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Vergleichstest: Alesis Andromeda A6 vs Moog Minimoog

28. März 2009

Andromeda gegen Minimoog

Äpfel und Birnen

Man kann immer nur Äpfel mit Äpfeln vergleichen. Oder Birnen mit Birnen. Sie sehen dann in etwa gleich aus, haben eine ähnliche Form, eine ähnliche Farbe und sind in ihrem Geschmack eindeutig als die betreffende Frucht zu erkennen.

Doch wir leben im frühen 21. Jahrhundert. Wie sieht es nun mit einer genetischen modifizierten Birne aus, die in Wirklichkeit nach Apfel schmeckt? Oder nach Orange, Kiwi, Banane? Optisch noch immer eine Birne, ist der Geschmack Gegenstand modernen Technik. Nebenbei kann die Frucht aber auch immer noch nach Birne schmecken, das ist klar.

Nun, der Alesis Andromeda A6 ist ein vergleichbares Produkt wie jene gentechnisch veränderte Birne. Das Entwicklerteam aus dem Hause Alesis (oder genauer gesagt: das von Alesis bezahlte Designerteam) baute den Andromeda auf bestimmte „klassische“ Module auf, wie dem Moog 921B Oszillator, dem Moog 904A VCF (als Filtertyp 2), sowie dem Oberheim SEM VCF (als Filtertyp 1). Die original diskreten Schaltkreise wurden entsprechend minimalisiert, in Chip-Form gebracht und im Andromeda verbastelt. Nebenbei sind es keine No-Names, die im Team beschäftigt waren: Julie Yarbrough (Alesis/Numark, Neotek, ADAM, Fender) und Kevin Lightner, um nur zwei der bekannten Entwickler zu nennen.

Module in Chip-Form sind bei analogen Synthesizern natürlich keine Seltenheit. Viele der Oberheim- oder Sequential-Instrumente beherbergen CEM-Chips. Allerdings gibt es Puristen, die CEM-Bauteile rundweg ablehnen. Sei es ihres (sehr stimmstabilen?) Klanges oder ihres eigenwilligen Chip-Formates wegen. Doch kann das nur die eine Seite der Medaille sein, denn schließlich gibt es auch SSM-Chips, und die werden von niemandem gehasst! Ihr Klang ist exzellent, und auch sie haben punkto Größe eine eigene „Norm“.

Javier Zubizarreta mitten im Vergleichstest

Diskret versus Chip – na und?

Was bringt also der Vergleich eines diskret aufgebauten 70er Jahre Monosynths namens „Moog Minimoog“ (hier: SN 3135) mit einem 2001 gebauten, auf Chips aufbauenden, polyphonen Hybrid-Synthesizer namens Andromeda? Für mich war es reine Neugierde, die zu diesem Experiment führte. Zugegeben, ein Minimoog klingt trotz allem noch anders als ein Moog Modularsystem (da wir schon 921B und 904A zitierten), doch sind sich die Instrumente im Klang sehr ähnlich und bieten eindeutig den charakteristischen Moog-Sound.

Es gibt – neben Chip-kritischen Analog-Puristen – auch jene, die Vergleiche zwischen Instrumenten rundweg ablehnen. Willst du Moog, dann kauf dir Moog! Nun, das ist natürlich richtig!

Die Frage ist jedoch: „Was tun, wenn ich gar kein Vintage Moog Instrument, sondern nur den Moog Sound haben möchte?“ Da gibt es – schon seit vielen Jahren – gute Alternativen.

Studio Electronics SE-1 und SE-1X bieten wirklich brauchbaren “Moog” Sound, ebenso natürlich wie die neuen Moog Instrumente selbst: Voyager und Little Phatty (ein schrecklicher Name, nebenbei!). Schließlich wären noch moderne Modularsysteme im Stile von „Synthesizers.com“, „Club of the Knobs“ oder andere zu nennen. Software gibt es ebenso, schöne Plug-ins mit Moog Filter Emulationen und vieles mehr.

