SPECIAL: Riebes FACHBLATT MUSIKMAGAZIN und seine Geschichte

10. Februar 2018

Deutschlands erstes Musikmagazin

 

„Endlich, das neue Fachblatt ist da!“

So oder ähnlich haben in den 70ern und 80ern viele Musiker empfunden, wenn die neue Ausgabe des FACHBLATT MUSIKMAGAZINS im Briefkaste lag, im Handel auslag oder am Kiosk gekauft werden konnte. Meistens von der Branche und den Musikern einfach nur FACHBLATT genannt, war das FACHBLATT MUSIKMAGAZIN nicht nur irgendein Musikmagazin, es war  vielmehr eine Institution.

Der Umstand, dass das FACHBLATT viele Jahre das einzige Fachblatt für Musiker war, lange vor Keyboards, Soundcheck und Co., ebnete dem Magazin nicht nur bei Musikern eine eingeschworene Gefolgschaft, sondern hatte auch wirtschaftlich enormen Einfluss auf die Popularität und den Abverkauf von Produkten.

Wir sprechen von einer Zeit lange vor Internet und Google. Wollte man Informationen zu neuem Equipment haben, gab es nur zwei Möglichkeiten, den Handel und das FACHBLATT. Und der Handel hatte sehr schnell verstanden, dass nur Produkte, die im FACHBLATT gut bewertet wurden, sich einfacher verkaufen ließen.

Das FACHBLATT-Monopol hatte aber auch seine Schattenseiten. Meinungsverschiedenheiten zwischen Redaktion und Vertrieben wurden da schon mal öffentlich ausgetragen. Anzeigenboykotts sollten dieses Monopol in die Knie zwingen, Preisanzeigen sollten unterbunden werden und die Branche wartete händeringend auf Erlösung durch Verlage, die Wettbewerber zum FACHBLATT ins Rennen schickten.

Aber erst 1984, 12 Jahre nach der ersten Ausgabe des FACHBLATTs, begannen die Magazine KEYBOARDS und SOUNDCHECK zunächst zaghaft an diesem Monopol zu rütteln. 1986 folgte schließlich GITARRE & BASS und schließlich nach und nach weitere Musikmagazine, die sich auf einzelne Musikergruppen spezialisierten. Genau diese Spezialisierung brach dem einstigen Klassenprimus das Genick. War das FACHBLATT immer ein Heft für die ganze Band, bei dem noch dazu lange der Teil Reportagen  über neue Platten und aktuelle Bands sogar den Instrumenten-Anteil überwiegte, waren Magazine wie KEYBOARDS oder GITARRE & BASS maßgeschneiderte Fachmagazine für spitze Zielgruppen und damit auf lange Dauer auch deutlich erfolgreicher. Unter diesem Gesichtspunkt ist es erstaunlich, dass das FACHBLATT, welches mittlerweile mehrmals den Besitzer gewechselt hatte, erst Ende 1999 endgültig eingestellt wurde. Für viele war das damals das Ende einer Ära und sicher ein Grund zu trauern, auch wenn die letzte FACHBLATT Ausgabe nur noch ein Schatten seiner selbst war.

Riebes Fachblatt

Erstausgaben Riebe’s FACHBLATT

RIEBE’s – Fachblatt für die deutsche Musikszene

Kehren wir zurück zu den Anfängen dieses Magazins, als noch ein vollkommen anderer Name das Cover zierte, kehren wir zurück zum Ursprung 1972, als das FACHBLATT noch „RIEBE’s“ hieß und nur in der Subline mitgeteilt wurde „Fachblatt für die deutsche Musikszene“.

RIEBE’s stand damals für den Erfinder und Gründer dieses Magazins „Hans Riebesehl“. Ein ehemaliger Roadie, der erkannt hatte, dass die deutsche Musikerszene dringend ein „Informations-Medium“ für Musiker benötigte.

