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Test: Alesis Andromeda A6, Polyphoner Analog-Synthesizer

20. Juni 2007

Analog Youngster mit Moog & SEM-Filter

Vorwort

Im April 2001 testeten wir den ALESIS Andromeda A6, der damals für einen Listenpreis von 9.954,– DM (also echtes Geld) angeboten wurde und tatsächlich für 9.000,– DM im Laden stand.

Mit der Übernahme der Firma ALESIS durch NUMARK vor einigen Jahren, rutschte der ALESIS Andromeda in Preisregionen um 3.000,– Euro. Nur war er dann nicht mehr lieferbar. Fast zwei Jahre war es so stumm um diesen Monster-Synthesizer geworden, dass man schon munkelte, der spannende Preis wäre nur ein Marketingtrick gewesen. Falsch gedacht, denn endlich ist dieser Ausnahme-Synthesizer wieder erhältlich, und das zum attraktiven Preis von 2.000 Euro. Gar keine Frage, dass dieser Ausnahmesynthesizer sofort einen Ehrenplatz in meinem Studio bekommen hat.

Gleich zu Anfang hier schon einmal ein paar Klangbeispiele aus einem YT-Video:

Alesis Andromeda Rebirth Version 2018 von Doc Analog

Alesis Andromeda vs Minimoog und Oberheim SEM

Einfach der Hammer. Lesen Sie bitte dazu auch den Artikel von Moogulator  „Analog Vintage vs. Analog New„. Ich kann mich der Meinung von Mike Irmer nur anschließen. Ich gehe aber noch einen Schritt weiter und möchte den ALESIS Andromeda sogar in die Ecke Yamaha CS80 setzen. (Also zusätzlich!!!) Ich habe Klänge auf dem Andromeda programmiert, die mehr nach CS80 klingen als das gleichnamige Plug-In. Auch unter den Werksounds befinden sich einige Anspielungen auf Vangelis und CS80, die allesamt extremst überzeugen.

Übrigens gibt es auch eine CD von Klaus Schultze bei der er nur den Andromeda eingesetzt hat. Diese wurde eine Zeit von Alesis Deutschland angeboten und vermittelt sehr gut die Qualitäten dieses Synthesizers. Ob es diese CD noch gibt, bitte ich sie bei Alesis aber selbst zu erfragen.

Zusätzlichgibt es hier auf AMAZONA.de gliech zwei Vergleichstests, die für Andromeda-Interessenten höchst aufschlussreich sein werden:

Der Look: Kitsch oder Kult?

Von Anfang an war das Design des Alesis Andromeda umstritten. Zuviel Show meinten die einen, echt innovativ, meinten die anderen. Inzwischen gibt es am Markt eine ganz eReihe von unterschiedlichsten Modifikationen. Das geht bei Holz- oder Metallwangen los und endet in richtig umfangreichen Umbauten, wie sie auch unser Doc Analog anbietet.

Alesis Andromeda Rebirth Version von 2017

in den allermeisten Fällen handelt es sich um Unikate. Die 2018er Version Alesis Andromeda Rebirth, gibt es aber tatsächlich in Kleinserie bei Thomas Siedler zu kaufen – allerdings muss man dafür seinen eigenen Andromeda zur verfügung stellen. Je nach Umfang der Umbauarbeiten,. kostet dann so ein Rebirt ca. 2.500,–€.

History: Alesis Andromeda Analogsynthesizer

Allen aktuellen Markterscheinungen zum Trotz brachte Alesis im jahr 2000 den subtraktiven Analogsynthesizer A6 „Andromeda“ auf den Markt. Braucht man sowas bei all den Virtuell Analogen Synthesizern heute überhaupt noch? Lohnt sich das? Diese Frage läßt sich hoffentlich leichter mit Hilfe dieses Tests beantworten.

Der Alesis Andromeda im Original-Look

Unisono und andere Keyboard-Features

Der Andromeda bietet einen bis zu 16-fachen Unisono Mode. Das bedeutet, daß auf Wunsch alle 16 Stimmen mit einer Taste gleichzeitig ausgelöst werden kann. Für eine einfache Verbreiterung des Sounds reicht aber gewöhnlich ein 2-facher Unisono Mode. Dieser kann stufenlos bis zur maximalen Anzahl von 16 eingestellt werden. So läßt sich zum Beispiel ein sechsfacher Unisono Sound im Stil des Roland Jupiter 6 kreieren. Zusätzlich zu der Anzahl an gleichzeitig erzeugten Stimmen kann auch noch die Verstimmung gegeneinander eingestellt werden.

Natürlich läßt sich neben Unisono der A6 auch noch in den Mono-Mode umschalten, um typische, monophone Basslines, Leadsounds, etc. wiederzugeben. In diesem Fall wird auch der Legato-Modus der Hüllkurven (wie bereits oben beschrieben) interessant. Selbstverständlich gibt es auch ein Portamento im Andromeda, dessen Gleitkurve ebenfalls aus mehreren verschiedenen auswählen: exponentiell, linear, logarithmisch. Auch ein Legato-Portamento (also ein Portamento, das nur bei legato gespielten Noten aktiv wird) ist möglich. Gleich über den Keyboard-Modes findet sich die Mastersektion, die neben dem Mastervolume noch die Autotune-Funktion beinhaltet. Diese Funktion ist notwendig, um die analogen Bausteine, wie VCOs und Filter, zu stimmen und in Stimmung zu halten.

