Green Box: Yamaha SY99 FM Synthesizer

1. Mai 2010

Edel-FM-Synthesizer

Yamaha SY99

Der Yamaha SY99 – die FM-Königsklasse seiner Zeit

So einige Synthies gingen in den Jahren durch meine Hände, aber diesem Ausnahmesynthesizer habe ich am längsten die Treue gehalten. Warum beeindruckt dieses Gerät mit Digitaltechnik aus dem letzten Jahrhundert immer noch? Als Nachfolger des erfolgreichen SY77 brachte Yamaha dieses sozusagen vergrößerte Gerät im Herbst 1991 für stolze 6.900 DM heraus, das allein schon durch seine Größe und Gewicht imponiert.

Hardware des Yamaha SY99

Er ist für mich einer der besten Studio-Masterkeyboards mit einer sehr gut spielbaren Tastatur. Mehr als 6 Oktaven bleigewichtete Tasten machen schon einiges an Gewicht aus. Ob schon mal jemand bemerkt hat, dass der Tastenabstand pro Oktave 2-3 mm schmaler ist als der Standard? Ist mir nur recht, so kann ich endlich auch eine None sehr bequem greifen. Außer den Kunststoffseitenteilen ist das Gehäuse aus Metall und macht einen sehr zuverlässigen Eindruck, und das ist er auch wirklich. Ich musste in den Jahren nur einmal den Gummiriemen für das Diskettenlaufwerk wechseln. Selbst die internen Batterien musste ich seltsamerweise noch nie wechseln; ist es doch kein Gerücht, dass die Batterien im Betrieb etwas aufgefrischt werden? Wer es wagt, die Bodenplatte abzuschrauben, bekommt beeindruckend viel Hardware zu Gesicht: vollgestopft bis an den Rand, nicht so wie heute, nur ein lüttes DSP-Platinchen in einem sonst leeren Gehäuse.

Sonst sind die Taster und Bedienelemente identisch zum SY77. Die Programmierung findet vollständig über das große Display statt, außer die dreifarbig beleuchteten Element- und Operatoren-Taster. Diese werden auch für die Spuranwahl im Sequencer-Bertrieb genutzt. Besonderes Gimmick: durch eine geheime Tastenkombination auch als Lichtorgel-Anzeige der aktiven polyphonen FM- und AWM-Stimmen nutzbar.

Die Klangerzeugung

Der SY-99 und SY77 erhielten die gleiche erweiterte FM-Engine. Hatte man beim DX7 ausschließlich Sinus-Operatoren, eine vorgegebene Feedback-Schleife und 32 Algorithmen, so kann nun aus 16 verschiedenen Wellenformen je Operator und 45 Algorithmen gewählt werden. Auch drei eigene Feedback-Loops sind frei definierbar. Ein Schmankerl ist der frei definierbare Algorithmus 46, der allerdings nur durch einen externen Sound-Editor verändert werden kann. Hier ein Beispiel mit SoundDiver:

Schritt 1: Man nehme einen Algorithmus nach Wahl

Schritt 1: Man nehme einen Algorithmus nach Wahl

Schritt 2: Umwandlung in Free Algorithmus, Entfernen nicht benötigter Verbindungen

Schritt 2: Umwandlung in Free Algorithmus, Entfernen nicht benötigter Verbindungen

Schritt 3: Hinzufügen neuer Verbindungen und Loops

Schritt 3: Hinzufügen neuer Verbindungen und Loops

Nach der FM-Sektion kommen konventionell ein Multimode.VCF und ein VCA zum Einsatz.
Parallel dazu gibt es eine ebenfalls 16-stimmige Sample-Player-Sektion (Advanced Wave Memory AWM2) mit den gleichen VCF/VCAs.
Ein Rauschgenerator und die  AWM2-Sektion lassen sich auch auf einzelne Operatoren der FM-Synthese lenken. Bis zu vier dieser Generator-Filter-Stränge lassen sich übereinander schichten.

Beiden Synthesizern gemeinsam ist auch das RCM (Realtime Convolution and Modulation): Mehrere beliebige Operatoren der FM-Sektion können mit dem Ausgang der AWM2-Sektion dynamisch moduliert werden. Auch umgekehrt – die komplette FM-Sektion kann durch eine AWM2-Sektion geleitet werden, allerdings können die Samples nicht frequenzmoduliert werden.
Es gibt natürlich noch eine Menge kleiner Spielereien wie Multimode, Microtuning und Dutzende von Pan-Hüllkurven bis die Boxen umfallen.