Wir haben für euch Hans Riebesehl ausfindig gemacht, besucht und zu einem hoch interessanten Interview gebeten. Geht mit uns auf eine Zeitreise, die 1972 beginnt. Willy Brandt war Bundeskanzler der BRD, Richard Nixon Präsident ist Präsident der Vereinigten Staaten und wird im selben Jahr über die Watergate-Affäre stolpern. Die USA und UDSSR schließen erstmals einen Vertrag zur Eindämmung des nuklearen Wettrüstens. Im deutschen TV wird erstmals eine Folge von STAR TREK ausgestrahlt. Vicky Lendros gewinnt  in Edinburgh den Eurovision Song Contest für Luxemburg. In Schweden gründet sich ABBA, in USA die Hard-Rock-Band VAN HALEN. „Komm gib mir deine Hand“ von Tony Marshall ist der erfolgreichste Hit den Jahres in den deutschen Charts. In UK geht Pink Floyd mit DARK SIDE OF THE MOON auf Tour. Zu den erfolgreichsten internationalen Interpreten gehören 1972 die ROLLING STONES, DAVID BOWIE, NICK DRAKE, NEIL YOUNG, LOU REED, YES, DEEP PURPLE, JETHRO TULL, GENESIS und CAN.

Und … der Moog Minimoog Model D war sicher für Keyboarder in diesem Jahr „THE HOTTEST SHIT ON EARTH“.

Ich wünsche viel Spaß bei unserem Interview mit FACHBLATT-Gründer Hans Riebesehl.

 

Interview mit dem Gründer Hans Riebe

Peter:
Ich habe mich mal ein wenig schlau gemacht, bevor das mit Riebe’s Fachblatt, warst du Roadie. Wie muss man sich das vorstellen? Wie war das damals?

Hans:
1965 hatte ich als Kamerahilfe beim TV-Beat-Club von Radio Bremen erstmals Kontakt zu damals schon richtig bekannten Gruppen aus England und den USA. Sie hatten alle Begleiter dabei, die sich um die Band selbst (als Tour Manager) und solche, die sich als Roadmanager um das Equipment (meist nur Gitarren, denn die Verstärker wurden vom Sender gestellt) kümmerten. Da ich in jenen Jahren auch schon als Veranstalter tätig war, stellte ich fest, dass Deutschlands damals bekannteste Gruppe, die RATTLES, keinen Roadmanager hatten. Als ich die RATTLES dann für einen Dreifach-Gig (drei Auftritte an drei verschiedenen Orten am selben Tag) engagierte, habe ich das so gut vorbereitet, dass alles „in time“ funktionierte. Sie boten mir an, ihr Roadie zu werden, was ich dann auch tat. Sie waren die erste Band in Deutschland, die einen festen Roadie hatten. In den folgenden Jahren habe ich sie dann deutschlandweit landauf landab im Ford Transit zu den Auftrittsorten gefahren, die Anlage auf- und abgebaut, mich um Getränke und Essen gekümmert und mit den Veranstaltern abgerechnet. Sehr bequem für die Band, sie brauchten „nur“ noch auf die Bühne zu gehen und zu spielen, alles andere nahm ich ihnen ab. Allerdings war die Anlage nicht sehr umfangreich, alles passte in den Ford Transit, auch die Band. Als die RATTLES dann Ende der 60er Jahre nicht mehr so angesagt waren, wechselte ich zu FRUMPY. Hier war die Anlage schon etwas umfangreicher, ein Mercedes 813 mit Doppelkabine wurde benötigt und ein zweiter Roadie kam dazu. Immer noch fuhren Band, Roadies und Anlage gemeinsam von Gig zu Gig.

Forum
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    pmm  AHU

    Für mich ein Interview Highlight! Gar nicht so sehr wegen der Geschichten, sondern ob der vielen Wendungen und der für mich guten Einstellung. Hut ab und weiterhin alles Gute, vor allem Gesundheit.

