Test: Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofer

27. August 2020

Viel Bass für wenig Geld

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Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofer

„It’s all about that bass“, singt Meghan Trainor und formuliert damit einen der wichtigsten Grundsätze der Beschallungstechnik. Ohne Bass klingt es nicht gut. Das Low-End definiert mit den Grundtönen das Mid- und High-End und ist das Fundament, auf dem alles andere aufbaut. Nun wissen wir, dass Schall nichts weiter ist als rhythmisch bewegte Luft. In einem kleinen Raum mit wenig Volumen reichen bereits kleine Speaker, um ausreichend Wohlfühlbass zu erzeugen. Mit steigendem Raumvolumen oder gar im Freien muss wesentlich mehr Luft bewegt werden und somit müssen kräftige Subwoofer mit großen Lautsprechermembranen her, um das zu bewerkstelligen. Behringer schickt mit dem Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofer einen aktiven Vertreter zu einem Preis ins Rennen, der wohl kaum noch zu unterbieten ist. Grund genug, einmal genauer hinzuschauen.

Behringer und Eurolive

Es wurde schon viel über den deutschen Hersteller mit chinesischer Fertigung geschrieben – im positiven wie im negativen Sinne. Eines muss man Uli Behringer aber lassen: Das Versprechen, die Anzahl der Features zu verdoppeln und gleichzeitig den Preis zu halbieren, hält er seit mittlerweile Jahrzehnten. Behringer-Produkte sind im Vergleich zur Anfangszeit nun sehr langlebig. Ich besitze mehrere Digitalpulte der X32-Reihe, Stageboxen, Controller, eine Studioendstufe, Kopfhörerverstärker und mehr und habe in all den Jahren nur einmal einen Ausfall eines Netzteils zu verzeichnen gehabt. Doch zurück zum Thema und Eurolive. Das Eurolive-Label wird von Behringer schon lange Zeit genutzt und umfasst die aktiven wie passiven Lautsprecher des Herstellers. Die Komponenten der Eurolive-Serie lassen sich in der Regel zu größeren Systemen kombinieren, sodass Einsteiger klein mit einer Gesangsanlage für den Proberaum beginnen können, die sich dann schrittweise durch die Ergänzung von Subwoofern, Monitoren und mehr für den Bühneneinsatz erweitern lässt. Das alles gibt es zum Taschengeldpreis.

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Der Testaufbau: Behringer VQ1800D Subwoofer mit Seeburg TSM10 Topteil

Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofer

Der Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofer besitzt mit dem VQ1500D noch einen kleineren Bruder mit 15 Zoll Woofer. Bis auf den kleineren Lautsprecher und die etwas geringeren Gehäusemaße unterscheiden sich die Geschwister technisch betrachtet nicht voneinander. Das mit Filz überzogene Holzgehäuse (wahrscheinlich Spanplatte) besitzt seitlich zwei Griffe für den Transport. Auf der Oberseite ist ein Lautsprecherflansch zur Aufnahme einer Distanzstange angebracht. Der Lautsprecher ist durch ein Metallgitter geschützt. Unten sitzen zwei Bassreflex-Ports.

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Die Front des Subwoofer ist durch ein Metallgitter geschützt

Alle Anschlüsse sind auf der Rückseite untergebracht. Ich notiere zwei symmetrische XLR-Eingänge sowie zwei dazugehörige XLR-Ausgänge zum Durchschleifen des Eingangssignals (Thru A/B). Direkt daneben finden sich die Outputs A und B, die das Signal hinter der integrierten Frequenzweiche abgreifen und an ein High/Mid-System leiten. Es folgen die Regler und Schalter für den Bass-Boost: Eine einstellbare Frequenz zwischen 40 und 90 Hz lässt sich um 6 dB verstärken, um somit den Punch noch etwas zu erhöhen. Ein High-Cut-Filter senkt oberhalb der eingestellten Trennfrequenz von 70 bis 150 Hz um 24 dB pro Oktave ab. So lässt sich der Subwoofer gut an die verwendeten Satelliten anpassen.

