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Test: Blade TE-4R Texas Pro, E-Gitarre

Die Pickups aus den Hause Levinson leifern den Klang, den man von einer klassischen Strat erwartet.

— Die Pickups aus den Hause Levinson liefern den Klang, den man von einer klassischen Strat erwartet —

Bietet das Instrument auf diese herkömmliche Art schon eine sehr hohe Vielseitigkeit, so kann das VSC-System noch mal einiges mehr aus der Gitarre herausholen. In der Mittelstellung des Miniswitches ist das System ausgeschaltet. Wird der Schalter nach oben gekippt, werden insbesondere die Bässe und Höhen im „Badewannenstil“ geboostet, bei nach unten gekipptem Schalter die Mitten. In beiden Stellungen beeinflussen jedoch alle drei der Mikropotis den Klang. So kann also das geboostete Signal noch einmal angepasst werden und die Einstellungsmöglichkeiten sind dabei sehr breit aufgestellt. Um einen relativ neutralen Boost des Signals zu erreichen, kann in der nach unten gekippten Stellung auch einfach nur der Mittenboost voll aufgedreht werden, was einen hervorragenden Leadboost bietet oder man kann die Bässe voll hervorheben, um seinen Riffs eine Portion Nachdruck zu spendieren.

Doch auch sehr dezente Veränderungen sind mit dem VSC machbar, um vielleicht nur ein wenig mehr Fokus auf die Höhen zu setzten. Nur die eigene Experimentierfreudigkeit setzt hier Grenzen. Dabei bleibt der Charakter der Gitarre bei allen Einstellungen erkennbar und das Ganze klingt nach wie vor noch nach Strat, eben ein wenig würziger.

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Fazit

Mit der TE-4R Texas Pro präsentiert Blade nicht nur eine wirklich gute Strat mit besten Materialien und Komponenten, guter Verarbeitung und klassischem Klang, sondern bringt auch ein paar kleine Details mit, die das Leben mit der Gitarre wirklich leichter machen, auch wenn sie scheinbar sehr klein sind. Besonders der leicht zu erreichende Halseinstellstab spart möglicherweise viel Ärger. Der geschraubte Vibratohebel ist vielleicht der einzige Kritikpunkt an der Grundsubstanz der Gitarre, wenn man welche suchen sollte.

Zu diesem ansonsten ausgereiften Grundrezept kommt mit dem Variable Spectrum Control System noch eine sehr interessante Erweiterung hinzu. Es ermöglicht ein sehr großes Spektrum an verschiedenen Sounds und gibt vielleicht das extra Quäntchen Druck im unteren Bereich oder das Bisschen mehr Durchsetzungsfähigkeit, wo nach der ein oder andere Gitarrist womöglich lange gesucht hat.

Plus

  • sehr gute Verarbeitung
  • klassischer Klang und gute Erweiterung durch das VSC
  • Bespielbarkeit
  • sinvolle Verbesserungen im Detail

Minus

  • geschraubter Vibratohebel

Preis

  • Ladenpreis: 699,- Euro
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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    roseblood11

    Ist die tatsächlich aus Erle?
    Die alte Texas Serie war immer aus nordamerikansicher Erle, ich hab noch eine Standard Pro aus der Zeit, ca. von 2004. Aktuell wird aber, auch laut Webseite, „White Teak“ verwendet, was nichts mit Teakholz zu tun hat, sondern eine sehr billige asiatische Holzsorte ist. Auch für deckende Versionen der 4R…
    Also gegenüber der ersten Texas-Serie eine deutliche Einsparung und qualitative Abwertung. Damals war die Gitarre für ca 600€ besser als alle Fender aus Mexico, sie konnte neben meiner Am.Std. bestehen. Heute kostet das „schlechtere“ Modell ca 750€ und ist damit angesichts deutlich verbeserter und viel billigerer Gitarren von Squier etc. nicht mehr annähernd so konkurrenzfähig.

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