Grundsätzlich empfiehlt sich das wenige Minuten nach dem Einschalten, wenn der A6 sozusagen „Betriebstemperatur“ hat. Eine solche Funktion kennt man nur noch aus älteren Analogsynthesizern und hört sich im ersten Moment „lästig“ an. Meiner Meinung nach gibt dies der Maschine eher einen gewissen Charme und zeigt deren „Lebendigkeit“. Um eventuelle Sorgen gleich vorwegzunehmen: eine Autotune Funktion hält den Andromeda in Stimmung, so daß nicht ständig nachgestimmt ist. Wer das aber möchte (was schon so manchen Sound ausgemacht hat), kann dieses Autotuning ausschalten.

Alles dreht sich um den Sound

Alles dreht sich um den Sound

Neben dem Pitchbend- und dem Modulationsrad findet sich eine Transpose- und eine Chord-Taste. Mit Transpose kann die Tastatur des Andromeda über einen im Display festzulegenden Wert in Halbtonschritten dauerhaft transponiert werden, unabhängig davon, ob man im Program oder Mix Mode arbeitet. Die Chord-Taste ermöglicht es, einen Akkord mit nur einer Taste abzuspielen. Dies wird erreicht, indem man einen Akkord auf der Tastatur hält und dann den Chord Taster bedient. Nun wird mit jeder gespielten Note der zuvor eingegebene Akkord ausgelöst bis die Chord Taste wieder gedrückt wird und die Chord Memorize Funktion aufgehoben wird.

Der Stepsequenzer und Arpeggiator

Der Stepsequenzer und Arpeggiator

Arpeggiator und Sequenzer des Andromeda

Auf den ersten Blick klingen die Möglichkeiten des internen Arpeggiators nicht sehr spektakulär. Im Grunde genommen finden sich hier die üblichen Arpeggiator Muster wie Up, Down, etc. wieder. Wesentlich interessanter wird aber der ebenfalls vorhandene Sequenzer des Andromeda. Dieser ermöglicht im Grunde das, was man im Arpeggiator vermißt: hier lassen sich eigene Patterns und auch Melodiefolgen festlegen und über die Tastatur oder Midi triggern.

Die Sequencing-Abteilung sitzt ganz links am Keyboard

Der Step Sequenzer des ALESIS Andromeda A6 hat 16 Steps und wird mit dem jeweiligen Programm gespeichert. Er ist somit Teil des Sounds. Der Step Sequenzer bietet neben der Notenfolge und Notenhöhe noch die Eingabe von Anschlagsstärke und Länge. Hier wären zusätzliche Controllerwerte z.B. für die Filterfrequenz oder frei wählbare Werte schön gewesen. Trotzdem macht das schon wirklich viel Spaß. Die Sequenz kann auch in einem festgelegten Bereich automatisch transponiert werden. Im Multimode bzw. Mix Mode können bis zu 16 Sequenzen parallel übereinandergelegt werden. Ein Pool, sprich ein zusätzlicher Speicher, in welchem alle erstellten Sequenzen abgelegt wurden, ist leider nicht vorhanden. Die jeweilige Sequenz muß im Notfall bei einem anderen Sound nachprogrammiert werden, will man das Gleiche übernehmen. Auch für den Sequenzer kann natürlich eine Triggerquelle gewählt werden.

Die übliche Anwendung besteht aber darin, die Sequenz durch drücken einer Note auf der Tastatur oder durch senden einer Note vom externen Software-Sequenzer zu starten. Spielt man nun mehrere Noten und ist ein polyphoner Sound ausgewählt, dann wird pro Note die Sequenz in der entsprechenden Tonhöhe abgespielt. Damit lassen sich Chord Trigger Sounds bzw. Sequenzen realisieren. Der Sequenzer enthält aber nur eine monophone Notenfolge. Polyphone Sequenzen können nicht abgelegt werden und werden eben nur durch spielen von Akkorden möglich. Ein Song-Mode besitzt der A6 Sequenzer nicht, habe ich auch nicht wirklich vermißt. Schließlich dient ein Step Sequenzer mehr der Ideensammlung oder -entwicklung denn als Arrangement Werkzeug, wie das Cubase, Logic oder andere Softwarelösungen können. Natürlich ist der Sequenzer des Andromeda auch ein gutes Tool für eine Live Performance oder um einfach zu jammen.

die Andromeda Effektabteilung

Nach den analogen VCA´s, sprich der Ausgangsstufe des A6, läßt sich der Sound noch mit dem letzten Feinschliff versehen: mit Effekten. Hier bietet der Andromeda zwei verschiedene Bereiche: zum einen eine Analogdistortion sowie ein digitales Effektmodul, welches über die handelsüblichen Effekte, wie Hall, Delay, Chorus, etc. verfügt. Die Analogdistortion bietet lediglich einen Effektsend, 4 Verzerrerstufen und ein Output Pegel. Dieser Verzerrer klingt sehr gut und reichlich „bissig“, wenn man die stärkeren Verzerrerkurven anwählt. Der Verzerrer ist dem Digitaleffekt entweder parallel oder diesem vorangeschaltet.

Im eigentlichen Effektgerät finden sich diverse Hallprogramme, Pingpong-, Mono- und Stereodelays, diverse Chorus- und Pitchshifterprogramme sowie Multieffektschaltungen. Allen in allem sind diese Effekte durch die Bank von guter Qualität (wie man das auch schon von den Standalone Effektgeräten von Alesis kennt) und reichen völlig aus, wenn man nicht gerade High-End-Effekte bereits im Studio hat. Die verschiedenen Hall-, Raum- und Ambience-Programme klingen gut und bieten ausreichend Parameter. Bei den Delays habe ich die Möglichkeit vermißt, diese in BPM und anhand von Notenwerten einzugeben.