Zuletzt folgt der Level-Regler, der eigentlich besser als Gain bezeichnet werden sollte, denn in der Tat regelt dieser die Eingangsverstärkung. Insofern verwundert es auch nicht mehr, dass der Regler eine Mittelposition für 0 dB besitzt, während der Linksanschlag mit -∞ und der Rechtsanschlag mit +6 dB bezeichnet ist. Zuletzt sei noch auf den Phase-Schalter hingewiesen, der die Polarisation des Ausgangs dreht, um einen eventuellen Phasenversatz zwischen Subwoofer und Satellit zu kompensieren. Drei farbige LEDs zeigen an, ob der Limiter arbeitet, ein Signal anliegt oder überhaupt der Subwoofer betriebsbereit ist. Bis auf den noch nicht erwähnten IEC-Anschluss für das Stromkabel und den Betriebsschalter war es das auch schon.

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Das Anschlussfeld des Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofers

Nicht ganz, denn unerwähnt blieb bisher, welche Technik überhaupt im Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofer arbeitet: Laut Datenblatt handelt es sich hier um eine 500 Watt Class-D-Endstufe mit Schaltnetzteil. Behringer weisen darauf hin, dass durch die Class-D-Technik sowie das Schaltnetzteil Gewicht und Bauteile eingespart werden können. Class-D-Endstufen sind leichter und kommen ohne zusätzliche Kühlung in passiver oder aktiver Form aus. Große Kühlkörper in Form von Kühlrippen bringen nämlich schnell einige Kilo zusätzlich auf die Waage. Auch auf laute Lüfter kann man bei Class-D-Endstufen in der Regel verzichten. Class-D-Endstufen ermöglichen außerdem hohe Leistungsklassen auf geringem Raum. Auch das verwendete Schaltnetzteil wiegt weniger als ein konventionelles Netzteil mit fettem Trafo und Behringer rühmt sich hier besonders mit seiner „power-to-weight ratio“. Umso erstaunlicher, dass die Endstufe „nur“ 500 Watt liefert und Behringer nicht wie bei anderen Produkten mit 1000 oder gar 2000 Watt protzt.

Wie neuerdings leider bei Behringer üblich wird auf jegliche genauere Angabe zur Leistung wie „Peak“ oder „RMS“ verzichtet. Im Datenblatt findet sich nur der Hinweis „independent of limiters and driver protection circuits“, also 500 Watt unabhängig vom Einsatz des Limiters oder sonstiger Schutzschaltungen. Für den Anwender ist es aber schon von Bedeutung, ob es sich um 500 Watt Peak, also um kurzfristige Leistungsspitzen handelt oder die wesentlich aussagekräftigere dauerhaft nutzbare Durchschnittsleistung (RMS).

Schauen wir uns noch den Frequenzgang des Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofers genauer an. Angegeben wird dieser mit 40 Hz – 200 Hz (-10 dB) und 60 Hz – 150 Hz (±3 dB). Die Signal-to-Noise-Ration ist mit mehr als 100 dB ordentlich, der maximale Schalldruck beträgt 124 dB im Abstand von 1 m. Das High-Cut-Filter ist als Butterworth-Filter mit einer Flankensteilheit von 24 dB pro Oktave konzipiert, die Limiterschaltung ist als optischer Limiter ausgeführt. Optische Limiter arbeiten in der Regel mit einer Leuchtdiode und einem Fotowiderstand. Die Steuerspannung regelt die Helligkeit der Leuchtdiode, die dann vom Fotowiderstand (manchmal auch ein Fototransistor) registriert wird. Dieser regelt die Gain-Reduction. Je heller die LED leuchtet, desto mehr muss das Gain reduziert werden.