Wilde Panorama-Hurven sind kein Problem

Wilde Panorama-Hurven sind kein Problem

Da sich bis zu jeweils 2 AWM- und FM-Elemente übereinanderschichten lassen, sind natürlich sehr komplexe Klänge möglich. Aber schon 2 FM-Elemente geben zusammen 12 Sinusgeneratoren, die richtig programmiert auch eine Additive Synthese mit den untersten und wichtigsten 12 Harmonischen erlauben. Mit einem passenden PC-Programm lassen sich die Hüllkurven passend programmieren, seltsamerweise konnte ich solche Klänge noch keinem Kawai K5000 entlocken. Beispiele sind:

.

Unterschied zum Yamaha SY77

Zunächst wurde das Wave-ROM der AWM2-Synthese auf 8MB verdoppelt, auch um den damals so entscheidenden Flügel realistischer zu reproduzieren, aber auch andere Klänge klingen damit besser und transparenter. Vielleicht liegt das auch an den etwas verbesserten Digital/Analog-Wandlern.
Der entscheidende Clou am SY99 ist aber das neue Sample-RAM, organisiert in Samples und Sample-Maps. Der interne 512kB Speicher ist mit bis zu fünf 512kB-Modulen erweiterbar, die extrem teuer waren und bei eBay immer noch hoch gehandelt werden. Eine Sample-Bearbeitung am Gerät ist nicht möglich, sondern die Samples müssen extern geladen werden, entweder über Disketten (liest SY99- und TX16W-Format) oder über MIDI-Sample-Dump. Dieser SDS-Standard, Samples über das MIDI-Kabel zu übertragen, wird leider nicht mehr von vielen Programmen unterstützt außer z.B. von Awave oder SoundForge.
Als Sampleplayer ist nun der SY99 ganz in Ordnung, vor allem in Verbindung mit den doppelten Multimode-Filtern. Gegenüber dem SY77 ist die Filterfrequenz beider Filter koppelbar, was den Eindruck gibt, die Filter klängen besser als die des Vorgängers.
Die FM-Engine wurde etwas optimiert, manche FM-Klänge des SY77 klingen damit etwas sauberer und unverzerrter.
Yamaha hat auch den internen Effektprozessor aus dem damals neuen Effektgerät SPX1000 eingesetzt. Dieser hat zwei Stereo-Effekte mit 63 Typen, die dynamisch per MIDI-Controller oder extra LFO steuerbar sind, der Aphex Aural Exiter- und Leslie-Effekt sind besonders erwähnenswert.

Und natürlich durfte in dieser Leistungsklasse ein ausgewachsener Sequencer nicht fehlen, und so wurde auch dieser gegenüber seinem Vorgänger etwas verbessert, indem mehr Songs und mehr Speicher zur Verfügung stehen. Auch können Songs nun im Standard-MIDI-File-Format auf Diskette gesichert werden, und er ist als universeller MIDI-Data-Recorder für Bulk-Dump externer Geräte einsetzbar. Als weitere Verbesserung wurde die Menüstruktur etwas benutzerfreundlicher gestaltet.

Was bringt nun RCM?

Yamaha Realtime Convolution and Modulation erlaubt es nun, eigene Samples aus dem AWM-Element zur Modulation der 6 Operatonen im gepaarten FM-Element zu verwenden und damit durch den FM-Reißwolf zu drehen.
Seltsam ist, dass nur wenige der internen Preset-Sounds die RCM verwenden. Komplexe Samples wie Klavier klingen mit RCM leider auch weniger spektakulär. Sie können schnell rau und geräuschhaft werden, und das kam bei den Werkssound-Programmierern doch nicht so gut an. Für das späteren Yamaha-Modell VL1 wurde das RCM auch wieder für den Harmonic Enhancer ausgegraben, der dem Klang noch etwas Schärfe verleiht.
Yamahas Auswahl der internen 16 Wellenformen der FM-Synthese ist vermutlich weniger aus musikalischen Aspekten, als durch technische Gegebenheiten entstanden. Wem diese nicht zusagen, kann nun eigene Wellen laden und damit andere Operatoren modulieren. Gerade durch die Möglichkeit, eigene zahmere Wellenformen zu laden, kann die etwas störrische RCM-Synthese etwas gebändigt werden. Und hier ergibt sich ein weites Experimentierfeld, wie auch in den Klangbeispielen angedeutet.

