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Gitarrenverstärker und Amps für E-Gitarre – Ratgeber

20. April 2021

Gitarrenverstärker - der definitive Guide

Ratgeber für Gitarrenamps

Quelle: https://commons.wikimedia.org/wiki/Category:Guitar_amps#/media/File:Compound_Recordings_guitar_collection_1-2.jpg

Welcher Verstärker kommt für mich infrage?

Wie wir schon im ersten Teil unserer Kaufberatung für Gitarrenverstärker erfahren konnten, ist die Entscheidung für den richtigen Amp aufgrund der schier unendlich großen Auswahl gar kein so leichtes Unterfangen. Dabei kommt es in erster Linie auf den konkreten Einsatzzweck an, für den der Verstärker vorgesehen ist. Soll er zu Hause bei Zimmerlautstärke zum Üben und Rumdudeln dienen, im Studio den bestmöglichen Sound in ein Mikrofon drücken oder auf einem Konzert dem Publikum die Socken von den Füßen blasen?

Aber auch ganz persönliche Vorlieben sind ausschlaggebend für den richtigen Verstärker: Welchen Sound bevorzugte ich, spiele ich eher cleane Jazzsounds mit einem sanften und warmen Charakter sowie viel Dynamik und Gefühl oder bin ich eher an britisch-rotzigem Overdrive mit knackigen Höhen und einem dreckigem Abgang interessiert, bei dem ich mich austoben kann? Vielleicht möchte ich auch einen amerikanisch smoothen Gain, für cremigen Blues und flächigen Heavy Metal Sound? Und nicht zuletzt dürfte bei den meisten von uns auch der Preis eine Rolle spielen. Es droht also unübersichtlich zu werden. Im zweiten Teil unserer Verstärkerkaufberatung stellen wir euch nun ein paar Preis- und Qualitätsklassen anhand verschiedener Amps vor, die vom kleinen Übungsamp mit Aux-Eingang und Kopfhöreranschluss bis zum edlen Stadionbeschaller mit Vollröhrenverstärkung und allen technischen Spielereien reichen.

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Welcher Gitarrenverstärker für Zuhause? Die Einsteigermodelle

In diesem Segment finden sich vor allem Combos mit kleineren Lautsprechern und geringerer Ausgangsleistung von 1 bis 20 Watt, aber vereinzelt auch mal mehr Leistung und auch das eine oder andere Topteil, meistens jedoch ohne Box. Die Endstufen sind meist mit Transistoren bestückt, jedoch kommen hier auch immer mehr Hybridverstärker mit Röhrenvorstufen hinzu, die preislich mit dem ein oder anderen reinen Transistoramp mithalten können. Natürlich sind auch die relativ preiswerten Modeling-Amps hier zu Hause, die mit ihrer günstigen Technik und der großen Flexibilität vor allem Einsteiger und „Wohnzimmermusiker“ ansprechen. Sie sind deshalb so für Einsteiger geeignet, da sie eine breite Fülle an Sounds abdecken und wer noch nicht genau weiß, welchen Sound er oder sie bevorzugt, sollte sich die Sparte der Modelingverstärker einmal näher ansehen. Hier kann man herausfinden, in welche Richtung die Reise einmal gehen soll und später vielleicht gezielter in eine bestimmte Richtung upgraden. Fast jeder Hersteller, und vor allem die alten Größen, besitzen mittlerweile günstige Modeling-, Transistor- oder auch Hybridverstärker im Programm.

Das Segment ist heiß umkämpft und so sind auch die Preise oft wahre Kampfansagen. Qualitativ kann sich auch kaum ein Hersteller noch so richtige Patzer leisten. Die Ära der wirklich schlechten Billig-Amps ist eigentlich vorbei. Auch günstige Transistorverstärker können klanglich überzeugen und ähnlich wie bei günstigen Gitarren ist ein richtiger „Griff ins Klo“ auch bei Billigproduktionen eher die Ausnahme geworden. Es lohnt sich also, sich mal ausgiebig in diesem Segment umzusehen. Ab der nächsten Seite beginnen wir damit.