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    iggy_pop  AHU 1

    „Und wirkliche Profis haben sich auch kaum an dem Info-Austausch beteiligt, kurz, ich glaubte, dass unsere Vorstellungen nicht erreicht wurden und unsere ganzen Bemühungen „Perlen vor die Säue“ waren.“ — Das glaube ich allerdings nicht: Unvergessen die Kontaktanzeige, daß eine Hannoveraner Hardrockband, gut gebucht, erfahrenen Sänger sucht. Kontakt: Scorpions z. Hd. Rudolf Schenker. Muß so um 1971/72 gewesen sein.
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    „Kann man sich heute kaum mehr vorstellen, dass eine wütende Menge vin Konzertbesuchern die PA kurz und klein haut.“ Das lief auch in Scheessel 1977 sehr überzeugend ab, und anschließend haben die Angels dann noch die Bühne abgefackelt. Klaus Schulze bekam noch mit Mühe und Not sein Set von der Bühne geholt. Andere hatten da nicht so viel Glück. Seither gibt’s ja auch drei Kilometer Todesstreifen vor der Bühne, wo keiner rein darf.
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    Ebenso unvergessen: Die Aufkleber-Cover — „Ich bin doof, ich mach Musik.“ Den hätte ich gerne wieder.
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    Noch unvergessener: Der Kleinanzeigenteil. „EMS VCS-3 Synthesizer aus dem Besitz von Pink Floyd, 1.500 DM“, „Korg PS-3300 Synthesizer, prima für experimentelle Musik, 4.500 DM“. Das tut weh.
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    Das erste Mal einen Mini Moog gesehen („ist der aber klein!“), und ein Plastikburger auf dem Synare bei SSB.
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    Sehr schöne Story, danke dafür.

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    costello  RED

    Danke für diese Supergeschichte!!! Das Fachblatt war wirklich die Bibel und Gerald Dellmann für die Keyboarder mindestens der Papst – um nicht höher zu greifen. Wenn er seinerzeit über den Crumar Organizer T1 schrieb, dass der Bassteil bombastische, fast synthesizerähnliche Klänge erlaubt, dann war das Teil so gut wie gekauft. An die großen Anzeigen vom Synthesizerstudio Bonn kann ich mich auch noch gut erinnern. Speziell für den Banana, der nicht ganz zufällig an das Design der Oberheim-Synthesizer angelehnt war. Schön hier mehr über die Anfänge zu erfahren, wobei Riebes Ära vor meiner aktiven Musikerzeit lang.

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      Dirk Matten  RED

      Das FACHBLATT stand für die deutsche Rockmusik-Szene als Gegenbewegung und als Abgrenzung zur angloamerikanischen und zur spießigen Alleiunterhalter-, Musikschul- etc. Szene. KEYBOARDS schaffte mit Gerald Dellmann das Unmögliche, nämlich diese Gegensätze in einer Musikinstrumentengattung zusammen zu fassen und dem übergeordneten Begriff der schwarz-weißen Tasten unterzuordnen. Schrecklich. Identitätsstiftung ade.
      Ich muss mal überlegen, wann der Spaß an meiner Arbeit in meiner Firma in Sarkasmus umgeschlagen ist, habe sie dann mehr in Richtung Gesamtkunstwerk gestaltet.

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        costello  RED

        Die Entwicklung war aber auch logisch, denn mit Ausnahme des Studio/Recording-Sektors hat sich ja keine Instrumentengattung so dynamisch entwickelt wie der Keyboard-Bereich. Da war ein eigenes Fachblatt schon gerechtfertigt. Und die Abgrenzung zu Tanzmuckern war vielleicht in den 70ern noch ein Thema. Seit ich in Brüssel mal in einer reinen Cover-Band gespielt habe, denke ich da anders drüber. Der Bassist hatte bei Kirmesveranstaltungen etc. hunderte von Auftritten gehabt und war so was von versiert – eben einfach ein guter Musiker. Und Amazona.de berichtet ja auch diskriminierungsfrei z.B. über den Xenos. ;-)

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            Markus Galla  RED

