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Test: Dreadbox Nymphes 6-Voice Analog-Synthesizer

29. Dezember 2021

Klein, blau, stark oder eben so richtig huge

Dreadbox Nymphes_header

Auf dem Prüfstand steht nun das aktuelle Produkt der griechischen Firma Dreadbox. Es handelt sich um einen 6-stimmigen analogen Synthesizer namens Nymphes, als Desktop-Version ohne Tastatur. Dazu gesellt sich noch eine digitale Reverb-Einheit. Bei 6-facher Polyphonie fallen mir gleich Namen wie Roland JX-3P, Korg Polysix, Roland Juno-60 oder der Behringer Deepmind 6 ein. Ob der Sound in die ähnliche Richtung geht, wollen wir herausfinden.

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Dreadbox hat sich ganz schön gemausert und bringt ein Produkt nach dem anderen heraus, was auch noch auf Gegenliebe bei der Käuferschaft stößt. Zusätzlich werden verschiedene Konsumentengruppen mit dem selbstentwickelten Sortiment bedient. Neben modularen Modulen werden auch Bodentreter für Gitarristen und DIY-Kits für Bastler sowie alleinstehende Synthesizer und Effektgeräte entworfen. So manche alt eingefleischte Firma schielt eventuell ganz gespannt nach Griechenland und stellt verwundert fest, welch hohen Output an Gerätschaften die Mannschaft um Yannis und Dimitra bewerkstelligt.
Nun, wie dem auch sei, es gilt, der 6-stimmigen kleinen Nymphe mal auf den Zahn zu fühlen und dabei möglichst objektiv zu sein.

Dreadbox Nymphes Aufbau

Der weibliche Naturgeist fürs Auge

Dreadbox macht gerne Verpackungen und Beilagen fürs Auge. So auch hier. Rosa und Blau teilen sich den Karton. Einmal geöffnet, springt einem ein toll designtes A2-Faltblatt mit den wichtigsten Bedienregeln entgegen. Zusätzlich gibt es einen Spickzettel für die Menüstruktur auf dickem Karton, einen MIDI-Adapter und ein USB-Kabel. Auf ein extra USB-Ladenetzteil wurde verzichtet. Hier kann jedes Handynetzteil verwendet werden, man sollte nur darauf achten, dass dieses mindestens 1000 mA bereitstellt.
Die Nymphes selbst strahlt mir in einem kühlen, aber motivierenden Blauton entgegen. Richtig klein, ja sogar fast mini ist der Synth, auch weder hoch noch tief, aber dafür etwas länger. Gerade einmal 24 cm lang und 12,5 cm tief ist das Gehäuse, jedoch aus richtigem massiven Stahlblech gefertigt, perfekt lackiert und beschriftet. Drehregler gibt es nur zwei Stück. Einen für die Lautstärke und ein gerasterten für die Preset/Funktionsauswahl. Alle anderen Bedienelemente sind relativ kurze Fader und ein paar beleuchtete Knöpfe. Das wirkt schon sehr schlicht und funktional, ja fast unterkühlt. Ob der Nymphes wohl auch so klingt? Ein Display gibt es nicht, nicht mal ein Nummern-Display. Kann das denn gut gehen?

Dreadbox Nymphes Anschlüsse

Die Rückseite ist minimal ausgestattet: Monoausgang, MIDI, USB und Kopfhörerausgang

Konnektivität

Anschlussseitig gibt es auf der Rückseite einen Miniklinken-MIDI-Eingang, einen Kopfhöreranschluss in 3,5mm Ausführung und einen monophonen 6,35 mm Klinkenausgang. Der USB- Anschluss kann ebenso für MIDI verwendet werden, sorgt von Haus aus aber für die Stromzufuhr. Moment, nur ein Monoausgang? Und was ist mit dem internen Reverb? Gibt es kein Stereo-Reverb? Es ist hart, aber nein. Es gibt nur einen internen Monohall. Ich greife vorweg, dass mich das etwas traurig bzw. auch neugierig macht, wie der Reverb nun klingt und umgesetzt wurde.

Was steckt unter der kleinen Haube?

