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Test: Engl A101, Akustikgitarrenverstärker

19. Juli 2016

"Die können nur Metal" - VON WEGEN!

Metal oder was? Auch wenn es mehr als nur unfair wäre, das von Edmund Engl im Jahre 1985 im oberbayrischen Tittmoning gegründete Unternehmen auf die härteste aller Spielarten festzulegen, wann immer High Gain und Downtuning die Runde machen, steht das deutsche Unternehmen in der ersten Reihe. Ist es doch die über Jahrzehnte konsequent durchgeführte Entwicklungsarbeit, die das Unternehmen im Heavy Bereich in die gleiche Liga mit den Protagonisten wie etwa Marshall oder Mesa/Boogie rutschen lies.

Engl A101 - Seitenansicht

— Der Engl A101 —

Umso mehr klappte dem einen oder anderen Messebesucher auf der diesjährigen Musikmesse in Frankfurt die Kinnlade herunter, als er eine vergleichsweise kleine Holzkiste mit der Bezeichnung Engl A101 auf dem Messestand wahrnehmen konnte. Ein Akustik-Amp von Engl? Wollt ihr mich veräppeln? Von wegen!

Facts & Features

Um das akustische Ambiente auch optisch zu unterstützen, erscheint der Engl A101, im Gegensatz zum typischen Kunstleder-Überzug eines Rock/Blues-Combos, in einem anspruchsvollen Holzfinish, das den Eindruck von braunem Leder erweckt, jedoch auf der Basis von mehrschichtigem Sperrholz basiert. Alle Ecken wurden abgerundet, Ecken- oder Kantenschoner sucht man aus optischen Gründen vergeblich. Alle Regler und Schalter wurden versenkt platziert, sodass der Combo während des Transportes möglichst wenig Angriffsfläche für äußere Einwirkungen bietet. Entwickelt wurde der Amp von Engl, gebaut wird er jedoch in Italien von der Firma Scherfler.

Mit den Abmessungen von 28 x 41 x 37 cm bei einem Gewicht von 13 kg ist der Amp vergleichsweise übersichtlich unterwegs, zumal er bei den geringen Abmessungen eine Leistung von 150 Watt an den Tag legt. Mittels zweier eingelassener Griffmulden lässt sich der Combo gut transportieren. Vier kräftige Gummifüße sorgen dafür, dass der Verstärker an dem Platz verbleibt, wo man ihn platziert hat.

Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    OscSync  

    Wenn ich das richtig sehe, ist das schlichtweg eine badge engineered-Variante des alten Schertler Jam 150 Wood, der passenderweise nicht mehr erhältlich ist. Also nicht wirklich eine Engl-Entwicklung….(was in diesem Fall den Amp nicht schlechter oder unattraktiver macht)

  2. Profilbild
    Martin Andersson  RED

    Ganz klar ein Schertler Verstärker, bzw. von dessen Tochterfirma SR Technology. Der Beitrag von ENGL an der Entwicklung geht wahrscheinlich gegen Null.

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