Yamaha SY99

Fazit

Der Yamaha SY99 ist auch heute noch eine Augen- und Ohrenweide für jedes Tonstudio und vermag Synthesizer-Liebhaber zu begeistern. FM-Synthese in Verbindung mit Samples und durchaus vorzeigbaren Digitalfiltern, sind die Grundlage für eine Klangvielfalt die kaum zu schlagen ist.

Native Instruments hat ja bereits mit dem FM-Plug-In FM8 bewiesen, dass sich FM jederzeit in den angesagten Elektro-Musikstilen einsetzen lässt. Der FM8 bietet aber letztendlich nur einen Vorgeschmack auf das was der SY99 zu leisten vermag.

Zu einem Gebrauchtmarktpreis von ca. 550,– Euro (Stand 2013) ist dieser Bolide geradezu ein Schnäppchen und den Wettbewerbern seiner Zeit vorzuziehen. Diese waren meist nur aufgepeppte Sample-Player (Korg T3, Roland D70 etc.) und stehen heute deutlich im Schatten eines Yamaha SY99.

Plus

  • Umfangreiche FM-Synthese in Verbindung mit Samples
  • Integriertes Yamaha Effektgerät SPX1000
  • 2 getrennt Regelbare Stereoausgänge
  • Diskettenlaufwerk
  • Sehr umfangreiche Library erhältlich
  • Nichtflüchtiger ROM Speicher der sich mit Samples bestücken lässt
  • Gegenüber TG77 und SY77 verdoppelter RAM-Speicher

Preis

  • Gebraucht, je nach Zustand, Zubehör und Ausbaustufe zwischen 550,-- und 700,-- Euro. (Stand Juni, 2013)
Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    Tyrell  RED 1

    Ich hatte alle drei Modelle der Reihe, bin aber letztendlich beim SY99 hängen geblieben. Die verbesserten Effekte schlagen SY77 und TG77 um Längen. Vor allem aber der vergrösserte RAM-Speicher hat einige Highlights zu bieten. Schade nur, dass es nie einen TG99 gab.

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    Marko Ettlich  AHU

    Schöner Bericht. Der SY99 ist schon ein echtes Schlachtschiff und glänzt mit unzähligen Features und durchdachter Bedienung, aber klanglich liegen mir die Roland Synths aus dieser Epoche weit mehr. Aber das ist bekanntlich wie immer Geschmackssache.

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    filterfunk  

    Aus heutiger Sicht bereue ich sehr, dass ich mir damals nicht gleich den SY99, bzw. TG/SY77 geholt hatte. Damals waren ein warmer Grundklang, gute Multisamples u. gute Digitalfilter für mich kaufentscheidend, und bin deshalb oft bei Roland-Synths hängengeblieben. Die nachfolgenden Synth-Generationen wurden aber immer besser in der Summer der o.g. Eigenschaften, und ich habe alle Rolands sukzessive verkauft. Der SY99 hingegen ist mit Sicherheit – aus klanglicher Sicht – auch heute noch absolut „outstanding“. Wenn ich mir anhöre, was bei aktuellen Synths über FM bewerkstelligt werden kann, dann ist das ein laues Lüftchen, im Vergleich zu dem intensiven, und sehr druckvollen Klang des SY.

  4. Profilbild
    abctronic

    Habe wirklich lange Zeit mit einem SY-77 gearbeitet und die Taster durch die immense Nutzung regelrecht „Kaputtgedrückt“! Jetzt weiss man wie süchtig dieser Synthesizer machen kann.

    Klar, der hat nichts mit analogen Maschinen zu tun, aber tausend mal lieber als einen DX-7 habe ich den SY-77 allemal! Ist auf jeden Fall viel schöner editierbar als eine Wavestation und besitzt ein unheimliches Klangpotential.

    Den 99er hatte ich leider nie unter meinen Fingern, aber vielleicht kommt das ja noch.

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    Organist007  

    Besitze sowohl TG 77 als auch SY99.
    Den 99er habe ich für ca 500 Euronen vor ca 2 jahren gekauft und dann dazu einige hundert sounds angeschafft.
    Muß sagen: dieses gerät geb ich nicht mehr her !
    Tiefe , Breite , druck – unpackbar – ein richtiger Saurier !
    Aus der derzeitigen Sicht gibt es aus meiner Sammlung zwei (oder 3)Geräte , die ich nicht mehr hergebe: prophet 600, SY 99 und Nord electro (wegen sound und transportabilität)
    schade, dass Yamaha mit FM (Und samples) nicht mehr weitermachte, der SY 9 ist der letzte in seiner Liga.