Natürlich lassen sich mit einem Taschenrechner die genauen Zeiten zu einem bestimmten Tempo ermitteln. Dies ist aber nicht mehr zeitgemäß. Auch ist eine Synchronisation zu Midi Clock nicht möglich, um Delays tempoabhängig zu ändern. Die Chorus- und Pitchshiftereffekte sind ebenfalls gut. Leider habe ich einen guten Phasereffekt vermißt. Zu guter Letzt stehen noch einige Multieffekte, sprich Chorus und Raumeffekte gleichzeitig, etc. zur Nachbearbeitung bereit.

Send L evels und auch Panning der Effekte läßt sich durch die vorhandenen Modulationsquellen steuern, sofern gewünscht.

Eine der Schwachstellen des Andromeda, das schlecht lesbarer Display

Der Alesis Andromeda im Multimode

Natürlich beschränkt sich der ALESIS Andromeda A6 nicht darauf immer nur einen Sound gleichzeitig erzeugen zu können. Der A6 kann maximal 16 verschiedene Sounds gleichzeitig im so genannten „Mix“ abspielen. Innerhalb eines Mix können für jeden angewählten Sound der Midi Kanal, Transpose und Detune, der Ausgang, der Tastaturbereich und noch einiges mehr voreingestellt werden. Somit kann der Mix dafür verwendet werden, entweder Sounds zu layern, Sounds auf der Tastatur als Split zu verteilen, alle Sounds auf verschiedene Midi Kanäle für den Betrieb mit einem Sequenzer zu legen oder auch jegliche Mixtur der gerade genannten Anwendungen.

Natürlich können im Mix Modus auch alle ausgewählten Sounds über das Frontpanel editiert werden. Dafür stehen im Andromeda 16 Edit Buffer zur Verfügung, so daß nicht jeder Sound sofort nach der kleinsten änderung immer abgespeichert werden muß. Wenn nötig kann ein Sound auch in einen Solo Mode geschaltet werden, wie das bei Mischpulten der Fall ist. Sobald Solo aktiviert ist kann auch nur der aktuell ausgewählte Sound gehört werden. Natürlich bleiben pro Sound nur noch eine Stimme, wenn man wirklich alle 16 verschiedenen Sounds gleichzeitig betreibt. Schließlich hat der Andromeda nicht mehr als 16 Stimmen.

Der Alesis Andromeda aus einer Anzeige im Jahr 2000

Die Ein- und Ausgänge des Andromeda

Der ALESIS Andromeda A6 bietet das obligatorische Midi Trio auf seiner Rückseite und – in dieser Größe selbstverständlich – ein internes Netzteil, das auch automatisch zwischen verschiedenen Stromnetzen umschaltet. Seinen Sound gibt der Andromeda über einen Stereoausgang, zwei Aux-Ausgänge sowie Einzelausgängen für jede (!) der 16 Analogstimmen aus. Wer gerne Audiosignal mit Synthesizern bearbeitet, dem stehen gleich zwei Möglichkeiten zur Auswahl: entweder Eingänge die fest auf die Stimmen 15 und 16 geroutet sind, oder einen Mono-Eingang, der an alle Stimmen geleitet werden kann. Die vorhandenen Optionen sind für „übliche“ Synthesizer sehr ungewöhnlich, erlauben aber eine sehr exakte Verteilung der vorhandenen 16 Stimmen.

Auch die Einzelausgänge pro Stimme machen Sinn, wenn man Gebrauch von der festen Zuordnung von Stimmen zu Sounds und Outputs macht. Kleines Beispiel: die Mono-Bassline wird fest dem Ausgang für Stimme 1 zugewiesen, der monophone Leadsound auf 2, die Stereo-Audio-Loop bearbeitet man fest mit den Stimmen 15 und 16 und die übrigen Stimmen liefern das breite Pad oder hämmernde Sequenzen. An weiteren Anschlüssen auf der Rückseite finden sich noch CV Eingänge um Filter und Oszillatoren zu steuern und Sustain-, Switch und CC-Pedalanschlüsse.

Der wahre Analogsound des Andromeda Synthesizers

Kurz und in wenigen Worten: fett. Hier wird nichts emuliert oder künstlich erstellt. Hier hört man schnell den Unterschied zu manch virtuell analogen Tonerzeugern. Und nicht nur das geschulte Ohr kann das hören. Was doch einigen modernen Geräten fehlt ist hier wieder in vollem Umfang vorhanden: Lebendigkeit und Fülle. Spätestens ein Zuschalten des Unisono-Modes dürfte so manchen Synthesizerinteressierten erstaunen lassen. 16 Analoge Stimmen auf einmal sind nun mal wuchtig. Wer in diesem Gerät das ultimative Piano, das Orchesterquintett oder andere Naturinstrumente vermutet, sucht vergeblich. Dafür ist der A6 aber auch nicht gebaut und gedacht. Hier wird analoge, subtraktive Synthese in Reinform geboten.

Die beiden Analogfilter klingen hervorragend und können von „butterweichen“ Flächen bis hin zu aggressiven Leadsounds, Highpass-Sequenzern und tiefen, grollenden Bässen alles verwirklichen, was man von der Analogen Welt erwartet. Die integrierten Effekte geben (wenn gewollt) den Sounds noch ein weiteres i-Tüpfelchen. Natürlich bieten andere Synthesekonzepte oder die heutige Digitaltechnik unter Umständen flexiblere Möglichkeiten und zum Teil ein breiteres Klanspektrum, aber was der A6 kann, kann er richtig gut.

