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DAW-Update: MOTU Digital Performer DP11 ist da!

7. Juli 2021

Was bringt das Major-Update auf Version 11?

motu digital performer 11

DAW-Update: MOTU Digital Performer DP11 ist da!

In den letzten Wochen haben wieder einige Hersteller Updates für ihre Digital Audio Workstations veröffentlicht. So u. a. Presonus für Studio One, Magix für Samplitde und noch eines für den Magic Music Maker. Heute reiht sich MOTU in diese Reihe ein und bringt mit Digital Performer 11 ein echtes Major-Update heraus. Ob sich das Update lohnt?

MOTU Digital Performer 11 – was ist neu?

Eine ganze Menge. Ähnlich wie in Studio One lassen sich mit „Articulation Maps“ nun instrumentenspezifische Spielweisen triggern. Bspw. Pizzicato oder Legato bei Streichern, Falls oder Crescendi bei Bläsern.

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Je nach Ausstattung und Komplexität der verwendeten Sample-Librarys lassen sich Symbole oder Textanweisungen automatisch als Artikulationswechsel nutzen, man muss sie vorab eben nur passend zur Library festlegen und programmieren. Hat man das einmal getan, lassen sich die Mappings für die Zukunft speichern und je nach Bedarf aufrufen. Gerade für den orchestralen Filmmusik- und Multimedia-Bereich ist das ein sehr schönes neues Feature.

motu digital performer 11

MPE, also MIDI Polyphonic Expression, ist schon lange in aller Munde und wird mittlerweile von einer Vielzahl von DAWs unterstützt. So nun auch bei Digital Performer 11. Neben passenden Hardware-Controllern à la Seaboard & Co. sind ab sofort auch einige Synthesizer-Plug-ins aus Digital Performer MPE-fähig.

motu digital performer 11

Auch mittlerweile DAW-Standard ist die „rückwirkende Aufnahme“. Solltet ihr beim Aufnahme-Take eures Lebens (wieder) einmal vergessen haben, die Aufnahme-Taste zu drücken, hat Digital Performer 11 trotzdem mitgehört und kann die letzten Noten, Akkorde und Beats wieder herstellen und ins Arrangement einfügen. Dies gilt für Audio- und MIDI-Daten, ein Knopfdruck genügt.

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Der integrierte Sampler namens „Nanosampler“ geht in die zweite Runde und erlaubt es, Samples per Drag’n’Drop in den Sampler zu schieben und ohne große Umstände zu bearbeiten und zu verfremden. Das GUI des Nanosamplers wurde komplett überarbeitet und sieht nun folgendermaßen aus:

motu digital performer 11

Weiter geht es mit einigen Verbesserungen für den Einsatz von Digital Performer 11 in Kombination mit Pad-Controllern. So lassen sich Novations Launchpad Pro MK3 und AKAIs APC-40 nun detailliert in den Clip-Bereich von DP 11 einbinden. Einzelne Clips oder komplette Szenen lassen sich triggern, Filter-Sweeps oder andere Effekte steuern – alles mit Fokus auf die Live-Performance. Auch die Unterstützung für andere Controller, u. a. Natives Komplete Serie, hat MOTU erweitert.

MOTU Digital Performer läuft sowohl unter macOS als auch Windows. Als Systemvoraussetzungen gibt der Hersteller macOS 10.13 an, wobei ab DP11 nun auch Big Sur und die aktuellen Apple-M1-Rechner unterstützt werden. PC-User sollten auf ihren Rechnern mindestens Windows 10 (64 Bit) laufen haben.

motu digital performer 11

Der offizielle Preis für Digital Performer 11 beläuft sich auf 499,- US-Dollar, die Euro-Preise werden wir schnellstmöglich nachreichen. Natürlich bietet MOTU diverse Update/Upgrade-Angebote an.

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Forum
  1. Profilbild
    earl75  

    Hallo Felix,
    herzlichen Dank für die schnelle Übersicht!
    „PC-User sollten auf ihren Rechnern mindestens Windows 11 (64 Bit) laufen haben.“
    Sollte es Windows 10 sein?

    Viele Grüße,Dirk

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