Roland Cube-20GX Gitarrencombo

Der Cube ist schon seit Langem ein König unter den Einsteigerverstärkern und wird auch gerne als mobiler Kleinstverstärker mit viel Leistung von Straßenmusikern, aber auch in der Band eingesetzt. Die neueren Versionen haben Ampmodelings sowie die wichtigsten Effekte schon mit an Bord und können durch eine robuste Konstruktion und einen amtlichen Klang überzeugen. Preislich liegen sie mit deutlich unter 200,- Euro mitten im Einsteigerbereich und haben wie der Cube-20GX mit zwanzig Watt Leistung genug Power für die meisten Einsatzzwecke. Ebenfalls finden sich hier drei Kanäle und ein paar Effekte an Bord, sodass fast jeder den richtigen Sound finden sollte.

Gitarrenverstärker und Amps für E-Gitarre - Kaufberatung

— Robuster Begleiter für Anfänger und Fortgeschrittene: Der Cube 20GX von Roland —

VOX Cambridge 50 

Die Rolle von VOX in der Geschichte der elektrischen Verstärkung von Gitarren braucht man wahrscheinlich keinem Gitarristen erneut zu erklären. Der Name steht für britischen Sound wie vielleicht nur ein anderer wohlbekannter Hersteller und hat einen fantastischen Ruf. Den hat sich Vox vor allem mit seinen Premiummodellen verdient, aber in den letzten Jahren drängt der Traditionshersteller von der Insel immer mehr in den Einsteigerbereich. Der Vox Cambridge 50 ist einer der besten Modelling Amps auf dem Markt, wenn man nicht ein halbes Vermögen hinblättern möchte. Hier geht der Hersteller so weit und wagt mit der Nutube-Technologie den Frontalangriff auf das Allerheiligste aller Röhrenfans, den Ersatz der geliebten, ja sogar zuweilen abgöttisch verehrten Glaskolben aller Art – und tatsächlich: die Gleichung geht formidabel auf.

Ratgeber Gitarrenverstärker und Amps für E-Gitarre

— VOX VX II – kleines Klangwunder aus Plastik —

Musikhaus Thomann Produktseite

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VOX AV15

Die nächst bessere Einsteigerlösung von VOX dürften die Modelle der AV Serie Sein. Die hauseigene Valvetronix-Technologie vereint eine Röhrenvorstufe mit digitalem Modeling, was im Endergebnis einen sehr warmen und überzeugenden Röhrensound und eine schöne Dynamik ergibt. Die 15 Watt Endstufe lässt sich leicht übersteuern und sorgt so für echten Overdrive. Ein Powersoak sorgt dabei für zusätzliche Bändigung der Gesamtlautstärke. Dabei eignet sich der kleine Hybridamp mit seinen Onboard-Effekten und dem 8 Lautsprecher auch für kleinere Gigs und den Genuss zu Hause.

Ratgeber Gitarrenverstärker und Amps für E-Gitarre

— Der AV15 ist einer der günstigsten Hybridamps auf dem Markt —

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Yamaha THR30 II – Verstärker für Zuhause

Der Yamaha THR10 V2 sieht zwar aus wie ein Topteil aus den Fünfzigerjahren, ist in Wirklichkeit aber ein kleiner, cleverer Combo mit neuester Technologie und soliden 10 Watt Ausgangsleistung. Die beiden 8 cm Speaker sind in dem Metallgehäuse versteckt untergebracht und bringen den Klang von insgesamt fünf Verstärkertypen und neun Effekten an den Hörer. Darüber hinaus verfügt der Amp über erweiterbare Speicherplätze und einen satten und vollen Sound, der auch über Kopfhörer genossen werden kann. Stylish ist er ja sowieso und macht sich sicher in jeder Wohnung gut!