            Haha, das gefällt mir.
            Das spätere Fachblatt hat mir nie gefallen. Irgendwann war alles oberflächlich. Keyboards war zu Beginn sehr gut. Ich habe die Zeitschrift geliebt. Die Synth-Presets für DX, CZ & Co waren cool. Habe unendlich viele davon eingetippt. Die Noten für Orgel, Piano und Keyboards von WW waren auch richtig gut. Es war eine unglaublich hohe Fachkompetenz in der Redaktion vertreten. Später auch bei G&B. Da konnte das Fachblatt nicht mithalten. Aber: Irgendwann wurde alles zu kommerziell – immer mehr Anzeigen, immer weniger Inhalt. Später dann S&R und Keyboards wurde dünner und dünner und schließlich mehr Beilage als Fachzeitschrift. Chord Charts, die es im Internet kostenlos gibt (und in besserer Qualität) statt Noten, noch mehr Werbung. Als langjähriger Abonnent habe ich mich dann verabschiedet. Richtig cool war Solo – das Musikermagazin. Da habe ich mal als Autor gearbeitet. Das hatte den frühen Geist des Fachblatts. Über Christoph Rocholl und ein Abo des Nachfolgers Tools 4 Music bin ich dann wieder als Autor bei der Tools gelandet. Für mich bis heute das beste Magazin für Beschallungstechnik am Markt – und das sage ich nicht, weil ich für die Tools schreibe. Es gibt kaum irgendwo bessere und kritischere Testberichte und die Hersteller dürfen einen Kommentar abgeben. Und Amazona und Bonedo sind online maßgebend und richtungsweisend.

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        Theo Möbus  

        Früher gab es eine Krautrock-Szene sogar in deutschen Dörfern. Heute sind dort die Fanfarenzüge wieder auf dem Vorrrmarrrsch. Das sollte uns allen schwer zu denken geben. Wird wieder Zeit für eine Gegenbewegung! ;)

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      moogist  

      Dellmann der Papst?! – Mit „Karl der Käfer“ hat er – zumindest bei mir – viel Credibility eingebüßt…

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        Markus Galla  RED

        Zumindest hatte er einen Hit und durch Rolf Zuckowski und „Die Rinks“ wurde er ja noch einmal aufgewärmt. Als Papst würde ich ihn auch nicht bezeichnen. Eher als aufstrebenden Bischof, der dann irgendwann die Dollarzeichen in den Augen hatte. Zumindest kommt es mir rückblickend so vor. Aber was soll’s, wer weiß, wie man selbst in seiner Situation gehandelt hätte, schließlich ist es für die Printmedien durch das Internet nicht leichter geworden. Dieser Ausverkauf von Keyboards und S&R hin zu einem Anzeigenblatt mit einigen oberflächlichen Testbeilagen ist mir aber nach wie vor ein Rätsel. Aber alles hat eben seine Zeit und vielleicht war die Zeit jetzt auch einfach vorbei. Dass er eine Idee in den Anfangstagen der Keyboards so konsequent und gut umgesetzt hat, sollte ihm aber nicht abgesprochen werden.

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    Wellenstrom  AHU

    „Zu den erfolgreichsten internationalen Interpreten gehören 1972 die ROLLING STONES, DAVID BOWIE, NICK DRAKE, NEIL YOUNG, LOU REED, YES, DEEP PURPLE, JETHRO TULL, GENESIS und CAN.“

    Hahaha, so sympathisch das ja ist – in dieser Liste sehe ich CAN und Nick Drake sehr gern, aber so wirklich international kommerziell erfolgreich waren sie da nicht. Nick Drake ist leider erst sehr spät nach seinem Tod zu dem Ruhm gekommen, den er zu Lebzeiten verdient hätte.

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    Spartakus

    Ich habe damals auch regelmäßig das Fachblatt gelesen. Zeitweise war der Stapel mit den alten Zeitschriften über einen Meter hoch. Ich habe sie dann im Ofen verbrannt. Was will man sonst damit machen ?

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      Theo Möbus  

      Was man damit sonst machen will? Na, Leuten überlassen, die ihre Freude mit den Heften gehabt hätten. Verfluchte Wegwerfgesellschaft!

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        Markus Galla  RED

        Ich habe kürzlich Keyboards-Ausgaben von 1984 bis 2014 entsorgt, Ausgaben der S&R seit der Erstausgabe, G&B, Soundcheck und ja, auch einige wenige Fachblätter. Die große blaue Tonne war am Ende so schwer, dass man sie kaum noch bewegen konnte. Sie reichte noch nicht einmal…..es wurde noch bestimmt ein halber Altpapier-Container damit gefüllt :-)

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    psv-ddv  AHU

    Wunderbar! Danke für den Erinnerungszirkus.
    Damals nach der Schule immer als Erstes, wie von der Tarantel gebissen, zum Kiosk gerannt wenn das neue Fachblatt rauskam. …als Keyboarder.