Die analogen Andromeda-Alternativen

Wenn man es genau betrachtet, steht der A6 derzeit nahezu konkurrenzlos da. Echt analoge Konkurrenz gibt es im Augenblick nur durch den Jomox Sunsyn, der aber weder die Features, noch die Polyphonie besitzt und darüber hinaus nicht als Keyboard erhältlich ist. Ein direkter Vergleich wäre also nur mit älteren, gebrauchten Analogsynthesizern möglich.

Design Made in Germany

Design Made in Germany

Versteckte Funktionen des Alesis Andromeda

Beim A6 Andromeda stehen verschiedene Funktionen zur Verfügung, um das Gerät zurückzusetzen. Halten Sie beim Einschalten die verschiedenen Softbuttons unter dem Display gedrückt, um diese Vorgänge auszuführen:

  • Soft Button 1:
    Der A6 lädt die Default Programs und Mixes. Hilft, wenn der A6 durch einen Empfang fehlerhafter Daten h ängen bleibt.
  • Soft Button 2:
    Ruft den Frontpanel Debug Mode auf.
  • Soft Button 3:
    Initialisiert den User RAM (Hard Reset). Achtung! Damit löschen Sie die User Programs und Mixes und ersetzen sie mit den
    werksseitigen Default User Programs und Mixes!
  • Soft Button 4:
    Initialisiert alle Global Parameter, inklusive der Tuning Tabellen.
  • Soft Button 5:
    Rekalibriert Mod Wheel und Ribbon Controller.
  • Soft Button 6:
    Sendet Software OS als MIDI Syx Ex Dump.
  • Soft Button 7:
    Der A6 ist bereit zum Empfang von Software Syx Ex Dumps (OS oder Bootloader).
  • Soft Button 8:
    Ersetzt die Default User Programs und Mixes mit der momentanen User Bank Programs und Mixes.
    Bei der nächsten RAM Initialisierung (Soft Button 3) werden diese Bänke in die User Bänke geladen.

Der Alesis Andromeda on YouTube

Fazit

Wer glaubt, daß die aktuellen virtuell analogen Synthesizer wirklich komplett alles analoge ersetzen könnten, dem sei gesagt, daß dies nicht ohne weiteres der Fall ist. Allerdings könnte er in der VST-Welt durchaus als einziger Hardware-Synthesizer im Studio vollkommen ausreichend sein. Leider ist der ALESIS Andromeda A6 nicht gerade eine billige Maschine und, seien wir ehrlich, für viele mit einem empfohlenen Verkaufspreis von 9954.- DM ganz einfach unerschwinglich. Für Synthesizer Freaks, Analogliebhaber oder jeden, der er sich leisten kann ist der Andromeda aber ein hervorragendes Instrument und in jedem Fall sein Geld wert. Er ist nicht nur teuer, er klingt auch so.

In meinen Augen ist der Andromeda eine Art „best of analog“ in die heutige Zeit versetzt und mit modernen Features versehen. Die Bedienung ist allerdings gewöhnungsbedürftig. Die Menge der Features erschlägt einen fast.  Trotz Display und LED´s´ist es oft schwer dem Signalverlauf zu folgen. Plötzlich zirpt etwas und Du hast keine Ahnung warum. Da haben die alten Klassiker eindeutig die Nase vorne dank WYSIWYG!

Wer sich dadurch nicht abschrecken lässt wird definitiv mit einem der besten Analogsynthesizer aller Zeiten belohnt, ehrlich!

Plus

  • Hervorragender und vor allem vielseitiger Analogsound
  • Sehr gute Oberheim und Moog Filterkopien
  • 16stimmige Polyphonie
  • Moderne Midi-Integration
  • Multimode
  • Einzelausgänge

Minus

  • Signalverlauf oft schwer verfolgbar
  • Schlecht lesbares Display
  • Kunststoffgehäuse

Preis

  • 9.954,-- DM (bei Erstauslieferung 2001)
Forum
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    AMAZONA Archiv

    Interessanter Bericht!
    "Wenn man es genau betrachtet, steht der A6 derzeit nahezu konkurrenzlos da." – Ich kenne den Andromeda zwar nicht (leider!), denke aber, dass das Poly Evolver Keyboard eine harte Konkurrenz bezüglich Klangmöglichkeiten und Ergonomie darstellt.

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    AMAZONA Archiv

    Ich denke der Access Virus wäre auch ne gute und günstigere Alternative

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      Tx66

      Einen Access Virus digital Synthie mit einem analogen Monster wie dem Andromeda zu vergleichen ist aber schon etwas spöttisch…

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    …und ich warte bereits seit mehr als 1/2 jahr auf meinen andromeda a6 (schweiz) alesis hat da wohl noch lieferschwierigkeiten

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    evlover kannst Du nicht mit dem Andromedar vergleichen. 2 vollkommen unterschiedliche Welten, Ansätze und Klänge ;-)

    Ich mag den A6 nicht sonderlich, allein weil ich das Design meinen Augen nicht zumuten kann. andere lieben ihn. Für den Preis ist das Teil dennoch auf jeden Fall der Oberkiller.

