Korg NTS-1 Nu:tekt Digital Kit – DIY Synthesizer

4. September 2019

Offizielle Infos zum Multi Engine-Zwerg

Der Korg NTS-1 Nu:tekt Digital Kit – DIY Synthesizer wurde auf der Superbooth 2019 vorgestellt, jetzt veröffentlich Korg die offiziellen Spezifikationen. Das Kit kann ganz einfach und ohne Lötarbeiten selbst zusammengebaut werden und das dafür notwendige Werkzeug (ein Schraubendreher) liegt sogar bei. Die Stromversorgung erfolgt über USB, wofür auch  eine Powerbank genutzt werden kann. Der NTS-1 kann, wie das Korg Monotron, über den integrierten Ribbon-Controller oder MIDI (3,5 mm Eingang) gespielt werden.

Korg NTS-1 Nu:tekt Digital Kit

Korg NTS-1 Nu:tekt Digital Kit

Der Korg NTS-1 kann die digitalen Oszillatormodelle (Multi Engine) des Prologue und Minilogue XD laden und mit einem Multimode-Filter (Lowpass 2/4-Pol, Highpass 2/4-Pol, Bandpass 2/4-Pol und Open-Modus, alle resonanzfähig) bearbeiten und besitzt drei parallel nutzbare Effekte (Reverb, Modulation, Delay) sowie einen synchronisierbaren Arpeggiator, bei dem unterschiedliche Skalen, Notenreihenfolge inkl. Zufall und eine Auflösung von 16tel bis 64tel Noten eingestellt werden können.

Hersteller-Infos zum Korg NTS-1 Nu:tekt Digital Kit:

– Digitalsynthesizer zum Selberbauen
– keine Lötarbeiten nötig
– MULTI ENGINE und Effekte aus Prologue und Minilogue XD
– Multimode-Filter (LP / HP / BP, alle als 2- und 4-pole, resonanzfähig)
– Arpeggiator
– MIDI IN und USB MIDI IN, Audio In
– 3 Digitaleffekte gleichzeitig nutzbar
– 1 EG, 3 LFOs
– Stromversorgung über USB (Micro B)
– kompatibel zum User Content für Prologue und Minilogue XD
– integrierter Lautsprecher
– USB-Kabel und Werkzeug zum Zusammenbau im Lieferumfang enthalten

Das Korg NTS-1 Digital Kit soll ab Dezember lieferbar sein, der Preis beträgt 115,- Euro.

Korg NTS-1 Nu:tekt Digital Kit - Bausatz

Digital Kit – Bausatz-Teile

 

Ab hier die Meldung von der Superbooth 2019:

Korg NTS-1 ist ein kompakter DIY-Synthesizer, der ohne Vorkenntnisse und Löten zusammengebaut werden kann. Es hat einen digitalen Oszillator, der vom Korg Prologue und dem Minilogue XD entstammt. Dazu kommen ein analog modelliertes Multimode-Filter mit 12 und 24 dB/Okt. Flankensteilheit. Auch der Verstärkerhüllkurven (Hüllkurvengenerator) wurde nach analogem Vorbild modelliert, ebenso das Delay und die Halleffekte. Der NTS-1 ist kompatible mit dem großen Logue-SKD für den Prologue, die es ermöglichen, die für den Prologue und Minilogue erstellten Oszillatormodelle und Effekte zu laden – auch die von Drittherstellern. Dabei ist der NTS-1 stereophon.

Korg NTS-1 Nu:tekt Digital Kit rear

Korg NTS-1 Nu:tekt Digital Kit – Rückseite

Dabei kann der NTS-1 aber wie ein „normaler“ Synthesizer gespielt und bedient werden, dem Formfaktor entsprechend und wie man sieht, wurden auch Schnittstellen wie MIDI und SYNC nicht vergessen.

Korg NTS-1 Parameterchart

Korg NTS-1 Parameter-Chart

Korg NTS-1 Signalweg

Korg NTS-1 Signalweg

Preis

  • 115,- Euro
Forum
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    lightman  AHU

    Super, spätestens seit den Monotrons liebe ich solche kleinen Synths. Die Funktionen von dem hier hören sich interessant an, bin mal gespannt, wie komplex das logue-sdk ist, ob das so richtig mit Programmieren abgeht oder einen Doofie-Modus hat, wo man ohne Verkrampfung neue Oscillatormodelle hochladen kann.

    Bemerkenswert, was momentan rund um die Superbooth so alles rauskommt, da geht ja fast noch mehr als auf der NAMM. Wenn die Anaheimer da nicht aufpassen, laufen ihnen die Berliner glatt den Rang ab! :)

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      S_Hennig  

      Soweit ich das überblicke wendet sich das logue-SDK ausschließlich an Programmierer. Aber es gibt zusätzlich den Sound Librarian, der es erlaubt. eigene und fremde Effekte und Oszillatoren in den Synthesizer zu laden.