Was wir vergleichen …

Der Moog Minimoog hat

eine Stimme mit 3 Oszillatoren

  • Noise Generator (White / Pink / Red – als Modulationsquelle)
  • External Audio IN
  • Mixer
  • 24 dB VCF mit ADS Hüllkurve
  • VCA mit ADS Hüllkurve
  • VCO3 kann als Modulationsquelle für die beiden anderen Oszillatoren (OSC FM) bzw. für die Filter-Eckfrequenz (Filter FM) verwendet werden. Schließlich gibt es noch Red Noise, das als alternative Modulationsquelle statt des LFOs zur Verfügung steht. Das war’s.

Der Andromeda hat

  • 16 Stimmen mit je …
  • 2 Oszillatoren
  • 2 Sub-Oszillatoren
  • 2 Filter
  • 2 Mixer (vor bzw. nach den Filtern)
  • 3 Envelopes
  • Weiterhin gibt es
  • Ringmodulator
  • Noise Generator
  • S/H
  • 3 LFOs
  • External Audio IN
  • Diverse Controller-Eingänge
  • Diverse Controller (Ribbon etc.)
  • Arpeggiator
  • Step Sequenzer
  • etc.

Preislich gesehen liegt der Minimoog deutlich über dem Andromeda. In einigen Ländern bekommt man sogar (in etwa) zwei gebrauchte A6 für einen Minimoog.

Wenngleich es so aussieht, als ob da nichts zu vergleichen wäre (Minimoog und Andromeda haben sehr unterschiedliche Features), kann man der Sache doch deutlich näher kommen, indem man den Andromeda etwas anpasst.

Der Weg zum Vergleich

Ich setzte zunächst den Alesis in den „Monophonic Mode”, ordnete der gewählten Betriebsart eine Stimme zu (Voice Nr. 7) und verkabelte den entsprechenden Einzelausgang (Voice Output No. 7/8) mit dem Mischpult.

Von da an wurden die Features zwischen Minimoog und Andromeda (klanglich) verglichen und Moog-typische Einstellungen am Alesis gespeichert. Es sind jene Presets, die ich nun immer dann aufrufe, wenn ich „meinen Moog-Sound“ haben möchte. (Hinweis: Der hier gezeigte Mini gehört nicht mir. Das war natürlich auch Teil des Experiments, ob ich mir als Andromeda-Besitzer die Anschaffung des Mini „ersparen“ kann).

Die Erwartungen an das Vergleichs-Experiment zwischen Minimoog und Andromeda waren sehr gering. Sicher würde es viel Aufwand bedeuten, den Alesis mit Moog-Sounds zu versehen, und selbst dann würden sie wohl nicht wirklich nach „Moog“ klingen.

Nun, das war völlig falsch.

Klang Alesis Andromeda = Klang des Minimoog

Ich begann mit meinem bevorzugten Minimoog-Klang. Ein dunkler Basssound mit zwei VCOs, jeweils mit Pulswelle und ohne Resonanz des Filters. Was für ein schöner, satter Analogklang! Die Einstellungen dauerten am Minimoog nur einige Sekunden. Ein Blick auf das Meer an Potis am Alesis-Panel machte schnell deutlich: Diesen Sound nachzubauen wird viel Arbeit! Doch es ging überraschend schnell. Und es war derselbe (!) Klang. Sogar mit diesem charakteristischen analogen “Knacksen” der Hüllkurven – alles identisch!

Dann versuchte ich andere Klänge nachzubauen: Resonanzfilter, Filter-FM usw. Zur großen Überraschung fand sich immer ein Weg, die schönen Minimoog-Sounds im Andromeda zu kopieren. Niemals war es nötig, irgendwelche Tricks anzuwenden (wie Filter Feedback, die Sinuswelle auf den Post-Filter Mixer legen, Filter 1 zusätzlich verwenden etc.).

Doch wie sieht es mit dem dritten Oszillator des Minimoog aus? Hier driften die Voraussetzungen beim Alesis schon stark auseinander. Das Gute allerdings ist, dass viele der legendären Minimoog-Sounds den dritten VCO als Modulationsquelle (LFO) einsetzen. Auch da gibt es beim A6 also eine Lösung, denn LFOs sind ja vorhanden.

Für die anderen Minimoog-Klänge – jene, die den dritten VCO wirklich zu Audiozwecken verwenden – gibt es zumindest eine Teillösung. Einfach in den Mix-Mode wechseln und einen 2-VCO Klang mit seinem eigenen Duplikat (bei ausgeschaltetem zweiten VCO) verwenden. Zwar stimmt der Vergleich dann immer noch nicht ganz – denn obwohl man nun 3 VCOs hat, sind durch die Überlagerung der Klänge 2 Filter im Spiel – doch waren bzw. sind die erzielten Klänge beinahe perfekt identisch zu jenen des Minimoog!