In der Tat handelt es sich um einen voll analogen sechsstimmigen Synthesizer mit digitaler Steuerung. Als Grundlage dient ein VCO mit Sägezahn), Dreieck) und Rechteck einschließlich Pulsbreitenregelung. Als regelbaren Suboszillator steht eine Rechteckschwingung zur Verfügung. Einen Fader für den Rauschgenerator gibt’s auch noch oben drauf. Der VCO kann sich über eine Tastenkonfiguration selbst stimmen, bleibt somit auch in Tune über mehrere Oktaven. Zwei regelbare LFOs sind ebenso mit an Bord. Das erste LFO bietet sogar eine Einsatzverzögerung und kann auch ausgeblendet werden. LFO2 deckt einen weiten Bereich ab und mdurch ihn kann man auch FM-Klänge erzeugen. Für die Klangformung stehen zwei Envelope-Generatoren bereit, einer für die Lautstärke (VCA) und einer für den Filterverlauf. Die Nymphes bietet ein analoges 24 dB Lowpass-Filter mit akkuratem Tracking bei Vollaussteuerung und ein 6 dB Highpass-Filter, jedoch ohne Resonanz. Beide Filter können simultan ins Klanggeschehen eingreifen. Von Haus stehen 49 nicht überschreibbare Presets bereit, zusätzlich ist Platz für 49 eigene Kreationen. Das interne Reverb wird als „Lush Digital Reverb“ bezeichnet und ist eine Eigenentwicklung. Dazu später mehr.
Wer schon etwas genauer auf die Frontplatte geschaut hat, wird den Regler „Chord“ entdeckt haben.
Mit diesem kann man aus dem einzelnen Ton einen ganzen Akkord formen. Also, eine Taste spielen und es erklingt ein ganzer Akkord. Sieben Akkorde sind voreingestellt, können aber auch einzeln editiert und im Preset mit abgespeichert werden. Übrigens kann zur Klangverarbeitung auch das Modulationsrad, der Velocity-Wert und sogar Aftertouch herangezogen werden, den man auf mehrere interne Parameter anwenden kann. Der Aftertouch ist allerdings nur mono ausführbar.

Dreadbox Nymphes Size comparison

Zum Größenvergleich eine PC-Tastatur. Schon recht platzsparend der Nymphes!

Das Essentielle

Dreadbox Nymphes Studio

Der Nymphes in allerbester Gesellschaft: Moog Matriarch und Elektron Analog Keys

Nun zum wichtigsten Teil, dem Klang und dessen Wandlungsmöglichkeiten. Vorweg: Es gibt in dieser Hinsicht nichts zu beanstanden. Der Nymphes klingt fantastisch und hat mich begeistert. Der Oszillator ist kräftig, die Bandbreite von ganz tief bis ganz hoch ist bestens umgesetzt. Das Tracking über die Oktaven ist astrein. Das VCA kann ganz, ganz zackig oder ultrasmooth agieren. Ebenso die Filterhüllkurve. Der Subbass gibt ordentlich Pfeffer. Mein Augenmerk bei einem solchen Test liegt auch auf der Klangqualität, also ob eine Brillanz zu hören ist und das Frequenzspektrum auch in den Höhen nicht zu muffig ist. Anders als bei so manchem Eurorack-Modul von Dreadbox ist hier der Gesamtklang nach dem VCA tadellos.

