchtern ausgedrückt ist Techno ja eine Art der Musik, die ausschließlich mit elektronischen, also technischen, Instrumenten und Gerätschaften produziert wird. Das kann von der sphärischen Berliner Schule à la Tangerine Dream, über den 80er Synthpop und Frankfurter Sound bis hin zum 4/4-Detroit-Techno gehen. Allgemeinhin wird heute unter Techno aber stark von Rhythmus geprägte Tanzmusik verstanden, wobei in den 80ern noch wenig Klarheit über die Eindeutigkeit des Begriffs bestand. Selbst die Produzenten der frühen technoiden Zeit hatten noch nicht an den „Techno“ gedacht, wie Ralf Henrich (RaHen) ja selbst im äußerst lebendigen Diskurs im Anschluss an den ersten Teil sagte.

Klar ist, dass gerade die Pioniere auf dem Gebiet nur ihre persönlichen musikalischen Prägungen und Einflüsse mit einfließen lassen konnten, und die sind natürlich für einen Amerikaner teilweise andere als für einen Europäer. Die Einflüsse, die es auch damals um die Welt schafften, waren eben meistens musikalische Schwergewichte und konnten so global gültige Fundamente legen. Zumal sich die Verbreitungswege darüber hinaus damals sehr viel umständlicher gestalteten als im heutigen Internetzeitalter, in dem die Welt immer mehr zu einem Dorf zu schrumpfen scheint und es theoretisch möglich ist, jeden Track eines x-beliebigen Hobbyproduzenten zu konsumieren.

Der bis heute allgemeingültige „Techno“ begann aber sich als eigenes Genre in den späten 80ern als stark vom House beeinflusster Musikstil herauszukristallisieren. Es wurde sogar eine zeitlang versucht, das ch durch die den Härtegrad signalisierende Anzahl von k zu ersetzen. Aus meiner Erinnerung heraus gab es zu Beginn der 90er in Deutschlands Clubs, vom normalen Chartgeschehen natürlich abgesehen, für entweder Techno oder House, je nach Club, salopp formuliert hart oder weich. Im Folgenden werde ich einige wichtige Technoregionen in Deutschland aufführen, natürlich ohne Anspruch auf Vollständigkeit, die aber einflussreiche Produktionen und deren Protagonisten hervorgebracht haben.

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    Coin ••••

    Ach herrje, wie die Zeit vergeht.
    Von RMB hatte ich alles was rauskam (Reality)
    Wir hatten hier im Osten Deutschlands auch eine riesige Technoszene
    mit vielen inoffiziellen Partys.
    Zum Beispiel das 1040 Leipzig von ca. 1998 – 2004,
    mit Dj Kratzer und Stephan von Wolffersdorff.
    Und natürlich die Distillery Leipzig.
    Aber fast alles wurde von den Behörden eingestampft :(
    Ungefähr 2007, als mit Samim – Heater der „Volksminimal“ populär wurde,
    hab ich den Spass am feiern verloren.
    Das Motto der ersten Loveparade war übrigens:
    „Friede Freude Eierkuchen“ :D
    Danke für die kleine Zeitreise Jens Vetter :)

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    iggy_pop AHU

    Mutig, eine Fortsetzung zu schreiben, nachdem alle Experten und Zeitzeugen nicht müde wurden, den ersten Teil auseinanderzunehmen.

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        iggy_pop AHU

        Ich wollte nicht schon wieder sarkastisch und überheblich sein — sonst müssen sich wieder irgendwelche Leute extra hier anmelden, nur, um mir zu sagen, was für’n Arsch ich bin.
        Muß doch nicht sein.

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        DanielT ••••

        Hallo Peter,

        auch wenn Du ja den Smiley zur Entschärfung gesetzt hast, finde ich Deinen Kommentar hier unpassend.

        Der Autor hat seine musikalische Solialisation hier beim letzten Mal zum Besten gegeben, die ich interessant und nachvollziehbar fand. Der Titel war aber „History of Techno“. Unter diesem Aspekt war seine Geschichte dann leider eine 1A Themaverfehlung.

        Und genau diese haben viele Kommentatoren kritisierte. Und meines Erachtens vollkommen zu Recht. Es kann nicht sein, dass man hier wissenschaftlich jede Hardware nachmessen lässt, aber anderseits bei „weichen“ Themen inhaltlich nicht sauber gearbeitet wird. Ich schätze Euer Magazin, aber hier hat damals schlicht Titel und Inhalt nicht gepasst.

