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reFX Nexus4, neue Version des EDM Plug-ins

26. November 2021

Weiter verbessert & mehr Sounds

Der EDM-Dauerbrenner steigt zur Version reFX Nexus4 auf. Vor 15 Jahren erschien die erste Version des Software-Synthesizers, der eigentlich ein Rompler ist. Mit verschiedenen in der Szene angesagten Harware-Synthesizern wurden Sounds im typischen Vengeance-Stil als Basis der Nexus-Presets aufgenommen. Über die Jahre wurde das Plug-in weiterentwickelt und unzählige Sample-Packs für diverse Sub-Genres als Erweiterungen angeboten.

refx nexus4 arpeggiatpr

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Der größte Sprung war vor rund zwei Jahren auf die Version 3: neues GUI, ein übersichtlicher Browser für die zahllosen Presets (inzwischen über 20.000 in der Complete-Edition), 16-Part Arpeggiator und Genre-typische Effekte.
Nexus4 hat vor allem bei diesen Neuerungen nachgebessert. Der Browser wurde noch etwas übersichtlicher und hat eine History-Funktion, mit der man mehrere Schritte zurückgehen kann.
Der editierbare Arpeggiator verfügt über Import und der Zoom wurde um eine Follow-Funktion zur Verfolgung der Noten ergänzt, was auch im Sequencer-Modus genutzt werden kann.
Der Signalfluss der Effekte wird vollständig dargestellt, man sieht quasi, was man hört. Ein fünfter Insert-Effect ist zu der bisherigen Ausstattung von vier EQs, Filter, Reverb, Delay und Impulse hinzu gekommen. Neu strukturiert wurde zudem die Layer-Ebene, mit der die geschichteten Klänge organisiert werden.

refx nexus4 layers

Weiterhin bietet Nexus4 ein Vector-basiertes und in der Größe veränderbares GUI, verbesserte Cloud-Sync und Perfomance sowie schnellere Ladezeiten, vier Macro-Contols für die maximal 20 Modulations-Slots, Kompatibilität zu den Presets aus Version 2 und 3 sowie 260 neu programmierte Presets.

reFX Nexus4 wird in drei Versionen angeboten: Starter mit 2.750 Presets (18 GB) für 249,- Euro, Value 10 mit zehn Expansion = 4.000 Presets (25 GB) für derzeit 399,- Euro (regulär 499,- Euro) und Complete mit alle 159 Expansions = über 20.000 Presets (150 GB) für derzeit 2.199,- Euro (regulär 4.429,- Euro). Besitzer von Nexus2 und Nexus3 finden in ihren reFX-Accounts Upgrade-Angebote.

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Ab hier die Meldung vom 29. November 2019

reFX Nexus3 ist die komplett überarbeitete, neue Version des vor allem in der EDM-Szene beliebten Software-Synthesizers mit seinem üppigen Angebot an Sample-Pack Expansions für Trance, Trap und vieles mehr.

Nexus3 - neue FX-Page

Nexus3 – neue FX-Page

Was ist neu im reFX Nexus3 ?

Die Oberfläche des Plugins wurde neu gestaltet, es gibt keine Anlehnung an eine Hardware-Workstation mehr. Der Librarian verfügt nun über Zähler für Ordner, Kategorien und Presets. Es gibt farb-codierte Tags, Bookmakrs, Favoriten und einen separaten Speicherort für User-Preset. Außerdem sind eine Instant Sound Preview, Search-while-you-type und Kategoriefilter integriert.

Der Arpeggiator wurde komplett überholt. Alle sechszehn Layer können mit einem eigenen, editierbaren Arpeggiator arbeiten, zusätzlich zum Main Arpeggiator. Die Pattern-Länge kann bis zu 256 Steps betragen. Die Editierung wurde wesentlich besser zugänglich gemacht und erlaubt nun mehr experimentieren. Ganz neu ist der Sequencer, der eine Programmierung eigener polyphoner Pattern mit individuellen Velocity-Werten pro Step erlaubt.