Besonders musikalisch ist das 24 dB Lowpass-Filter bis zur Eigenschwingung. Ein wirklich cremiger Klang auch ohne die Pulsschwingung zu bemühen, der nie zu spitz wird und immer beherrschbar bleibt. Das gleichzeitige Spielen mehrerer Töne, wir erinnern uns, dies ist ein 6-stimmiger Synthesizer, schweißt den Gesamtklang toll zusammen. Alles ist aber trotzdem differenziert und klar zu erkennen. Ein Grundrauschen ist nicht zu vernehmen. Jedoch hat man hier und da gelegentlich leichte Nebengeräusche im Hintergrund, gerade bei bestimmten Resonanzwerten oder schnellen Envelopes. Es „zisselt“ manchmal, so wie ein leiser Snare-Teppich oder die Folienkondensatoren des Filters haben mit Übergangswerten zu kämpfen. Man merkt eben, dass hier analoge Bauteile geschickt kombiniert wurden, denn zu aalglatt ist der Sound trotzdem nicht. Typisch analog! Die Fader haben eine ziemliche Parameter-Bandbreite, obwohl sie relativ kurz sind. Ein feines Justieren ist allerdings möglich und macht ziemlich Spaß. Selbst kleine Bewegungen wirken sich aus. Es gibt tolle Sweep-Spots im Filter und den Hüllkurven zu entdecken. Der Nymphe bietet mehrere Jahrzehnte Synthesizerklänge auf engstem Raum. Ob es sich um Bässe, Chord-Pads, langsame mehrstimmige Flächen, Kicks, Glockiges, Perkussion oder Effektsounds handelt, die kleine Box macht das im Handumdrehen. Da man den zweiten LFO auch auf alle 24 Parameter anwenden kann, sind dem Experimentieren keine Grenzen gesetzt. LFO 2 kann auch LFO1 modulieren. Eine interne Schaltmatrix ist sozusagen auch integriert. Das sieht man der Kleinen gar nicht an! Und das Beste ist, dass man sich völlig auf den Klang konzentriert, da man weder ein Nummern- oder Grafik-Display vor Augen hat, noch sonst große Wege mit den Händen zurücklegen muss. Die 6 Modes zum Verteilen der 6 Stimmen setzen der Vielfalt noch eine Krone auf.

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Dreadbox Nymphes Menüstruktur

Die Spielmodes

Es gibt 6 einstellbare Modes, die wie Gesamtstimmen verteilt werden. Neben dem 6-stimmigen Mode ist es auch möglich, alle 6 Stimmen unisono, d. h. gleichzeitig erklingen zu lassen. Das macht den Klang besonders fett, die Riege der 80er-Synthesizer lässt grüßen, jedoch nur, wenn man den Synthesizer mit einer Note spielt. Ein weiterer Modus ist das Bündeln von vier Stimmen UNISONO auf einem Tastenanschlag. Ebenso möglich sind zwei Tasten jeweils 3-stimmig oder mit jeweils zwei Stimmen verteilt auf drei Tastenanschläge. Als sechster Mode fungiert die Nymhes als reiner Monosynthesizer. Jeder Mode lässt den Synthesizer in einem etwas anderen Licht erscheinen. Besonders schön ist es, wenn man dann noch den DETUNE-Regler bemüht und bei UNISONO die einzelnen Stimmen verstimmt. Da der Nymphes jedoch nur einen Monoausgang besitzt, verteilen sich die Stimmen natürlich nicht im Panorama und es kann keine Klangwand entstehen wie bei einer SuperSaw aus dem Roland JP8000.

MIDI

Die Nymphes hat zwar nur einen MIDI-Eingang, über USB ist die MIDI-Ausführung jedoch komplett für eingehende und ausgehende Signale verfügbar. Vordergründig wird der normale Nutzer jedoch nur den MIDI-Eingang nutzen, um Control-Changes mit einem externen Controller oder der DAW zu nutzen. Immerhin lassen sich so sämtliche Parameter komplett ansteuern. Es ist also möglich, den Reverb-Effekt oder den VCA extern zu steuern, ohne am Gerät selbst einen Fingertipp durchführen zu müssen.
Schön wäre ein Software-Editor, mit dem man gezielt gerade die LFO-Matrix einstellen oder seine selbsterstellten Klänge sichern könnte. Immerhin liegt eine vollständige MIDI-Implementierung vor. Vielleicht kommt das ja von Dreadbox noch.

Dreadbox Nymphes Menüstruktur

Einstellungen vornehmen sieht kompliziert aus? Ist es auch ein bisschen!