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        DanielT ••••

        Dazu muss man noch sagen, dass weder Du noch iggy-pop (einen Komiker hält sich jedes Magazin…) keine unbedingten Techno/House Liebhaber seid. Geschmäker sind eben verschieden und jeder hat eine andere musikalische Sozialisation. Man sollte dann aber auch nicht die Liebhaber des Genres als „selbsternannte Experten“ abqualifiziren.

        Vieles was von den Leuten (auch von mir) gesagt wurde ist schlicht seit mehr als 2 Jahrzehnten der Common Sense. Daher war die Kritik hier mehr als berechtigt und steht auch stellvertretend für das Interesse der ganzen amazona Community das Magazin qualitativ hochwertig zu halten.

        Zum aktuellen Artikel kann ich noch nichts sagen. Muss mir in Ruhe erst die Zeit zum Lesen nehmen. Auf jeden Fall gebührt dem Autor der Dank, dass er sich nicht gleich von der Kritik unterkriegen hat lassen.

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          iggy_pop AHU

          „Was ist los Iggy? Tun Dir inzwischen die beiden Finger weh? “
          .
          Ja, ich hab‘ Arthrose.
          .
          Der Komiker kann aber trotz Arthrose Rechtschreibung:
          .
          „Geschmäker sind eben verschieden und jeder hat eine andere musikalische Sozialisation.“
          .
          „Geschmäker“ schreibt man auch mit „ck“, nicht nur „Calvin Klein“.
          .
          Bussi.
          Dein Komiker

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    MichBeck

    Dank U96, 2 Unlimited, L.A. Style und wer sie alle waren, ist im Frühjahr 1992 der von der Industrie als „Techno“ etikettierte Dünnpups in die hinterste Dorfdisko getragen worden. Ab da begann faktisch der Ausverkauf. Pipi Langstrumpf, Raumschiff Enterprise und die Terminator-Theme etc. wurden einfach und billig über stampfende Beats gelegt und als das neue große Ding deklariert und endete in seinem Höhepunkt mit den singenden Schlümpfen und Marushas „Somewhere over the Rainbow“. Das schlimme war, dass sich in dieser Zeit viele auf Techno als Begriff ihrer Lieblingsmusik einigen konnten, aber völlig unterschiedliche Genres meinten.

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      changeling AHU

      Einspruch Euer Ehren. 2Unlimited & Co wurden als „Eurodance“ tituliert. Ich glaube wir hatten damals dieselbe Compilation: Techno House Vol. 3: https://www.discogs.com/de/Various-Techno-House-Vol-3-Presents-Techno-Hits-Now-Classics-In-Electronic-Music/master/57682
      Liquid Metal ist das Terminator Teil, Pippi ist ist klar und „Das Raumschiff tanzt“ ist Star Trek. Find ich aber deutlich besser als die Schlümpfe, Eine Insel mit zwei Bergen, Eins, Zwei, Poliziei und manches was sonst danach kam (Eiffell 65 oder so) Du hast aber noch „Spiel mir das Lied vom Tod“ vergessen. :P
      CD2 ist absolut göttlich („Gottes Tot“, „Being Boiled“, „Push“, „Headhunter“, „Verschwende Deine Jugend“, „You“, „Let your body learn“). CD1 ist mit „It’s a fine day“ or „No fate“ auch nicht unbedingt schlecht.

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        MichBeck

        Einspruch, Euer Durchlaucht ;)
        Der Begriff Eurodance wurde erst später gebräuchlich. 2 Unlimited wurden z.B. mit „Get ready for this“ und den Nachfolgesingles definitiv am Anfang dem Techno zugeschrieben, obwohl alle typischen Merkmale des ED vorhanden waren. Ein absolutes Definitionsproblem zu dieser Zeit.
        Im Besitz einer „Techno-House“ Compilation war ich nie, hab aber mitbekommen, dass immer auf jeder neuen – in diesem Zeitraum TV-beworbenen – „Techno-Trax“ die neueste Single der zwei Unlimitierten drauf war.

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    sabsipink

    find ich auch ……. (mutig) aber …. danke, ich kann da noch einiges lernen …..und find es sehr interessant, als ehemaliger Rock und Pop Muker

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    York_vom_Ork

    Moin Moin aus Hamburg,

    nett gemeinter Zusammenschnitt
    aber viel zu oberflächlich und damit zu schnelle Abhandlung.

    Vorweg Musik soll unterhalten egal ob Hardrock, Jazz, Elektr. Musik und alle anderen.., aber hier wird durch die Geschichte „geflogen“….. au Mann.