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Deutlich zu sehen: die Bassreflex-Ports

Exkursion: Bassreflex Prinzip

Beim Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofer handelt es sich um ein Bassreflexsystem. Zu erkennen ist das an den frontseitigen Bassreflexports. Das sind Öffnungen im Gehäuse, die dafür sorgen, dass rückseitig abgestrahlte Energie des Lautsprechers nutzbar gemacht werden kann. In einem geschlossenen Gehäuse ist die Luft hinter dem Treiber eingesperrt. Bewegt sich dieser zurück, wird sie komprimiert und die Energie in Wärme umgewandelt. Außerdem wird Dämmmaterial benötigt, um die Schwingungen entsprechend zu dämpfen. Bei einem Bassreflex-System macht man sich zunutze, dass es sich bei der Konstruktion aus Treiber, Luft im Gehäuse und einem Rohr nach außen um ein schwingungsfähiges System, einen Helmholtzresonator handelt. Dieser Resonator schwingt besonders stark bei einer zu berechnenden Frequenz, die sich aus dem Gehäusevolumen und dem Volumen des Rohres ergibt.

Das Bassreflexrohr ist nun so zu berechnen, dass die Resonanzfrequenz unterhalb der tiefsten Frequenz liegt, die der Lautsprecher bei einem geschlossenen Gehäuse abstrahlen könnte, um den Bassbereich nach unten zu erweitern. Außerdem muss die Länge so gewählt sein, dass der rückwärtige und frontseitige Schall vorne phasengleich abgestrahlt werden. Ein Bassreflexlautsprecher benötigt also im Vergleich zu einem Lautsprecher mit geschlossenem Gehäuse ein erheblich geringeres Volumen, um tiefe Frequenzen zu erzeugen. Diese sogenannte Abstimmung der Tuning-Frequenz erfordert Berechnungen und Experimente. Hersteller, die hier sorgfältig vorgehen, können hier erstaunliche Ergebnisse im Bassbereich selbst bei kleinem Gehäusevolumen oder Treibern erreichen.

Anschlussmöglichkeiten

Schauen wir uns die verschiedenen Anschlussvarianten für eine PA mit dem Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofer an. Die einfachste Möglichkeit ist der Betrieb eines einzelnen Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofer mit zwei aktiven Lautsprechern. In diesem Fall führen wir zunächst das Ausgangssignal des Mischpults über zwei XLR-Leitungen zu den beiden Eingängen des Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofers. Die beiden aktiven High/Mid-Lautsprecher, zum Beispiel die Behringer Eurolive B212D, verbinden wir über zwei weitere XLR-Kabel mit dem Output A und Output B des Subwoofers. Nun stellen wir noch die Trennfrequenz am Subwoofer ein. Das geschieht entweder per Gehör oder mittels einer Messung. Für eine solche Messung reicht ein einfaches Messmikrofon und ein kleines Audiointerface samt Laptop. Mit einer Software wie dem kostenlosen REW schicken wir nun einen Sinus-Sweep durch das Lautsprechersystem (am besten nur mit einer Monokonfiguration mit einem einzelnen Topteil). Das Mikrofon steht im Abstand von einigen Metern auf Ohrhöhe, da es hier um eine möglichst gleichmäßige Aufnahme des Schalls von Subwoofer und High/Mid-System gehen soll.

Um die Trennfrequenz gut einstellen zu können, messen wir zunächst einmal den Frequenzgang des High/Mid-Systems. Bei einem Lautsprecher mit 12 Zoll-Woofer wird der Frequenzgang vermutlich unterhalb von 65 Hz steil abfallen. Da weder das High/Mid-System noch der Subwoofer eine scharfe Trennfrequenz besitzen, sondern mehr oder weniger steil abfallen, wird es einen Überschneidungsbereich geben, was aber nicht weiter tragisch ist. Wir machen nach dem groben Einstellen der Trennfrequenz eine weitere Kontrollmessung. Nun korrigiert man gegebenenfalls die Trennfrequenz des Subwoofers so, dass sich möglichst weder ein Loch noch eine starke Überhöhung im Bereich der Trennfrequenz ergeben. Leider lässt sich die Trennfrequenz mit dem Regler am Behringer VQ1800D Subwoofer nicht genau einstellen, da der Regler weder gerastert ist noch über eine genaue Skalierung verfügt. Hier kann man nur ausprobieren oder nachmessen. Mit dem zusätzlichen 6 dB Boost zwischen 40 und 90 Hz könnte man noch etwas mehr Bass rauskitzeln. Allerdings reicht mir der Bass auch ohne Boost, sodass ich für die Abstimmung mit dem Seeburg Topteil darauf verzichtet habe.

