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Das beste Bass-Equipment für 2021, Jahresrückblick

27. Dezember 2020

Das sind die Bass-Sieger des Jahres

Das beste Bass-Equipment für 2021

Das beste Bass-Equipment für 2021

Die Bass-Welt hatte es in unserer Redaktion zuletzt nicht leicht: Dass im Rahmen der diesjährigen Pandemie der eine oder andere Aspekt auf der Strecke bleiben würde, war uns bewusst. Daher der Ausblick für das kommende Jahr und das Versprechen, für die Bass-Sparte ein bisschen besser hinzusehen und auch Neues zu wagen.

Das beste Bass-Equipment für 2021

Nichtsdestotrotz gab es einiges zu berichten und ein paar Highlights für die Bass-Welt, die wir euch nicht vorenthalten wollen. Unsere Redaktion bekommt aktuell Zuwachs, was diese Sparte angeht, und wir wollen geflissentlicher ausloten, was die Basswelt hergibt, doch ein paar Namen haben es uns dieses Jahr wieder angetan. Bestimmte Pedale, Amps und Bässe fielen uns ins Auge und stachen hervor. Unsere Kriterien waren hierbei vielschichtig: Ein paar legendäre Namen haben einen Abstich in die Vergangenheit gewagt, andere haben High-Class-Geräte produziert, das Thema „Preamp für wenig Bares“ war präsent und auch Harley Benton haben es wieder auf diese Liste geschafft, indem sie das Preis-Leistungs-Verhältnis erneut gut ausloteten. Auch in dieser Liste gilt – wir orientieren uns am diesjährigen Redaktionsplan und nicht ausschließlich am Erscheinungsdatum. Man bleibt gespannt, was 2021 alles bringen wird und wirft jetzt aber einen Blick auf die letzten 12 Monate.

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8. Bestes Bass-Equipment 2020 – Sadowsky SBP-1 und SBP-2

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Der Name Sadowsky steht eigentlich für hochwertige Bässe der höheren Preisklasse, doch die Firma hat auch das eine oder andere Preamp-Modell auf den Markt gebracht, das sich größerer Beliebtheit erfreut. Der SBP-1 und SBP-2 schenken in ihrer Funktion als Outboard-Aktivelektronik eurem Bass-Sound Kontur und kitzeln aus muffigeren, älteren oder auch billigeren Bässen ein bisschen Modernität und Klarheit im Sound heraus. So kann man sich das Herumschrauben am Bass selbst sparen – das Pimpen am Gerät selbst kann gut und gerne schiefgehen. Wer also seinen Sound aufklaren möchte, ehe er ihn durch den Amp jagt, ohne gleich auf Fender umzusteigen, tut sich mit dem Sadowsky SBP-1 oder SBP-2 einen Gefallen.

7. Bestes Basspedal – MXR Thump

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Ein weiterer Preamp, der simpel, aber effektiv funktioniert. Der Thump erlaubt euch, den Frequenzgang zu beschneiden, den Peak einzustellen und per Boost präsenter im Bandkontext zu machen. Für alle also, die beispielsweise mit passiven Fretless-Bässen den einen oder anderen Moment nach vorne drücken wollen: Der Thump komprimiert, betont die Mitten, verleiht einen gewissen Schmackes und erledigt all dies angenehm verlässlich mit seinem Dreiband-EQ und Output-Boost.

6. Beste Bassgitarren 2020 – Harley Benton BZ-5000

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Der Harley Benton BZ-5000 ist weiß Gott nicht in diesem Jahr herausgekommen, aber einer der populärsten Fünfsaiter für diese Preisklasse und wurde deshalb von uns endlich unter die Lupe genommen. Umgehauen hat er uns nicht, aber Verlässlichkeit trifft hier auf eine für diese Preisklasse untypische durchgehende Halskonstruktion und Holzqualität. Ein flaches C-Shape, aktive Humbucker, die in Passivmodus versetzt werden können und einem den Kauf von Preamps ersparen und mit einer 18 Volt Batterie ordentlichen Output liefern – ein Arbeitstier mit ordentlichem Rumms, keine Nobelklasse, aber ein verlässliches, optisch schickes Gerät, das – zugegeben verspätet – den Weg in unser Archiv gefunden und ordentlich Sympathiepunkte gewonnen hat.

5. Bestes Bass-Gear 2020 – Darkglass Microtubes B7K

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Ohne Darkglass ist so eine Liste nicht denkbar und Anfang des Jahres hat die Firma mit dem Microtubes V2 einen famosen Overdrive auf den Markt gebracht, der dreckig und vielschichtig zugleich ist. Selbst in der Djent-Szene kommt das gute Stück für Siebensaiter-Gitarren zum Einsatz. Der Zerr-Peak besitzt einen ganz eigenen Charakter und wird vor allem durch die Reaktivität auf euer Spiel angepeitscht – daraus entsteht ein sehr realistischer Sättigungs-Sound, der trotz Transistor-Bauweise an Röhrenamps denken lässt. Starke Zerre und Preamp im einen und ein klares 2020 Highlight.