Nexus3 - der neue Sequencer

Nexus3 – der neue Sequencer

Auch die Effektsektion ist komplett neu gestaltet und gibt nun ein visuelles Feedback zum Signalfluss. Es gibt vier Insert FX, vier Equalizer, Filter, Reverb, Delay, Impulse und einen finalen Limiter. Auch diese Sektion ist für eine übersichtliche, schnelle Bedienung farb-codiert und kann über eine Seite bedient werden.

Die weiteren Neuerungen hatten wir schon berichtet (siehe unten). reFX Nexus3 ist in drei Versionen mit unterschiedlichem Content-Umfang erhältlich, da es mittlerweile mehr als 130 Expasions gibt. Die Starter-Version mit 2.750 Presets (18 GB Samples) kostet 250,- Euro. Die Value-Version mit 8.500 Presets (50 GB Samples) kostet 1.399,- Euro. Und schließlich gibt es die Complete-Variante für 1.999,- Euro mit allen Expansions, was satte 16.000 Presets (130 GB Samples) beinhaltet.

Ab hier die ursprüngliche Meldung:

Die Informationen zum Nexus3 werden von reFX nur kleckerweise veröffentlicht, doch inzwischen sind schon mal die wichtigsten Eckpunkte bekannt. Den Rest sowie Screenshots reichen wir nach, sobald dies verfügbar sind.

Für Besitzer der Versionen 1 und 2 ist es natürlich essentiell, das Nexus3 vollständig abwärtskompatibel ist und alle bereits erworbenen Sound Expansions (die nicht billig waren) problemlos weiter genutzt werden können.
Das GUI soll komplett neu gestaltet, skalierbar und Vektor-basiert sein. Die CPU-Performance wurde deutlich erhöht, laut Hersteller um bis zu 94 %. Das Laden von Presets geht im Vergleich zur Version bis zu 8 mal schneller.
Alle Arpeggiatoren und Trance-Gate sind in allen Layern vollständig editierbar. Der Arpeggiator bekommt einen neuen Sequencer-Modus, mit dem Chords und komplexe Pattern mit bis zu 256 Steps gespielt werden können.
Die Library wurde um über 350 Presets erweitert und es gibt mehr als 80 weitere Impulse Responses für die Effektsektion.

Nexus3 - der neue Preset-Browser

Nexus3 – der neue Preset-Browser

Nexus3 wird die Schnittstellen VST2, VST3, AU und AAX unterstützen, aber nur als 64 Bit Version. Besitzer, die Nexus2 nach dem 1. August 2019 erworben haben, können kostenlos auf die neue Version upgraden.

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Forum
  1. Profilbild
    teofilo  

    Schön, wenn gute Produkte weiterentwicklet werden. Wäre jedoch auch schön, wenn den Alt-Usern wenigstens in der Einführungsphase updatepreismäßig etwas entgegengekommen würde (parallel betreibt man eh nicht beide). refx hat grundsätzlich eine gute/faire Produktpolitik (wenn auch nicht so gut, wie imageline „lifetime free updates“).

    • Profilbild
      teofilo  

      Leider nein. Gleicher Preis für Neue, wie für Altbesitzer (die die Weiterentwicklung erst ermöglicht haben…). Dann ebend „nur“ Avenger und den alten Dongel-Nexus.

  2. Profilbild
    defrigge  AHU

    So richtig hab nie verstanden, wozu man so einen Synthsound-Sampleplayer brauchen sollte, wenn man stattdessen gleich die direkter und für für mein Empfinden auch etwas klarer und druckvoller klingenden Synth-Originale (wie Serum, Sylenth etc etc) verwenden kann. Außerdem kann man mit den Originalen neben dem Einkauf von (oft preiswerteren) Preset-Packs zusätzlich auch viel besser Sounds von Grund auf selbst schrauben oder gründlich editieren.
    Das einzige, was sich mir erschließt, ist der Vorteil für Synth-unkundige User mit einem großen Geldbeutel, schnell passende Instant-Sounds aus einem breiten Vorrat zu finden – vorausgesetzt, dass man man viel Geld für genügend Sample-Packs rausgeballert hat. Für mich entfällt dieser Grund, weil eine breite Auswahl an Soft- und Hardware-Synths mir mehr als genug bietet.
    Aber vielleicht kennen die Nexus User ja noch Vorteile, die mir bisher entgangen sind…