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Messungen: Die rote Messkurve zeigt die Messung des Behringer VQ1800D. Die grüne Messkurve ist das Messergebnis der Seeburg TSM10 und die blaue Kurve das kombinierte Ergebnis mit einer Trennfrequenz von ca. 120 Hz. Der vom Hersteller angegebene -3 dB Frequenzgang wird sehr gut eingehalten. Die 40 Hz bei -10 dB erreicht der Subwoofer ohne den zusätzlichen +6 dB Boost nicht ganz. Doch bei Bedarf kann man diesen ja einsetzen

Im nächsten Schritt muss noch die Lautstärke zwischen dem Subwoofer und dem High/Mid-Lautsprecher eingestellt werden. Das kann per Gehör geschehen, denn unser Gehör gibt hier den Ausschlag. Da wir für tiefe Frequenzen viel unempfindlicher sind als für mittlere Frequenzen, werden wir die Lautstärke des Subwoofers erhöhen müssen (oder die des Topteils verringern), damit es gehörrichtig klingt. Macht man nach dem Lautstärkeabgleich eine erneute Messung, wird man sehen, dass die tiefen Frequenzen nun wesentlich lauter sind als der Rest und wir von einer linearen Kurve weit entfernt sind. Das ist aber gut so, denn für unser Gehör ist es nun linear. Für Interessierte: Die „Kurven gleicher Lautheit“ sind ein guter Ansatzpunkt für weitere Recherchen zum Thema.

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Die Messungen erfolgten mit REW Measure

Natürlich kann man auch den weniger akademischen Weg wählen und die Einstellungen einfach komplett per Gehör und ohne Messungen vornehmen. Wer viel misst, misst …

Klang

Der Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofer macht schon ordentlich Druck. Natürlich hat man es hier nicht mit High-End zu tun, doch gerade die vielen günstigen 12“ und 15“ Aktivlautsprecher am Markt profitieren wahnsinnig von der Tiefbasserweiterung. Wer viel bassbetonte Musik in mittleren bis größeren Räumen oder gar im Freien spielt (zum Beispiel auch DJs), bekommt mit dem Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofer eine passende und kostengünstige Ergänzung. Die Topteile klingen entspannter, wenn sie nicht den gesamten Frequenzbereich wiedergeben müssen. Zudem fällt es leichter, den Bassbereich auf den High/Mid-Bereich abzustimmen.

Getestet habe ich den Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofer mit meinen passiven Seeburg Acoustic Line TSM10 Lautsprechern, die von einer QSC Endstufe verstärkt wurden. Zwar klingen diese mit dem zugehörigen und darauf abgestimmten aktiven 15“ Langhub-Subwoofer von Seeburg  noch besser als in der Kombination mit dem Behringer Subwoofer, es darf aber nicht vergessen werden, dass das Seeburg System ein Vielfaches von dem kostet, was Behringer für den Subwoofer aufruft. Aber interessant ist es allemal, wie gut sich der günstige Subwoofer von Behringer im Vergleich schlägt. Schon bei geringen Lautstärken kommt ordentlich Druck aus der PA. Der Seeburg 15“ Subwoofer bringt im Vergleich die trockeneren, präziseren Bässe. Da kann der Behringer VQ1800D Subwoofer nicht mithalten. Ich möchte noch einmal auf den Preisunterschied hinweisen. Für den aufgerufenen Straßenpreis macht der Behringer VQ1800D einen sehr, sehr ordentlichen Job. Würde Behringer den Subwoofer 100 Euro teurer machen und ihm einen richtigen Controller spendieren, wäre das der Hit. Für 200 Euro mehr würde ich mir den Controller plus einen zweiten Endstufenausgang für ein Topteil wünschen.