Kaufberatung Gitarrenverstärker und Amps für E-Gitarre

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Harley Benton Tube15 Celestion

Der Name Harley Benton darf beim Thema Einsteiger-Amps nicht fehlen. Mit dem Harley Benton TUBE15 Celestion schafft es die Thomann Hausmarke, sehr viel Vollröhrenkultur aus einem sehr kleinen Geldbeutelinhalt zu schöpfen. Der Combo ist tadellos verarbeitet und bietet für unter 230 Euro sehr viele Einstellungsmerkmale, die einen Vollröhreneinkanaler so beliebt machen. In Verbindung mit den richtigen Pedalen lassen sich problemlos drei gute bis sehr gute Sounds generieren, so dass man mit einem zusätzlichen kleinen Pedalboard und entsprechender Spielkultur einen ganzen Abend klanglich interessant gestalten kann.

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Marshall Code 25 – Gitarrencombo für E-Gitarre

Marshall ist neben VOX der zweite große Vertreter und eine Ikone des britischen Sounds. Viel Gain und ein kompromisslos wuchtiger Sound haben den Amps aus England zu weltweitem Ruhm verholfen und den kann man sich auch als Anfänger in die eigenen vier Wände holen. Der Code 25 verfügt über 25 Watt Leistung und einen 10 Lautsprecher. Statt einfach nur den Marshall Sound hat er aber noch weitere Modelings an Bord, die sich durch ein klares und einfaches Menü erreichen lassen und klanglich wirklich überzeugen können. Klar sind auch hier Effekte mit dabei sowie ein Kopfhöreranschluss und USB-Konnektivität. Aber auch per Bluetooth kann hier an den Einstellungen geschraubt werden und verschiedene Endstufenmodelle und über 100 Presets bieten eine große Vielfalt.

Ratgeber Gitarrenverstärker und Amps für E-Gitarre

— Der Code 25 von Marshall ist ein vielseitiger Modelingamp mit einem guten Namen —

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Orange Micro Dark – Amp für Zuhause

Auch Topteile finden sich im Einsteigerbereich. Allerdings muss hier auch immer die Anschaffung einer Box mit in den Preis gerechnet werden. Aber selbst unter diesen Vorzeichen ist der Micro Dark von Orange ein gutes Geschäft. Das Topteil mit Röhrenvorstufe bietet neben einem Effektweg auch reichlich Power mit 20 Watt und einen preisgekrönten britischen Sound. Dabei ist er mit den Abmessungen eines Toasters wirklich handlich und hat, trotz minimalistischer Ausstattung alles, was ein Amp eben so braucht. Vor allem viel Gain. Röhrenpower für die Hosentasche!

Ratgeber Gitarrenverstärker und Amps für E-Gitarre

–Günstiges Hybridtopteil im Giftzwergformat: Orange Micro Dark —

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Peavey Vypyr VIP 2

Auch Peavey ist schon lange im Geschäft und kann mit günstigen Modeling-Amps glänzen. So hat der Vypyr VIP 2 fast alle Verstärkermodelle und Effekte an Bord, die man haben möchte und richtet sich dabei auch an Liebhaber der härteren Gangart. High-Gain und fetter Klang ist hier die Devise und vierzig Watt Ausgangsleistung sorgen für das nötige Fundament. Dabei hat er auch sechs Bass- und genauso viele Akustik-Amps an Bord, ist also auch wirklich vielseitig, denn er simuliert auch zwölf weitere Instrumente und hat einen Looper mit an Bord. Das alles gibt es für knapp unter 300,- Euro.

Kaufberatung Gitarrenverstärker und Amps für E-Gitarre

— Alleskönner mit viel Power: Peavy Vypyr VIP 2 —

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Welcher Gitarrenverstärker ist der Beste? Die Mittelklasse und ihr Preis-Leistungsverhältnis

Hier tummeln sich im Allgemeinen die sehr vielseitig einsetzbaren Amps, die meistens aber schon eher für den Proberaum, die Bühne und auch für das Studio gedacht sind. Jedoch kann man sie sich genauso gut auch zum Üben nach Hause holen. Wenn es der richtige Verstärker ist, kennt Liebe ja keine Grenzen. Das Segment wird vor allem von Röhrenverstärkern und Hybridamps bestimmt, reine Transistorverstärker sind hier eher weniger vertreten. Dafür muss man allerdings auch schon etwas mehr vom sauer Verdienten hinblättern. Combos kommen schon hier nahe an ihre Gewichtsgrenze und sind beinahe ausnahmslos mit 12 Speakern ausgestattet.