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    Der Andromeda ist ein echt starker Synth und klingt super-edel. Der SunSyn ist eine ganz andere Liga, das Konzept zielt in eine andere Richtung und vom Sound her auch eher ruppig. Der Poly Evolver hat nur 4 Stimmen und deutlich weniger zu bieten bei den Filtern, natürlich mehr bei den digitalen Waves und den Delay Lines, aber kommt nicht vom Fett her mit. Genial beim A6 der Post Filter Mixer. Leider sind die digitalen Envelopes und LFOs so implementiert, dass manchmal die Update Rate durchschlägt. Da sind dann Synths mit analogen Envelopes im Vorteil.

    Georg.

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    Ich habe ja mittlerweile fast nur Softsynths, aber der Andro steht immernoch in meinem Studio. Ich nutze ihn für Produktionen nicht mehr so oft, weil sein Sound einfach so fett und geil ist, dass ich manchmal garnicht weiß, wie ich ihn in eine Produktion kriegen soll. Aber 'ne Kleinigkeit habe ich trotzdem zu bemängeln, manchmal ist die Programmierung über die interne Software sehr fitzelig, besonders wenn man etwas über das interne Menü einstellen möchte. Für den Sound aber gerne !

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    @Marc,

    nein, das Fazit ist eigentlich schon ganz richtig so.
    Der Poly Evolver ist eine ganz andere Maschine, mit anderen Möglichkeiten.
    Aber auch ein sehr genialer Synthesizer !!
    Am Liebsten hätte ich sofort beide zusammen hier stehen ;)

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    @peter grandl: klingen die "neuen" Andromedas irgnedwie anders als die von vor 2-3 Jahren? Ich habe vom deutschen Support gehört, dass eine neue charge ASICs verbaut wird, Die aber "vom Sound und vom Handling her" keinen Unterschied machen sollen.

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    @kybernaut: Das ist natürlich einige Jahre her, dass ich den „alten“ Andromeda gehört habe. Ich denke einen Soundunterschied könnte man nur im direkten AB Vergleich hören, wenn es tatsächlich einen geben sollte (was ich nicht glaube). Fakt bleibt: Der „Neue“ klingt einfach richtig toll!!!!
    Es gab ja Hinweise darauf, dass es beim „Alten“ zur Verstimmung eines OSC´s´kam. (Soweit ich in Foren mitbekommen habe, gab es da sogar einen Prozess deshalb). Jedenfalls klingen alle OSC´s in dieser neuen Baureihe sauber und homogen. Ich bin jedenfalls restlos zufrieden mit dem Neuen.

    @Piet
    Ich sehe den Virus beim besten Willen nicht als Alternative zum Andromeda. Ein toller Synth, keine Frage. Aber für mich ist das ja fast schon eine Religionsfrage!!! Ich bestehe drauf: Analog ist Analog – und da hat nun mal im Augenblick kein Virtueller eine Chance. (Meine Meinung :-)

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      zum verunsichernden Thema „VCO Beating“, kann mann das Phänomen, falls es bestehen sollte, auf Seriennummern eingrenzen?

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    habe mir auch gerade einen a6 zu gelegt. habe einen günstigen deal für ein vorführmodel mit garantie bekommen.

    ich muss sagen, dass der a6 mich auf ganzer linie überzeugt! vom sound ist er eine wunderbare ergänzung zu meinem virus ti.

    die bedienung ist eigentlich recht übersichtlich und das soundschrauben macht richtig spaß!

    wer das gerät so um die 2000€ ergattern kann, sollte imho zuschlagen. mit dem a6 ist spaß für viele jahre garantiert …

    habe eben mit alesis telefoniert. er sagte, "dass ihm nicht bekannt sei, dass der a6 eingestellt werden soll"! es scheint also wirklich offiziell – der a6 bleibt in der produktion. ob das allerdings bedeutet, dass es auch ein os update geben wird, war nicht zu erfahren. allerdings läuft das 1.40.12 bei mir sehr stabil und gut.

    ozorg

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    Mann sagt dem Andromeda ja deutliche Schwächen bei den digitalen Modulationen wie Hüllkurven und LFO nach, ähnlich wie weim Xpander der ja auch ein vergleichbarer Zwitter ist.
    Andromeda contra Polyevolver, das ist die Frage.
    Am besten wohl beide gleichzeitig und obendrauf noch ein nagelneuer unverwarzten frischen Moog.

    Ich rechne mal zusammen:

    Andromeda —> 2300 Euro
    Polyevolver —-> 2300 Euro
    Little Phatty —> 1200 Euro

    Macht zusammen 21 echte analoge Stimmen.

    geil!

    Jörg

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    Habe mich jetzt entschieden und einen Andromeda bestellt!!

    Die Vorfreude ist bereits groß :-))

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    Ich kann das alles nicht nachvollziehen. Der A6 (zumindest der den ich gehabt habe, also Herstellung vor ca. 3 Jahren) hat klanglich absolut keine Chance gegen bewährte alte Analoge (OB-8, Jup-8, elka synthex, Matrix) und ebenfalls keine Chance gegen moderne (Omega-8). Hauptgrund: Die VCO's (objektiv) schweben nicht, heftigstes Beating. Und dahinter die Filter, die mir – jetzt subjektiv – so gar nicht gefallen und gegen praktisch alle guten analogen Filtern hinenanstehen: 2D gegen 3D.

