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Korg Pa5X, neues Oberklasse Entertainer-Keyboard

30. Juni 2022

Oberklasse Features für Entertainer

korg pa5x

Korg Pa5X, neues Oberklasse Entertainer-Keyboard

Rund sieben Jahre war das Korg Pa4X das Topmodell der Entertainer-Serie von Korg, nun stellt das Unternehmen mit dem Korg Pa5X den direkten Nachfolger vor. Laut Korg hat man an allerlei Stellen das Keyboard überarbeitet und beispielsweise mit einem neuen Bedienfeld samt RGB-beleuchteten Tasten ausgestattet, die passend zum Touchdisplay in den korrespondierenden Farben leuchten. Auch am Touchdisplay selbst hat Korg Hand angelegt, so dass auf diesem nun auch fotorealistische Abbildungen dargestellt werden können.

Während MIDI-Controllerkeyboards bereits seit vielen Jahren über anschlagsdynamische Pads verfügen, haben diese auch im Entertainer- und Arranger-Bereich nach und nach Einzug gehalten. Das Korg Pa5X legt die Messlatte nun offensichtlich auf die nächste Stufe, denn es verfügt über eine komplette 4×4-Matrix an Pads.

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korg pa5x

Interessant ist, dass Korg das Pa5X in drei Versionen mit 61, 76 und dem vollen Tastaturumfang von 88 Tasten anbietet. Weiterhin unterscheidet Korg zwischen der Musikant- und der International-Version.

Hinsichtlich der Klangerzeugung setzt Korg auf seine EDS-XP Sound-Engine (Enhanced Definition Synthesis – Expanded). Diese verwendet zwar die Klangerzeugung des Vorgängers Pa4X, kombiniert sie laut Korg jedoch mit verbesserter Hardware und einem leistungsfähigeren Betriebssystem. Dank 24 Stereo-Oszillatoren und 160-facher Polyphonie stehen über 2.200 Sounds zur Verfügung. Schlagzeug- und Percussion-Parts sind teilweise mit Round-Robin-Technologie ausgestattet, hinzu gesellen sich Smooth-Sound-Transitions, drei Sound-Controller und mehr.

korg pa5x

Hier das offizielle Video zum Korg Pa5X:

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Das Pa5X ist mit einer Steuersektion ausgestattet, die 9 Taster und 9 Slider enthält. Diesen können beliebige Funktionen zugeordnet werden: Lautstärke für den Mixer, Drawbars, Stummschaltung/Aktivierung des Mikrofons, Bassumkehrung, Liedtext-Scrolling u.v.a. Die Belegungen werden vom neuen Strip-Display angezeigt, so dass man zu jeder Zeit sieht, welche Funktion die Bedienelemente haben.

Im Sinne eines expressiven Spiels gibt es außerdem zahlreiche Spielhilfen sowie KORGs DNC (Defined Nuance Control), mit der sich viele markante Artikulationen des gewählten Instruments abrufen lassen. Fader, Taster, physische und virtuelle Steuerungen, der Joystick und der Ribbon-Controller stehen für die Modulation von so gut wie allen Parametern zur Verfügung.

Dank zwei voneinander unabhängigen Player kann das Pa5X jeweils zwei Styles, MIDI-Files oder MP3-Dateien gleichzeitig abspielen. Ein Crossfader erlaubt dabei Echtzeitüberblendungen zwischen zwei Styes/Files, aber auch das Vorbereiten eines Songs, während der vorige noch abgespielt wird, ist möglich.

Liedtexte, Akkorde, Noten und Marker werden wahlweise im großen Pa5X-Display oder auf einem externen Bildschirm mit HDMI-Eingang angezeigt. Zahlreiche Lyrics-Formate werden aus dem Stand erkannt und das Instrument kann die Noten eines MIDI-Songs in Echtzeit als Partitur anzeigen. Anhand von Markern kann man mit den STYLE ELEMENT-Tastern wiederholt zu markierten Passagen springen, was beim Einstudieren neuer Songs, bei Proben, Jammen und im Live-Einsatz von Vorteil sein kann.

Die Style-Abteilung samt Akkorderkennung bietet einen Expert-Modus, in dem laut Korg so gut wie alle Jazzpiano-Harmonien möglich sind. Gepaart mit automatischen Harmoniestimmen und einem Akkord-Sequencer bietet das Pa5X allerhand Werkzeuge für die passende Performance.