Das User-Interface und seine Tücken

Halten wir mal fest: Der Klang und dessen Möglichkeiten spielen ganz vorne mit. Um das herauszufinden, gilt es natürlich, die kleine Nymphes-Box auf Herz und Nieren, was die Bedienbarkeit angeht, zu prüfen. Hier gibt es zu Beginn minimale Hürden zu nehmen, um überhaupt an allen Parametern schrauben zu können. Ohne den beiliegenden Quick-Start-Guide kann man z. B. nur mit Glück die Presets auswählen. Auf dem Frontpanel sind alle Fader auf mehrere Ebenen verteilt. Mit Durchhalten oder Doppelklick des Shift-Buttons sind die Parameter über den Fadern aktiv, ansonsten die unteren Parameter. Das ist hinderlich, wenn der VCA eingestellt wird und man gleichzeitig das Lowpass-Filter bedienen möchte. Zwangsläufig verstelle ich damit das Highpass-Filter anstatt das Lowpass-Filter. Da aber beide Filter hintereinander geschaltet sind, kann es sein, dass man seinen Klang aus Versehen mit dem HPF beschneidet und sich dann wundert, warum das LPF nicht richtig greift und der Sound so dünn ist. Das ist nur ein plakatives Beispiel, wie die beiden Parameterebenen verwechselt werden können. Um tiefer in die Menüstrukturen, die rechts als Tabelle aufgedruckt sind, zu gelangen, muss man schon das Zusammenspiel zwischen den drei beleuchteten Tastern und dem gerasterten Preset-Drehregler erlernen. Aber keine Angst, innerhalb von einer bis zwei Stunden intensiven Spielens der Nymphes hat man das verinnerlicht. Jedoch bleibt eine sehr eigene Bedienstruktur bestehen. Aber gerade, weil komplett auf ein Display verzichtet wurde, halte ich diese Lösung für doch sehr praktikabel bei all diesen Funktionen, die man so gar nicht vermutet. Einmal ist es mir sogar passiert, dass ich nur noch eine leise Hallfahne hörte und gar kein Sound mehr erzeugt werden konnte. Was habe ich geschwitzt! Hier musste ich doch tatsächlich Dreadbox anschreiben, weil ich einen Defekt vermutete. Dabei hatte ich nur den MIDI-Kanal aus Versehen verstellt. Schön gelöst ist allerdings, dass man die Funktionsweise aller Fader so definieren kann, dass diese den gespeicherten Wert abholen oder sofort den Klang beim ersten Bewegen verändern.

Also grundsätzlich ist die Bedienung gut durchdacht, hat aber in gewissen Punkten eine andere Vorgehensweise als üblich oder vermutet wird. Der Synthesizer ist aber auch ultraklein und ein richtiger 6-stimmiger Tausendsassa. Einen Tag ausprobieren und einmal darüber schlafen reichen völlig, um intuitiv und rein musikalisch den Nymphes zu bedienen. Trotzdem Daumen hoch, weil es einfach auch rasant schnell geht, einen Sound in kürzester Zeit von A bis Z zu gestalten.

Spezialfall Reverb

Die Reverb-Parameter sind nur über einen bestimmten Menü-Mode (3) erreichbar. Dann werden die ADSR-Fader dem digitalen Reverb zugeordnet. Es stehen SIZE (Raumgröße), DECAY (Ausklingverhalten), FILTER (um den Höhenantiel zu dämpfen) und MIX (Anteil zum Synthsound) zur Verfügung. Das DECAY kann bei maximalem Anschlag den Hall endlos fortführen, was relativ selten zu finden ist. Wie schon erwähnt, handelt es sich um einen Monoreverb und das ist meiner Meinung nach sehr schade. Er klingt experimentell, ganz nach Dreadbox, aber nicht hochwertig und ich vermute, das ist so gewünscht. Man sollte es als Goodie im Gesamtkonzept verstehen und auch so bewerten. Es führt die Klänge schon in eine andere Dimension, aber eben in eine flache Dimension. Genauso könnte man einfach eine Reverb-Tretmine aus der Gitarrenfraktion hinter den Synthesizer platzieren. Auch hier spielt natürlich die Geschmacksfrage eine Rolle. Mir wird der Hall dem tollen Synthesizer nicht gerecht. Die Frage, die sich mir stellt, ist einfach nur: „Warum ein Reverb? Ein Stereo-Chorus wäre die bessere Lösung gewesen.“ Dass es Dreadbox kann, beweist der Thypon Synthesizer. Einen kleinen Lichtschimmer gibt es immerhin, denn die Hallfahne bleibt bei einem Klangwechsel erhalten und bricht nicht abrupt ab. Wer lieber mit externen hochwertigen Effekten arbeitet, kann den Reverb ganz aus dem Signalweg nehmen.

Und nun sind wir schon am Ende des Tests angekommen. Wer nun neugierig geworden ist, dem empfehle ich die beiden Dreadbox Videos und natürlich meinen 50-minütigen Beitrag, in dem ich auf die alle im Test erwähnten Besonderheiten eingehe. Viel Spaß!