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    @smoo
    Danke für deinen Kommentar, bestätigt meinen Eindruck. Ich habe zwar "nur" einen Matrix 6, aber ich fürchte selbst dieser spielt den Andromeda an die Wand. Den Andromeda habe ich schon vor Jahren im Musikgeschäft ausgiebig getestet, Klang war zwar schon analog und nicht schlecht, aber der letzte, entscheidende "Wumms", bei dem ich gesagt hätte "Ja das ist es!", hat gefehlt.
    Dagegen fiel für mich die Kaufentscheidung für den Matrix schon nach dem Hören des ersten Tons …

    Sehr ärgerlich das, da baut man so ein großes teures Ding und es kommt trotzdem nicht an die Vorbilder heran. Dann hätten die Entwickler lieber an der Stimmenzahl gespart und die verbliebenen Stimmen weiter optimiert. 6-8 wären auch genug gewesen.

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      Ich glaube die haben was mit dem Signalfluss von Analog/Digital nicht ganz hinbekommen, denn der Grundklang der Oszillatoren und Filter ist ein Wahnsinn.

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    Nach einigen Nächten des Zweifelns, des Recherchierens und des Klangvergleichens habe ich meine bereits getätigte Bestellung schweren Herzens storniert. So gerne ich mit dieser Bedienoberfläche gearbeitet hätte, umso mehr wurde mir klar, dass mich der Klangcharakter des A6 nicht wirklich überzeugen konnte.

    Ich war wirklich sehr hin- und hergerissen, habe mich aber in Gedanken das Teil schon wieder verkaufen gesehen und habe dann beschlossen, mich eher nach interessanten Teilen auf dem Gebrauchtmarkt umtzusehen…

  16. Profilbild
    Tyrell  RED 111

    Die Geschmäcker sind eben unterschiedlich. Ich persönlich, und da stehe ich nicht allleine, empfinde den ANDROMEDA als extrem stark!!!
    @Axel – Ich besitze ebenfalls den Matrix 6, kann aber keine Ähnlichkeit entdecken. Beide ergänzen sich sehr gut, können sich gegenseitig aber nicht ersetzen.

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      Ich glaube er meint mit dem Unterschied in Betracht dass EUR 2000 dazwischenliegen.

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    Es scheint eben Andromedas und Andromedas zu geben. Die ganz frühen Modelle sollen sehr gut gewesen sein. Danach wurde die Produktion umgestellt und die Dinger klangen gar nicht mehr gut. Wie es jetzt ist – ? offenbar hat Peter Grandl ein gutes Modell erwischt.Analoge VCO's produzieren im Normalfall kein starkes Beating, selbst schlechte nicht.

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      Was ist denn da nun dran mit dem Beating? Ich kann nur sagen, das rote Modell, das derzeit noch beim Musicstore zum Antesten steht, klingt runherum fantastisch!

      Ich finde die abweichenden Aussagen zum A6 extrem verwirrend. Natürlich möchte ich das Teil nicht bestellen, um dann zuhause zu merken, dass meiner "Beating" hat, in oberen Lagen nach Aliasing klingt, den PWM-Bug und/oder kaputte Voices hat… Das ist schon alles sehr merkwürdig…..

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    Ich kann nicht so ganz verstehen, dass behauptet wird, der A6 käme von der Klangfülle und -breite her an den Oberheim Xpander ran. Ich konnte beide direkt miteinander vergleichen und nicht nur ich hatte den (subjektiven) Eindruck, dass der Xpander wesentlich fetter, teuerer, breiter, einfach geiler klingt. Oder hab ich einen Hörfehler?

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    AMAZONA Archiv

    Ich hab den A6 vor ein paar Wochen in einem großen Musikladen in Köln angetestet. Direkt habe ich mich in die 80er versetzt gefühlt. Er hört sich einfach fantastisch an. Jetzt bin ich so weit, dass ich mir selbst einen zulegen wollte. Es scheint aber, als sei der A6 überall ausverkauft. Wo gibt es diesen Megasynth momentan noch?

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      AMAZONA Archiv

      Im Musicstore hab ich ihn mir heute bestellt, bin gespannt

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    AMAZONA Archiv

    Hab einen der allerletzten heute bestellt.. *freu* Noch was zum Sound des Andromeda: Ich habe mir den Synth selber angehört und war absolut begeistert. Soviel Sound, Features, etc. zu solch einem Preis.. Dazu gibt es einfach keine Alternative! Außerdem kann man sich bei youtube sehr gute Demos anhören.. Wer diese kennt und dann noch sagt, der Sound sei schlecht, dem ist wirklich net mehr zu helfen…..

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      AMAZONA Archiv

      Ja, ich habe meinen auch behalten.
      Ein Jammer wenn er nicht mehr produziert wird.Einfach eine tolle analoge Maschine mit eigenem Charakter.

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        AMAZONA Archiv

        Stimmt, es ist äußerst schade, dass der net mehr produziert wird. Hab meinen mittlerweile eine Woche und bin mehr als begeistert!! Ein sagenhafter Klang von butterweich bis brachial, insgesamt kann er sehr druckvoll sein, und keinerlei Fehler, wie z.B. Abstürze, Tuning-Probleme (selbst ohne Auto-Tune nach dem Einschalten bzw. nach 15 min). Verstehe ehrlich gesagt net, warum ich den net früher gekauft habe.. Dann hätt ich mir so einiges ersparen können. ;)

  21. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Also ich kann nur sagen: echt geile Maschine … letztes Jahr allerdings is mir eine Stimme verloren gegangen (lustiger Weise Stimme 13 ^^) und ich musste ihn einschicken. Zu dem Zeitpunkt gabs anscheinend Lieferschwierigkeiten, ich hab auch ein paar Monate gewartet. Ich habe dann allerdings ein neues Exemplar erhalten, und der läuft echt super !
    Das mit dem Aufhängen ist sone Sache, das macht er bei mir nur, wenn ich ihn mit MIDI-Salat bombardiere, vorzugsweise Ultraschall-Clocks… is etwas komisch aber man lernt ihn so zu bedienen, dass er sich nicht aufhängt.
    Mein andro läuft mit einer Yamaha RS7000 und ich muss sagen die beiden passen echt zusammen wie die faust aufs Auge =).