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4. Bestes Bass-Equipment 2020 – Ibanez EHB 1505MS

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Der EHB von Ibanez kam im Februar dieses Jahres raus und ist der BTB-Reihe in vielen Klangeigenschaften ähnlich. Die hyperflexible Elektronik zeichnet den EHB noch mehr aus als seine irgendwo zwischen martialische und ergonomische Form. Ein EQ, separater Boost/Cut für die Bässe, Höhen und die Mitten sowie ein Bypass-Schalter für den Passiv-Modus zeichnen diesen Profibass aus. Die Bespielbarkeit spricht für sich und wird durch das tiefe Cutaway ermöglicht, noch dazu Fanfret und D-Hals. Die Kammern im Korpus geben dem Sound eine zusätzliche Fülle. Einem Genre kann man den EHB 1505MS nicht zuordnen – der hyperflexible EQ und die Boost-Optionen sowie der Bypass können dem Gerät in jedem Soundbereich ein Zuhause geben. Ein flexibles High-End-Gerät und eine der besten Bässe 2020 für die gehobenere Preisklasse.

3. Bassverstärker 2020 – Darkglass Alpha-Omega 900 LTD

Das beste Bass-Equipment für 2021

Der Alpha-Omega 900 Bass Head kam ebenfalls bereits letztes Jahr raus, entzog sich aber hartnäckig unserer Redaktion, ehe die limitierte Auflage von Anfang dieses Jahres ihren Weg endlich zu uns fand. Fazit: ein Basstopteil der Extraklasse, mit zeitgemäßer Optik, 6-Band-EQ, Kompressor und USB-Anschluss für einen erweiterten Einstellungsrahmen. Die DI-Optionen erlauben Live-Monitoring und eine direkte DAW-Nutzung, die Speaker-Simulationen, alles von Vintage bis Modern. Sein starker Clean-Charakter ist das, was uns wahrscheinlich am meisten überrascht hat. Von Darkglass ist man nämlich ausgezeichnete Zerrsounds gewohnt. Die Finnen wissen also, was sie tun und zementieren mit dem Alpha Omega 900 ihren Platzhirsch-Status als modernes Bass-Unternehmen, das den Ton in vielerlei Hinsicht vorgibt.

2. Beste Bassverstärker 2020 – Bergantino Forté

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Die Bass-Überraschung des Jahres für uns  – der Class-D-Amp der Extraklasse hat ganze 1200 Watt vorzuweisen und ist so etwas wie eine absolute Referenzklasse. Lautstärke und Zerrgrad können unabhängig voneinander eingestellt werden, ein starker 4-Band-EQ von 65 Hz bis 3,5 kHz, der sehr transparent und genau arbeitet, genau wie das VHPF- und VLPF-Filter des Amps. USB-Anschluss, Aux-In sowie ein ungemein druckvoller Punch-Schalter, der die unteren Mitten hervorhebt sowie eine starke Kompression. Kurzum: in vielerlei Hinsicht ein Hochkaräter, dessen charakteristische Zerre auch eine Nummer für sich ist und sich zwischen den Mesa Boogies, Darkglass Amps und Ampegs dieser Welt mit seinem hyperflexiblen Sound eine eigene Nische herausarbeitet. Aufwendig und mit mehreren Boxen wurde das Ganze von unserem Kollegen Peter Philipp Schierhorn auf Herz und Nieren überprüft – zweiter Platz für den Bergantino Forté:

1. Beste Bassgitarre 2020 – Marcus Miller V3 T2

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Pole Position in diesem Jahr nimmt der Marcus Miller V3 Bass der zweiten Generation ein. Auch hier gilt: Die erstmalige Erscheinung war Ende 2018, aber seitdem hat sich das Gerät konsequent in die Wahrnehmung der Szene gespielt. Für 300,- Euro bekommt man diese ansehnliche zweite Generation der V3 – ein Marcus Miller Klassiker in schön gemasertem, ansprechenden Holzgewand und Body-through-Konstruktion. Selbst ohne Aktivelektronik stiehlt der V3 der Konkurrenz die Show. Die Sire V7er und V9er sind in ihrer Verarbeitung nicht die totale Oberklasse, konnten aber auf ganzer Linie überzeugen und der Mahagonikorpus gibt dem Bass im Passiv-Modus eine warme und hinreichend natürliche Note. Ein Tausendsassa mit einem hervorragendem Preis-Leistungs-Verhältnis und einer absolut gerechtfertigten Bestnote. Nicht, weil der V3 für den Preis so verdammt gut ist, sondern uneingeschränkt. Für alle, die den Namen Harley Benton nicht mehr lesen können, wenn es um das Preis-Leistungs-Verhältnis geht: Der Marcus Miller V3 2nd Generation hat sich zur absoluten Referenz gemausert und verdient es von jedem „casual“ und „advanced“ Spieler in Erwägung gezogen zu werden.

 

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