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Test: Engl A101, Akustikgitarrenverstärker

(ID: 144172)

Oberseite und Bedienpanel des Engl A101

Auf der deutlich interessanteren Oberseite des Gehäuses befinden sich alle weiteren Regelmöglichkeiten des Verstärkers. Insgesamt verfügt der Verstärker über vier Eingänge, die einem umfangreichen Einsatzgebiet gerecht werden. Die Eingänge 1 und 2 sind identisch aufgebaut und dienen primär dem Einspeisen von akustischen Instrumenten und Gesangsmikrofonen. Beide Eingänge verfügen über einen symmetrischen XLR- und einen unsymmetrischen TRS-Eingang. Es folgen je eine Dreiband-Klangregelung, der FX-Regler für das interne Effektgerät und der Kanal-Volumeregler.

Kanal 3 erlaubt das Einspeisen von unsymmetrischen Signalen mit niedrigen Impedanzen wie z.B. E-Gitarren oder E-Bässe. Man kann über zwei verschiedene Eingangsempfindlichkeiten mittels der unterschiedlichen Klinkenbuchsen wählen. Die klanglichen Regelmöglichkeiten entsprechen den Kanälen 1 und 2. Kanal 4 hingegen ermöglicht mittels zweier Cinch-Stecker das Einspeisen von Playback Devices wie z.B. MP3-Player oder Mobiltelefone. Soweit, so gut. Interessant wird es jedoch in der Mastersektion.

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Engl A101 - Rückseite

— Engl A101 Rückseite —

Über einen symmetrischen XLR-Out kann man den gesamten, am Speaker anliegenden Sound an eine größere P.A. weitergeben oder aber man verwendet das Signal, um es über ein Interface in die DAW einzuspeisen. Über zwei unabhängig in ihrer Lautstärke regelbare Cinch-Ausgänge kann man ebenso ein Aufnahmegerät oder aber einen zweiten Engl A101 anschließen. Es ist also theoretisch möglich, über ein Daisy-Chain-Verfahren mehrere Combos den jeweiligen räumlichen Gegebenheiten anzupassen.

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In Sachen Effekte wurde ein vergleichsweise spartanisches Effektgerät verbaut, das über vier Presets (Hall, Room, Delay, Chorus/Room) verfügt, die lediglich im Mischverhältnis zum Originalsignal regelbar sind. Um diese leichte Beschränkung zu umgehen, hat Engl jedoch einen Stereo-Return-FX-Loop vorgesehen. So kann ein externer Prozessor verwendet werden, die interne FX-Einheit wird bei Verwendung dann deaktiviert. Zum Abschluss gibt es noch einen 48V Phantomspeisungsdruckschalter, der die Verwendung von Kondensatormikrofonen in den Kanälen 1 und 2 ermöglicht.

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Klangbeispiele
Forum
  1. Profilbild
    OscSync

    Wenn ich das richtig sehe, ist das schlichtweg eine badge engineered-Variante des alten Schertler Jam 150 Wood, der passenderweise nicht mehr erhältlich ist. Also nicht wirklich eine Engl-Entwicklung….(was in diesem Fall den Amp nicht schlechter oder unattraktiver macht)

  2. Profilbild
    Martin Andersson RED

    Ganz klar ein Schertler Verstärker, bzw. von dessen Tochterfirma SR Technology. Der Beitrag von ENGL an der Entwicklung geht wahrscheinlich gegen Null.

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