Zielgruppe für den Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofer

Als Zielgruppe dürfen Hobby-Bands, Schüler-Bands und DJs genannt werden, die für wenig Geld ein leistungsfähiges Beschallungssystem für mittlere bis große Räume aufbauen wollen. Auch im Freien kann man mit dem Behringer Eurolive VQ1800D viel Luft bewegen, wenn man die Anzahl der Subwoofer entsprechend erhöht. Bei den Preisen schadet es nicht, sich vier davon in den Keller zu stellen, dann groovt es auch im Festzelt oder beim Straßenfest. Professionelle Verleiher werden die Eurolive-Serie wohl eher belächeln und sind auch nicht Zielgruppe des Herstellers. Für Installationsaufträge mit geringem Budget könnte sich ein Blick auf die Eurolive-Serie ebenfalls auszahlen, dann aber in Verbindung mit einem Controller, um die PA noch entsprechend an die örtlichen Gegebenheiten anpassen zu können. Mit einem Gewicht von knapp 38 kg ist der Behringer Eurolive VQ1800D Subwoofer von einer Person nur noch unter Protest des Rückens zu tragen, sodass die Mitmusiker gerne mit anpacken dürfen. Wer öfter allein unterwegs ist und nicht zwingend das letzte Bisschen Tiefbass benötigt, schaut sich vielleicht den kleineren Bruder Behringer Eurolive VQ1500D an, der nur 33 kg wiegt und auch von den Gehäusemaßen her etwas kleiner ausfällt, ansonsten aber die gleiche Leistung und die gleichen Features bietet.

Fazit

Viel Bass für wenig Geld, so lautet das Fazit dieses Testberichts. Was kann man bei einem Verkaufspreis von 282,- Euro bemängeln? Nicht wirklich viel. Ich hätte mir anstelle einer Mono-Endstufe eine Stereo-Endstufe mit einem High/Mid-Ausgang gewünscht, um auch passive Topteile ohne zusätzliche Endstufe mit dem Subwoofer verbinden zu können. Doch man kann nicht alles haben, schon gar nicht bei diesem Preis. Alles in allem erhält man hier gemessen an der Preisklasse ein sehr gutes Produkt. Daumen hoch.

Plus

  • sehr günstiger Preis
  • klingt gut
  • integrierte Frequenzweiche

Minus

  • Filzüberzug
  • kein gerastertes und skaliertes Poti für die Trennfrequenz

Preis

  • 282,- Euro
Forum
  1. Profilbild
    Green Dino  AHU

    „Es wurde schon viel über den deutschen Hersteller mit chinesischer Fertigung geschrieben – im positiven wie im negativen Sinne.“

    Wieso deutscher Hersteller?

    Music Tribe ist eine Holding mit Firmensitz Manila, Phillipinen und Uli Behringer ist Schweizer.

    • Profilbild
      Markus Galla  RED

      Weil die Entwicklungsabteilung von Behringer nach wie vor in Willich sitzt und das ist in Deutschland. Steht auch auf den meisten Produkten „Engineered in Germany“. Das gilt für fast alle deutschen Produkte, egal von wem: LD Systems, Sennheiser und viele andere handhaben das so. Im Zuge der Globalisierung ist das wohl auch normal.

      • Profilbild
        Green Dino  AHU

        Ok, verstehe. Dank dir ;)

        „Engineered in Germany“, „Engineered in UK“ u.ä. klingt für mich immer irgendwie nach Werbung.

        Allerdings ist wahrscheinlich gute Werbung einen Standort in Deutschland, UK oder USA zu betreiben^^

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