Bugera V22 Infinium – Röhrenverstärker

Ein starkes Bindeglied zwischen der Einsteiger- und Mittelklasse stellt der Bugera V22 Infinium dar. Mit einem Preis von etwa 370,- Euro ist er für einen Einsteigeramp zwar schon etwas zu teuer, für einen Vollröhrenamp dieser Güte aber wirklich preiswert. Der zweikanalige Amp verfügt über alles, was man so braucht: Digitalen Hall, Effektweg und 22 Watt Leistung der zwei EL 84 Endstufenröhren sowie einen fetten 12″ Speaker. Wem das nicht reicht, der kann bis zu zwei Boxen an den Bugera stöpseln und richtig loslegen. Dazu kommt ein edles Design, das sogar den seit Generationen im Haushalt befindlichen Kaffeetisch deiner Oma wie ein Ikea-Accessoire aussehen lässt!

Die besten Gitarrenverstärker und Amps für E-Gitarre

— Günstiger Einstieg in die Vollröhrenwelt: Bugera V22 Infinium —

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Marshall DSL 40C

Wer auf ausgewogen feinen Klang und dezenten Gain steht, liegt beim DSL40C goldrichtig. Wer fetten Highgain und kompromisslose Distortion sucht, der auch! Marshall hat hier einen kleinen Alleskönner geschaffen, der einen wirklichen Drive entwickelt. Auch dann, wenn man mal ganz die Finger vom Gain lässt und sich auf die Feinheiten im Sound konzentriert. Dass ein Marshall mit vierzig Watt natürlich immer noch feinsten britischen Crunch und Gain liefert, versteht sich dabei von selbst. Der Vollröhrencombo besitzt dementsprechend vier Kanäle (zwei offizielle, diese lassen sich aber jeweils noch einmal unterteilen) und ist mit einem 12 Celestion 70/80 Lautsprecher ausgestattet. Ein digitaler Hall sorgt für Raum im Sound und die Endstufe lässt sich zwischen Pentoden Röhren und Trioden umschalten, was eine große Bandbreite an charaktervollen Sounds liefert. Ein Effektweg befindet sich hier natürlich auch an Bord.

Ratgeber Gitarrenverstärker und Amps für E-Gitarre

— Marshall DSL 40C —

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Hughes & Kettner Black Spirit 200 Combo – Gitarrenamp

Die deutsche Marke Hughes Kettner wurde sicherlich schon des Öfteren der schwarzen Magie bezichtigt und nicht nur weil keiner so richtig weiß, wie man ihren Namen ausspricht. Auch in technischer Hinsicht wirken die ausgefeilten Lösungen der Edelschmiede feinster Gitarrenverstärker wie Zauberei. Oder einfach modern. Das verspricht auch schon das Äußere aus Glas, Chrom und blauem Licht. Mit dem Hughes&Kettner Black Spirit 200 Combo haben die Saarländer ein Produkt der Spitzenklasse auf dem Markt. Die Kombination aus Klang, Transportabilität und Flexibilität stellt in der Combo-Kategorie einen ganzen Haufen bekannterer Namen in den Schattne.

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Orange Crush CR60C – Ratgeber Gitarrenamps

Ein wenig mehr Power kann aber der Crush CR60C von Orange bieten. Der Brite liefert satte 60 Watt Röhrenpower und dazu ein ebenso kräftiges Orange rundherum. Ansonsten klingen die restlichen Eckdaten sehr vertraut: Zwei Kanäle, Fx-Loop und ein 12 Speaker sind ebenso dabei wie ein digitaler Hall. Soweit, so gut. Der Sound von Orange ist natürlich besonders etwas für Liebhaber von britischem Crunchsound und dreckigem Gain.

Kaufberatung Gitarrenverstärker und Amps für E-Gitarre

— Orange Crush CR60C —

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Blackstar HT-Club 40 Venue

Wer ein bisschen mehr Gain und dichten Sound für Metal und harten Rock haben möchte, könnte sich mit diesem 40 Watt Röhrenmonstrum von Blackstar anfreunden. Neben dem fast schon üblichen 12 Speaker und den sonstigen Ausstattungsmerkmalen eines Röhrenamps der Mittelklasse, hat Blackstar eine Technologie entwickelt, die dem HT-Club 40 Venue mehr Flexibilität in der Tongestaltung und dem Charakter des Klangs verleihen soll. Nicht nur für „Britfans“ einen Test wert!
Welchen Gitarrenverstärker soll ich kaufen?