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    AMAZONA Archiv

    Der Andromeda ist absolut fett. Nur der Voyager macht m.E. einen dickeren Bass.

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    AMAZONA Archiv

    Das Problem mit dem Andromeda ist, dass der analoge Grundklang eigentlich fantastisch ist, jedoch im Endeffekt an allen Ausgängen von der Qualität her wie ein Analoger auf CD bzw. gesampelt klingt. Seltsamerweise auch dann, wenn man die digitalen Effekte abschaltet.

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      Jauly

      Ha! Ich hab herausgefunden warum das so ist: der Grundsound aus dem A6 ist extrem mittenbetont, man muss den Klang etwas eqen – Mitten raus, Höhen fett dazu. Toll wenn Lösungen so einfach sind :)

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    AMAZONA Archiv

    Ich habe mir einen A6 zugelegt und kann nur sagen, dass ich meine weiter unten geposteten Zweifel völlig revidieren muss.

    Die meisten Presets sind von Oszillatoren und Distortions nur so zukleistert, dass man den wahren Prachtcharakter nur schwer erhören kann. Ich rate allen Anfängern am A6 zuerst einmal einen Init Sound zu erstellen und dann langsam fein aufzuschichten. Wer zuviel kleistert, ist selber schuld. Am besten man setzt die digitalen Effekte und Verzerrungen nur sehr spärlich ein. Darunter schimmert einer der prachtvollesten Analogsynthesizer, der es mit JP8 und Memorymoog (klingt sogar besser als ein Memorymoog, den hatte ich mal ausgiebig in meinen Händen) leicht aufnehmen kann bzw. klanglich ebenbürtig ist, nur mit unglaublich viel mehr Potential! Auch die Bedienung ist einzigartig mit dem Luxusdisplay.

    Ach ja, Stichwort Oszialltor Bashing: Pre Filter Einstellungen beachten ;)

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      AMAZONA Archiv

      Ja und er wird langsam Kult werden sobald er definitiv nicht mehr gebaut wird er sit jetzt schon ein Klassiker.Ich habe den Voyager und den Andro und nun leider:-) keine Wünsche mehr in analoger Richtung!

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        electro3000  

        AMAZONA Archiv – nach 12 Jahren… Das war ja eine schwere Geburt… Der Andromeda A6 ersetzt jeden Moog – ob Mini Moog, Moog 55 oder einen LAMM Memorymoog 100%ig. Alle diese Synths habe ich über viele Jahre gehabt! – Zudem ist der A6 als modular einzustufen. Mit den vielen Potis + Tastern kann man wirklich alles mit allem verbinden, dazu noch speichern + das nicht 2/3 stimmig sondern 16 stimmig. Jetzt erst gibt es einen analogen Sequential Synth mit 16 Stimmen + einen Moog One für 8600 EUR, der nicht mehr kann als der A6. – Die wenigen Andromeda, die zum Verkauf geboten werden, kosten um die 4000-5000 EUR. Die meisten Besitzer behalten den A6, jetzt, wo Doc Analog in Neuss neue Displays einbaut + den A6 sogar zum Hochklappen umbaut. Dann erscheint das kritisierte Blau/Silber Design plötzlich als sehr schön + unique. Mit den hellem Display – das einzige Manko – kann man dies seit 4J. günstig ändern.
        Fazit: Hast du einen 16 Voice Andromeda A6 mit 16 outs, vergiss die Anschaffung eines Polyevolvers (heute 12 Jahre später wäre es vermutlich ein anderer, ev. ein OB6?) oder eines Moog… Ich werde mir nach Möglichkeit noch einen 2. A6 anschaffen. Der Andromeda A6 schlägt sie alle. Aber alle, die jetzt noch einen besitzen, verkaufen den A6 nicht – aus gutem Grund! = Meine Empfehlung ist ein Deepmind 6/12 + ein Matrixbrute als Ergänzung zum A6…!

  25. Profilbild
    Pflosi  

    Der A6 ist einer der wenigen Synths (neben Minimoog D), der mich wirklich überrascht hat. Was ein Sound! Und so viele Möglichkeiten!

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    Pflosi  

    Noch eine Anmerkung zum Sequencer: da ja die Velocity programmiert werden kann, kann man auch die Filter Cutoff Frequenz dadurch steuern… einfach Velocity als Quelle für Filter Cutoff anwählen.

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    hokkaido

    Ich möchte schon lange einen „Andy“ kaufen – leider find ich den hier (Schweiz) nirgends… :(

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    studiodragon  

    Ja, der A6 ist wirklich ein Monster !!
    Der steht bei mir auch schon seit einigen Jahren neben andere Analogen, und er macht immer noch so viel spass wie am ersten Tag.
    Man kann sich extrem viel zeit lassen um einen Sound zu kreieren und mit diesem weiter zu experimentieren, da die Modulations Möglichkeiten des Andromeda wirklich riesig sind.