    Ich möchte jetzt nur von Hamburg sprechen, den Tunnel in Zusammenhang, bzw. als etablierten House und Tranceclub zu deklarieren, au backe. Da lief vor allem Hardtrance, ob da gelegentlich in einer Ecke auch House lief, vielleicht.
    Wichtiger aber war das UNIT, und das Grünspan. Im UNIT etablierte sich u.a. ein DJ Namens Gary D, der eher den „Rotterdam Style“ spielte. Das Grünspan hat auch eine interessante Geschichte, denn das ist eine Hardrock Disco, wo jeden Donnerstag „das Opera House“ gastierte. Hier wurde eher „Rave Musik“ gespielt. Nicht zu vergessen das FRONT, hier wurden schon Anfang der 80′ Disco auf Thorens Plattenspielern gemixt (viele DJ moderierten zu der Zeit Platten an, das zusammenmixen verschiedener Platten war noch nicht Standart), später Detroit und Acid House, in den 90′ dann DeepHouse, Garage House etc. Als eine richtige Technohochburg würde ich Hamburg persönlich nicht bezeichnen.

    Die in dem oben genannten Titel sind vielfach Kommerz, der die Musikrichtung Techno ausschlachtet.

    aber Danke trotzdem :-)

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      chain25

      Besten Dank, genauso habe ich es auch erlebt. Hamburg war eigentlich immer mehr House und weniger Techno.
      Als der Tunnel seine Pforten eröffnete war nach meiner Wahrnehmung der Kuchen bereits gegessen.
      Kleine Ergänzung noch: Die legendären Traktor-Parties in wechselnden Locations (z.B. dem Trinity) haben nach meinem Empfinden Ende der 80er den „Techno-Stein“ ins Rollen gebracht, dann Unit, dann Tunnel (zur Zeit der Kommerzialisierung = Ende).
      Sicherlich hat der Plattenladen Container Records, zunächst in Bramfeld später dann auf dem Kiez, ebenfalls große Verdienste am Erfolg in HH.
      Viele Grüße

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        York_vom_Ork

        Moin,

        Container Rec., Traktor Party’s etc, – richtig! Als Hamburger sind wir uns bestimmt dann öfters übern den Weg gelaufen…..

        :-) Ahoi!

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          chain25

          Bestimmt sogar, war die Szene doch recht übersichtlich. Nur ins Opera House hatte ich es wegen Donnerstags nie geschafft. Dafür habe ich aber noch die Total Recall Parties im Front in allerbester Erinnerung.
          Ahoi!

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      TobyB RED

      Hallo York,

      das ufert dann aus. ;-) Das ist das Problem, irgendwann ist man dann in Schwerin und Rostock, Anfang der 90er. Was man der Hamburger Szene um Gary D, MartinK, Revil O, Golum, Janni und wie sie alle hiessen zu gute halten muss, neben den Auftritten in HH, zumindestens die Szene in MVP kräftigst beschallt und ich würde sagen angeschoben zu haben. Und das Gary D und seine Mannen den Hamburger Sound kräftig abgefeiert haben und hochgehalten haben.

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        York_vom_Ork

        alles richtig ;-)
        nicht zu vergessen sind natürlich noch DJ Henry und T. Lampe die das „Superstitions Label“ gegründet haben.

        Dann noch die die Gebrüder Braun als Discobesitzer, waren die nicht Mitbegruender von EDM Musik (Label)?

        Jetzt „googelt“ doch mal was die heute so machen :-)

        Dann noch Wolfgang Koch der später bei Public Propaganda war……
        na gut ich schweife ab, alles zu „Deep“. Hamburg in den 90’er war, wie oben bereits angemerkt…. mehr House als Techno

        viele Grüsse

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          TobyB RED

          Hallo York,

          auch alles richtig. Die Hamburger Techno/Hardtrance/Hardfloor Szene war ja auch mehr in Hannover und Meckpomm unterwegs. Anfänglich in der Alten Gerberei und später dann in der Kongress und Sporthalle zu Schwerin. Oder Sommers Outdoor in der Pampa. Ich hab selbst auf etlichen dieser Partys Strippen gezogen, im Sinne von Kabel verlegt. Oder die VideoCam gehalten. Was man den Hamburger Jungs um Gary wirklich hochanrechnen muss, dass sie die lokalen Talente gefördert haben, in dem sie diese mit aufs Line Up hievten. Aber auf der anderen Seite dann solche Acts wie Scooter / Ratty mitbrachten. Hat funktioniert. Ich hab die Hamburger Clublandschaft zu der damaligen Zeit als ziemlich gediegen empfunden. Es gab Sachen da konnte man hingehen und bei anderen Events stand man da und hatte ein WTF im Gesicht.