Eine andere Möglichkeit zum Imitieren von 3 VCO-Moog-Sounds wäre der Einsatz eines Sub-Oszillators. Schließlich wird gerade der dritte VCO beim Minimoog häufig eine Oktave unter die beiden anderen VCOs gesetzt (mit fetter Pulswelle, versteht sich). Hier bietet sich der Sub-Oszillator des Andromeda förmlich an, um diese Minimoog-Einstellung nachzubilden. Sogar die Schwebungen zwischen dem Sub-Osc und den Oszillatoren sind dabei gut zu hören.

Wie dem auch sei, wirklich gute Basssounds kommen ohnehin mit zwei (oder gar nur mit einem) VCO (evtl. mit Sub-Oszillator) aus.

Der klangliche Unterschied vom Andromeda zum Minimoog ist wie von einem Minimoog zum anderen

Sobald das erfolgreiche Kopieren von Minimoog Sounds im Andromeda so richtig gut funktionierte und dem entsprechend viel Spaß machte, entsann ich mich diverser Kommentare im weltumspannenden Netz, wonach der Alesis NIEMALS wie Moog klingt. Es war da sogar von fehlendem „Bass-Bereich“ die Rede etc.

Das stimmt nicht. Im Low-End Bereich ist der Andromeda ebenso gut wie der Mini. Minimalst bietet der Andromeda etwas mehr Resonanz im Bass, doch wirklich minimalst! Die Envelope-Kurven können identisch eingestellt werden und beim Andromeda – auf Wunsch sogar noch (!) schneller sein (Einstellung „Ultra“).

Die rohen Wellenformen, die Art und Weise, wie das Filter die Obertöne verzerrt (bei hoher „Emphasis“), die Art und Weise wie der Bass-Bereich bei zunehmender Resonanz ausgeblendet wird, der Sinuston des Filters in Eigenresonanz, das Klangverhalten bei VCO-FM und VCF-FM sind beide Synthesizern – Andromeda und Minimoog – so ähnlich wie ein Ei dem anderen, bzw. so minimalst unterschiedlich wie zwischen zwei verschiedenen Minimoogs.

Sollten bei diesem oder jenem angefertigten Demo tatsächlich Klangunterschiede zu hören sein, dann nur deshalb, weil ich nicht genug Zeit in die hundertprozentige Anpassung investierte. Doch ich denke, die erzielten Ergebnisse sind sehr überzeugend.

Unterschiede

Nun, natürlich GIBT es sie. Und ich habe auch welche gefunden. Selbstoszillation geht beim Minimoog nicht unter 100 Hz, während beim Andromeda die Eigenresonanz über den gesamten Audiobereich erhalten bleibt. Ein weiterer Unterschied besteht im Klangverhalten, sobald die Filter-Hüllkurve bei Selbstoszillation des Filters eingestellt wird. Der Andromeda verfügt eben über digitale Envelopes – darunter hat er etwas zu leiden. Das soll nicht heißen, dass sie nicht schnell genug sind. Eher im Gegenteil – bei langsamen (langen) Werten ist eine Art der „Quantisierung“ zu hören. Man kann durch gezielte Einstellungen aber den Großteil des digitalen Einflusses unhörbar machen. Schließlich muss man auch ehrlich sein und zugestehen, dass analoge Hüllkurven ganz einfach besser sind. Wobei ich aber dennoch in 99,8% aller Fälle (und diese waren wieder nur beim Filter in Eigenresonanz zu hören) KEINEN Unterschied zwischen Minimoog und Andromeda feststellen konnte.

Ähnlich verhält es sich mit dem LFO. Wenn dieser beim Andromeda mit schneller Speed versehen wird, hört man deutlich, dass der Prozessor im A6 damit nicht mehr ganz zu Rande kommt.

Ein weiterer – rein technischer Unterschied – zwischen beiden Synthesizern besteht darin, dass der Minimoog Low-Note Priority hat, der Alesis hingegen Last-Note Priority.