Der Dreadbox Nymphes on YouTube

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Fazit

Klein, blau, stark oder eben so richtig huge, so kann man den ersten 6-stimmigen Synthesizer aus dem Hause Dreadbox bezeichnen. Er hat sehr viel mehr unter der Haube, als es den Anschein macht und klingt wie ein Großer. Ein super-vielseitiger Sound mit eindruckvollem Eighties-Touch kommt einem ans Ohr. Aber der Nymphes kann nicht nur grob, sondern auch fein und nuanciert. Klänge sind ultraschnell erstellt und das auf kleinstem Raum. Über die Dreheingabe des Monoreverbs sehe ich hinweg, diese fließt nicht in die Bewertung ein. Die Zuordnung der beiden LFOs an die Parameter-Matrix ist gewaltig. Ich erwähne es noch mal: Es handelt sich um einen 6-stimmigen analogen, mehr als vollständigen Synthesizer. Unbedingt testen! Für ein in Europa gefertigtes Produkt ist der Preis angemessen.

Plus

  • sehr flexibel in der Klanggestaltung
  • analoger Klang /Audioqualität
  • vielseitige LFO-Matrix
  • viele Modes (Stimmenaufteilung)
  • komplett MIDIfiziert
  • kleine Größe

Minus

  • Mono-Reverb
  • Menüstruktur benötigt Konzentration
  • manchmal geringe Nebengeräusche (analoge Artefakte)

Preis

  • 499,- Euro
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Forum
  1. Profilbild
    dflt  

    spannendes preis-leistungs-verhältnis und schöner test. vielen dank! aber warum gibt es keine soundbeispiele? und nein, ein 50-minütiges video zählt für mich nicht. deine bemühungen in allen ehren, aber ich finde es schön, 4-5 soundbeispiele zu hören, die mich dann dazu anregen, mich weiter mit dem synth zu beschäftigen. oder eben nicht. so ein video schreckt mich dann einfach für den einstieg ab und der synth gerät leider wieder in vergessenheit.

      • Profilbild
        VMNN  

        Das geht mir genauso. Ich finde das Gesamtpaket beim Typhon einfach interessanter. Die Videos zu Nymphes können mich irgendwie nicht so richtig für den Kleinen begeistern…

    • Profilbild
      [P]-HEAD (S.Bernhardt)  RED

      Hallöle dflt, es sind nur 2 Klicks um Dir die Factory Presets anhören zu können. Auf 36:06 min beginnen diese. Da es immer ein Inhaltsverzeichnis bei den Videos gibt, kann man es doch nicht komfortabler halten. Selbst wenn man noch Soundbeispiele extra anbietet, stören sich dann Leser an der Auswahl!
      So ein Video deckt schon ziemlich alles ab, um einen umfassenden Eindruck zu bekommen. Da kommen ein paar Soundschnipsel nicht mit.

      • Profilbild
        dflt  

        hallo [p]-head. woher weiß ich denn, dass es die soundbeispiele bei 36:06 gibt? weder hier noch in der youtube-beschreibung habe ich das inhaltsverzeichnis gefunden?! ich sag ja auch gar nichts grundsätzlich gegen ein video. für das weiterführende informieren ist das ja super. aber ich bin manchmal etwas altmodisch und finde es anstrengend, dass es alles nur noch als youtube-video gibt… text und ne handvoll klangbeispiele (früher auf den cds der magazine, heute eben hier unter dem test) finde ich irgendwie entspannter (die müssen auch gar nicht ALLES abdecken, nur einen eindruck vermitteln). aber gut, ist selbstverständlich nur meine meinung.

  2. Profilbild
    Filterpad  AHU

    Ich gehöre zwar nicht unbedingt zu der Zielgruppe der Desktopsynthesizer, aber mir gefällt der kleine NYMPHES 6 nicht schlecht! Hat der Synthesizer einen Instrumenteneingang, um den gutklingenden Hall zu benutzen? Vermutlich nicht was man so gelesen hat. Eine weitere Frage wäre, ob man die Filter selbstoszillieren kann?

  3. Profilbild
    Viertelnote  AHU 1

    80s Synth trifft es ganz gut, er kann aber bestimmt wesentlich mehr.
    Ich hätte auch lieber einen Stereochorus direkt im Gerät gehabt, aber den kann man
    sich auch extern dazuholen.