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            York_vom_Ork

            schön alte „Weg-Genossen“ zu treffen :-)
            Tatsächlich habe ich DJ Yanni persönlich kennenlernen dürfen. Waren eine Clique von 5-6 Personen wo Jan wenn auch selten, dabei war. Haben immer die Scheiben, die auf DT64 liefen bei Container Records, damals noch an der Bramfelder Chaussee, gekauft und das Mixen geübt…. :-)
            Im UNIT (Talstrasse, St. Pauli) hab ich dann Gary D. zu seinen Anfangszeiten kennengelernt, hab da ab und zu an der Garderobe und als Kassierer gearbeitet und gelegentlich seine damalige Freundin morgens nach Hause gefahren, den Namen hab ich aber vergessen Sorry :-)

            Anfangs lief da noch eine Mischung aus Delite „grooves in the heart“ und Stakker Humanoid… etc bis Gary die ganz harte Schiene fuhr. Das war mir zu hart und ich bin seither eher Deep unterwegs….. :-) Gruss

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              TobyB RED

              Hallo York,

              DT64 war schon wichtig für den Norden und den Osten. Ich hab noch Oldschool etliche Mitschnitte auf Tape. Ich muss ergänzen, das ich nicht so der Clubgänger war, dass war damals schon zu viel Overground. Ich habs halt auch als Zeit der Grabenkämpfe erlebt. Da hattest auf der einen Seite die Braun Brüder und DJ David Fascher und halt auf der anderen Seite DIE DJs. Das war teilweise schon schräg. Wobei die zuvorgenannte alle auf EDM Records veröffentlicht haben. Allerdings war das Zeug eher halbgar. Wenn man mal von D Trance und so absieht. Aber ich meine das war keine EDM Records VÖ. Und das Voila war jetzt wirklich auch nicht mein Laden. ;-)

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                chain25

                Großartig, bei meiner damaligen Clique lief es ähnlich ab. Anno 91 / 92 schön Dancehall auf DT64 (mit übelstem Empfang) gehört und mitgeschnitten und dann in Bramfeld jeweils ein paar der Scheiben vom kargen Taschengeld gekauft und Mixen geübt! Klasse! :-)
                Zum Clubben ging es nach der glorreichen UNIT-Zeit auch gern mal nach Schwerin ins Maxx (David Fascher hat da aufgelegt). Und in der Tat, da waren zumindest gefühlt ausschließlich Hamburger. Muss so 93 gewesen sein.
                Das Voilà hingegen habe ich als sehr nett empfunden, allerdings nur Freitags und insb. wenn ein gewisser Herr Ammer den Abend organisiert hatte. Das war aber deutlich später … eher 96 /97. Zum samstäglichen Techno-Stelldichein hatte es mich aber auch nie hingezogen, muss nicht sein.
                P.S. Kennt von Euch noch jemand das „Peace Base Camp“ in der Max-Brauer-Allee? Das war auch immer sehr nett.

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                  York_vom_Ork

                  dort war eher ich nicht unterwegs, kann ich leider nichts zu sagen. Kannte halt viele durch/über Container Records
                  Michael Ammer z.B. steht/stand aber nie auf meiner „Kennenlernlist…..“ Einen Handstand wie D.F. übe ich noch
                  :-)

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    stacoja

    Schade das Dich der Mut verlassen hat.
    Der zweite Teil eine schnöde Aufzählung:
    Namen, Jahreszahlen, Orte und Titel von Veröffentlichungen.
    Da wo es interessant und persöhnlich werden könnte
    “ warum Westbam anders ist, kann ich gar nicht sagen…“
    kneifst Du.
    Das ist eine Liste aber kein Artikel.
    Trau Dich wieder im dritten Teil, deine Geschichte zu erzählen.
    Jan

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    changeling AHU

    Zu Köln nochwas:
    Kompakt gab’s Anfang der 90er noch gar nicht, das war damals der Delirium Ableger. Kompakt wurde es nach Profan & Co. Elektro Bunker (Dr. Walker, war AFAIR u.a. zur PopKomm) und Poller Wiesen sollte man auch nicht vergessen. Paul Cooper hab ich da auch vermisst.
    Zu Hamburg fällt mir als erstes neben Gary D (R.I.P.) die Box ein (Terrordrome 5 => Nordcore GmbH).
    Bei England fehlen wichtige Namen wie The Orb, Orbital oder 808 State.
    Warum ausgerechnet Ramirez erwähnt wird, erschließt sich mir allerdings nicht.
    Mit Titeln wie „Good Life“ (Inner City) oder „What time is love?“ (KLF) war der Ausverkauf doch eigentlich ziemlich direkt mit dabei.