— Blackstar HT-Club 40 Venue —

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Die besten Gitarrenverstärker für Bühne und Zuhause

Vor allem für die Bühne und das Studio geschaffen sind die Oberklassemodelle wahre Meisterwerke des Verstärkerbaus. Oft von sachkundiger Hand zusammengesetzte kleine Auflagen oder als absoluten Klassiker von namhaften Herstellern, bieten die Flaggschiffe oft das Beste auf, was die Branche zu bieten hat. Hier vereinen sich Know-how und Verarbeitungsqualität zu Liebhaberstücken und perfekten Tool. Vorbehalten meistens den zahlungskräftigen Kunden und Profis.

Mesa/Boogie Dual Rectifier Reborn

Ein Klassiker in Neuauflage ist der Dual Rectifier Reborn von der absoluten Edelschmiede Mesa/Boogie. Amerikanischer wird es nicht und teurer vermutlich auch nicht. Wer die knapp 3000,- Euro für ein Exemplar hergibt, bekommt damit aber eine Legende mit unvergleichlicher Tradition im Metal- und Heavybereich in die Finger. Die wählbare Diodengleichschaltung setzte noch etwas mehr Gain und Power auf den ohnehin schon fetten Sound der Mesa Boogie Amps und ist aus vielen Musikrichtungen einfach nicht mehr wegzudenken. Neben kombinierten 100 Watt hat der Head alles an Ausstattung, was man sich nur wünschen kann. Elf Röhren und drei Kanäle sind für den Sound verantwortlich und auch ansonsten bietet der Dual Rectifier Reborn unzählige Optionen.

Welchen Gitarrenverstärker soll ich kaufen?

— King of American Sound – Mesa Boogie Dual Rectifier Reborn —

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Engl Powerball II E645/2

Ratgeber Gitarrenverstärker und Amps für E-Gitarre

— Moderner Metal-Amp – Engl Powerball II E645/2 —

Engl stehen mit ihrem Namen für kompromisslose High-Gain-Amps und unendliche Power. Die Amps aus der kleinen Gemeinde Tittmoning in Oberbayern sind weniger gediegen, als ihre Heimat vermuten lässt. Das Flaggschiff, der Powerball II E645/2, besitzt vier Kanäle, 100 Watt Leistung und Gain für ein ganzes Stadion. Vor allem im Metalsektor sind die sehr modern klingenden Verstärker beliebt und das liegt auch an ihrer unglaublichen Vielseitigkeit, besonders im Leadbereich. Dank ihrem Depth-Punch kommen sie auch mit brutalen Downtunings zurecht und die elektronische Röhrenüberwachung sorgt für stetige Sicherheit.

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VOX AC30 CCX Blue Bulldog

Der VOX AC30 hat sich vor allem als Live-Amp und im Studio einen Namen gemacht und das schon seit gut 60 Jahren. Zwar ist es schwer, die Originale aufzutreiben und wenn dann auch meistens ziemlich teuer, aber bei VOX hat man keine Mühen gescheut, die Neuauflage so originalgetreu zu gestalten wie nur möglich. Handgebaut und mit besten Materialien versehen kommt der Combo mit zwei 12 Speakern von Celestion in einer Sonderausführung daher. Mit 30 Watt Leistung sitzt er im Sweetspot für britischen Vintagesound und hat mit einem echten Reverb und einem Tremolo auch die passenden Effekte gleich mit an Bord.

