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News: Binaurales Kopfbügelmikrofon DPA 4560

3. Dezember 2019

Nimm auf der Bühne auf, was du hörst

DPA 4560 CORE binaurales Kopfbügelmikrofon

Mit dem neuen DPA 4560 CORE binauralen Kopfbügelmikrofon ist es möglich, genau das aufzuzeichnen, was die Ohren hören. So können diejenigen, die sich die Aufnahme anhören, ein immersives Sounderlebnis genießen.

Der dänische Herstellers DPA Microphones hat dazu am neuen DPA 4560 CORE binauralen Kopfbügelmikrofons zwei 4060 CORE Miniaturmikrofone angebracht, die auf zwei Ohrbügel montiert sind und direkt außerhalb des Gehörgangs des Anwenders sitzen (wie Ohrstöpsel). Auf diese Weise erfassen die Mikros 1:1 das, was von der Person gehört wird, die die Aufnahme durchführt. Die Ohrbügel sind Teil eines flexiblen Headsets, das leicht zu positionieren, gut zu tragen und einfach an die Abmessungen des Kopfes anzupassen sind. Die Mikrofone werden mit Schaumstoff-Windschützen geliefert um Windgeräusche zu dämpfen.

DPA 4560 CORE binaurales Kopfbügelmikrofon

Nicht nur Künstler aus dem Jazz- oder klassischen Bereich können das Potenzial dieses Mikrofons für kreative Anwendungen nutzen. Die Tonaufnahme aus Sicht des Musikers oder sogar des Dirigenten anstelle des Publikums ist eine völlig neue Möglichkeit, das Klangerlebnis des Künstlers mit seinen Fans zu teilen und das ultimative Sounderlebnis zu bieten.

Weitere Anwender können sein: YouTuber, Sound-Designer, Podcaster, Vlogger und andere Content-Ersteller wie Filmemacher, die 3D-Sound für ihre Projekte aufnehmen wollen. Sie bekommen nun mit dem DPA 4560 CORE binauralen Kopfbügelmikrofons die Möglichkeit zu neuen Sound-Dimensionen.

Das 4560 binaurale Kopfbügelmikrofon lässt sich einfach tragen und mit Aufnahmegeräten wie dem MMA-A Digitalen Audiointerface von DPA verbinden, das sich an jedem iOS-Gerät betreiben lässt. Ein 4560 CORE binaurales Kopfbügelmikrofon mit einem MMA-A Digitalen Audiointerface an einem iPhone liefert dem Anwender eine mobile binaurale Aufnahmelösung, die leicht zu bedienen ist.

Das neue DPA 4560 soll 860,- Euro kosten.

Forum
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      Franz Walsch  AHU

      »Kunstkopf-Stereophonie« ist ein Kind der siebziger Jahre.
      Im Hörspielbereich neuerdings wieder öfters eingesetzt, im technischen Bereich seit den Anfängen im Gebrauch.
      Wer privat Versuche damit machen will findet im »Ohrwurm«, »Soundman« oder »Roland CS-10EM« preiswerte und komplette Mikrofone die direkt an einem kleinen Recorder wie z. Bsp. »ZOOM H1n« betrieben werden können.

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      hejasa  

      Ja, erinnere mich und brauchte man nicht auch einen speziellen Kopfhörer von Sennheiser, um die Kunstkopfstereophonie überhaupt auditiv wahrnehmen zu können?

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        Dirk Matten  RED

        Ich habe das immer mit meinem normalen Kopfhörer abgehört, das ist ja das Wesen der Kunstkopf-Stereophonie, hier wird das binaurales Hören genannt. Das erwähnte Modell nutzt im Gegensatz zum Kunstkopf die Ohren des Anwenders.

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        Franz Walsch  AHU

        Das 3D-Vergnügen funktioniert nur über Kopfhörer. Der Kopfhörer sollte Räumlichkeit gut abbilden können. Für Studios gibt es auch ein Lautsprecher-Array, aber das ist viel zu aufwendig und noch sehr experimentell.
        »Roland CS-10EM« ist ein Kunstkopf-Mikrofon und gleichzeitig auch Kopfhörer zur Überprüfung der Aufnahme in Echtzeit.
        Deshalb hat es zwei Kabelanschlüsse für das Mikrofon und den Kopfhörer
        (2x Mini-Stereo-Klinke).