Das bedeutet also

… wenn man – ohne im Besitz eines Minimoog zu sein – gerne den Minimoog-Sound haben möchte, der Alesis Andromeda dafür ein perfektes Musikinstrument ist! Der KLANG stimmt!!!

Ich selbst hatte ärgste Zweifel, ob ein Chip-basierter, moderner Analogsynthesizer einen diskret aufgebauten Klassiker imitieren kann. Im Zuge des Vergleichtests bin ich mir jedoch auf die Schliche gekommen, dass ich – unbewusst – dem Minimoog dieses oder jenes (bessere?) Klangverhalten zuschreiben wollte. Einfach, in dem ich „wusste“, welche Sequenz nun vom Original stammt. Oder einfach durch die Tatsache, dass ich am Panel des Minimoog stand und diese spezielle vintageHardware fühlte. Oder das Minimoog-Keyboard. So kleine, gefühlsmäßige Bindungen haben das subjektive Hören gewaltig beeinflusst. Die leicht schiefen Tasten des Minis spürend, „klang“ das Instrument für mich gleich besser! Eine schnelle Lösung bestand darin, zwischenzeitlich beide Instrumente – Andromeda und Minimoog – im Random Mode abspielen zu lassen, nicht mehr wissend welcher nun welcher ist. Das hat das Ohr wieder auf den „objektiven“ Klang geschärft und von Bindungen oder Zwängen befreit.

So möchte ich als Rat – und als Neben-Effekt dieses interessanten Klang-Vergleiches – die Empfehlung an alle aussprechen, beim Beurteilen von Synthesizern sehr vorsichtig zu sein. Mancher Synth-Freak hat sein persönliches Urteil über dieses oder jenes Instrument nach Durchsteppen der Presets-Sounds im (lauten!) Musikhaus bereits gefällt. Doch gebührt vielen Instrumenten mehr Respekt (und: Mehr Zeit!). Ich frage mich daher oft, was mit dem A6 wäre, wenn nun „Moog“ anstatt „Alesis“ am Instrument stehen würde.

Der Andromeda kann wie ein Minimoog klingen. Doch mehr als das, er kann auch nach frühem Oberheim-Synthesizer klingen … oder aber einfach nach Alesis Andromeda!

Zu den Soundbeispielen

Hinweis: In den Soundfiles werden beide Synthesizer gleichzeitig abgespielt, wobei der Andromeda rechts, der Minimoog links zu hören ist. Zur Sicherheit (falls die Kanäle bei dem einen oder anderen Kopfhörer bzw. PC-Lautsprecher vertauscht erscheinen) weist eine Textansage zu Beginn jedes Hörbeispiels nochmals auf die entsprechende Kanalbelegung hin.

„The demos are divided in different categories, one is an almost scientific comparison of waveforms, noises, filter sweeps, etc, and the other is more musical examples. The first ones are based on my own style of programming, that is more Vince Clarke than Keith Emerson, if you know what I mean. Anyway, the overall feel of the instruments is represented and yes, the A6 can do all kind of Wakeman style Minimoog synth-lead solo sounds you may need, even though I wasn´t able to reproduce them here (‚cos I don´t like them!).

I choose a format in which each synth´s on each speaker. The idea is not to listen to them in that way, because our speakers and ears aren´t identical. So for a more fair listening experience I recommend to download the files and import them on a DAW where you can have access to each side individually and hear each one on BOTH speakers, one at a time.“

Bericht, Bilder, Sounds: Javier Zubizarreta
Übersetzung, ergänzende Bilder: Theo Bloderer


Thanx to:
– Fernando Boscardin (for lending the Minimoog)
– Pablo Girosa (for lending the Kenton Pro2000)
– Ernesto Romeo (general support)

Additional pics: Valeria Idzi – Pablo Massei

Noch ein Nachtrag in eigener Sache:

Alesis Andromeda Fans sollten sich unbedingt auch die Story zum „neuen“ Alesis Andromeda Rebirth ansehen, es lohnt sich:

Die beiden Kontrahenten auf YouTube

Hier mal nicht gegeneinander, sondern im Verbund:

Klangbeispiele
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  1. Avatar
    AMAZONA Archiv

    THIS is the one exact shootout review I have been looking for! Very well done, good programming, great comparison files. If, as you specifically did not intend, listened to as they are and one headphones even, most sounds seem so identical as if they were duplicated patches just pan spreaded. My old Jupiter8 sounded definitely that much -if not more- different on upper/lower part spread duplicate patches than these two, as a matter of fact.
    With all the benefits of the newer engine and vastly more programming options, the Andromeda really is the tool to go for. I wondered why people were ready to pay these absurd collector prices for the minimoogs for years and years, now you delivered the answer. Just because they don’t see the reality beyond their brand biased affection!
    Thanks a bunch man, perfect article.