    • Profilbild
      teofilo  

      Serum ist doch auch nur ein Wavetable-Rompler;o)
      Entscheidend ist, was als Sound rauskommt, egal wie die Einzeltöne erzeugt werden.
      Nexus ist für einen leichten Einstieg mit hoher Lernkurve sehr geeignet: Filter, Effekte jeweils mit vielen Parametern, LFOs, Arpeggiator, Trancegate, Midi ansteuerbar und das bei minimaler CPU (Serum!) allerdings zu einem hohem Preis.

      • Profilbild
        defrigge  AHU

        Danke für die Antwort: das mit der niedrigen CPU-Last ist ein gutes Argument! Klanglich gefällt mir Serum und andere immer noch besser als die Nexus-Demos, auch wenn ich nicht weiß, woran das liegt.

        Bleibt die Hürde der hohen Preise, nicht nur für das Basis-Programm, sondern vor dann auch für jedes einzelne Ergänzungs-Paket. Das ist ja atemberaubend, was sich da bei ein paar Addon-Käufen schnell an Preis aufhäufen würde.

    • Profilbild
      Tascany

      Also, ich habe Serum, Sylenth und den Nexus, kann aber nicht bestätigen, das Serum oder Sylenth klarer klingen sollen, wie Nexus.
      Ist doch abhängig von dem jeweiligen Sound. Es gibt Sounds im Nexus, die kann man mit Serum oder Sylenth gar nicht reproduzieren, da sie zum Teil von analogen Synth gesampelt wurden.
      Im Gegenzug gibts aber natürlich auch im Serum Sounds, die findet man im Nexus nicht.
      Aber klar und druckvoll klingen alle drei.

    • Profilbild
      Filterpad  AHU

      @Defrigge: Weitere Vorteile liegen wahrscheinlich darin, genrezugehörige und DJ-Favorisierte Soundpacks zu erwerben. Also z.B. für Uplifting-Trance, Tiêsto Best off, Big-Room-House usw. Des weiteren gibt es zusätzlich Loops und Contruction-Kits mit dazu. Letzteres ist übrigens mit ein Grund, warum ich kein Nexus besitze. Und richtig: Es ist ein Rompler mit Sounds von Geräten, Hard,-und Software, die es ganz normal gibt. So jedenfalls mein Kenntnisstand, ohne Gewähr. Jeder wie er mag, so lange die verwendeten Loops,- und Construction-Kits nicht als eigenes Arrangement ausgegeben werden. Aber ich habe kein Rezept, wie man das vermeiden könnte.

  3. Profilbild
    teofilo  

    Als langjähriger Nutzer des Nexus, scheinen die Infos zu N4 eher ein erweitertes Update, nicht unbedingt ein Upgrade? Also eher für „neue“.

  4. Profilbild
    twrstudio

    Die neue 4er Version ist für mich gesprochen eine kleine Modelpflege, aber für 99 Euronen hab ich mir mehr erwartet außer neue Presets und einen fünften Inserteffekt.

  5. Profilbild
    Jens Barth  

    Ich finde Nexus eigentlich gut und nutze ihn viel in meinen Produktionen. Was mich aber nervt ist die Beschränkung auf EDM, auch hier wieder im Artikel. Klar ist, daß die Macher von Nexus EDM – Jünger sind, klar ist auch, daß EDM ein großer Markt ist.

    Nexus kann aber mehr. Ich selbst habe mit EDM nichts am Hut und arbeite trotzdem damit.

    Leider hat es sich bei Refx eingebürgert, daß man zu jedem Soundpack ein ca. 7 minütiges Video als Teaser macht. Und diese klingen wirklich fast alle nach EDM, auch wenn auf der Verpackung Ambient oder Vintage steht. Sehr sehr schade. Es wäre besser, wenn man ein einfaches walk through presets video machen würde, da hätten wir Kunden mehr davon.

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