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Punk Labs OneTrick KEYS, Physical Modeling Piano Plug-in

Piano für chillige LoFi-Styles

16. März 2024

Punk Labs OneTrick KEYS Piano Plug-in

Mit OneTrick KEYS stellen die Entwickler von Punk Labs ein weiteres Plug-in vor, das sich nur einer bestimmten Aufgabe widmet. OneTrick KEYS ist keine weitere perfekte Emulation eines Flügels, sondern ein Klavier für atmosphärische Chill-Tracks, wie es gern bei LoFi-HipHop, Lounge und ähnlichen Styles eingesetzt wird.

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Punk Labs OneTrick KEYS, Physical Modeling Piano Plug-in

Das Plug-in arbeitet mit dem etwas älteren Physical-Modeling-Algorithmus „Commuted Piano Synthesis“, der 1995 an der Stanford University entwickelt wurde. Wer sich für die Theorie dahinter interessiert, kann sich unter diesem Link die dazu gehörende, umfassende Abhandlung (englisch) ansehen.

Stanford Commuted Piano Synthesis

Quelle: stanford.edu

Der Klang des Pianos lässt sich ein wenig anpassen. Für die Strings gibt es drei Parameter, für den Body zwei Parameter. Dazu kommt eine Effektsektion, mit der der Sound auf LoFi getrimmt werden kann. Gain und Saturation lassen sich einstellen und im Verhältnis zueinander mischen. Mit Media wird ein Aufnahmemedium simuliert. Man hat die Wahl zwischen Tape und Vinyl mit den entsprechenden Parametern (Flutter, Noise, Speed) zur Verschlechterung der Qualität. Für eher digitale Artefakte ist Sampler zuständig, der Bitcrushing, Reduktion der Sampling-Rate und LP/HP-Filter in sich vereint. Schließlich gibt es noch ein passendes Reverb mit Damp und Highpass.

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Das Plug-in liegt in den Formaten VST3, AU und CLAP (inkl. Nondestructive-Modulation) für macOS, Windows und Linux vor. Das Projekt ist übrigens Open Source.

Punk Labs OneTrick KEYS ist 16-fach polyphon. Die MIDI-CCs für Sustain und Sostenuto werden verarbeitet und es gibt 25 Factory-Presets. Der Preis beträgt 79,- US-Dollar.
Audiobeispiele sind auf der Website zu finden.

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Preis

  • 79,- US-Dollar
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Über den Autor
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der jim RED

Ich habe viele Seiten der Musikbranche und Technik kennengelernt: Handel, Vertrieb, Entwicklung, Konzeption, Produktion, Beta-Tests, Programmierung, Studioarbeit, Live-Gigs... daher betrachte ich einen Testkandidaten immer aus mehreren Blickwinkeln.

Forum
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    Flowwater AHU

    Da ist man (ich) ja wieder versucht, sofort zuzuschlagen (»SASA«: Software Acquisition Syndrome Alarm). Nebenbei bemerkt finde ich die anderen PlugIns von denen auch recht spannend: Die haben u.a. zwei Drum-Synthesitzer. Einmal eine »Simmons«-Emulation und einmal eine für LowFi-Drum-Sounds. Mmmmmmm! 🥰 Fazit: Es lohnt sich immer mal auf die Website eines Herstellers zu gehen, den man noch nicht kennt. 😍

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      mort76 AHU

      @Flowwater Die Konkurrenz ist allerdings Pianoteq, und DAS ist kein One Trick Pony. Erstaunlich, was damit alles geht.

      Seit ich das habe, nutze ich von den Libarys nur noch EINE, und das nurnoch aus Tradition (Alicias Keys).

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        Flowwater AHU

        @mort76 Die kleinste Version von Pianoteq kostet aber auch mal eben knapp das Doppelte. Wenn ich nur so einen LoFi-Sound benötige, ist das OneTrick Keys eine tolle Alternative. Wenn man Pianoteq natürlich schon besitzt … 😀

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          mort76 AHU

          @Flowwater Ich habe jetzt nicht die kleinste Version, aber ich glaube, selbst DIE kann eben das zehnfache. Und dann eben nicht nur Pianos.
          E-Pianos, Vibes, Klavier, Handpan…ich könnte die Hälfte meiner Librarys gleich löschen, wenn ich keine Rückwärtskompatibilität bräuchte.

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            Flowwater AHU

            @mort76 Das glaube ich Dir alles auf’s Wort … auch ich finde Pianoteq klasse, alleine schon aus technischer Sicht. Nur: Ich (!) brauche keine realistischen Piano-Sounds; das gibt meine Musik gar nicht her. So ein leicht quäkiges Piano dagegen … das kann ich mir gut vorstellen.

            Wobei ich allerdings auch Experimente mit dem für mich ansonsten fürchterlichen drahtigen Piano-Sound der Korg M1 anstellen möchte. Ich kann den Sound »roh« echt nicht mehr hören. Aber wenn man den durch diverse PlugIns, vielleicht auch einfach nur eine ungewöhnliche Kombination der M1-Effekte schickt … das kann ich mir gut vorstellen.

            Ansonsten habe ich mir auch von Spitfire Audio deren »Heirloom« gekauft (unbedingt das Video mit Homay Schmitz ansehen: »Composing with Heirloom — The Emotional Ensemble«, mir sind fast die Tränen gekommen). Nicht unbedingt, weil ich es bräuchte, aber ich finde den Sound mit den Nebengeräuschen einfach sooooo klasse.

            Und dann gibt es hier bei mir auch noch den »EMU UltraProteus«, der ebenfalls ein Piano eingebaut hat.

            Es gäbe also genügend Alternativen für eher LowTech-Piano-Sounds. 😀

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              mort76 AHU

              @Flowwater „So ein leicht quäkiges Piano dagegen … das kann ich mir gut vorstellen.“

              Ja, solche Sachen habe ich auch in meiner Sample-Sammlung- Spielzeugpianos, kaputte Pianos…usw.
              Ich habe auch diese 8-GB-Pianos auf meiner Festplatte, Bösendorfer, Bechstein…aber eigentlich benutze ich die für garnichts mehr, genauso wie realistische Streichersounds und sowas.
              Die ausgefallenen Sachen benutze ich deutlich öfter, auch, wenn die nur ein paar MB groß sind. Die Dickschiffe flogen irgendwie alle nachträglich wieder raus beim abmischen.

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