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      TobyB RED

      Hallo Changeling,

      Ich glaube nicht das Inner City und The KLF zum Ausverkauf des Techno beigetragen haben. Ein gewisser Herr Cauty (The KLF) hat The Orb mitbegründet. KLF haben dem Pop Establishment in GB beide Mittelfinger gezeigt. Und dann mit The Manual die Nase gedreht. Ausserdem war The KLF das 3te Projekt der beiden(The Timelords, JAMMS). Musikalisch sind die Singles und LPs von KLF weit weg vom Club.

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          TobyB RED

          Hallo Patrick,

          steht hier nebst anderen KLF, JAMMs, Timelords im Plattenschrank. Dennoch sind KLF keine Techno,Trance, Ambient Combo. Britischer Techno kam erst später. Wenn man KLF einordnen muss, dann Stadium House, Club Music. Rave ginge auch. Die Beispiele die du anführst, zeigen einfach nur was die Idee hinter KLF war, dem Pop Establishment einen Finger oder zwei zu zeigen. Und das haben die einfach mal gemacht. Wenn auf dem europäischem Festland das Werk dann Techno, Trance, Ambient zugeordnet wird, ist das okay. Was es aber nicht richtig macht.

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    paulilein

    Jens, vielen Dank für Deine Techno History. Sehr schön zu lesen. Als 1964er hab ich das alles mitmachen dürfen und es war ne tolle Zeit. Sehr Schade das es halt immer Pappnasen gibt die meinen als Gscheithaferl ( Klugscheißer) dazwischen funken zu müßen.

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    chain25

    Westbam hatte ich zum ersten Mal mit seiner Maxi „Disco Deutschland“ wahrgenommen. Eine Sampleorgie sondergleichen, aber dennoch irgendwie heute noch fett!
    Wie sagte Bobby seinerzeit … „der Bass macht den Hit!“ :-)

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    Philipp

    Von Eurodance zu Techno war es in den 90ern ja irgendwie fließend, „Megabass vs. Two Little Boys ‎– Hit The Decks Volume One“ lief bei mir in damals (war ich 13 ;-)) in Endlosschleife, ging von 2Unlimited bis T99; oder die Arcade – Turn Up The Bass Serie, die frühen Techno Trax… :-)

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  13. Profilbild
    HoWi

    Geil, das wird ja immer besser. Amazona schreibt die Techno History neu. Herrlich, Nonstop Nonsens!

  14. Profilbild
    Coin ••••

    Kann denn überhaupt jemand die Geschichte des Techno
    (oder anderen Musikrichtungen) objektiv beschreiben ?
    Oder muss man ausgebildeter/studierter Historiker sein ?
    Im Grunde sind doch Alle, die dazu gefeiert haben, befangen
    und somit ungeeignet die Historie fehlerfrei wiederzugeben.
    Bin schlussendlich bei Wikipedia gelandet.
    http://bit.ly/2mCocbj
    Am ehesten traue ich eine Historie noch einem „alten Hasen“ zu.

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      TobyB RED

      Hallo Coin,

      das Ding ist das selbst alte Hasen nicht überall und das gleichzeitig sein konnten. Und sind damals viele Sachen gleichzeitig passiert. Wenn du sowas als Historiker und wissenschaftlich aufbereitest, steht am Ende immer die Frage wer liest das? ;-) Am Wochenende war in der FR ein Artikel zur Weltgeschichte des Techno aus FFM, http://bit.ly/2lthyUA . Schau dir mal die Leserkommentare an. Und vergleiche das mit den Kommentaren hier. Ich finde das spricht Bände.

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    York_vom_Ork

    ich hab ab 1987 (in der Branche bis 2004) in einem grossen Plattenladen in Hamburg gearbeitet.

    Somit behaupte ich mal, da sich gerade zum Ende der Kommentarliste die Meinungen „reiben“ zumindest für Hamburg „Objektiv“ sprechen zu können.