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    890

    vor knapp 3 jahren gebraucht für 1.7k gekauft
    und sehr zufrieden mit. modulationsmatrix
    ist vom feinsten.

    warum, gerade bei so einen schiff, die
    presets so, äh, schlecht sind, verstehe ich
    nicht. macht aber auch nix.

    nächste stufe ist dann nur noch ein modularer.
    (wie mein kleiner tinysizer, was modulation beanlagt, zumindest)

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    studiodragon  

    890 : „warum, gerade bei so einen schiff, die
    presets so, äh, schlecht sind, verstehe ich
    nicht. macht aber auch nix.“

    Im Jahr 2000 war man im vollem Tecno-Acid Rausch und wollte wohl das der neue Analoge auch sehr modern klingt. Ohne von der Talentlosen Soundprogrammierung zu sprechen, die immer gleich alle Parameter des A6 übermäßig angewählt hat.
    Sie geben leider nur einen kleinen bzw. falschen Einblick in die wirklichen Fähigkeiten des A6.
    Man sollte sich in ruhe und mit mehr Liebe seine Sounds zusammen basteln, oder mal im A6 Forum vorbeischauhen, bye …

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    Florian  

    Könnte jemand eventuell Klangbeispiele hochladen oder gute verlinken? Ich finde auf Youtube nur mäßig gute bzw. nur schlechte Aufnahmen.

    Würde mich darüber sehr freuen :)

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    lectrolurch  

    denke mal ob er nun fett ist oder wie fett oder wie er klingt ist eher zweitrangig und ausserdem Geschmacksache.
    So oder so is es n Analoger.
    Die Tatsache jedoch (die scheinbar am wenigsten beachtet wird) das dieser Synth nicht nur 16 Stimmen hat, sondern auch 16 fach Multitimral ist, ist wirklich einzigartig und birgt ein enormes Potential.
    Ich hatte (als der gute noch unter meinen Synths weilte) komplette Stücke (im Sinne Berliner Schule ) live gespielt, also 3-4 Drumsounds (mit internen Seq) 2-3 solo basslines (mit int seq) Polysounds und Solosounds plus zusätzliches
    Filterzwitschern, Live über eine Tastatur.

    Zeigt mir nen anderen Analogen, der das kann?
    Und ausserdem klingt er noch ganz gut ;o)

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    Jaguar

    Der Test ist ja schon ein paar Jährchen her, möchte trotzdem als langjähriger Andromeda User ein paar Anmerkungen dazu machen:
    Das mit dem Osc.Beating ( also eine Art Amplitudenmodulation statt Schwebung) lässt sich leicht abstellen: Oscillatorpegel auf max. 9 Uhr, sonst kommt es zu interner Übersteuerung. Der Sound wird so auch brillanter.
    Andrerseits,wenn man will, kann der Andro bei vollem Pegel so richtig böse wie kaum ein anderer.
    Die internen Effekte ( sind eh nicht so doll) habe ich immer aus , spart Prozessorlast, die den Hüllkurven zu Gute kommt ( ausprobieren!)
    Ich verwende den Andro nie für Brot und Butter Sounds, dafür habe ich andere ( obwohls natürlich geht), aber richtig ab geht es wenn man Sync, Notch, FM usw. einsetzt – extrem expressiv spielbar mit Dynamic, AT, Ribbon – kenne nichts vergleichbares.
    Um die etwas funzelige Bedienung im Menü zu erleichtern empfehle ich dringend den kostenlosen iPad Editor für MidiStuff: neue Welten!
    Fazit für mich : hoffentlich hält er noch viele Jahre ( seit 5 Jahren ohne Probleme in Betrieb)
    Nur zum Vergleich meine sonstigen Analogen:
    Minimoog, Juno6 ,Sixtrack, MS20 , Elektron A4

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    Moogfeld  

    Für mich die absolute Spitze in der Pyramide der analogen polyphonen Synthesizer.
    Von der klanglichen Qualität als auch hinsichtlich der möglichen Klangpalette aktuell immer noch ohne Konkurrenz und zudem (noch) bezahlbar.
    Mir fällt auch heute noch nach jeder Session die Klappe runter, wie knackig, prägnant, breit und dabei auch vielschichtig der „Andy“ tönen kann.
    Die stellenweise oben genannten technischen Probleme kann ich bei meinem Gerät nicht feststellen, lediglich eine Hand voll Potis/Encoder sind inzwischen etwas leichtgängig und verursachen die ein und anderen Parametersprünge und die Hintergrundbeleuchtung ist auch nicht mehr so helle—sind jedoch nur Kleinigkeiten, alles nicht schlimm.
    Alle Analogen die mir je zur Verfügung standen (darunter auch echte Klassiker wie Synthex), können dem Andromeda nicht das Wasser reichen, für mich DER Analogsynth für die Insel.
    Einziges Manko: Der Andromeda ist durchaus komplex, für manch gewünschte klangliche Nuance benötigt man manchmal eine Ewigkeit.

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      electro3000  

      Moogfeld – absolut agree! Ein wundervoller sehr vielseitiger 16 (!) Stimmiger Synth mit Möglichkeiten, von denen viele Vintage Synths nur träumen können. – Nun soll es ja von ‚Analog Doc‘ – endlich – ein blaues helles Display geben und – ähnlich wie beim 1 stimmigen Mini Moog(+ Voyager) ein hochklappbares Frontpanel geben, dann einfarbig – ich fand das Design durchaus geil aber das Blau mit Silber und die gefühlten 100 Potis und Taster verwirren dann doch. – Egal was es kostet, ich werde mir das optische Update zulegen – 1000% – Greetz ;-)

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