Wie bereits erwähnt, bietet Korg das neue Pa5X in zwei Versionen und in jeweils drei Tastaturgrößen an. Die Keyboards sind ab sofort erhältlich, die Preise sehen wie folgt aus:

  • Korg Pa5X 61 Musikant: 4.299,- Euro
  • Korg Pa5X 76 Musikant: 4.599,- Euro
  • Korg Pa5X 88 Musikant: 4.999,- Euro
  • Korg Pa5X 61 International: 4.499,- Euro
  • Korg Pa5X 76 International: 4.799,- Euro
  • Korg Pa5X 88 International: 5.199,- Euro

Ein Demogerät befindet sich bereits bei uns und zeitnah werden wir unseren Test dazu veröffentlichen.

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Forum
  1. Profilbild
    GiorgioMaserati

    Die nächste Weihnachtsfeier des örtlichen Stockschützenclubs ist gerettet!
    Und in nur 20 Jahren könnte man mit solchen Gigs das Teil auch abbezahlt haben.

    • Profilbild
      Filterpad AHU

      Ist wirklich eine saftige Preisansage, aber nicht viel anders wie bei einem neuen Genos oder Tyros. Die Frage ist, ob es immer das neuste sein muß.

    • Profilbild
      m-ex

      Die Weihnachtsfeier steht aufgrund der Lieferbarkeit noch auf der Kippe :-)

      Habe einen Bekannten, der mit einem Wettbewerbs-Produkt als Alleinunterhalter unterwegs ist. Der hat sich in die Kiste gut reingekniet und gibt neben den normalen Auftritten noch Workshops. Der würde gar nicht so viele Auftritte benötigen, um die Ausgaben wieder eingespielt zu haben.
      Auf dem Sektor wird scheinbar stellenweise noch ganz gut bezahlt.

  2. Profilbild
    vssmnn AHU

    Die derzeitige Entwicklung bei Alleinunterhalter Keyboards scheint in die falsche Richtung zu gehen.
    Vom Klang einer imitierten Band erwarte ich eine gewisse“ Rohheit“ und nicht dieses glatt gebügelte Soud Design.
    Früher habe ich über solche Keyboards gelacht, finde sie aber mittlerweile auch ganz interessant einfach mal zum für sich alleine vor sich hin spielen.
    Die einzige Marke die mir derzeit einigermaßen mit ihren Styles gefällt ist Ketron.

  3. Profilbild
    suwannee

    Als Entertainer Keyboard ok. Gute Ausstattung und sogar mal Joystick und anschlagdynamische Pads. Soweit so gut aber doch eine Menge Holz. Das gibt schon einen MINI MAC mit guter Ausstattung vielen guten Plugins und für ein Masterkeyboard reicht es auch noch. Apropos Masterkeyboards: Liebe Hersteller vor 10 Jahren gab es schon besser. Leider von kleineren Firmen ohne großes Portfolio. Schade. Zur Zeit absolute Brain Wüste. Ein bisschen Kreativität bitte. Joystick, Anschlag dynamisches X-y Pad, D-Beam, Gibbon alles schon seit Jahrzehnten erfunden. Wie gesagt ein Joystick ist ja schon was gutes. Vielleicht bringt ja Behringer wirklich sein 61 Key Masterkeyboard mit etwas moderneren Bedienelementen zum moderaten Preis

  4. Profilbild
    Markus Galla RED

    Ich bin gespannt auf den Test. Der Preis ist auf den ersten Blick eine Unverschämtheit für das, was man geboten bekommt. Heutzutage wäre jedes iPad leistungsfähig genug, all das abzubilden. Wie viel können eine Fatar-Tastatur und die Bedienelemente kosten? Die bislang gehörten Styles und Sounds klingen jetzt nicht so viel besser als das, was man von anderen Korg-Instrumenten oder der Konkurrenz kennt. Man hat schon fast den Eindruck, als wolle Korg den WERSI-Weg einschlagen: Luxus, der aber dem genauen Blick mit der Lupe nicht standhält. Schon beim GENOS ist das Preis-Leistungsverhältnis genauer betrachtet seltsam, hat man mal an den SX-Klasse Instrumenten gespielt. So riesig ist da der Unterschied auch nicht, um das zu rechtfertigen.

  5. Profilbild
    Jordambee

    Sagt mal, sehe ich das richtig, dass sie beim PA5X die Vocal-Control-Section rechts rausgeschmissen haben?!

    Wer bitte kommt denn auf sowas? Hat sich da einer gedacht, man braucht das nicht mehr und versteckt das jetzt lieber in ein paar Untermenüs so wie beim Genos? Oder hab ich da was übersehen?

    Helft mir mal bitte :-)

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