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    schleimo

    sorry … aber die Klangbeispiele werden dem Gerät leider nicht ganz gerecht.

    Gerade mit der einzigartigen RCM Synthese kann man sehr lebendige und ausdrucksstarke Sounds erzeugen.

    Die zusätzlichen internen Waves , die hörbar besseren Wandler, sowie die Möglichkeit eigene Wellenformen in das Batterie gepufferte RAM zu laden distanzieren den SY99 klanglich sehr deutlich von seinen „auf dem Datenblatt“ so ähnlichen kleinen Geschwistern TG77 + SY77.

    Die FX Sektion ist zwar recht gut, vor allem die echtzeit modulations Möglichkeiten (wie im Artikel schon erwähnt), jedoch vom Sound her absolut nicht mehr ganz Zeitgemäß.

    Die Tastatur spielt sich hervorragenden mit internen Sounds. Jedoch bei fast allen SY99 die ich bespielt habe (ob „wie neu“ oder auch „heavy used“) ist diese absolut als MIDI Masterkeyboard ungeeignet. Erst mit „Roher Gewalt“ können Velocity-Werte über ca. 110 erreicht werden … unabhängig von der eingestellten Velocity-Kurve.
    Dennoch ein wirklich sehr zu empfehlendes Gerät! (Vorallem für Kreative Soundtüftler)

    • Profilbild
      Purple Cover Art

      Die niedrigen Velocity-Werte sind eine Yamaha-Krankheit, die sich aber sehr leicht mit einer vernünftigen Patchbay wie z.B. der MP-88 von Miditemp beheben lässt (guckstu ebay).
      Die Kombi von Masterkeyboard und weiteren Tasten + Patchbay und einem Rack voll mit Expandern scheint in Zeiten von Laptop und VST nicht mehr en vogue, aber für bestimmte Cover-Projekte (80er/90er Rockmusik) möchte ich echt nicht mit einem Laptop auf die Bühne. Schon allein wegen der Optik ;-)

  7. Profilbild
    Wangan

    Also,wie schon erwähnt der SY99 ist einer der besten Synths!!!
    Vorallem wer auch etwas Filmvertonung geht oder irgendwelche Soundtrack Geschichten sei es für Videogames etc. wird hier seine helle Freude haben!
    Im Netz gibts Tausende Sounds,auch sind alle DX7 Files nutzbar.
    Was ich aber trotzdem noch top finde ist die FX Sektion!
    Supertoller Hall vorallem mit viel Raum,der perfekt zu dem SY passt,man muß eben Yamaha Hall mögen! ;)
    Jedenfalls sind hier die FX das Tüpfelchen und auf alle Fälle besser als die von diversen anderen Synths!
    Habe noch ein XV5080,der EFX sind okay,aber der Hall vorallem klar unterlegen!
    Doch jeder wie er es mag! :)

    Wegen den Ram Erweitung der schaut mal hier: http://www.....net.co.uk/

    Für den SY85/TG500 schon erfolgreich,gehen spitze!! Plant der Ersteller im Moment auch die SY99 Ram Erweiterungen neu aufzulegen,auch eine spezielle MCD64 Karte! :)

  8. Profilbild
    4damind

    Ich besitze den SY99 seit erscheinen und habe die ersten Demos komplett auf dem SY99 produziert. Allerdings merkt man schon das die Polyphonie etwas mager ist wenn man einen kompletten Track nur mit dem SY machen will.
    Ich hatte mir auch irgendwann 2 Samplespeicher Erweiterungskarten gekauft, deren Grösse einen heute nur laut lachen lässt ;)

    Vom Sound fand ich den SY99 damals schon recht frisch und angesagt. Die Demosongs (ich meine es gab 2, einer der bisschen wie Engima klang und noch ein anderer von Chick Corea) haben schon gezeigt was mit der Maschine möglich ist.
    Die Bedienung fand ich aber schon teilweise recht fummelig und nach etlichen Jahren kamen dann auch Kontaktprobleme der oft benutzten Taster hinzu, was die Sache nicht sehr vereinfacht hat.
    Als Workstation war der SY99 schon ein ziemliches Kaliber, die Effekte waren sehr gut und das einbinden von Samples/Wellenformen war damals schon recht aktuell. Es gab auch einige die sich auf den Vertrieb von zusätzlichen Samples spezialisiert hatten und die zu einem moderaten Preis vertrieben.