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          Larifari  

          Hallo Franz,
          Ich blicke grade nicht so wirklich durch..das Cs 10 liegt aktuell bei unter 100 Euro und bietet Aufnahme und Abhöre in ear und in Echtzeit ( abhängig vom Rekorder ) ? Das vorgestellte Produkt hat erstmal nur Mics und kostet über 800 Euro. Qualitätsunterschiede hin oder her, es ist jetzt nichts Neues wenn ich’s richtig verstehe ?
          Ich hab von dem Roland Produkt noch nie gehört, finde es aber sehr interessant.
          Es müssten ja ähnliche Ergebnisse zu erzielen sein !?
          „Binaural“ scheint übrigens der neue Werbetrend zu sein. Der Udo Super 6 „Binaural Synthesizer“ wurde Anfang des Jahres auf der Superbooth vorgestellt.
          Grüße

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            Franz Walsch  AHU

            Auf »Youtube« finden sich Filme zum Thema und zu Mikrofonen. Binaural=Kunstkopf-Stereophonie.
            Welches Mikrofon passt muss jeder selbst herausfinden. Hörbeispiele können nicht die eigene Erfahrung ersetzen. Ich finde das »Roland CS-10EM« ein gutes Einsteigermikrofon gerade wenn man herausfinden will, ob die 3D-Technik etwas für die Zukunft sein kann. Auch der »ZOOM H1n« hat die passenden Anschlüsse dazu (PlugIn Power – keine Phantomspeisung).
            Bei Unsicherheiten die entsprechende Anleitung zum Gerät von der Webseite kopieren. Das verhindert unnötige Fehlkäufe.
            Auch kann man auf Konzerte erste Erfahrungen sammeln, aber bitte auf das Copyright achten!
            Oft werden Audio- und Bildaufnahmen mit dem mobilen Telefon/Recorder untersagt.
            Was ein »Binaural Synthesizer« sein soll? Keine Ahnung! 3D-Sound ist keine Spielerei. Kein Film kommt ohne räumlichen Klang ins Kino/Fernsehen. Auch Spiele werden sehr aufwendig tontechnisch gestaltet. Siehe auch »Dolby Atmos« und »Auro 3D«. Dazu gibt es sehr gute Infos bei »GrobiTV« auf »Youtube«.

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              Larifari  

              Vielen Dank für die ausführliche Antwort. Ich interessiere mich für das Thema und werde deinen Ratschlägen nachgehen. Den H1n hab ich sogar. Mit den Konzerten liegst du nicht so falsch, eigentlich ist genau das mein Ziel. Rechtlich bin ich in den Fällen immer abgesichert. Was mir mehr zu denken gibt ob ich mit der Roland Lösung an ein paar Speakern vorbeigehen kann ( ich gebe zu, das ergibt wenig Sinn ) ohne dass mir ein Feedback den Kopf wegsprengt. Ich werd wohl erstmal mit Naturaufnahmen starten.
              Klar, 3d sound ist schon eine feine Sache und angesagter denn je. Tom Ammermann war hin und wieder bei Musotalk zu sehen und hatte immer spannende Berichte.

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                Franz Walsch  AHU

                Praxistipps. Am besten den Recorder auf »automatische Aussteuerung« stellen und den Recorder kurz vor der eigentlichen Aufnahme starten und in die innere Jackentasche stecken. Recorder- und Kabelberührungen vermeiden – sie werden mit übertragen!
                Da der Kopf jetzt Teil des Mikrofones ist jede Kopfbewegung vermeiden! Auch hektisches Atmen, Kratzen am Kopf etc. wird sich in der Aufnahme wiederfinden (ein schönes Beispiel dazu »Barber Shop« auf Youtube).
                Mit Alltagsgeräuschen anfangen. Ein schönes Beispiel wie Alltagsgeräusche zu Musik werden gibt es unter
                »Sound of Kliemannsland« (Youtube) mit den Tondateien als kostenlosen Service.
                Viel Erfolg und Freude mit den neuen 3D-Sounds.

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    Franz Walsch  AHU

    Ein Set mit zwei »DPA DAD 6001 BC XLR-Phantomadapter« wäre schön.
    Es gibt auch schon einen ersten Testbericht und Hörbeispiele.
    Für die nächste Hörspielproduktion vorgemerkt.

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