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    Atarkid  AHU

    Mein Kumpel und ich haben als 7-10 Jährige das Fachblatt regelmäßig von seinem großen Bruder geschnorrt und dann die ganzen abgefahrenen, unerreichbaren Geräte angehimmelt. Stundenlang… Tagelang… Und das Highlight war dann das Nachbauen diverser Geräte aus Karton, Folien usw.. So zum Beispiel Linndrum (sah geil aus! ^^). GAS kenn ich dank Fachblatt also schon seit Kindesalter :)… Sehr cooles Fachblatt-Special!!!!

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    sabsipink  

    …. nach der Schule zum Kiosk ….. genau so war es bei uns auch ….. und dann sehr lange alles gehortet und gesammelt.
    ….. irgendwann hat man dann eine Baustelle und befreit sich von allen Zeitschriften.
    Sehr guter Artikel ……besten Dank

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    k.rausch  RED

    Die Kleinanzeigen im Fachblatt waren Institution und für so manchen An- und Verkauf in der Szene nicht ganz unbedeutend. Musugru und Grusumu war der Spiegel der Welt der Proberäume, Open Air Bühne und welchen in Hallen. Die sich Gitarristen mit allen anderen Musikern geteilt haben. Auch den Typen an den Drums :)

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    mdesign  

    ja, ohne die FB-kleinanzeigen wäre das regelmäßige umbauen der keyboardburg bei mir kaum möglich gewesen. ein bisschen geduld war dazu allerdings manchmal nötig, wenn man den redaktionsschluss verpasst hatte und dann vier wochen auf den nächsten warten musste…

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    moogist  

    Ohne das FACHBLATT hätte ich die 80er Jahre (musikalisch) kaum überlebt :-)
    Neben den vielen hervorragenden Instrumententests möchte ich auch an die tollen, oft viele Seiten umfassenden Interviews von Andreas Hub und Kurt Kölsch erinnern: Spliff, Mitteregger, Kate Bush, BAP, Pretenders, Wolf Maahn und und und….

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      iggy_pop  AHU 1

      Andreas Hub, einer der letzten guten Musikjournalisten, die in diesem Land tätig werden durften (macht er eigentlich noch was? — EDITH: Ich fürchte, er wird nie wieder etwas machen, denn anscheinend ist er im vorletzten Jahr von uns gegangen: http://ruh.....dreas-hub/). Gute Schreibe, kombiniert mit profunder Sachkenntnis — das gibt’s heute nicht mehr.
      .
      Andilein und das Mercedilein (und der Weihnachtsteller…) — aber das wäre Stoff für andere Geschichten.
      .

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    Son of MooG  AHU

    Das FB war 1982-83 zusammen mit Bernd Schreibers „Synthesizer-Handbuch“ meine einzige Informationsquelle auf der Suche nach dem ersten Synthie. Dafür bin ich dann auch mit dem Zug 30 Kilometer zum Musikhaus Wondra in Nürtingen gefahren, weil die den Juno-6 noch ein paar Hunderter günstiger verkauften. Das „Keyboards“ hatte ich auch viele Jahre abonniert, als es aber immer dünner wurde gekündigt. Nun verlasse ich mich auf online-Angebote wie Amazona und sonicstate, aber die Leser-Sound-Rubrik fehlt mir etwas…

  13. Profilbild
    anttimaatteri  

    Damit bin ich aufgewachsen :D. Das war mein Internet damals ^^.

    Ich hatte mal ne Ausgabe, da ging es um einen Percussionisten/Drummer, der wirklich aus fast allem irgendwelche Sounds erzeugt hatte, und wenn er nur die Tischplatte bearbeitet hatte. Der Typ war vällig verrückt :D.
    Ich komm einfach nicht mehr auf seinen Namen.

    wäre cool falls sich jemand erinnert und mir den Namen nennen kann!

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