    Die SY haben leider oft ein Problem mit den Diskettenlaufwerken. Es gibt allerdings von Yamaha Replacements, die man dort anfordern kann. Auch ist das Format zum Speichern proprietär, meines Wissen gibt es keine Möglichkeit aus dem „All“ Format irgendwie später z.B vom Rechner noch an die Daten zu kommen.

    Nach 20 Jahren ist der materielle Wert gering, mehr als 500€ hat er wohl nicht an Wert. Deswegen mag ich mich auch nicht von ihm trennen, immerhin war das damals schon ein ganz schöner Batzen an Geld ;) Aktuell setze ich ihn aber nicht mehr ein, er hat seine beste Zeit halt schon einige Jahre hinter sich und einen besonderen Sound den man unbedingt haben müsste, kann beim SY99 nicht recht finden.

  9. Profilbild
    strayheart

    Danke für den schönen Artikel erst mal! SY99-User der ersten Stunde.

    Welche heute noch erhältlichen guten Software-Editoren gibt es für den SY99 lauffähig auf Windows 7? Mit welchem Programm sind die Screenshots der FM/AWM-Synthese in diesem Artikel eerstellt worden? Ich finde, Infos darüber würden den Artikel dieses Boliden vervollständigen.
    Für Tipps und Links zur Bezugsquelle im Internet würde ich mich freuen … :-)

    • Profilbild
      Skerjanc  RED

      Die Bilder stammen vom PC-Editor Emagic Sound Diver. Als Emagic von Apple gekauft wurde, gab es noch ein Release für Macs, dann war es leider Geschichte. Der Editor war super flexibel und man konnte eigene Adaptionen entwickeln.

      Es gibt heute noch Sound Quest, auch eine Demo-Version zum Runterladen. Hier wurde zum Teil das Prinzip vom SoundDiver übernommen. Komischerweise habe ich dort auch einen 1:1 Remake meiner VL1-Adaption wiedergefunden, die ich mal für SD entwickelt hatte…

  10. Profilbild
    AMAZONA Archiv

    Für mich ist der SY99 in punkto Sound, Klangsynthese (RCM), Bedienbarkeit und Tastatur der beste FM-Synthesizer aller Zeiten. Darum gebe ich den nie mehr her!

  11. Profilbild
    analogrieche  

    Hat jemand einen Tipp, wo man (in Deutschland) einen SY99 servicen kann? Bei meinem ist fällig: Batteriewechsel, Display, OS auf die letzte Version …

    Danke schon mal für alle Hinweise …

  12. Profilbild
    Green Dino  AHU

    Ich hatte eben mal auf ebay geschaut, sind ja wirklich sehr günstig zu haben. Mal schauen..
    Scheint ja ein totaler Traum zu sein…
    Was hat der eigentlich damals gekostet, als er auf den Markt kam?
    Grüsse

  13. Profilbild
    homeboy

    6900,- DM (also um die 3500.- €)
    Ich hab mir vor 8 Wochen für 280.- einen bei Eb Kleinanzeigen gekauft ( mit 3 Sample Erweiterungen ) einzig der Floppyriemen war hinüber, ist aber schon wieder ersetzt und der SY fungiert jetzt als Masterkeyboard. Hab mal mein Doepfer Dark Time drangehängt, das macht richtig Spass :)

  14. Profilbild
    Klaus Joter  

    Die SY/TG-Synthies sind mit Sicherheit in Bezug auf Potenzial und Klang über alle Zweifel erhaben. Mein TG77 ist wegen Gewicht und 3HE nicht mehr in einem Live-Rack und nur noch im Studio zu Hause. Ich verwende ihn nicht mehr so häufig, aber jedes Mal, wenn ich es denn tue, bin ich wieder erstaunt über Klang und Möglichkeiten und nehme mir vor, ihn wieder häufiger einzusetzen. Wenn man sich anschaut, wie günstig man diese Synthies bekommen kann, muss man feststellen, dass sich viele Keyboarder in einem Neuigkeitswahn befinden und sich von den Herstellern manipulieren lassen. Zum Vergleich: ein TG77 bekommt man zwischen 300 und 450 €. Und was bekommt man an neuen Sachen für das Geld? Meistens Spielzeug.

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