    Trotzdem stimmt mich das Preis/ Leistungsverhältnis nicht ganz zufrieden.
    Man muss sich vllt. wirklich intensievst mit dem Gerät auseinandersetzen.

    netter Gruß

    • Profilbild
      Lapin  

      Preis Leistung ist doch super normal kosten analoge monosynths mit weniger Modulationsmöglichkeiten mehr.
      Das digitale synths besseres Preis Leistungsverhältnis haben geschenkt, wenn’s nachdem ginge kann sowieso nichts mit pigments mithalten

  4. Profilbild
    Lapin  

    So seit gestern läuft das Midi Routing wie geplant.

    Durch die Midi CC Steuerung via keylab Controller ist die Bedienung eigentlich sehr gut. Ohne wäre es in der Tat etwas mühsam zu bedienen, vor allem kein optisches Feedback gibt, verschiedene lamperl-farben je nach Menü hätten schon geholfen.

    Das reverb find ich eigentlich ganz cool, bisschen schade das man es nicht mit lfo modulieren kann, Mal sehen ob ich das noch über einen bitwig Modulator hinkriege.

    Sound ist tatsächlich grossartig

  5. Profilbild
    Dial Teleier  

    Kann ich so unterschreiben. Die Bedienung ist gemessen an der kompakten Oberfläche sehr gut gelöst. Gut, dass es ohne Display auskommt. Es ist kein Feature Monster, aber darum geht es bei der Nymphe auch nicht. Das Teil „kann Juno“ auf ungefähr der Fläche eines Ipad! Das wollte ich, und das gibt es für einen sehr fairen Preis. Aber der Typhon ist leider viel interessanter und dem Nymphes in allen Belangen überlegen. Das ist ganz klar (!) an den Videos zu erkennen.

      • Profilbild
        Dial Teleier  

        Sowas ähnliches dachte ich auch als ich die ersten drei Kommentare gelesen habe. Ich hatte den Drang direkt drüber zu watschen, habe mich dann aber für Persiflage entschieden und bin jetzt richtig stolz auf mich.

    • Profilbild
      Tyrell  RED 13

      Ich besitze den Typhon – und der geht in eine ganz andere Richtung. Die beiden sind überhaupt nicht miteinander vergleichbar. Ein Duet aus beiden wäre sicher ideal.

  6. Profilbild
    ollo  

    Preistechnisch kann man wirklich nicht meckern. 499€ für einen 6 stimmigen Analogsynthesizer plus Presets bietet sonst kaum jemand. Selbst viele monophone Analoge kosten mehr, von daher schon ein tolles Angebot. Dass das Reverb nur Mono ist, finde ich auch sehr, sehr schade.

  7. Profilbild
    Numitron  AHU

    Die presetverwaltung wirkt etwas kompliziert.
    Hätte man nicht einfach ein billiges LCD Display a la Bassstation 2 einbauen können?

    • Profilbild
      Filterpad  AHU

      Die Frage, die ich mir stelle: Würde ein Display zu dem Synthesizer passen? Die Presetvewaltung wäre aber einfacher, dass stimmt! Ich denke: Einmal intus geht es wie alleine von der Hand. Ansonsten verbindet man Griechenland nicht unbedingt mit Synthesizern, aber was Dreadbox da macht ist cool. Jetzt bitte Tastensynthesizer mit Stoff verziert bauen (siehe Dreadbox Murmux) – Danke!

      • Profilbild
        hejasa  AHU

        mich interessiert der Synth nicht wegen intensiver Euroracknutzung. Von daher würde mir auch ein Display nicht fehlen, ich trau halt mehr meinen Ohren als meinen Augen.

  8. Profilbild
    Soundreverend  AHU

    Interessantes Teil und kommt auch meine Wunschliste… . Die Parameter könnte ich mit dem Digitakt steuern. Jedenfalls ein paar davon.

    Man sollte evtl. noch erwähnen oder bedenken, dass die Teile von Dreadbox in Griechenland gefertigt werden, jedenfalls steht es so auf der Webseite.

    Und was die da so raushauen ist echt klasse.

    Ich mag Synths made in EU (auch wenn ich weiss, dass natürlich nicht alles was innen drin ist aus der EU kommt) Access, Elektron, Dreadbox, Waldorf… U.D.O. etc. Prima Sache

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