    Und danke auch für die gute Übersetzung, Amazona hat hier einen Artikel der noch sicherlich zig zausendfach gelesen werden wird, denn das ist ein Thema, das sehr, sehr viele Elektromusiker interessieren dürfte. Genau aus dem Grund wäre aber auch die englische Version als alternativer Link höchst sinnvoll.
    Grüße
    Stony

  2. Avatar
    AMAZONA Archiv

    Klasse Test für einen Andro-Besitzer, meinen Voyager behalt ich trotzdem ;-) er ist ja auch kein Minimoog-Classic. Beide sind einfach ein Supergespann.

  3. Profilbild
    Pflosi  

    Der Minimoog hat keinen Red Noise…

    Ansonsten guter Vergleich. Ich würde zwar nicht so weit gehen, zu sagen, dass der A6 EXAKT wie ein Minimoog klingt, er kommt dem Sound aber SEHR nahe und ist definitiv typisch Moog.

    • Profilbild
      juno6

      The Minimoog does have red noise as a modulation source on the „Controllers“ section. Turn the modulation mix knob to the right. Use it as a modulation source and listen that it has a very low frequency compared to white or pink noise.

      Javier Zubizarreta.

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        Pflosi  

        I’m not at home in front of my minimoog right now, but i’m quite sure that the modulation source you’re talking about is either white or pink noise, depending on which is selected in the oscillator mixer. i’ll check it out tomorrow and will let you know.

        cheers

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          Pflosi  

          ok… checked again. sounds indeed like red noise on the modulation when pink noise is chosen (and like white noise modulation when white noise is chosen). as sound source it sounds like white and pink noise. that’s interesting, maybe moog thought that it sounds better this way? when looking at the schematics, it becomes clear that there’s indeed a filter on the modulation source (even labelled as „red noise“ in the schematic). sorry for the maybe too fast reply ;)

          cheers

          (ps. checked on a minimoog with the latest osc board)

          • Profilbild
            Pflosi  

            have to correct again. in the modulation path, it’s pink noise when white noise is chosen and red noise when pink noise is chosen.

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    wimtoelke

    Grandios! Sowas wünscht man sich. Sagt doch mehr als 10.000 Worte auf dutzenden von Foren etc.

    Vielen Dank, Jungs!

  5. Profilbild
    studiodragon  

    Ich kann mich noch erinnern als vor ein paar Jahren dieser Test publiziert worden war. Da kommt natürlich jeder Purist sofort aus dem Stall wenn man an den Minimoog greift. Der Mini bleibt ein Klassiker und der Ton prägt weitere Generationen von Musikern.
    Diese Einstellung die du hier auf den A6 gemacht hast sind ja wirklich sehr feinfühlig, prima Arbeit.
    Ich habe selbst zwei Minimoogs und auch den A6 Andromeda, ich liebe Sie alle und könnte mich nur schwer von einem trennen oder durch was anderes ersetzen lassen. Denn es geht da nicht nur um den Klang …
    Merci für den Bericht !

  6. Profilbild
    TOAD

    Super Bericht! Vielen Dank dafür!
    Eigendlich wollte ich meine Andromeda verkaufen um einen neuen Komputer und den Moog Sub37 zu kaufen. Der Hauptgrund eine Sub37 zu kaufen ist neben dem Moog Bass Sound auch der Editor der das automatisieren über Cubase einfach macht.

    Aber wenn ich den MoogSound tatsächlich auch in meiner A6 habe, dann muss ich mir das nochmals überlegen.

    Hatt den jemand hier solche Moog Sounds als presets die er mit mir teilen könnte? Ich schreibe schonmal dem Verfasser dieses Berichts.

  7. Profilbild
    TOAD

    Kennt sich jemand aus mit der A6 und Cubase Automatisation?

    Weis jemand wo man zu diesem Thema hilfe findet?

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