    Wer auch immer den Begriff „Techno“ geprägt hat ist mir pers. egal, kann gerne ein Frankfurter, Berliner, oder wer auch immer sein. Haben uns alle lieb :-) Ich weiss nur, das beim Release:
    https://www.discogs.com/Various-Techno-The-New-Dance-Sound-Of-Detroit/release/57919 in der Abteilung diskutiert wurde das „Kind“ nun Techno zu nennen bzw ein Schildchen dafür zu schreiben… :-)
    Tatsächlich wurde noch 1988 noch kein grosser Unterschied gemacht. Gab halt Chicago House, Acid House, New Romantic (Depeche Mode, Cure, Human League) , Electronic Body Music (Nitzer Ebb, Front 242, Cabaret Voltaire etc), das wars im groben….. Grüsse

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    York_vom_Ork

    Wer hat es erfunden ? Berichtigung zu meinem voran gegangenem Kommentar ….

    – Nicht geprägt, sondern im Sinne von :
    den Begriff erfunden hat, meinte ich natürlich ;-)

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    arnimhandschlag

    Was ja prinzipiell schon witzig ist, wieviele sich hier in ihrer persönlichen Würde angegriffen fühlen wenn es um subjektiv Wahrgenommenes geht.

    Was absurd ist, ist Wieviele hier dem Sound von damals (wann und was auch immer genau) nachtrauern und alles neue Scheisse finden.

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    Tyrell RED

    Bin jetzt kein Hardcore-Techno-Fan gewesen, war aber „beruflich“ viel in der Szene damals unterwegs. Von Tresor bis Ultraschall etc. und was Jens da schreibt kann ich zum Teil bestätigen (zumindest den kleinen Teil bei dem ich mitreden kann). Was Jens hier recherchiert und subjektiv aufbereitet hat, erfüllte absolut meine Erwartungen. Noch sind wir nicht soweit, dass die Geschiuchte des Techno in irgendeiner Universität zum Studienfach geworden ist – und ich vermute schwer, dass es in auch den nächsten 10 Jahren nicht dazu kommen wird. Und so lange die Historie nicht fundiert und wissenschaftlich untersucht wurde, haben wir Spaß an Jens Serie und an den dazu gehörenden, leidenschaftlich geführten Diskussionen (die jede Menge zusätzlicher Erkentnisse liefern). Also Jens – für mich persönlich hast Du das toll gemacht!!!

    • Profilbild
      chburn

      Mit dem Thema hat sich die Wissenschaft allerdings hinlänglich beschäftigt. Angefangen von Einleitungen in Milieustudien (Shell Studie 1997), über musiktheoretische Abwandlungen, etliche empirische Untersuchungen in verschiedenen Ländern und Kontinenten, bis hin zu etlichen Erfahrungsberichten der Protagonisten.

      Auch wenn man nur etymologisch an die Sache geht, kommt man hier schnell zu brauchbaren Ergebnissen.

      Also: Das Netz und die Bibliotheken sind voll mit Quellen und wenn man sich daran macht, einen Artikel allgemeingültig als „History of Techno“ zu bezeichnen, muss man eben auch vernünftig an die Sache gehen.
      Wer weder Zeit noch Muße hat, sich damit wirklich auseinanderzusetzen, dem sei der von HoWi vorgeschlagene Film „We call it Techno“ ans Herz gelegt.

      Die meisten Kritiker hier stört wohl nur, dass der Artikel einfach nicht den Standard erreicht, den er vorgibt zu sein.

      Ansonsten wäre auch „Jens dufte Technodisco-Sause“ als Titel für diesen Erlebnisbericht absolut legitim.

      • Profilbild
        Tyrell RED

        Und ich seh es lockerer: „Friede Freude, Eierkuchen“, dass war doch das Motto, dass damals in der Szene in aller Munde war ;-)

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      York_vom_Ork

      tolles Video!

      wusste ich einige Sachen gar nicht, echt gut recherchiert, fast alle wichtigen Personen der Szene im Interview. Empfehlung!

      Eine Sache „stört“ mich ein klein wenig, dass ist die Mystifizierung/die Herkunft des Begriffes „Techno“. Das klingt ja am Anfang so als wäre der Begriff in FFM erfunden worden…. Ich möchte die Vorarbeit und Leistung von TALLA nicht in Frage stellen, oder schmälern, aber kannte er Juan Atkins und R. Davis aus Detroit sogar persönlich? Und haben die Cybotron Jungs den Namen „Techno“ den Sie für mindestens eine Single verwandten aus einem Frankfurter Plattenladen ? Fragen…. die die Welt entzweien…… ;-)

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