Ratgeber Gitarrenamps und Verstärker für E-Gitarre

— Der VOX AC30 Blue Bulldog —

 

Fender Deluxe Reverb

Und auch auf der amerikanischen Seite darf diese Legende – oder besser ihre Neuauflage – nicht fehlen. Wieder einmal ein 12 Speaker und natürlich Vollröhre. Neben zwei Kanälen, Vintage und Custom, verfügt der Fender Deluxe Reverb noch über zwei Effekte: einen originalen Spring-Reverb und ein fälschlicherweise als Vibrato bezeichnetes Tremolo. Abgesehen davon, dass gerade dieses Modell für die anhaltende Verwechslung der beiden Effekte in der Gitarrenwelt verantwortlich sein könnte, hat der Deluxe Reverb auch sonst bleibenden Eindruck in der Welt hinterlassen und ist auch heute noch ein beliebter Studio-Amp, wenn es um den Blues Sound schlechthin geht. Oder auch um schicke Indiesounds.

Ratgeber Gitarrenamps und Verstärker für E-Gitarre

— Fender Custom 68 Deluxe Reverb —

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Kemper Profiling Amp

Modeling Amps sind spätestens seit den Luxusmodellen von BOSS und Line6 nicht nur etwas für die Einsteigerklasse. Mit dem Kemper Profiling Amp sind sie aber sicherlich in der Oberklasse angekommen. Neben einer Vielzahl vorinstallierter Verstärkersimulationen, die sich auch mit anderen Anwendern online austauschen lassen, bietet die „Profiling Funktion“ die Möglichkeit, das eigene Lieblings-Setup genau zu analysieren und davon ein Profil zu erstellen. Dieses kann der Profiling Amplifier dann abspeichern und wieder emulieren. So lässt sich sozusagen die Seele eines jeden Verstärkers in Kombination mit seiner Box und dem verwendeten Mikrofon in diesem Gerät konservieren und anpassen. So viel Personalisierung gab es im Modeling-Bereich noch nie – für viele macht dies den Kemper Profiling Amplifier zum ultimativen Profitool!

Kaufberatung Gitarrenamps und Verstärker für E-Gitarre

— Das Ultimative Profitool – der Kemper Profiling Amp —

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Wir hoffen, euch bei der Suche nach dem passenden Verstärker weitergeholfen zu haben. Wie man unschwer erkennen kann, ist das Thema Gitarrenverstärker ein sehr komplexes und die Suche nach dem passenden Gerät für die eigenen Bedürfnisse umso mehr. Wichtig ist vor allem der persönliche Eindruck, also nutzt die Chancen, die sich bieten, um möglichst viele Verstärker anzuspielen. Ran an den Speck also – und viel Spaß bei der Suche und der einen oder anderen unvorhergesehenen Überraschung!

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Forum
  1. Profilbild
    RainerJ45  

    Ihr solltet DRINGEND mal Eure Thomann-Links überprüfen bei Eurer sogenannten „Kaufberatung“.
    Die laufen überweigend ins Leere.
    Ein Peavy ist kein Mischpult ….

    • Profilbild
      Gonko_D  RED

      Danke für den Hinweis – da ist was durcheinandergekommen, ist aber jetzt gefixt!

  2. Profilbild
    Henk Reisen

    Eine schöne Übersicht, aber eine Kleinigkeit möchte ich korrigieren: Der Vox AV15 und seine Geschwister arbeiten nicht mit digitalem Modelling. Digital sind nur die drei Effekte Reverb, Delay und Chorus.

    Die unterschiedlichen Amp-Modelle werden bei den AVs mit rein analogen Schaltungen realisiert.

  3. Profilbild
    Linus  AHU

    2020 entschloss ich mich, dieses Mal aber richtig (online Unterricht bei Bernd Kiltz), mich wieder mit meiner E-Gitarre zu beschäftigen.
    Da ich aber in einer Wohnung wohne, konnte ich mir den gewünschten Amp, Marshall JCM800, abschminken. Daher musste eine vernünftige Lösung her.

    Also hab ich mir von ikMultimedia das AXE I/O Interface + AmpliTube4 bestellt (mittlerweile auf 5 Max upgegradet).

    Ich bin total begeistert von dem Ding, denn ich hab alle Amp-Sound die ich will und gehe mit der Lautstärke keinem auf die Nerven, da ich über Kopfhörer spiele.

    Und wenn ich beruflich länger unterwegs bin, kann ich im Hotel weiter üben.

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