      Letztendlich eine Art VST, das in Hardware läuft. Mir gefällt das gut.

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    AMAZONA Archiv

    Und wo kommt der Sound raus? Ich sehe auf den Bildern des Geräts keine „Audio out“ oder Kopfhörer-Buchse. Auf dem Schema erkenne ich ganz rechts allerdings ein Kopfhörer-Symbol.

    Ist das ein offizielles Produkt, das man irgendwann bei den üblichen Händlern bekommt?
    Oder ist das wieder sowas „windiges“ wie das „prologue SDK Development Board“, für das man sich bei der letzten Superbooth in Listen eintragen konnte, das es aber seither nicht offiziell zu kaufen gab?

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      Robot  

      der Audioausgang ist glaube ich vorne und nicht auf den Bilder zu sehen.
      Bin mal gespannt was das ding kosten wird.

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        AMAZONA Archiv

        Ich bin auch gespannt. Das Innenleben wird vermutlich sehr ähnlich zu dem Development Board sein.
        Im Vergleich zu den Volcas halte ich einen Preis von ca. 60-80 Euro für gerechtfertigt. Also ca. 1/2 des Preises einer Volca. Die Volcas haben ja noch einen Step Sequencer und einige weitere Funktionen. Plus ordentliche eigene Stromversorgung über Batterien.

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    Robot  

    ich habe mir gerade mal ein paar sound-demos angeschaut bzw. angehört und ich bin echt überzeugt von der nu:tekt. werde ich mir aufjedenfall kaufen!! =)

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      Emmbot  AHU

      Ja das würde mich auch interessieren. Auf der Superbooth fand ich das Teil ganz schon „quitschig“, aber da hatte ich noch nicht gecheckt was es sein soll.

      Die Effekte Reverb und Delay habe ich als gut empfunden, soweit man das auf der Superbooth beurteilen kann.

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    whitebaracuda  

    Also mit den 24 Schrauben zum selbereindrehen, den 4 Gummifüssen zum aufkleben und dem Keyboard-ribbon einstecken ist der DIY Anteil an dem Teil recht gering…

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    m4ximumpow3r  

    Hört sich eigentlich ganz cool an, den aktuell angegebenen Preis von 115 € empfinde ich aber, gerade im Hinblick auf die Volca Serie, als etwas zu teuer (der Keys z. B. kostet aktuell 135 €).

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        Ashatur  AHU

        Ja der Craft hat auch was. Aber irgendwie finde ich der NTS 1 interessanter aber sie hätten ruhig den Volca Sequencer mit reinpacken können.

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    Henrik Fisch  

    Sodele, ich habe mir das Ding eben bestellt. Ich hadere die ganze Zeit mit dem »Korg Minilogue XD«, will ihn aber (noch) nicht kaufen, weil ich hier eine Menge ungenutztes Zeug herumstehen habe (z.B. einen »Waldorf Pulse(1)«). Was mich hier aber eben zum Kauf bewegt hat, ist die Tatsache, dass

    a) es ein Korg-Synthesizer ist, von dem ich mir soundmäßig ein wenig was verspreche, trotz der Bonsai-Ausmaße

    b) der NTS-1 die »Multi-Engine« von Korg hat und mich das als Software-Entwickler interessiert

    und c) ich sowieso die ganze Zeit in die Sound-Programmierung einsteigen möchte. Dieses Gerät scheint mir dafür ideal zu sein (ARM-Programmierung, der nebenbei bemerkt auch im »Rhaspberry Pi« werkelt).

    Ein wenig nervös werde ich bei der Tatsache, dass der Synth offenbar keinen dedizierten analogen Audio-Aussgang besitzt. Jedenfalls sehen die Gehäuse-Bohrungen nicht danach aus. Ja, es gibt einen Kopfhörer-Ausgang und einen eingebauten Lautsprecher. Aber sonst? Dicke Backen! Mal sehen, wie das ausgeht.

    Ich bin auch gespannt, wann das Ding dann schlussendlich geliefert wird. Dezember klingt nach einem idealen Weihnachts-Frickel-Geschenk!

  7. Profilbild
    lightman  AHU

    Fidoppeln,

    es gibt zwar 16 Speicherplätze, aber die sind offenbar für OSC-Modelle reserviert. Es kann immer nur jeweils ein Sound editiert werden, der automatisch gespeichert wird, auch nach dem Ausschalten. Ob man zu den OSC-Modellen auch Patches speichern kann oder das Ding Presets hat, geht aus den Infos auf der Korg Produktseite nicht hervor.

    Ich habe übrigens gestern Info von Thomann gekriegt, daß Korg den Release des NTS-1 auf den 16. März verschoben hat. Naja, gut‘ Ding will Weile haben…

  8. Profilbild
    WOK  

    Wann das Ding wohl bei uns endlich mal lieferbar ist? Sowas kennt man doch sonst nur von Behringer, da regen sich alle lauthals drüber auf. Korg bekleckert sich hier aber auch nicht mit Ruhm….

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